"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Bielefelder Zeitungen, 02.01.2013
 

FUTTER STATT BÖLLER

 

Bielefeld. Die vergangenen Tage brachten den Tierpflegern im Tierpark Olderdissen schlaflose Nächte. Ihren Höhepunkt fand das Ganze in der Silvesternacht. Wie Forscher kürzlich feststellten, stören die Silvesterknaller Vögel mehr als bisher angenommen. Anscheinend ist dies aber nicht nur bei Vögeln der Fall.

 

"Für nahezu alle bei uns lebenden Tiere sind diese Nächte die Hölle gewesen", so Thorsten Langer, Sprecher des Tierparks. "Einige verkrochen sich so tief in ihre Höhlen und Bauten, wie es nur eben möglich war. Andere wie zum Beispiel unsere Vielfraße rennen panikartig durch ihr Gehege." Das ungewöhnlich ausdauernde Wolfsgeheul war weit über den Tierpark hinaus zu hören Und bei den Eseln und Pferden blieben Pfleger über Nacht im Stall, um die Tiere zu beruhigen. Dazu kam der vorausgehende Vollmond.

 

"Wahre Tierfreunde verzichten auf die Knallerei", führt Langer weiter aus. Ein langjähriger Förderer des Tierparks hat in seinem Bekanntenkreis die Initiative "Futter statt Böller" ins Leben gerufen. Dabei spendeten die Teilnehmer das Geld, welches sie ansonsten für Feuerwerk ausgegeben hätten. Langer fährt fort: "Wir sind Herrn Kleinhorst sehr dankbar für die Spende, die wir tatsächlich in Futter für unsere Tiere umsetzen werden, da gerade jetzt im Winter fast alles zugekauft werden muss."

 

Herbert Kleinhorst dazu: "Vielleicht finden sich zum kommenden Jahreswechsel noch mehr Menschen, die bereit sind zum Wohle der tierischen Mitbewohner auf die eigene Knallerei zu verzichten. Die Idee kam mir dieses Mal leider sehr kurzfristig. Nächstes Mal wird im Vorfeld mehr Werbung gemacht."

 


 

Aus der örtlichen Presse, 8. Januar 2013

 

FEUERSBRUNST IN LEMGO

 

- Jahrhundertealte Nicolaikirche ein Raub der Flammen -

 

Lemgo. In der Nacht zum 6. Januar 2013 fiel die Lemgoer Nicolaikirche einem verheerenden Feuer zum Opfer. Ersten

Auskünften der Polizei und des Brandschutzes zufolge brach das Feuer in der Krypta der alten Kirche aus und verbreitete sich mit rasender Geschwindigkeit im ganzen Gebäude, was auf eine überaus hohe Temperaturentwicklung schließen lässt, die nicht auf natürlichem Wege hätte erreicht werden können. So also geht die Polizei von Einbruch und Brandstiftung aus, wobei die Spurensicherung durch die nahezu totale Zerstörung des Innenraums der Kirche und angesichts des eingestürzten Daches und Teilen der Seitenwände keine Hoffnung hat, zu einer zügigen Rekonstruktion des Brandablaufes zu kommen.

 

Die Lemgoer Bürger zeigten sich gestern in ersten Statements entsetzt. Menschen kamen bei der Feuersbrunst nicht zuschaden.

 


 

Aus der örtlichen Presse, 10. Januar 2013

 

Neuzugang bei den Wölfen

 

Osnabrück. Im Zoo trafen vor einigen Wochen die beiden Wolfsfähen Paula und Oljessa ein. Sie stammen aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg, wo die beiden zwei- und fünfjährigen Schwestern aufgewachsen sind. Mit den drei alt eingesessenen Rüden sollen sie für Nachwuchs sorgen. Das ungewöhnliche Vorgehen Fähen in ein bestehendes Männerrudel einzugliedern ergab sich im Osnabrücker Zoo, weil die Rüden ein sehr gutes Verhältnis haben. Auch das Geschwisterpaar ist lange aneinander gewöhnt. So hofften die Pfleger Vorfeld weniger Konkurrenz bei der Paarbildung zu haben und somit auch weniger Verletzungen, was bis dato auch aufgeht. "Sofern alles so gut weiterläuft, wird sich bis Ende Februar, wenn die Ranz beginnt, ein Alphapaar gefunden haben", so Zoodirektor Prof. Martin Brore. "Mit Glück haben wir im Frühjahr dann Nachwuchs."

