"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Zeitungen im Raum OS, Randnotizen in GT und BI, 18.04.2017

 

POTENZIELLER SELBSTMÖRDER GERETTET

Nachtrag zur Sperrung der A33 zwischen Dissen-Süd und Georgsmarienhütte

Wie wir berichteten hatte ein Selbstmörder in der Nacht zum 19.03.2017 nicht nur die Polizei in Atem gehalten, sondern auch für eine Vollsperrung der A33 zwischen Abfahrten Dissen-Süd und Georgsmarienhütte gesorgt.

Erst jetzt wurde bekannt, dass es dem beherzten Eingreifen eines Zeugen und der Erstversorgung einer zufällig am Ort des Geschehens vorbeifahrenden Psychologin zu verdanken, dass es keine Verletzen gab. Sie verhinderten den Freitod eines 34jährigen Mannes aus Magdeburg. Dieser hatte offensichtlich geplant, sich von der Brücke in der Baustelle bei Hilter zu stürzen.

Durch die großräumige Sperrung der Autobahn von den Abfahrten Dissen-Süd bis Georgsmarienhütte und der damit verbundenen Umleitung des potentiellen Verkehrs wurden Unbeteiligte und Schaulustige ferngehalten. Nachdem der Mann unter großen Schmerzen in die Schüchtermann-Klinik gebracht wurde, konnte damals die Sperrung zügig aufgehoben werden.

Wie wir jetzt erfahren haben, leidet der Mann unter sogenannten psychosomatischen Herzschmerzen, weil seine langjährige Freundin ihn verlassen hat.

Entgegen unserer bisherigen Meldungen ist der Schaden an der Brücke auf die Bauarbeiten und nicht auf den versuchten Selbstmord zurückzuführen. Die Arbeiten an den Geländern sind inzwischen abgeschlossen und der Verkehr kann an dieser Stelle wieder ungehindert fließen.

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Stadtgespräch OS-Süd

Psychosomatische Herzschmerzen Auslöser für Sperre der A33 Dissen Süd/Georgsmarienhütte Ein Artikel von H.-R. Reihning

(...)

Neben der Erstbehandlung der Psychologin Fr. Dr. Lindquist-Smirrnow bestätige die leitende Ärztin der Psychokardiologie von der Schüchtermann-Klinik Fr. Dr. Regina Lavendel die Diagnose "Psychosomatische Herzschmerzen".

"Zwischen Körper und Seele herrscht ein Wechselspiel. Dieses Wechselspiel bezeichnet man als "Psychosomatik", bestehend aus den griechischen Wörtern "Psyche" für Seele und "Soma" für Körper. Der enge Zusammenhang zwischen Körper und Seele zeigt sich auch in Redewendungen wie "Etwas auf dem Herzen haben", "Wut im Bauch haben" oder "Ich habe die Schnauze voll", erklärt Fr. Dr. Regina Lavendel.

"Das Herz ist das psychosomatische Organ, das am häufigsten als Auslöser gilt . Denn das Herz ist nicht nur körperlich, sondern auch emotional das Zentrum des menschlichen Körpers. Es wird mit vielen Gefühlen und Gesten verbunden, bekannteste Beispiele sind die Liebe, das Mitgefühls und die Warmherzigkeit".

Wer mit einem sehr hohen Stressfaktor, schweren Verlusten oder anderen körperlichen und seelischen Faktoren dann ein Stechen, Stolpern oder gar Aussetzen des Herzens bemerkt sollte dies nicht ignorieren sondern sich an den Arzt seines Vertauens wenden. Nur durch Behandlung und psychologischer Betreuung kann eine psychosomatische Erkrankung erkannt und am erfolgreichsten behandelt werden. Darum liebe Leser - passen Sie gut auf sich auf!

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überregionale Zeitungen (und so ähnlich auch im Fernsehen halt am Abend vorher)

EXPLOSIONEN IN EHEMALIGEM NÜRNBERGER KLOSTER

Nürnberg. Am gestrigen Ostermontag erschütterte mehrere heftige Explosionen den Nürnberger Norden. Das dort befindliche ehemalige Augustiner Kloster, in dem seit 50 Jahren ein kleines Museum und eine Bibliothek sowie eine christliche Lebensberatung untergebracht sind, wurde von der Wucht der Detonationen sehr stark beschädigt.

