"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 



verschiedene Zeitungen der Region, 02.01.2015

FUTTER STATT BÖLLER IM DRITTEN JAHR ERFOLGREICHER DENN JE

Bielefeld. Erneut rief Herbert Kleinhorst Ende des Jahres dazu auf, keine Feuerwerkskörper zu kaufen und stattdessen das Geld zu spenden. Die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindende Aktion war so erfolgreich wie nie zuvor.

Auch wenn noch immer in der Silvesternacht (und den Tagen davor und danach) viele Böller ihren Weg in den Himmel fanden, so konnte heute an die regionalen Zoos, Tierparks und Tierheime erstmals jeweils eine 4stellige Summe ausgezahlt werden.

"Ich bin hoch erfreut, wie der Erfolg unserer Aktion von Jahr zu Jahr wächst.", bedankt sich Initiator Kleinhorst bei den Spendern. "Der Vorteil ist ja nicht nur das Geld für die Einrichtungen, sondern auch für die Tiere, die rund um Silvester sehr unter dem Lärm leiden."

Der inzwischen 77jährige Rentner und Tierfreund verspricht, gemeinsam mit seinen Helfern, auch Ende diesen Jahres wieder für die Tiere zu sammeln.

 

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LETZTE PARTY IM AMARILLO

Bad Oeynhausen. Die seit rund zehn Jahren etablierte und sehr beliebte Diskothek in den Räumen der ehemaligen Leiter schloss nach der Silvesterparty für immer ihre Pforten. Die Fans gaben noch einmal alles, standen zum Teil bereits um 19 Uhr vor der Tür und warteten auf Einlass, der jedoch erst ab 21:30 Uhr begann.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es Inhaber Jürgen Klumpe vor allem in den vergangenen fünf Jahren, seine Disco zu einem der beliebtesten Treffpunkte in der Kurstadt zu machen. Mit Tränen in den Augen erzählt er: "Gerne hätten wir weiter gemacht. Aber der Vermieter hat den Vertrag trotz aller Bemühungen leider nicht verlängert." Doch Klumpe verspricht, schnellstmöglich einen neuen Standort aufzutun. "Dann wird es gleich weitergehen und das nach Möglichkeit mit demselben Team."

Gitti, eine Stammkundin der ersten Stunde: "Ich bin total traurig. Was bleibt uns denn nun noch hier? Das Ego und das Adiamo." Unter Seufzen und Kopfschütteln schaut sie sich ein letztes Mal um und verlässt schließlich als letzter Gast die Diskothek, die damit um 6 Uhr ihre Tore für immer schließt. Zumindest in dem Räumen der Leiter.

 

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RADMUTTERN AN WAGEN VON POLIZISTEN GELÖST

Bielefeld. Läuft ein Polizistenhasser durch OWL, der an den Privatwagen der Beamten Radmuttern lockert? Dieser Verdacht klingt auf den ersten Blick absurd.

Aber das Landeskriminalamt hat eine Warnung an alle Dienststellen herausgegeben, in der dazu aufgefordert wird, regelmäßig Privatfahrzeuge und Dienstwagen zu kontrollieren. Mehrere Dutzend Fälle wurden der übergeordneten Behörde seit vier Wochen gemeldet, darunter in der Silvesternacht einer in Bielefeld.

Manipulierte Räder

Der letzte hat bekannte Fall hat sich vermutlich in der Silvesternacht entweder auf dem Parkplatz vor dem Polizeipräsidium an der Werther Straße oder vor der Privatwohnung des betroffenen Polizisten in Bielefeld ereignet, wie Frank Schneider, Sprecher der Bielefelder Polizei, auf Anfrage mitteilte. Auf jeden Fall vernahm der Beamte an Neujahr, ein klackerndes Geräusch an den Rädern und suchte eine Tankstelle mit Werkstatt auf. Die stellte fest, dass an einem Reifen manipuliert worden war, Radmuttern waren gelöst worden. Die Bielefelder Polizei ermittelt nun schon zum dritten Mal in eigener Sache, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Wobei durchaus auch andere Straftaten bis hin zum Kapitaldelikt in Frage kommen, sagt Schneider weiter: „Bei hoher Geschwindigkeit ist das lebensgefährlich.” Dem Kollegen sei glücklicherweise jedoch nichts passiert. Doch der Fall habe für Alarmstimmung gesorgt: „Wir haben unsere Mitarbeiter sensibilisiert, darauf zu achten.” Und auch mögliche Zeugen würden gebeten, verdächtige Beobachtungen zu melden.