 

Bei Wölfen bilden sich für beide Geschlechter Rangordnungen und in der Regel sind es die beiden Alphatiere, die sich paaren. Die anderen Mitglieder des Rudels helfen bei der Aufzucht der Jungen. Außerdem regelt die Rangordnung z.B. wer bei der Jagd den Ton angibt.

 

Besucher können derzeit genau beobachten, wie die Rüden – getrieben von ihren Hormonen – die Fähen immer wieder umkreisen. Vermehrt kommt es dabei auch zu Drohgebärden unter den Männern. Wie es aussieht, werden wohl Wolle und Paula das künftige Alpha-Paar sein.

 

In den vergangenen Nächten gab es vermehrtes Geheul der Wölfe, was Anwohner auch weit über den Zoo hinaus gehört werden konnte. Brore dazu: "Entgegen der üblichen Vorurteile heulen unsere Wölfe nicht Nacht für Nacht den Mond an. Das aktuelle Verhalten ist der Situation und sicher auch ein wenig der Unruhe durch die Silvesterknallerei geschuldet." Die Anwohner können also durchatmen und in Kürze wieder mit ungestörter Nachtruhe rechnen.

 


 

Familienanzeigen der örtlichen Presse, 11. Januar 2013

 

Wir betrauern den plötzlichen Tod unserer Familienmitglieder

 

Johanna Mehrenbusch

(12.3.1976 – 6.1.2013)

 

und

 

Walter Mehrenbusch

(15.8. 1988 – 6.1.2013)

 

Wer Gottes Werk tut, wird auch in der dunkelsten Stunde nicht fehlen.

 

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- Anzeige -

 

Die Hexe rockt!

Neueröffnung des Rockcafes

 

 

Boulevard am Bahnhof, Bielefeld

 


 

Westfalenkurier, 29. April 2013

 

Mit der Firma URBAIN Enterprises hält nun ein recht junges, aber überaus erfolgreiches Unternehmen Einzug in OWL. Ein Börsengang mit fantastischen Werten ebnet URBAIN den Boden, sich zu einer der führenden Medien- und Technologiegiganten in ganz Deutschland zu mausern. Satellitenherstellung, Kommunikationstechnologie und Entwicklung von Forschungstechnik sind die Speerspitzen des Unternehmens, die der ganzen Region neue Arbeitsplätze bescheren wird.

 

Frau Elisabeth Kremer, in Vertretung des menschenscheuen und charismatischen Gründers von URBAIN, Rolf Stapelfeld, ließ verlauten, dass für die Firma ein langgehegter Traum in Erfüllung gehe. "Über Teutoburg wird eine neue Sonne aufgehen, die jedwede Nacht hell erleuchten wird", sagte sie in Anspielung auf die momentan angespannte Wirtschaftslage.

 


 

Aus der örtlichen Presse, 30. April 2013

 

Wölfin Oljessa ist umgezogen

 

Osnabrück. Im Wolfswald des Zoo Osnabrück ist die Entscheidung gefallen: Wölfin Paula hat sich die Gunst der Rüden erworben. Ihre Schwester Oljessa konnte sich jedoch nicht integrieren und musste nun aus der Gruppe herausgenommen werden.

 

„Wir wollen im Wolfswald wieder eine intakte Wolfsgruppe mit Nachwuchs aufbauen, um Besuchern das Familienleben der Wölfe zu erklären und Vorurteile gegen die Tierart abzubauen“, erläutert Zoodirektor Prof. Martin Brore. Auch mit Blick auf die aktuellen Wolfssichtungen in der Region sei es wichtig zu zeigen, dass Wölfe sehr soziale Tiere seien. Deswegen entschied sich Brore Ende 2012 dazu, zwei Fähen in das dreiköpfige Osnabrücker Männerrudel zu integrieren. Da Wolfsrüden, die länger ohne weibliche Begleitung leben, aggressiv auf Fähen reagieren können, hoffte Brore, dass sich mögliche Konflikte auf die zwei Schwestern verteilen würden. „Inzwischen hat sich Paula durchgesetzt und mit dem männlichen Leitwolf Wolle verpaart. Das sind zunächst sehr gute Nachrichten“, freut sich der Wolfexperte Brore. Doch Oljessa habe den Anschluss zur Gruppe nicht gefunden. „Zwar hatte sich die Situation zwischenzeitlich über einen längeren Zeitraum entspannt, doch vor circa zwei Wochen wurde Oljessa von einem Artgenossen noch einmal gebissen.“