Zum Glück waren die Einrichtungen des alten Klosters gestern Nachmittag wegen des Feiertags geschlossen, so dass keine Besucher auf dem Gelände waren. Jedoch wird der Hausmeister noch vermisst.

Aufgrund von Einsturzgefahr eines Großteils des Hauptgebäudes wurde das Gelände von Polizei und Feuerwehr komplett abgesperrt. "Das Gebäude muss zunächst stabilisiert werden, ehe die Helfer es betreten können", teilte uns ein Sprecher mit. "So werden wir frühestens am späten Dienstag oder gar Mittwoch mit der Suche beginnen können."

Wer für diesen Akt des Terrors verantwortlich zeichnet und das Motiv liegen derzeit noch im Dunkeln. Zeugen werden gebeten, sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.

 


An dieser Stelle sei noch einmal betont, dass dieser 'Zeitungsartikel' reine Erfindung ist. Es gab KEINEN

solchen Anschlag! Und wir distanzieren uns von diesen menschenverachtenden Taten!

 


 

Annonce im Familienteil aller Zeitungen in Teutoburg, 24.04.2017

 

 

Unsere Väter warnten uns, wir sollten uns voneinander fernhalten.

Doch wir hielten uns für stärker.

 

Heute, ein Jahr nach der Hochzeit, ist uns klar geworden, dass wir besser auf sie hören sollten,

damit unsere Liebe nicht endgültig der Vernichtung zum Opfer fällt.

 

Aus diesem Grunde geben wir unsere Scheidung bekannt.

 

 

AMARAYA BECKER RABINOVITCH & ANDREJ RABINOVITCH

 

 


 

Zeitungen vorwiegend im Kreis HF, 21.08.2017

 

BRUTALER MORD AN FAMILIE

Spenge. Ihre Rückkehr aus dem Urlaub hatte sich eine 19jährige im Spenger Ortsteil Kisker sicherlich anders vorgestellt. Als sie am Samstag das elterliche Haus betrat, machte sie einen schrecklichen Fund: ihre Eltern sowie ihr 16jähriger Bruder hingen an Stacheldraht aufgehängt von der Decke! Alle drei waren ausgezogen und mit geometrischen Schnittwunden übersät. Eines der Opfer war mit Kreisen, eines mit Dreicken und das dritte mit Quadraten entstellt. Grausam verblutet fanden sie wahrscheinlich bereits vor einer Woche den Tod.

"Es ist lange her, dass wir an einen solch erschreckenden Tatort gerufen wurden", so Hermann Seidel, Sprecher der Kripo Bielefeld. "Zu dem genauen Tathergang oder gar dem Motiv kann ich noch nichts sagen. Die Ermittlungen laufen natürlich auf Hochtouren."

Die junge Frau wird psychologisch betreut und hat ihre Leben vermutlich ihrer Reise nach Spanien zu verdanken.

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MUSEUMSDIREKTOR OPFER GEWALTTÄTIGER SCHLÄGER

Enger. Am späten Samstag Abend gegen 22 Uhr verließ der Direktor des Engeraner Widukindmuseums durch die Hintertür seinen Arbeitsplatz. Dort müssen dem 54jährigen allerdings einige Schläger aufgelauert haben. Brutal schlugen und traten sie auf ihn ein, bis er sich nicht mehr rührte. Dann ließen sie ihn liegen und flohen mit seinem Handy in unbekannte Richtung. Weitere Wertgegenstände bekamen die Täter nicht, da sich die Aktentasche des Opfer noch im Gebäude hinter der zugefallenen Tür befand.

Ungefähr zeitgleich wurde auf den Haupteingang des Museums in blutroter Farbe ein umgedrehtes Anarchenzeichen  gesprayt. Ob beide Taten im Zusammenhang stehen, ist - ob der zeitlichen und räumlichen Nähe - sehr wahrscheinlich, jedoch laut Polizei nicht gesichert. Wie uns mitgeteilt wurde, gehen die Ermittlungen in beiden Fällen in alle Richtungen. Die Polizei sucht nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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Zeitungen im Kreis OS

 

BUNDESKANZLERIN ZU GAST IN BAD ROTHENFELDE

 

Herford. Trotz starken Regens versammelten sich mehrere Hundert Interessierte zu der Wahlveranstaltung der CDU im Kurpark. Der lokale Kandidat hatte dazu eingeladen und die Kanzlerin gewinnen können.

Ansonsten ging sie auf die sinkende Arbeitslosigkeit und die immense Bedeutung der EU für Deutschland ein. Der türkische Präsident Erdogan bekam ebenso sein Fett weg wie die Autoindustrie.

Zusammengedrängt unter Regenschirmen versammelten sich vielfältige Meinungen, von leidenschaftlichen Anhängern über neutrale Neugierige bis hin zu Gegnern der aktuellen Regierungspolitik. So wurde fast die gesamte Veranstaltung von Buhrufen gestört. Doch dies überging die Kanzlerin gekonnt. Nur die pietätlosen Pfiffe während einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Spanien, kommentierte sie kurz.

Die Polizei ist zufrieden mit dem friedlichen Verlauf der Veranstaltung. Es gab lediglich einen Taschendieb, der festgenommen werden konnte. Ansonsten blieben die Buhrufer die größten Störer des Abends.


 

Zeitungen vorwiegend im Kreis LIP und in BI, 04.09.2017

 

MORDOPFER IN ROSEN DRAPIERT

Leopoldshöhe. Bereits am Samstagmorgen musste Ivan S. eine schreckliche Entdeckung machen, als er gegen 10 Uhr zu seinem Schrebergarten am westlichen Rande Leopoldshöhes fuhr. In seinen preisgekrönten Rosen hing die nackte Leiche einer jungen Frau.

Wie ein Sprecher der Polizei uns mitteilte, ist über den genauen Tathergang bisher nichts bekannt. Sicher ist nur, dass der Tatort nicht der Fundort war. Die Frau hatte nämlich offensichtlich viel Blut verloren, von dem im Schrebergarten keine Spur zu finden war. Die eigentliche Tat muss in den späten Nachtstunden zwischen 3 und 4 Uhr stattgefunden haben.

Erneut bittet die Polizei eventuelle Zeugen, sich bei jedweder Polizeidienststelle zu melden, um der Mörder der 25jährigen Katja Ö. aus Oerlinghausen möglichst schnell habhaft zu werden.


 

Tageszeitungen in der Region, 11.09.2017

 

DOPPELMORD AN HISTORISCHEM PLATZ

Bielefeld. Am Samstagvormittag machte Förster Ingo G. auf einem seiner Rundgänge eine grausame Entdeckung. Als erster bemerkte sein Hund Waldi die Leichen zweier Männer. Im Naturschutzgebiet Menkenhauser Bachtal war das Paar fast jeden Samstag schon sehr früh - meist vor Sonnenaufgang - anzutreffen. Die beiden Vogelliebhaber machten dort ornithologische Wanderungen.

Wie es scheint, wurden die beiden Opfer eines Hundes oder gar Wolfes. Ihre Körper weisen Spuren von Krallen und Bissen auf. Sie verloren viel Blut.

An historischer Stelle am einstigen Vierländereck lagen sie fast mitten zwischen den zwei alten Grenzsteinen. Auf denen war auf der jeweils den Opfern zugewandten Seite mit Blut ein Wolfskopf aufgemalt.

Ob sich jemand hiermit einfach einen makaberen Scherz gemacht hat oder es sich gar um einen gezielten Angriff mit Kampfhunden handelt, ist derzeit noch nicht zu sagen. Wolfssichtungen gab es in der Gegend schon seit Monaten nicht. Die Polizei bittet etwaige Zeugen, sich zu melden.


 

Fernsehbericht im Lokalfernsehen OWL, 18.09.2017

(Am Montag, 20.9. folgt ein ähnlicher Zeitungsbericht in den Tageszeitungen der Region.)

 

Anmoderation: Nach einem schönen, teils sonnigen Wochenende erlebten zwei Mitarbeiter eines Gütersloher Türenherstellers ein böses Erwachen. Als sie heute Morgen zur Frühschicht antraten, fanden sie ihren Chef, den Firmengründer Hans von der Uhde tot auf einem Förderband. Anja Zumschlage berichtet.

 

Die Kamera schwenkt über einen Parkplatz auf ein Firmengebäude. Über der Tür prangt der Name TUVU. Diverse Polizeiwagen sind zu sehen, Beamte gehen ein und aus.

 

Ton Sprecherin:

"Als heute Morgen die ersten Mitarbeiter zur Frühschicht kamen und den Wagen des Chefs sahen, dachten sich nichts weiter dabei. Von der Uhde war bekannt dafür stets überpünktlich zu sein. Der beliebte Firmengründer befand sich allerdings nicht wie erwartet in seinem Büro. Nein. Ahmed A. und Nino G. machten am frühen Morgen einen grausamen Fund: Auf einem der Förderbänder lag ihr toter Chef!

 

Die Kamera zeigt die Produktionshalle, eher unklar ist ein aus einiger Entfernung ein Förderband zu sehen. Zur Absperrung aufgehängte Flatterbänder verhindern ein näheres Herantreten des Filmteams. Dennoch erkennt bei einem Zoom deutliche herabgetropfte Blutflecken. Weitere Polizeibeamte in weißer Schutzkleidung hantieren geschäftig mit Fotoapparat, Wattestäbchen und diversen anderen Gegenständen herum. Schwenk auf die Sprecherin.

 

Ton Sprecherin:

"Der Fall gibt der Polizei noch Rätsel auf. Wie Sprecher Torsten Handel uns mitteilte, wurde Hans von der Uhde vermutlich bereits am Samstag ermordet und auf dem Förderband regelrecht aufgebahrt. Seine Mitarbeiter fanden ihn mit über der Brust gekreuzten Händen vor. In der rechten Hand hielt er ein Zepter, welches vermutlich die Mordwaffe war. An seinem Körper befanden sich zahlreiche Stichwunden und wie es scheint wurde er noch lebend zunächst auf dem Band gefesselt. Handel sprach davon, der Tote habe viel Blut verloren, was wahrscheinlich die letztliche Todesursache war. Erstaunlich nur, dass sich der oder die Täter offensichtlich viel Mühe dabei gegeben haben, nahezu das ganze Blut zu entfernen, ehe sie den Tatort verließen."

 

Schwenk der Kamera auf den Boden, wo keine Blutspuren zu sehen sind und wieder auf die Reporterin.

 

Ton Sprecherin:

"Die Täter dürften sich also äußerst sicher gefühlt haben. Was das Motiv angeht, tappt die Polizei völlig im Dunkeln. Von der Uhde sei bei allen Mitarbeitern sehr beliebt gewesen, aufgrund seiner freundlichen Art und Fairness. Auch Konkurrenten schätzten ihn nach ersten Erkenntnissen."

 

Die Kamera zeigt zwei Männer in schwarz, die einen Metallsarg schließen (der Inhalt ist gepixelt), hinaustragen und dort in einen schwarzen Wagen schieben. Auch draußen geht es von Seiten der Polizei weiterhin geschäftig zu.

 

Schnitt auf eine Pressekonferenz der Polizei Gütersloh. Zwei Männer in Anzügen sitzen hinter unzähligen Mikrofonen. "Torsten Handel, Polizeisprecher" steht auf dem einen Schild, "Jan Frugs, Leiter Sonderkommission" auf dem anderen.

 

Ton Sprecherin:

"Doch das Motiv ist nicht das einzige Rätsel, dass dieser Mord aufgibt. Am späten Nachmittag gab es dazu eine Pressekonferenz der Gütersloher Polizei. Hier ein Ausschnitt."

 

Handel spricht:

"Rätselhaft erscheint uns die augenscheinliche Mordwaffe, an der wir keinerlei verwertbare Spuren sicherstellen konnten. Es handelt sich dabei um ein altes Zepter. Wie wir ermitteln konnten, wurde dieses vor vier Wochen aus dem Widukindmuseum in Enger gestohlen. Damals wurde der Museumsdirektor von mehreren Unbekannten brutal zusammengeschlagen und erlag seinen Verletzungen. Erst heute wurde der Verlust des noch nicht katalogisierten Zepters bekannt. Ob die beiden Mordfälle einen weiteren Zusammenhang haben, kann derzeit nicht abschließend gesagt werden."

 

Schnitt auf die Reporterin.

 

Ton Sprecherin:

"Erneut ein brutaler Mord in der Region, der Rätsel aufgibt. Und erstmals scheint es mit der Mordwaffe eine Verbindung zu geben."

 

Ein Bild des nächtlichen Engeraner Museums mit einem umgedrehten Anarchenzeichen auf der Tür wird gezeigt.

 

Ton Sprecherin:

"Was auch immer der oder die Täter mit diesem Verhalten bezwecken, verlieren wir nur nicht die Hoffnung, dass die Polizei sie schnell finden wird, damit wir wieder ruhig schlafen können."

 


 

Tageszeitungen in der Region, 25.09.2017

 

TÖDLICHER SCHERBENHAUFEN

Steinhagen. Am frühen Samstagabend kamen Alfred S. (62) und Sandro P. (63) zum allwöchentlichen Skatabend nach Steinhagen. Sie betraten die Wohnung durch die offene Tür. Ihr Freund Dirk R. (63) lag tot im Wohnzimmer. Er war gespickt mit Spiegelscherben.

Die sofort hinzu gerufene Polizei konnte bis dato weder den Täter noch ein Motiv ermitteln. Gewiss ist nur, dass die Tat am frühen Morgen gegen 4 Uhr geschehen sein muss. Dirk R. trug noch seinen Schlafanzug und Blutspuren lassen darauf schließen, dass er im Bett angegriffen und ins Wohnzimmer geschleift wurde. Neben ihm lag zwar ein gesprungener Handspiegel, aber der war definitiv nicht die Mordwaffe.

Aufgrund der sich häufenden Morde in der Region überlegt die derzeit koordinierende Kripo Bielefeld, das LKA einzuschalten. Etwaige Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.


 

Tageszeitungen in der Region, 16.10.2017

 

VERFRÜHTE HALLOWEEN-PERFORMANCE

Halle. Als Samstagabend mitten im Konzert zwei junge Männer die Bühne betraten, stockte bald allen der Atem. Denn nicht wenige hielten zunächst für echt, was dort geschah: Der größere der beiden schwarz gekleideten Männer biss den anderen mit Vampirzähnen in den Hals und schien sein Blut zu trinken, bis das Opfer wie leblos zu Boden sackte.

Die Performance wirkte so echt, dass einige der Zuschauer in Panik ausbrachen. Doch es dauerte nicht lange, bis sich die Situation aufklärte. Es handelte sich bei den beiden, um zwei Laienschauspieler, die eine verfrühte Halloween-Performance zum Besten gaben. Sie wollten das Publikum schocken und Spaß haben, so die Ermittlungen der Polizei.

Da niemand zu Schaden kam, wirkte der groß angelegte Polizeieinsatz überdimensioniert. Dennoch wurden alle Zeugen registriert und vernommen. Ob das Ganze noch ein Nachspiel für die beiden Schauspieler haben wird, steht noch nicht fest. Wenn sie allerdings belangt werden, wird es teuer. Eine solche Show werden die beiden wohl so bald nicht wieder abziehen. 


 

Tageszeitungen im Kreis Gütersloh, 30.10.2017

 

GLEICH ZWEI BRÄNDE AUF ALTEN GUTSHÖFEN

Harsewinkel. In der Nacht zu Samstag wurde die Harsewinkler Feuerwehr gleich zweimal zu Einsätzen gerufen. Das erste Feuer wurde kurz nach Mitternacht im nordwestlichen Stadtteil Greffen gemeldet. Mit vereinten Kräften gelang es der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehr zwar ein Übergreifen auf die weitere Gebäude zu verhindern, doch das Haupthaus aus dem Jahr 1736 brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Gerade als die Feuerwehrmänner ihre Sachen packten, erreichte gegen halb drei der zweite Notruf die Zentrale. Dieses Mal stand ein Gutshaus im südöstlichen Stadtteil Marienfeld lichterloh in Flammen. Auch hier konnte das Haupthaus nicht gerettet werden. Außerdem brannte eine Scheune nieder, zwei weitere Gebäude wurden unterschiedlich stark beschädigt.

Dieser Zeitung liegen Informationen vor, dass derzeit die Ursachenforschung noch in vollstem Gange ist, aber in beiden Fällen von Brandstiftung ausgegangen wird.

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DOMÄNE WIEDIEK ABGEBRANNT

Gütersloh. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags musste die Feuerwehr zum Biohof Domäne Wiediek im Stadtteil Blankenhagen ausrücken. Das Gutsgelände war in der Dunkelheit schon von weitem am Feuerschein zu erkennen.

Wie es aussieht, haben Brandstifter das Bauernhaus aus dem Jahre 1695 an mehreren Stellen gleichzeitig angezündet. Die Gebäude des alten Gutes waren erst vor rund zehn Jahren von der Familie Wiediek ersteigert und liebevoll restauriert worden. Sie eröffneten dort 2014 ihren Biohof mit Viehzucht, Landwirtschaft und kleinem Bioladen.

Zum Glück gelang es der Feuerwehr einen Übergriff der Flammen auf die Nebengebäude zu verhindern. Dennoch wiegt der Verlust des Gutshauses schwer. Wobei Familie Wiediek froh ist, mit dem Leben davon gekommen zu sein.

Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.


 

Tageszeitungen im Kreis Gütersloh und angrenzend, 03.11.2017

 

DREICHFACHE BRANDSTIFUNG GIBT RÄTSEL AUF

Gütersloh/Harsewinkel. In der Nacht zu Samstag brannten in kurzer Reihenfolge gleich drei Gutshäuser nieder (wir berichteten). Glück im Unglück hatten die Bewohner, von denen keiner verletzt wurde. Dennoch wurden einige der ältesten Häuser der Region zerstört.

Inzwischen sind sich die Ermittler sicher, dass es sich in allen drei Fällen um ein und denselben Täter handelt. Ob dieser alleine war oder es sich um eine Gruppe handelt, kann noch nicht gesagt werden. Sicher ist aber, dass die Tatorte einer nach dem anderen angefahren wurden. Es wurden an allen Stellen Rückstände desselben Brandbeschleunigers gefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Rätsel geben sechs ägyptische Ankhs auf, von denen jeweils zwei an einem Gutshof gefunden wurden. Die Täter hatten sie mit Spraydosen an die Wände verschiedener Nebengebäude aufgebracht. Im Falle des Marienfelder Gutes wurden diese Zeichen durch das Feuer, dass hier nicht nur auf das Haupthaus begrenzt werden konnte, zerstört, wodurch sie nicht sofort auffielen.

Sollte jemand Informationen über diese Zeichen und diejenigen, die sie verwenden haben, so nimmt die SOKO Brandstiftung diese unter 05241/xxdwagae entgegen.


 

Tageszeitungen im Kreis Osnabrück, 13.11.2017

 

JUGENDLICHER VERMISST - HUND TOT

Melle. Am frühen Samstagabend erhielt die Polizei einen Notruf. Familie S. vermisste ihren 14jährigen Sohn, mit dem Hund spazieren gegangen war. Unweit des Wohnhauses wurde schließlich der tote Familienhund gefunden. Von dem Jungen fehlt jede Spur. Eine große Blutlache, die wohl nicht von dem Hund stammt, lässt aber nichts Gutes vermuten. Die Polizei machte bereits am Samstag im Lokalradio die Vermisstenmeldung publik. Sachdienliche Hinweise nimmt weiterhin jede Polizeidienststelle entgegen.

[In der Radiomeldung war noch von zwei Ankhs die Rede, die fälschlicherweise am Halsband des Hundes hingen. Eines davon war zerstört.]

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EHEDRAMA IN MELLER SÜDEN?

Melle. Am vergangenen Samstag entdeckte Walter G. auf der Heimfahrt von der Spätschicht eine Leiche am Straßenrand. Die 38jährige Franziska M. lag neben einer Blutlache, über die Todesursache wurde noch nichts bekannt. Von ihrem Ehemann fehlt seitdem jede Spur. Nachbarn hatten das Ehepaar gemeinsam das Haus zu einem abendlichen Spaziergang verlassen sehen.

Ob der Ehemann etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun hat oder gar selber Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt in alle Richtung, wie es immer so schön heißt.

Einen Zusammenhang mit dem vermissten Jungen möchten die zuständigen Beamten (noch) nicht bestätigen.

Der 42jährige Oskar M. ist etwa 1,80 m groß, hat dunkles kurzes Haar mit markanten grauen Koteletten. Er trägt vermutlich eine braune Cordhose, schwarze Winterstiefel und eine braune gesteppte Winterjacke. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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