Im Landeskriminalamt in Düsseldorf bestätigt man, dass es eine Häufung derartiger Vorfälle in OWL gegeben habe, weswegen man sich zu dem Rundschreiben entschlossen habe. Die genaue Zahl will Gerd Jolling, Leiter des Sachgebiets Presse und Öffentlichkeitsarbeit nicht mitteilen, er fürchtet sich auch vor Nachahmetätern. Auch komme es durchaus häufiger als gedacht vor, das gelöste Radmuttern festgestellt würden: „Es gibt immer solche Fälle.”

Die Ursache könnten verschieden sein, etwa dass wertvolle Felgen entwendet werden sollen oder sich nach dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen Schrauben nicht fest genug angezogen wurden.

Verstärkte Beobachtung

Angesicht der Häufung der Fälle habe man sich aber genötigt gesehen, Alarm zu schlagen. Glücklicherweise habe es bislang keinerlei Personen- oder Sachschaden gegeben. Was den oder die Täter treibt, darüber kann man derzeit nur rätseln: „Das Motiv liegt völlig im Dunkeln. Was dahinter steckt, wissen wir nicht.” Man habe nicht einmal Anhaltspunkte, dass es sich um eine einheitliche Vorgehensweise handele. Die Ermittlungen würden aber nicht zentral geführt, jede Behörde handele in eigener Verantwortung.

Nach Berichten überregionaler Medien haben sich die meisten Manipulationen im Raum Bielefeld und Paderborn ereignet. Manche Behörden haben ihre Parkplätze unter verstärkte Beobachtung gestellt.

 



verschiedene Zeitungen der Region, 30.03.2015

RATTEN IN DISCO


Bad Oeynhausen. So laut die Musik in der Oeynhausener Discothek Ego am Samstag auch war, das Kreischen einiger weiblicher Gäste übertönte sie mühelos. Inmitten der Tanzenden liefen plötzlich zwei Ratten herum, die sich offensichtlich in die Disco verirrt hatten. Es gelang dem Personal zwar die Tiere einzufangen, aber die vorherige gute Stimmung wollte sich nicht wieder einstellen und so ist es kein Wunder, dass die Party in dieser Nacht deutlich früher zu Ende war als sonst üblich.
"Wie genau das Ungeziefer in unsere Räumlichkeiten gelangen konnte, wissen wir bis dato nicht.", erzählte uns Markus Becker, Betreiber der Disco. "Aber wir können unseren Gästen versichern, dass dies nicht wieder vorkommt." Als Entschädigung werden am kommenden Wochenende alle Getränke um 1 Euro günstiger sein.

 

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UNFALLTOTE IDENTIFIZIERT

Osnabrück. Nach dem tödlichen Unfall am vergangenen Mittwoch am Rande der Stadt sind nun die beiden Opfer identifiziert worden. Ein stadtauswärts fahrender PKW war aus zunächst ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und schließlich vor einem Baum gelandet, wo er in Flammen aufging (wir berichteten). Beide Insassen waren eingeklemmt und konnten sich nicht aus dem brennenden Wagen befreien. Wie nun die Polizei bekannt gab, handelt es sich um ein Paar aus Osnabrück. Die beiden Anfang 20jährigen waren verlobt und wollten kurz nach Ostern heiraten.

Als Unfallursache wurde zu schnelles Fahren ermittelt. Polizeisprecher Weber dazu: "Wie schon so oft ließen sich vor allem junge Leute dazu verleiten und so konnte dieser tragische Unfall überhaupt erst geschehen. Unser Appell geht erneut an alle, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Diese sind nicht willkürlich gesetzt, sondern beruhen auf solch schrecklichen Erfahrungen wie bei dem vergangene Woche verstorbenen Paar, das noch sein ganzes gemeinsames Leben vor sich hatte."

In diesem Zuge kündigt die Polizei vermehrte Geschwindigkeitskontrollen gerade auf den Ausfallstraßen an.