Deswegen entschied der Zoo nun, Oljessa aus der Gruppe zu nehmen und nach einem neuen Zuhause für die Fähe zu suchen. „Für Oljessa war die Situation im Wolfswald schwierig, deswegen ist sie in dem Gehege neben den Rothunden mit mehr Ruhe besser aufgehoben – auch wenn sie dort vorübergehend alleine ist. In der Wildbahn sind die eigentlich familiär orientierten Wölfe manchmal über Jahre hinweg alleine auf Partnersuche unterwegs“, erläutert Brore. Tierpflegerin und Revierleiterin Tatjana Buss berichtet, dass sich Oljessa schon gut eingelebt habe: „Sie begrüßt uns jeden Morgen und ist sehr aufmerksam. Mit ihren neuen Nachbarn, den Rothunden, flirtet sie regelrecht.“ Dennoch hat die Suche nach einem neuen Zuhause und damit auch passenden Gefährten bereits begonnen: „Wir haben schon mit mehreren Tierparks gesprochen. Allerdings wissen wir ja aus der Erfahrung mit Wolf Boy, dass das eine Weile dauern kann“, so Brore. Der Zoo fand 2010 für Boy ein passendes Zuhause im Tierpark Hamm, wo er sich mit Fähe Britta zusammentat. „Über kurz oder lang werden wir auch für Oljessa eine neue Heimat und hoffentlich auch passenden Partner finden. Bis dahin bietet ihr das Gehege neben den Rothunden ein gutes Zuhause“, erklärt Brore.

 

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ENTLAUFENE HUSKYS REIßEN ZWÖLF SCHAFE

 

Bissendorf. Entlaufene Huskys haben am Sonntagmorgen in Bissendorf (Kreis Osnabrück) zwölf Schafe gerissen und vier weitere verletzt.

 

Gegen 7.30 Uhr wurde die Polizei in die Waldstraße gerufen. Der Besitzer (47) der Schafe hatte die Hunde eingefangen und eingesperrt, nachdem sie auf seiner Weide sechs Schafe gerissen hatten. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Huskys auf einer Nachbarweide weitere sechs Schafe gerissen und vier verletzt hatten.

Die Polizei verständigte die 34-jährige Hundehalterin aus Bissendorf, damit sie die wildernden Hunde wieder in ihre Obhut nehmen konnte.

 

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Vom Ferrari bis zum Bobby Car
 

"Lenkwerk Days" locken mehr als 10.000 kleine und große Autoliebhaber an

 

Bielefeld. Der Geruch von Öl und Benzin liegt in der Luft. Das Lenkwerk am Stadtholz war am Wochenende Tummelplatz für mehr als 10.000 Autofans. Vor allem Freunde von Oldtimern kamen auf ihre Kosten. Mehr als 60 Fahrzeuge aus den 1930er Jahren bis zur Gegenwart konnten sie bei den "Lenkwerk Days" besichtigen.

 

Auch für die kleineren Besucher war gesorgt: Beim Bobby-Car-Cup konnten sie ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen und sich im Torwandschießen üben. Auch die benachbarte Hüpfburg fand regen Zulauf. Organisatorin Marie-Valerie Kullinger zieht ein positives Fazit: "Alles hat so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben."
Viel glänzenden Lack und Chrom gab es in der Ausstellungshalle. Eines der Schmuckstücke ist ein Mercedes 300SL von 1954. "Mit etwa 700.000 Euro ist der Wagen vermutlich das wertvollste Fahrzeug hier", sagt Lenkwerk-Mitarbeiter Michael Stellmann.

Bereits am Samstag waren mehr als 40 Fahrer mit ihren Autos zur "Zündfunke-Rallye" aufgebrochen. Die 200 Kilometer lange Strecke führt die Teilnehmer über Augustdorf, vorbei am Hermannsdenkmal, Schloss Wendlinghausen und Schloss Münchhausen. Über Lage und Oerlinghausen ging es anschließend zurück nach Bielefeld.

 

Die durch die Startgelder und Spenden eingenommenen Gelder fließen in die Palliativstation des Klinikums Bielefeld, die Sterntaler Trauerbegleitung und die Kinderkrebsstation Bethel. Organisiert wurde die Rallye von der Werbeagentur Medium. "Wir hatten wieder ganz tolle Autos mit dabei", sagt Geschäftsführer Stefan Fächer.

In der Ausstellungshalle drängten sich die historischen Wagen dicht an dicht. So auch in der Werkstatt von Hans-Harald Kästner. Eine seiner Hebebühnen trug einen schwarzen Porsche 356 von 1957. "Der hat 40 Jahre in einer Garage gestanden", sagte Köster. Obwohl das Auto mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist, sei es immer noch in Familienbesitz. Jetzt soll der Wagen wieder flottgemacht werden. Neben neuen Bremsen ist auch eine Behandlung der Karosserie fällig. "Leider ist der Zustand nicht so gut", bedauerte Kästner. "Diese Modelle rosten oft im Bodenbereich." Trotzdem schätzte er den Wert des Wagens auf 20.000 bis 30.000 Euro.

Nicht weit von Kästners Werkstatt steht ein bunt bemalter VW Käfer. "Ich hatte mal einen in grün, mit Schiebedach", erinnerte sich Besucher Andreas Haumalit. "Der fuhr 115 – bergab und mit Rückenwind", fügte er lachend hinzu.

Prominenten Besuch gab es am Sonntag. Die Drittliga-Fußballer Sebastian Hille und Eric Agyemang von Arminia Bielefeld kamen zur Autogrammstunde mit den Fans.

Mit einer Ausstellung historischer Motorräder von Miele, Dürkopp, Göricke, Rixe und Anker erinnerte das Historische Museum zudem daran, dass auch Bielefeld einst Produktionsstandort für flotte Flitzer war.

 

 

Bewegte Geschichte

 

Der Grundstein für das Gebäude des heutigen Lenkwerks wurde bereits 1938 gesetzt. Zur Zeit des Dritten Reiches entstand am Stadtholz auf einer Fläche von mehr als 62.000 Quadratmetern das Bekleidungsamt der Luftwaffe. Nach dem Krieg richtete die britische Armee in der Richmond-Kaserne ein Nachschublager ein, das bis 1992 bestand. Danach wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Bis heute beherbergt es die Zentrale Ausländerbehörde und Teile der Fachhochschule. 2011 zog nach aufwändiger Restaurierung das Lenkwerk in die Räume um die ehemalige Verladehalle ein.

 

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HEXE IN FLAMMEN

 

LÖSCHGRUPPE GOHFELD DER LÖHNER FEUERWEHR VERANSTALTET ZUM TANZ IN DEN MAI EINEN "HEXENTANZ"

 

Löhne. Ganz schön unheimlich sieht sie aus. Dabei sind es nur alte Stoffballen, ausgediente Kleidung und trockenes Stroh, die den Körper der Puppe formen. Vor allem die lange, krumme Nase, feuerrote Lippen und weit aufgerissene Augen sorgen für den gewissen Gruselfaktor. Doch was hat diese Hexenpuppe mit der Feuerwehr zu tun? Und wie oder warum kommt sie heute Abend zum Einsatz?

 

"Wir wollten einfach mal etwas neues auf die Beine stellen" erzählt Löschgruppenführer Max Kaplok und blickt grinsend zu der Hexenpuppe. Genau die soll nämlich heute beim "Hexentanz" verbrannt werden.

 

"Das ist noch ein alter Brauch aus dem Mittelalter. Sie wird verbannt, um böse Geister auszutreiben und den Winter zu verscheuchen", erklärt Richard Müller und fügt lachend hinzu, "das haben wir dieses Jahr wohl bitter nötig."

 

Die Puppe wurde für die Hexenverbrennung extra angefertigt. "Eine Woche Arbeit war das", erzählt Juliane Remme. "Am Kompliziertesten umzusetzen war das Gesicht, da war in ganz Gohfeld und Löhne keine passende Hexenmaske auffinden konnten. Also habe ich kurzerhand eine aus Gips selber gemacht." Dicke Warzen und fehlende Zähne durften dabei natürlich nicht fehlen.

 

"Um Mitternacht wollen wir die Puppe anzünden", sagt Kaplok. Die Verbrennung ist zwar der Höhepunkt, doch anschließend soll die Party längst nicht vorbei sein. "Während des ganzen Abends werden DJs Bünde für musikalische und tanzbare Unterhaltung sorgen", erzählt der Löschgruppenführer. "Auch nach der Verbrennung geht es bie der 'After-Hex-Party' drinnen weiter."

 

Los geht es am heutigen Dienstag um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. "Wir freuen uns auf viele Gäste", sag Koplak. "Das Schöne bei dieser Veranstaltung ist, dass es keine reine Veranstaltung von der Feuerwehr ist. Es soll ein lockerer Abend werden, bei dem es nicht nur um das Blaulicht geht", sagt er und lacht. Trotzdem ist eine Verbindung zur Feuerwehr natürlich da: "Wir verbrennen die Hexe und alles, was mit Feuer zu tun hat, hat irgendwie auch etwas mit uns zu tun."

 


 

Aus der örtlichen Presse, 01. Mai 2013

 

Kreis verstärkt Waffen-Kontrollen

 

Kreis Gütersloh. Weil bis dato 1.200 von 4.500 Waffenbesitzern im Kreis Gütersloh trotz gesetzlicher Aufforderung nicht nachgewiesen haben, dass sie ihre Waffen sicher aufbewahren (unsere Zeitung berichtete), schafft der Kreis nun eine zusätzliche Stelle, um die Kontrollen zu verschärfen. Im Kreis sind 21.500 Waffen registriert.

 

Damit reagiert der Kreisausschuss auf einen "dringenden Handlungsbedarf". Die 1.200 säumigen Waffenbesitzer sollen schriftlich aufgefordert werden, kurzfristig Unterlagen einzureichen. Die neue Stelle soll bis Ende 2015 befristet und mit jährlich 49.600 Euro dotiert sein.

 

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Faustschlag für den "Prinz von Bielefeld"

 

Bielefeld. Offensichtlich gut gelaunt ließ ein 32-jähriger Bielefelder am späten Montagabend die Passanten auf der Feilenstraße wissen, dass er der "Prinz von Bielefeld" sei. Ein 29-jähriger Bünder war anderer Meinung.


Er streckte den vermeintlichen Prinzen mit einem laut Polizeibericht "wuchtigen Faustschlag" nieder. Bevor die jungen Männer weitere tatkräftige Argumente austauschen konnten, griffen Passanten und die unmittelbar eintreffende Polizei ein. Seine Majestät behauptete zudem, dass sie vom 29-Jährigen noch mit einem Messer bedroht worden sei.

 

Eine Durchsuchung des Schlägers verlief jedoch negativ. Dafür fanden die Polizisten in der "prinzlichen" Umhängetasche Marihuana und bedachten ihn mit einer Anzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Gegen den Bünder wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt. Ob auch wegen Majestätsbeleidigung ermittelt wird, ließ der Polizeibericht offen.

 


 

Aus der örtlichen Presse, 18. Oktober 2013

 

Amokfahrer attackiert drei menschen im kreis Osnabrück

 

Dissen. Die Polizei fahndet derzeit auf Hochtouren nach einem Unbekannten, der in der vergangenen Woche mindestens drei Menschen durch seine Amokfahrten gefährdet hat. Die bisherigen Tatorte lagen in Dissen, Hilter und Bad Rothenfelde.

 

Der Mann ging dabei stets auf die gleiche Art vor. Zunächst fuhr er übertrieben langsam vor seinen Opfern her, schwenkte dann plötzlich nach rechts, um ihnen Platz zu machen. Nach dem Überholvorgang raste er mit hoher Geschwindigkeit und aufgeblendeten Scheinwerfern auf das Heck der nichts ahnenden Opfer zu. Schließlich überholte er, drehte und kam den Opfern nun frontal entgegen. Erst im letzten Augenblick wich er aus und verschwand in der Dunkelheit.

 

Über das Motiv der Amokfahrten lässt sich derzeit nur spekulieren. Ob hier Alkohol oder andere Drogen im Spiel sind oder der Grund ganz woanders liegt, ist völlig unbekannt.

 

Die Polizei bittet bei der Suche nach dem Amokfahrer um Mithilfe. Zeugen und mögliche weitere Opfer werden gebeten sich unter 05421/xxxxx zu melden.

 

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Gasleitung in Bielefeld bei Bauarbeiten beschädigt

 

August-Bebel-Straße gesperrt / Verzögerungen bis zum Abend

 

Bielefeld. In der Bielefelder Innenstadt ist am Donnerstag kurz vor 13 Uhr erneut eine Gasleitung beschädigt worden. Die August-Bebel-Straße war deshalb zwischen Paulus- und Friedrich-Verleger-Straße bis 17.45 Uhr gesperrt. Das Abdichten der Leitung hatte sich schwierig gestaltet.


Laut Feuerwehreinsatzleiter Jörn Bielinski wurde bei Schneidearbeiten im Straßenasphalt eine unterirdische Erdgasleitung beschädigt, die wegen eines Baches darunter sehr nah unterm Asphalt verlegt war.

 

Die Straßenarbeiter vernahmen sofort das extra mit Geruchsstoffen versehene Erdgas, aus dem Leck strömt gut hörbar das Gas. Der Fahrzeugverkehr musste daraufhin weiträumig um die Unglücksstelle umgeleitet werden.

Wegen des starken Windes herrschte aber keine Explosionsgefahr, so Bielinski. Die Anwohner wurden dennoch gebeten, die Fenster geschlossen zu halten und in ihren Wohnungen zu bleiben.

Die Bauarbeiter mussten nun Asphalt und Erdreich an der Stelle ausheben sowie einen Betonmantel samt Bewehrung zum Schutz dieser Leitung entfernen. Mitarbeiter der Stadtwerke dichteten den beschädigten Bereich anschließend mit Blasen in der 300er-Leitung (30 Zentimeter breit) ab und schlossen das Leck mit einer Manschette.

Die Arbeiten wie auch die Sperrung der August-Bebel-Straße dauerten entsprechend bis 17.45 Uhr. Erst danach konnten die Anwohner wieder aus ihren Häusern. Rund um den Kesselbrink kam es zeitweise zu empfindlichen Verkehrsstaus. 

 


 

Aus der örtlichen Presse, 30. Oktober 2013

 

Amokfahrer festgesetzt

 

Dissen. Gestern Mittag gelang es der Polizei nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung den Amokfahrer, der seit geraumer Zeit sein Unwesen in der Region trieb. Auf unseren Aufruf hin meldeten sich zwei weitere Opfer, deren Beobachtungen zur gestrigen Ergreifung des 45jährigen Täters führte. Über das Motiv des ledigen Mannes ist jedoch noch nichts bekannt.

 

Es ist jedenfalls gut, nun wieder des Nachts angstfrei und ohne bei jedem im Spiegel auftauchenden Scheinwerfer zusammenzuzucken auf den Straßen des Südkreises unterwegs sein zu können.

 


 

Verschiedene Tageszeitungen der Region, 05. November 2013

 

kamikaze in OWL

 

Enger. In der Nacht zu Montag kam eine aus Bielefeld kommende Autofahrerin mit dem Schrecken davon, als sie von einem Unbekannten bedrängt wurde. Sie befand sich auf der Umgehungsstraße in Richtung Enger als sie plötzlich einen aufheulenden Motor hörte und äußerst knapp überholt wurde. Mit lautem Hupen wurde der 23jährigen bedeutet, zur Seite zu fahren. Doch anstatt weiter zu rasen, stellte der Rowdy seinen Wagen wenige hundert Meter weiter quer.

Zum Glück konnte die junge Frau rechtzeitig ausweichen und verließ die Umgehungsstraße an der nächsten Abfahrt. Doch der Unbekannte gab keine Ruhe, bereits wenig später tauchten erneut die Scheinwerfer eines sehr schnellen Wagens hinter ihr auf. Beunruhigt rief die Studentin die Polizei. Die traf allerdings erst nach aggressiver Drängelei und einem weiteren riskanten Überholmanöver ein.

 

Vom Täter fehlt noch jede Spur, da die Engeranerin weder das Kennzeichen, welches unbeleuchtet war, noch das Fabrikat des dunklen Wagens erkennen konnte.

 

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hochspannungsleitung bei brake gerissen

 

Trafohäuschen brannte

 

Brake. Eine Hochspannungsleitung ist am frühen Montagmorgen bei Brake (Stadt Bielefeld) gerissen. Die Leitung wird vom Energieversorger RWE betrieben. Die Polizei musste die B61 sperren, weil in der Nähe der abgerissenen Leitung Lebensgefahr bestand.

 

Gleichzeitig war ein in der Nähe stehendes Trafo-Häuschen in Brand geraten, das aber in der Zwischenzeit gelöscht wurde.

 

Am späten Nachmittag konnte der Schaden behoben und  die Straße wieder freigegeben werden. Auch die Haushalte und Firmen in Brake und im angrenzenden Stedefreund waren so lange ohne Strom.

 

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endlich grünes Licht für letzte Phase der Deponieerweiterung

 

Kirchlengern. Nachdem bereits vor drei Jahren mit der Erweiterung der Deponie am Reesberg begonnen wurde, startet nun der letzte Abschnitt der Erweiterung. Voraussichtlich im Sommer 2014 steht sie den Bürgern dann wieder  in vollem Umfang zur Anlieferung von Bauschutt zur Verfügung. Bis dahin muss weiterhin auf die Sammelplätze in Minden und Paderborn ausgewichen werden.

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region, 27.12.2013

FUTTER STATT BÖLLER GEHT IN DIE ZWEITE RUNDE


Vergangenes Jahr initiierte Herbert Kleinhorst die Aktion "Futter statt Böller". Ihm geht es darum, die Unmengen an Geld, die manche Leute in Silvesterknaller investieren, umzuleiten, um sie den Tierparks, Zoos und vielleicht auch Tierheimen der Region zu Gute kommen zu lassen. Kleinhorst fordert seine Mitmenschen auf, auf den Kauf der Raketen zu verzichten und das Geld stattdessen zu spenden. "Am Samstag geht der Verkauf der Knaller los. Denken Sie an die Umwelt und vor allem an die armen Tiere, die von der Knallerei Jahr für Jahr völlig verschreckt werden. Nutzen sie das Geld, um den Tieren etwas Gutes zu tun. Futter z.B. wird immer gebraucht", so der Aufruf des 76jährigen Rentners und Tierschützers.

Interessierte können die Spenden entweder direkt bei den Einrichtungen abgeben oder auf das Konto der Aktion "Futter statt Böller" bei der Sparkasse Bielefeld, Kontonummer xxxxxyyycccsyxxx einzahlen. Die Einzahlungen fließen dann zu gleichen Teilen an die Tierparks, Zoos und Tierheime der Region. Kleinhorst dazu: "Ich garantiere, dass 100% der Einzahlungen bereits im Januar ausgezahlt werden."


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VERKEHRSROWDY ERLEIDET TÖDLICHEN UNFALL

Enger. Am späten Abend des zweiten Weihnachtstages ereignete sich auf der Engeraner Umgehungsstraße ein tödlicher Unfall. Den Rettungskräften bot sich ein grausames Bild. Ein Auto lag völlig zerstört an einem der Brückenpfeiler in Höhe Hiddenhauser Straße. Der Fahrer konnte nach komplizierten Schweißarbeiten nur noch tot geborgen werden.

Allerdings handelte es sich nicht um einen normalen Unfall, wie die bisherigen Ermittlungen ergaben. Der Fahrer des Unglückswagens bedrängte zunächst den PKW des Paares Jutta und Inka K., wobei er sich nach einiger Zeit sogar quer stellte. Aus Angst überfallen zu werden, wendete die Fahrerin Jutta K. ihren Wagen auf der zum Glück recht breiten und vor allem leeren Straße und fuhr in schnellem Tempo zurück in Richtung Bünde. Doch nicht lange danach tauchten die Scheinwerfer des anderen Autos erneut in ihrem Rückspiegel auf. Mit sehr hoher Geschwindigkeit raste der Fahrer hinter dem Wagen der beiden Frauen her. Die Fahrerin wusste sich nicht anders zu helfen, als eine Vollbremsung zu machen und auf ein Ausweichen ihres Bedrängers zu hoffen und dann die Ausfahrt in Richtung Enger zu nehmen. Dieser machte jedoch keine Anstalten, weshalb sie gleich wieder beschleunigte. Dieses Manöver rettete die beiden Frauen vermutlich vor einer Kollision. Der Fahrer des Unglückswagens verlor allerdings die Kontrolle über seinen Wagen, der zunächst über die Straße schleuderte, sich dann mehrfach überschlug und letztlich vor den Brückenpfeiler krachte.

Weitere Angaben konnten die beiden Frauen noch nicht machen, da sie unter Schock stehen. Verletzt sind sie jedoch zum Glück nicht. So bleibt es vorerst ein Rätsel warum Uwe J. in dieser Nacht so aggressiv war. Kannte er die Frauen? Störte er sich an dem Glück, der frisch vermählten Damen? Oder ist er der Fahrer, der bereits im November eine Frau bei Enger bedrängte? Diese Fragen werden hoffentlich in den nächsten Tagen beantwortet werden.

Die Brücke wurde zunächst vorsorglich gesperrt, konnte am zweiten Feiertag aber wieder für den PKW-Verkehr freigegeben werden. Sie ist zwar stark beschädigt, die Sicherheit ist jedoch laut gleich hinzu gerufenem Gutachter noch gewährleistet. Lediglich Fahrzeuge über 7,5 t müssen bis zur Reparatur einen Umweg in Kauf nehmen, was die Verbindung zwischen Enger und Hiddenhausen in den nächsten Monaten doch stark einschränken wird.


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AUSBAU DER MÜLLDEPONIE DOCH NOCH EINMAL GESTOPPT

Kirchlengern. Per Eilantrag wurde der erst im November freigegebene letzte Bauabschnitt der Deponie am Reesberg wieder gestoppt. Wie die Betreiber bekanntgaben, wurde im Zuge eines weiteren Gutachtens in einer kleinen Höhle auf dem Gelände ein Fledermaus-Nistplatz entdeckt. "Hunderte dieser kleinen Flattertiere überwintern derzeit dort und dürfen unter gar keinen Umständen gestört werden", so Gerd Haupt, Sprecher der Firma. "Wie genau es nun weiter geht, muss genauestens geprüft werden. Die endgültige Entscheidung ist völlig offen. Von einem Weiterbau im Sommer bis hin zu einem Rückbau der bisherigen Maßnahmen ist alles möglich." Diese etwas wage Aussage lässt bei den Gegnern der Deponieerweiterung einen neuen Hoffnungsschimmer aufkeimen. Ihr Sprecher Jan Klusmeier meint: "Der Stopp der Bauarbeiten ist schon ein kleines Wunder, mit dem keiner von uns mehr gerechnet hätte. Ein Rückbau wäre das Größte!" Seine Frau Katrin ergänzt: "Das größte Wunder ist, dass dieses neue Gutachten von den Betreibern selber in Auftrag gegeben wurde. Ein wunderbares nachträgliches Weihnachtsgeschenk für die Natur!"

 


 

verschiedene Tageszeitungen der Region 28.12.2013

FASSADE BRÖCKELT


Osnabrück. Jahrelang hatten sich Nachbarn an der Bremer Straße über das marode Haus Nummer 61 geärgert. Schon lange wohnt hier niemand mehr - zumindest offiziell. Das Haus wird dennoch genutzt, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit finden sich dort immer wieder Übernachtungsgäste ein, die ansonsten auf der Straße übernachten müssten. Auch Ratten und anderes Ungeziefer finden hier schon lange Unterschlupf. Der Besitzer des Hauses hegt anscheinend kein Interesse an diesem Objekt.

Einen Tag nach Weihnachten kam es nun zum von den Anwohnern lange befürchteten Unglück. Es bröckelten unvermittelt Steine aus der Fassade und fielen auf den Bürgersteig. Diese fielen einer jungen Schwangeren und ihrem Kleinkind ging vor die Füße. "Was da hätte passieren können! Wenn der Junge nur ein wenig vorgelaufen wäre. Nein, nein!", macht ein Nachbar seinem Ärger Luft. "Der Besitzer von diesem Haus hockt weit weg in Berlin oder so. Jetzt kriegt er endlich mal einen auf den Deckel und muss was tun. Und die Stadt kann auch nicht weiter zusehen und so tun, als ob nichts wäre."

Erst einmal wurde der Gehweg vor dem Haus abgesperrt. Justus Schumacher, Mitarbeiter des Ordnungsamtes hat uns versichert, dass man in Kontakt mit dem Eigentümer stehe und dieser die Auflage erhalten werde, das Haus entweder zu sanieren oder abzureißen. "Sofern er die hohen Geldstrafen vermeiden möchte, werden die Arbeiten innerhalb der nächsten drei Monate beginnen müssen. