"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

verschiedene Zeitungen der Region, 20.01.2014

ERNEUT ZUSAMMENSTOSS MIT ROCKERN


Bielefeld. Seit den ersten Schlägereien und SEK-Kontrollen im November letzten Jahres herrschte am Bielefelder Boulevard trügerische Ruhe. Das damals ausgesprochene Aufenthaltsverbot für die Russian Nomads lief kurz vor Weihnachten aus (wir berichteten). Nun sind sie zurück! Von Clubbesitzern verhängte Hausverbote hielten die Mitglieder der Rockerbande nicht davon ab, die Türsteher anzupöbeln. Am vergangenen Samstag traten sie in kleinen Gruppen von 4-6 Personen vor den Clubs am Boulevard auf.


Wie es scheint, wollen die Russian Nomads erneut versuchen, einen Fuß in die Clubszene zu bekommen. Bereits vor zwei Monaten wurde vermutet, sie wollten sich als Türsteher verdingen. "Wer die Tür hat, hat die Macht.", ist hier als Aussage der Polizei im Gedächtnis geblieben.


Besonders im Bereich des Clubs "La Sorcière Espagnole" kam es zu Handgreiflichkeiten. Die weiterhin am Boulevard präsenten Polizeistreifen griffen rasch ein und konnten so eine Massenschlägerei im Keim ersticken.


Wird es nun am Boulevard tatsächlich zu einem Machtkampf kommen, wie man ihn in anderen Großstädten mit den Rockern erlebt hat? Für die friedlichen Besucher des neuen Bahnhofsviertels wollen wir hoffen, dass die Polizei einen Rocker-Krieg im Keim ersticken wird.


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UMBAUARBEITEN IM REMARQUEHOTEL ABGESCHLOSSEN

Osnabrück. Die seit 10 Monaten andauernden Umbauarbeiten im Hotel Remarque in der Osnabrücker Innenstadt wurden planmäßig zum 10. Januar diesen Jahres abgeschlossen. Das hiesige Luxushotel bietet nun, neben seinen bisherigen Suiten, auch eine Reihe von zusätzlichen Annehmlichkeiten, bis hin zu den neuen sogenannten Palais-Suiten, die mit noch größerer Fläche und mit noch mehr Inklusivservice aufwarten können, als die Gäste es seit jeher von dem Traditionshotel gewöhnt sind.
Geschäftsführerin Ira Klusmann sprach von einem großen Tag für das Hotel und dankte den Mitarbeitern für ihre unermüdliche Arbeit, um das Wohlergehen der Gäste selbst in Zeiten der Baumaßnahmen, ohne auch nur ein Quäntchen Service abzugeben. Sie dankte ebenfalls den Investoren, die den Ausbau und die entsprechende Expansion des Geschäftsfeldes erst möglich gemacht hatten. In einem Gespräch mit unserer Zeitung teilte Frau Klusmann mit, dass schon Anfang der nächsten Woche eine Delegation des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes erwartet wird, um sich von den neuen Leistungen zu überzeugen und eine Entscheidung zu fällen, ob der ersehnte fünfte Stern für ihr Hotel erteilt werden kann.
 

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UNGEWÖHNLICHE HÄUFUNG VON GEISTERFAHRTEN AUF DEN HEIMISCHEN AUTOBAHNEN


WIE DURCH EIN WUNDER NIEMAND VERLETZT


Am vergangenen Wochenende konnten sich Autofahrer glücklich schätzen, wenn sie keine der Autobahnen in der Region nutzen mussten. Von Samstag morgen bis Sonntag Abend wurden gleich sechs Geisterfahrer gesichtet. Es begann am Samstag gegen 6 Uhr auf der A2 zwischen Bielefeld und Bad Oeynhausen. Der 45jährige Familienvater wollte zur Arbeit in einer Oeynhausener Kurklinik, wie er der Polizei mitteilte, als er völlig in Gedanken die richtige Auffahrt verpasste. Da der übliche Stau bereits für Verspätung gesorgt habe, wollte er nicht noch mehr Zeit durch Drehen und erneutes Warten an den Ampeln verlieren. Er sei auch extra langsam gefahren, um keinen Unfall zu verursachen. Der Fahrer plante an der übernächsten Ausfahrt abzufahren und auf die richtige Fahrbahn zu wechseln, da er dort außerhalb des Stadtgebietes gewesen wäre und auf weniger Verkehr hoffte. Allerdings wurde er bereits vorher von der Polizei angehalten. In den nächsten Monaten braucht er sich jedenfalls keine Sorgen um den morgendlichen Stau machen, denn seinen Führerschein ist der Mann erst einmal los.

Ähnlich absurde Ausreden hatten der 24jährige Geisterfahrer, der Samstagmittag auf der A30 zwischen Löhne und Bünde unterwegs war und sein 39 jähriges weibliches Pendant, das ungefähr zur selben Zeit von Bünde nach Bad Oeynhausen fuhr. Beide führten Gespräche mit dem Handy und achteten angeblich nicht richtig auf die Beschilderung.

Auch der 50jährige Berufskraftfahrer, der abends mit seinem Sattelzug auf der A33 von Dissen nach Osnabrück wollte, gab an er sei so besser um die Kurven der Auffahrt gekommen. Und schließlich wollte er zu Hause sein, ehe das Sonntagfahrverbot beginnen würde.

Am Sonntag kam es gegen 11 Uhr auf der A1 zu einem Unfall, als ein 28jähriger BMW-Fahrer von der Raststätte Tecklenburger Land in die falsche Richtung auf die Autobahn fuhr. Der Junggeselle war auf dem Weg nach Münster, als ihm bei einer Toilettenpause auf der Raststätte einfiel, dass er vergessen hatte, seinen Herd auszuschalten. Um einen Wohnungsbrand zu verhindern, wählte er den kürzesten Weg nach Hause. Als er bemerkte, dass die Autobahn voller war, als er dachte, war es zu spät und bei einem Ausweichmanöver landete er in der Leitplanke, wobei zum Glück lediglich Sachschaden entstand.

Ebenfalls von der Raststätte Tecklenburger Land nahm eine 78jährige Frau die falsche Auffahrt. Sie war von Münster auf dem Weg zu ihrer Tochter in Wallenhorst, um den Geburtstag ihrer Enkelin zu feiern. Einem menschlichen Bedürfnis nachgebend machte sie Rast und war bei der Weiterfahrt irritiert, ob der vielen Wege und Schilder. So wählte sie den falschen Weg. Auch sie konnte ohne Unfall von der Autobahn gewunken werden.

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region, 25.1.2014

MASSENKARAMBOLAGE AUF A2 BEI BIELEFELD

 

GEISTERFAHRER VERWICKELT 23 ANDERE FAHRZEUGE IN UNFALL

 

Bielefeld. Am gestrigen Freitag kam es gegen 15 Uhr auf der A2 zu einem Folgen schweren Fehler eines moldawischen LKW-Fahrers. Er hatte seine Ladung in Sennestadt abgeladen und wollte schnell in Richtung Heimat. Allerdings verwechselte er die Beschilderung und fuhr in die falsche Richtung auf die Autobahn. Im dichten Feierabendverkehr zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Audi A8, der mit um die 180 km/h auf der linken Spur unterwegs war.  22 weitere Fahrzeuge konnten nicht rechtzeitig abbremsen und so schob sich Auto um Auto in die Unfallstelle. Die A2 musste in Fahrtrichtung Dortmund für 8 Stunden voll gesperrt werden. Für den Fahrer des Audi kam jede Hilfe zu spät, es dauerte Stunden, bis die Hilfskräfte ihn aus dem Wrack seines Wagens befreit hatten. Auch der Unfallverursacher schwebt noch in Lebensgefahr, er wurde ins Städtische Krankenhaus gebracht. 24 weitere Personen wurden teils schwer verletzt.

 

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MASSENSCHLÄGEREI AUF DEM BIELEFELDER BOULEVARD

 

Bielefeld. Gestern suchte sich die Rockergang "Russian Nomads" den Bielefelder Boulevard erneut für ihre abendlichen Aktivitäten aus. Sie pöbelten anscheinend wahllos Leute an, die sich ins Freitagvergnügen stürzen wollten. Vor der Musikkneipe "La Sorcière Espagnole" kam es schließlich zu einer Schlägerei, in die mehr und mehr Passanten gezogen wurden.

Als die Polizei eintraf, wurden die Streitenden schnell getrennt und die bekannten Rocker eingekreist. Sie wurden ausnahmslos festgenommen. 10 verletzte, eigentlich friedliche Besucher wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Bis auf einen konnten sie allerdings nach einer ersten Behandlung nach Hause gehen.

Wann wird Bielefeld diese Rocker endlich los? Wie viel muss noch passieren, ehe sie endgültig festgenommen oder der Stadt verwiesen werden?

 

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STROMAUSFALL IN BIELEFELDER INNENSTADT

 

Bielefeld. Am gestrigen Freitagmorgen geschah bei Bauarbeiten an der Stadtbahn erneut ein Fehler. Dieses Mal wurde der gesamte Bereich um den Sparrenberg von der Stromversorgung abgeschnitten. Erst am frühen Abend konnte das Problem gelöst werden.

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region, 27.1.2014

 

VERSAGEN DER RETTUNGSKETTE

 

VERHEERENDES FEUER IN INDUSTRIEGEBIET

 

Bramsche. Am Sonntag Vormittag ging im Industriegebiet "Eschstraße" in Bramsche eine Firma für Hygienepapiere in Flammen auf. Zunächst vermutete Brandstiftung wurde von den Brandermittlern inzwischen ausgeschlossen. Wie es scheint, entzündete sich durch einen technischen Defekt im Lager das dort gestapelte Material. Der Zellstoff sorgte für eine rasche Ausbreitung des Feuers.

 

Zum Glück waren wegen des Sonntags keine Arbeiter im Gebäude, das bis auf die Grundmauern nieder brannte. Dennoch gab es zwei Opfer des Infernos. Die beiden Obdachlosen konnten schnell anhand eindeutiger Merkmale identifiziert werden.

 

Erschreckend an den Ereignissen ist das offensichtlich totale Versagen der Rettungskette. Trotz Brandmeldern und mehrerer Anrufe von Zeugen bei der Feuerwehr traf diese erst nach einer halben Stunde am Unglücksort ein und konnte lediglich noch das Übergreifen der Flammen auf weitere Firmengebäude verhindern. Wie es dazu kommen konnte, gilt es herauszufinden und den Fehler abzustellen. Deshalb wurde noch am Sonntag eine interne Untersuchungskommission eingerichtet.

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region, 21.2.2014

 

PROGRAMMIERUNGSFEHLER VERANTWORTLICH FÜR VERSAGEN DER RETTUNGSKETTE

 

Bramsche. Nach genauen Prüfungen des Ablaufs bei dem verheerenden Feuer im Bramscher Industriegebiet Ende Januar steht nun fest, dass ein Fehler im Programm der Rettungsleitstelle für das verspätete Eintreffen der Rettungskräfte am Unglücksort verantwortlich ist. Die eingehenden Anrufe wurden aufgrund dieses Fehlers sofort gelöscht, anstatt an die zuständigen Feuerwehren weitergeleitet zu werden. Erst nach fast einer halben Stunde kam der Notruf durch und die Wehren waren innerhalb der vorgeschriebenen Zeit am Brandort.

 

"Der Software-Fehler wurde behoben und so ein Versagen wird nicht wieder vorkommen", versichert Martin Kolaschke, Sprecher der Leitstelle.

 


 

Zeitungen, 24.2.2014

GROSSE GALA ZUR VERLEIHUNG DES 5. HOTELSTERNES FÜR DAS REMARQUEHOTEL OSNABRÜCK

Osnabrück. Wie wir bereits berichtet wurden vor wenigen Wochen die Umbauarbeiten des Hotels Remarque in der Osnabrücker Innenstadt abgeschlossen. Nun lud das Hotel am Samstag die Prominenz aus Stadt und Land zu einer großen Gala. Und alles, was Rang und Namen hat, kam, um sich von dem neuen Luxus zu überzeugen. Im Zuge der Gala verlieh eine Vertretung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) die überaus begehrte Spitzenplakette mit 5-Hotelsternen an das Traditionshaus. Diese gilt für die kommenden 3 Jahre, wobei davon auszugehen ist, bei dem Standard des Hotels auch danach kein Stern abgegeben werden muss. Eine unabhängige Kommission hatte Service, Leistung und Ambiente des Hotels auf Herz und Nieren geprüft und der Aufwertung zugestimmt. Somit darf sich das hiesige Hotel in eine kleine und elitäre Gruppe von Spitzenhotels einreihen, die im europäischen Vergleich keine Konkurrenz zu scheuen brauchen.


 

Zeitungen, 24.2.2014

GROSSE GALA ZUR VERLEIHUNG DES 5. HOTELSTERNES FÜR DAS REMARQUEHOTEL OSNABRÜCK

Osnabrück. Wie wir bereits berichtet wurden vor wenigen Wochen die Umbauarbeiten des Hotels Remarque in der Osnabrücker Innenstadt abgeschlossen. Nun lud das Hotel am Samstag die Prominenz aus Stadt und Land zu einer großen Gala. Und alles, was Rang und Namen hat, kam, um sich von dem neuen Luxus zu überzeugen. Im Zuge der Gala verlieh eine Vertretung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) die überaus begehrte Spitzenplakette mit 5-Hotelsternen an das Traditionshaus. Diese gilt für die kommenden 3 Jahre, wobei davon auszugehen ist, bei dem Standard des Hotels auch danach kein Stern abgegeben werden muss. Eine unabhängige Kommission hatte Service, Leistung und Ambiente des Hotels auf Herz und Nieren geprüft und der Aufwertung zugestimmt. Somit darf sich das hiesige Hotel in eine kleine und elitäre Gruppe von Spitzenhotels einreihen, die im europäischen Vergleich keine Konkurrenz zu scheuen brauchen.

 


 

Tageszeitungen vom 01.10.2014

SIND VAMPIRE WIRKLICHKEIT?

Osnabrück. Jeder mit gesundem Menschenverstand wird uns diese Frage mit einem vehementen "Nein!" beantworten. Gibt es doch immer wieder mal seltsame Berichte in wenig seriösen Blättern über Vampirüberfälle oder -liebschaften.

Doch nun scheint die Quelle durchaus glaubwürdig, handelt es sich doch um die renommierte Wissenschaftlerin Susanne Rotfuchs, die am kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück lehrt.

Sie behauptet, ein an der Architekturgeschichte sehr interessierter und auch übermäßig bewanderter junger Mann, habe ich sich ihr gegenüber nach einigen intensiven Gesprächen als Vampir geoutet. Ihr sei jedoch nichts geschehen. Im Gegenteil der Mann war stets zuvorkommend und sehr charmant. Dennoch habe sie ihr Wissen nicht für sich behalten können, so Rotfuchs. "Welch eine Fülle von Möglichkeiten bietet sich uns, um vergessene Dinge aus der Vergangenheit zu erfahren, jetzt da klar ist, dass es Wesen gibt, die viel, viel älter sind als ein, zwei oder drei Menschenleben", sagt sie weiter ganz begeistert und lädt für nächste Woche Donnerstag, den 9.10. zu einem Arbeitstreffen für ernsthaft an der Geschichte interessierte ein. Um Anmeldung wird gebeten, um die Raumplanung je nach Interesse zu gestalten.

Wir dürfen gespannt sein, was sich aus dieser Geschichte noch wird.

 



Tageszeitungen vom 3.10.2014

VAMPIRE NUR EIN WISSENSCHAFTLICHER VERSUCH


Osnabrück. Wie von uns schon angezweifelt, hat sich die Nachricht von echten Vampiren in unserer schönen Stadt als Ente herausgestellt. Frau Professor Rotfuchs gab nun gegenüber unserer Zeitung zu, ihre Aussagen zur Existenz von Vampiren wären nur Teil einer wissenschaftlichen Arbeit.

"Eine Kollegin bat mich, einen ihrer Studenten zu unterstützen, der seine Masterarbeit in der Psychologie zum Thema "Reaktion der menschlichen Psyche auf absurde Meldungen aus angesehen, vertrauenswürdigen Quellen" schreiben möchte", erklärt Rotfuchs.

Es täte der Kunsthistorikerin leid, dass so viele Leute in Angst und Panik verfallen wären. Mit solch heftigen Reaktionen habe keiner der Beteiligten gerechnet.

Rotfuchs betont noch einmal: "Es gibt KEINE Vampire. Sie sind bloße Fantasien aus dunklen, vergangenen Zeiten, die von mehr oder minder modernen Autoren immer wieder aufgegriffen werden und wurden. Und schon gar nicht gibt es diese Wesen im beschaulichen Osnabrück."

 



Das folgende Schreiben erreicht die Kainiten Deutschlands am 15.10.2014

Geehrte Blutsverwandte Deutschlands

In der Domäne Teutoburg hält der hochverehrte Prinz von Lichtenstein,
Ancilla des Clans Ventrue, Gericht über

H e i k o R a u s c h,
Neugeborener des Clans Toreador,
angeklagt die erste Tradition gebrochen zu haben.


Das Gericht wird gehalten am 25. des Monats Oktober des Jahres 2014 in Teutoburg. Jeder der sprechen möchte, möge erscheinen.
Dem Angeklagten droht bei Nichterscheinen die Blutjagd innerhalb der Domäne Teutoburg.


Eric von Lichtenstein
Prinz der Domäne Teutoburg


i.A.
N. Töbingen

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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