 


 

verschiedene Zeitungen der Region, 07.04.2015

JUNGE FRAU BEI BRUTALEM RAUBÜBERFALL TÖDLICH VERLETZT

Bielefeld. Am Rande der Bielefelder Frühjahrskirmes kam es Samstagnacht zu einem brutalen Überfall auf ein junges Paar. Anscheinend hat eine zufällige Passantin den Täter verschreckt. Jedenfalls flüchtete dieser ohne seine Opfer überhaupt zu durchsuchen. So gelang es dem männlichen Opfer die Rettung zu verständigen, die seine Verlobte gleich ins Krankenhaus Mitte brachten. Dort verstarb sie wenig später während einer Notoperation. Der junge Mann erlitt lediglich leichte Verletzungen. Statt der geplanten Hochzeit im Juni muss er nun seine Lebensgefährtin zu Grabe tragen. Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen tappt die Polizei völlig im Dunkeln, was den Täter angeht.

Die bereits erwähnte Passantin wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Möglicherweise hat sie doch etwas wahrgenommen und könnte damit eine wichtige Zeugin sein. Auch andere Zeugen, die verdächtige Dinge am östlichen Ende der Radrennbahn gesehen haben, sollen sich unter 0521/XXXXXX melden.

 

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GRÜNES LICHT FÜR UMBAU DER POLIZEI-LEITSTELLE
 

Arbeiten starten Ende Juni / Rund eine Million Kosten

Kreis Herford. Die Modernisierungsoffensive für die Leitstellen der Polizei im Lande trägt nun auch – nach zwölf Jahren des Wartens – Früchte für den Behördensitz an der Hansastraße. Wie berichtet, soll die betagte Technik gegen moderne Kommunikationsmittel ausgetauscht werden. Dafür stellt die Landesregierung im Haushalt rund eine Million Euro zur Verfügung.

Sechs Monate soll der Umbau der Leitstelle dauern, dessen Beginn für Ende Juni terminiert ist. "Unsere Telefonanlage ist in den vergangenen Monaten häufiger ausgefallen, das hat nun dazu geführt, dass der Kreis Herford in der Prioritätenliste nach oben gerutscht ist", sagt Polizeisprecher Martin Ulbert. Wie prekär die Lage ist, verdeutlicht die Tatsache, dass Ersatzteile für die marode Anlage nur noch in Auktionshäusern im Internet zu bekommen sind.

"Es wird Zeit, dass etwas passiert, sonst fällt uns die Anlage auseinander", sagt Jürgen Folte, Erster Hauptkommissar und Leitstellenchef. Er berichtet, dass im vergangenen Jahr 37.438 Notrufe eingingen, die zu 35.000 Einsätzen führten. Teilweise sind auch Funkverbindungen so schlecht, dass die Beamten mehrfach nachfragen müssen, um das Gesagte zu verstehen.

Das Herzstück der Behörde ist die Leitstelle. Sie wird ihren Standort im Erdgeschoss des 1986 in Dienst gestellten Gebäudes verlassen und in das erste Geschoss umziehen. Während des Umbaus bleibt die alte Leitstelle in Betrieb. "Im besten Falle legen wir nach dem Umbau einfach den Schalter um und nehmen die neue Zentrale in Betrieb", sagt Ulbert. Im ersten Stock werden die Räume großzügiger geschnitten, um die Kommunikation untereinander zu verbessern. "Jetzt ist die Situation unbefriedigend, denn wir müssen über mehrere Ecken miteinander reden", sagt Leitstellenchef Vette. Wegen der Enge habe man sogar Schreibtischkanten absägen müssen.

Im zweiten Schritt wird das Erdgeschoss mit der Wache umgestaltet. "Wir wollen den Bereich bürgerfreundlicher machen und die Wache zur geschlossenen Einheit formen. Das ist jetzt nicht so", sagt Folte. Von der Sanierung profitieren auch die unfreiwilligen Gäste, die die Polizei besuchen – im dann verschönerten Gewahrsam.

 

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OSTERFEUER AUSEINANDER GERISSEN

Südkreis Osnabrück. Organisatoren von Osterfeuern fanden am Wochenende ihre aufgeschichteten Grünschnittabfälle weit verteilt auf der jeweiligen Wiese wieder. In Hilter, Bad Rothenfelde, Dissen, Bad Laer, Remsede und Bad Iburg haben unbekannte die Vereine und Feuerwehren - vornehmlich Ausrichter der Osterfeuer - vor eine Fleißaufgabe gestellt. Keine der Veranstaltungen musste durch die zerstörten Haufen abgesagt werden, da viele helfende Hände den Vor- und Nachmittag nutzten, die Feuer erneut aufzuschichten. Wer für die Unannehmlichkeiten sorgte, ist nicht bekannt. Da bestenfalls Landfriedensbruch, aber sicher kein weiterer Straftatbestand vorliegt und auch kein wirklicher Schaden entstanden ist, ermittelt die Polizei nicht, so dass der oder vermutlich eher die Täter unerkannt bleiben werden.


> Dieser Bericht steht stellvertretend für ähnliche aus Lokalteilen aus nahezu der gesamten Domäne mit Ausnahme der drei großen Städte. <

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region, 06.06.2015

NEUE WÖLFE IN BIELEFELDER TIERPARK

Bielefeld. Nachdem kurz nach Ostern die letzten Wölfe im Tierpark Olderdissen verstorben sind, zogen letzte Woche neue Wölfe ein. Die Fähen Kiri, Bella und Oldina stammen aus dem Osnabrücker Zoo und erkunden neugierig ihr neues Zuhause.
Da das Osnabrücker Rudel zu groß wurde, bot es sich an, die zweijährige Kiri und ihre beiden dreijährigen Halbschwestern nach Bielefeld umzusiedeln. In zwei Wochen wird noch ein Rüde aus dem Alpen-Zoo in Innsbruck kommen. Tierparksprecher Frank Walther: "Wir hatten schon länger keinen Rüden mehr und hoffen nun, dass sich die Tiere gut verstehen und auf Dauer natürlich für Nachwuchs sorgen werden."
 

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ULENBURG ERNEUT VERKAUFT

Löhne. Viel Aufruhr gab es in Löhne, als bekannt wurde, dass das Wahrzeichen der Stadt, die Ulenburg an die Religionsgemeinschaft der Jesiden verkauft worden war. Anfang des Jahres hatten sie den Kaufvertrag unterschrieben und somit den Zuschlag vor dem Unternehmer Unterkolb erhalten, welcher in der Burg eine Tagesklinik errichten wollte. Dessen Angebot sei jedoch zu spät eingegangen, so verkündete damals ein Sprecher des vormaligen Besitzers Wittekindshof. In der Folge gab es viele oft negative Diskussionen und daraufhin öffentliche Treffen mit den Jesiden, um sich kennenzulernen.
Jetzt scheint der ganze Aufruhr umsonst gewesen zu sein. Die Kritiker haben nun ihren Kopf bekommen. Denn zum 1.6. verkauften die Jesiden die Ulenburg nach nicht einmal einem halben Jahr Besitz. Käufer ist überraschenderweise der zunächst unterlegene Bieter Unterkolb.
"Wir haben ein anderes Objekt gefunden, das a) für unsere Zwecke noch geeigneter und wo wir b) mit offenen Armen empfangen, nicht so wie hier in Löhne, wo uns noch immer eine Menge Misstrauen und Unmut uns gegenüber gibt."

 

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ERNEUT DISKRIMINIERUNGSVORWÜRFE GEGEN GO PARC

Herford. Im Herbst feiert die Diskothek Go Parc in Herford ihr 30jähriges Jubiläum. Und fast genau so lang halten sich die hartnäckigen Vorwürfe von rassistische Einlasskriterien. Keine andere Diskothek der Region war dermaßen häufig in den Medien vertreten. Die Türsteher weisen vornehmlich Ausländer mit fadenscheinigen Begründungen ab. Mal ist es die Kleidung, mal eine Privatparty, mal wird ein extra auf Ausländer angelegter Clubausweis verlangt, den es nicht gibt. Auf der Internetseite der Diskothek begründet man diese rassistische Selektion mit der per se gewalttätigen Gesinnung von ausländischen BürgerInnen.
Ob diese fortgesetzte Diskriminierung Konsequenzen für die Betreiber der Diskothek haben wird, wird zunächst in der Stadtverwaltung geprüft und anschließend in einer Ratssitzung besprochen und abgestimmt werden.
 

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LANDESGARTENSCHAU NACH BAD IBURG?

Bad Iburg. In der gestrigen Ratsitzung stimmte die Mehrheit des Iburger Stadtrates für die Landesgartenschau 2018. Somit hat nach dem Land Niedersachsen, den Nachbargemeinden und den Bürgern der Stadt auch die letzte wichtige Gruppe der Veranstaltung zugestimmt. "Nun können endlich die längst fertigen Pläne aus den Schubladen geholt und ausgefeilt werden!", so Sprecher der Initiative """LaGa"" 2018 in Bad Iburg" Carsten Schröter. "Die Landesgartenschau wird unserem Städtchen gut tun und viele Besucher herlocken."
 

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WEGEN UNGEZIEFER GESCHLOSSEN

Bad Oeynhausen. Die Discothek Ego kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erneut wurden Ratten in den Räumlichkeiten entdeckt. Dieses Mal allerdings nicht von den Gästen, sondern Mitarbeiter des Ordnungsamts fanden bei einer Überprüfung Spuren der Nager. Die zuständige Beamte Sandra Becherl dazu: "Nach den Ereignissen im März sind wir einem Hinweis auf weiteren Rattenbefall in dem Etablissement direkt nachgegangen." Die Disco ist zunächst für vierzehn Tage geschlossen. Der Betreiber Markus Becker schlägt nachdenkliche Töne an: "Ich kann mir überhaupt nicht erklären, woher dieses Ungeziefer kommen konnte. Irgendwer hat uns auf dem Kieker." Weiter spielt er auf die Schließung des Amarillos zu Jahresanfang an. "Schon auffallend, dass hier nun die zweite von drei Discotheken im Ort angegangen wird." Den Satz verhallen lassend verspricht Becker, dass das Problem umgehend beseitigt wird. "Kammerjäger machen ihre Arbeit und so werden wir bald wieder öffnen können. Das wird dann eine große Party werden."

 


verschiedene Tageszeitungen der Region, 03.08.2015

DISCOTHEK EGO MELDET INSOLVENZ AN

Bad Oeynhausen. Nach Schwierigkeiten mit großem Ungeziefer wie Ratten und daraus resultierendem Besucherrückgang konnte Geschäftsführer Becker den Gang zum Amtsgericht nicht mehr verhindern. "Die ganze Schose mit zeitweisen Schließungen und negativem Gerede brachte uns derart in finanzielle Schieflage, dass mir nichts anderes übrig blieb. Aber wir machen weiter und tun alles, die Probleme wieder in den Griff zu bekommen." Zum Insolvenzverwalter wurde Wirtschaftsprüfer Hans Sockel berufen. Dieser ist ebenfalls optimistisch, der Discothek wieder auf die Beine zu helfen: "Das Unternehmen scheint nach einem ersten Überblick grundsätzlich gut aufgestellt. Sobald die aktuelle negative Publicity überwunden sein wird und das Publikum das Vertrauen zurückgewonnen hat, werden auch wieder schwarze Zahlen geschrieben werden können."

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ALTGLASCONTAINER ZERSTÖRT - HERGANG UNKLAR

Bad Iburg. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es am Rande des Schützenfestes zu Vandalismus. Wie die Polizei mitteilte haben unbekannte mehrere Altglascontainer zerstört. Nachdem mehrere Anwohner mitten in der Nacht wegen Lärmbelästigung die Polizei anriefen, fanden die Beamten die Container erheblich beschädigt vor. Obwohl außer Sachschaden nichts geschehen ist, stellt der Fall die Ermittler doch vor ein Rätsel. Die Spuren an den Containern scheinen von Tritten und Faustschlägen zu stammen, was jedoch mit der Stärke der Schäden nicht in Einklang zu bringen ist.
"Man könnte meinen der Hulk hat zugeschlagen", witzelt einer der Beamten. Die Spurensicherung wird anscheinend noch ein paar Tage damit beschäftigt sein, die wahren Tatinstrumente zu ergründen. Bis dahin wird von den Tätern wahrscheinlich jede Spur fehlen. Die Polizei bittet Zeugen, die sich in besagter Nacht zwischen 01:15 und 01:30 in der Nähe des Parkplatzes am Hagenberg auffällige Personen beobachten haben, sich für sachdienliche Hinweise unter 05403/xxxxxxx oder bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden.

 


 

verschiedene Tageszeitungen im Osnabrücker Raum, 12.10.2015

GRAUSAMER LEICHENFUND IM KURORT

Bad Rothenfelde. Kurz vor Redaktionsschluss erhielten wir die grausige Nachricht über einen Leichenfund im Kurort im Südkreis. Auf einem Parkplatz nahe der Salinen fanden Besucher der LichtSicht 5 die Leiche eines jungen Mannes. Seine Halsschlagader war aufgeschnitten worden, so dass er jämmerlich verblutet sein muss. Jedenfalls lassen große Mengen an Blut auf seinem Auto und dem Boden daraus schließen. Wer in dem beschaulichen Ort einen so barbarischen Mord begehen konnte, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. Da die Untersuchungen der Polizei bei Redaktionsschluss erst am Anfang waren, hoffen wir in der morgigen Ausgabe mehr berichten zu können.

 

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Lokalnachrichten im Radio zunächst im Kreis OS, im Laufe des Tages in der ganzen Region

In der letzten Nacht ist in Bad Rothenfelde auf einem Parkplatz die Leiche eines 28jährigen Mannes aus Osnabrück gefunden worden. Der Täter ließ den Mann regelrecht ausbluten wie es scheint. Jedenfalls fand die von Besuchern der LichtSicht 5 gerufene Polizei bei ihrem Eintreffen das Opfer mit aufgeschnittener Kehle und große Mengen Blut rund um die Leiche. "Genaueres können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, da die Laboruntersuchungen noch laufen.", so Jochen Müller, Sprecher der zuständigen Polizeidienststelle in Dissen. "Gesichert ist nach neuesten Erkenntnissen, dass der junge Mann mit seiner Verlobten zu der Projektions-Biennale an den Salinen wollte. Von der jungen Frau fehlt bislang jede Spur." Die Polizei bittet bei der Suche nach ihr um Hilfe aus der Bevölkerung. Ein Foto finden Sie auf unserer Homepage.

 


verschiedene Tageszeitungen im Osnabrücker Raum, 21.10.2015

MORD OFFENSICHTLICH UNBLUTIGER ALS BEFÜRCHTET

Bad Rothenfelde. Zu dem Mord vom Sonntag in Bad Rothenfelde (wir berichteten) gab die Polizei nun eine Pressekonferenz. Nach neuesten Ermittlungen kam der Effekt des augenscheinlich übermäßig vergossenen Bluts, durch einen Rohrbruch zustande. Das ausgelaufene Wasser hatte das Blut des Opfers stark verdünnt, wodurch es nach deutlich mehr aussah.

Diese Erkenntnis ändert jedoch nichts daran, dass dem 28jährigen Opfer die Halsschlagader aufgerissen wurde.

Vom Täter fehlt nach wie vor jede Spur, ebenso wie von der Verlobten des Opfers. Die 30jährige Bankangestellte ist seit der Mordnacht, in der sie die Projektions-Biennale mit ihrem Verlobten besuchte, verschwunden. Die Fahndung läuft, wobei sie nicht als tatverdächtig gilt. Polizeisprecher Jochen Müller dazu: "Wir erhoffen uns von ihr weitere Erkenntnisse über die Ereignisse jener Nacht."

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TÖDLICHER UNFALL AUF DER A33

Hilter. Für einen Frührentner aus Bad Rothenfelde kam am Montag jede Hilfe zu spät. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verunglückte der Mann bereits eine Woche zuvor. Wie es scheint, kam er in der Nacht von Montag auf Dienstag vergangener Woche ins Schleudern. Sein Wagen geriet dabei so unglücklich auf die Leitplanke, dass er in die Luft und über den Rand der Autobahn hinweg geschleudert wurde. In der Nacht bemerkte offensichtlich niemand den Unfall. Erst gestern fand ein Förster das Auto im Wald. Der Fahrer wurde von der Wucht des Unfalls aus dem Wagen geschleudert und landete unglücklich auf einem Ast, der ihn regelrecht durchbohrte. Der Regen der vergangenen Tage hatte zwar das Blut weggespült, aber offensichtlich war der alleinstehende Mann verblutet. Ob er nach dem Unfall überhaupt das Bewusstsein wieder erlangte stet zu bezweifeln. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben weiterhin, dass dem Unfall ein Herzinfarkt vorausgegangen sein musste. Fremdeinwirkung wird deshalb von der Polizei so gut wie ausgeschlossen.

Hätte ihm dem Unfallopfer noch geholfen werden können, wenn man ihn früher gefunden hätte? Das werden wir wohl nie erfahren. Jedenfalls löst dieser schwere Unfall neuerliche Diskussionen um einen höheren Schutzwall an der Unfallstelle aus.


 

verschiedene Zeitungen der Region, 29.12.2015

ANTI-DISKRIMINIERUNGS-KAMPAGNE

 

Herford. Nach mehreren negativen Schlagzeilen zu diskriminierendem Verhalten der Türsteher in den beiden Herforder Großdiskotheken haben sich die Besitzer nun mit Vertretern der Stadt an einen runden Tisch gesetzt. Herausgekommen ist eine Vereinbarung, an die sich bei der Einlasskontrolle ab sofort gehalten wird.

 

"Niemand kann künftig mehr behaupten wegen seiner ethnischen Herkunft abgewiesen worden zu sein", versichert Geschäftsführer des X Manuel Höppner. Joachim Wegholzer von der Stadt fügt hinzu: "Wir haben einen genauen Plan erarbeitet, aus welchen Gründen Personen an der Tür der Diskotheken abgewiesen werden kann und zur Sicherheit aller auch muss." So erhoffen sich alle Beteiligten mehr Transparenz.

 

Deshalb ist dieser Plan sowohl auf unserer Homepage als auch bei der Stadt und den Diskotheken selber jederzeit einsehbar.

 

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Dieser Bericht steht stellvertretend für ähnliche aus Zeitungen, Radio- und Fernsehsendungen in ganz Deutschland.

 

FEUERWERKSVERKAUF STARTET

 

Bielefeld. Wie in jedem Jahr beginnt zwei Tage vor dem Jahreswechsel der Verkauf der Silvesterknaller. Die Hersteller und Händler preisen vor allem die großen Batterien an, bei denen der Kunde lediglich einmal anzünden muss und dann die Show genießen kann. Diese sind für etwa 50 Euro zu bekommen.

 

Aus hoffentlich verständlichen Gründen bitten die Behörden darum, auf Knallerei in der unmittelbaren Umgebung von Flüchtlingsheimen zu verzichten. "Die Menschen dort sind größtenteils gerade einem Krieg entflohen und wir wollen eine Panik wegen der Böllerschüsse vermeiden", so ein Sprecher des Bielefelder Amtes für Integration. "Schließlich sind die Flüchtlinge sehr dankbar für unsere Gastfreundschaft und sollen sich hier bei uns wohlfühlen."

 

Feuerwehr und Sanitätsdienste weisen noch einmal auf die Gefahren im Umgang mit Feuerwerk hin. Vor allem Jugendliche schätzen diese häufig falsch ein und ziehen sich zum Teil schwerste Verletzungen zu. Aus diesem Grund sind die Verkäufer in diesem Jahr besonders angehalten, gegebenenfalls das Mindestalter für den Verkauf des Feuerwerks von 18 Jahren zu überprüfen.

 

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in allen Zeitungen der Region findet sich ab heute bis Silvester folgende recht große Anzeige:

Zeichnungen von verschiedenen Tieren (ändert sich von Anzeige zu Anzeige), sowohl Haustiere, aber auch Wildtiere und Exoten, wie sie in Zoos zu finden sind. Die Tiere haben allesamt ängstliche bis schmerzvolle Gesichter und verkriechen sich irgendwo und halten sich die Ohren zu. Über ihnen am Himmel leuchten Silvesterraketen.
Zwischen den Tieren am Boden und den Raketen am Himmel steht:


Verzichte auf den Kauf von Silvesterraketen, denk an deinen Hund/deine Katze/unsere Wildtiere usw. (passend zum Bild halt)!
Spende stattdessen das ersparte Geld und tu den Tieren etwas Gutes.


FUTTER STATT BÖLLER!
- MACH MIT!


Ganz unten findet sich eine Kontonummer.

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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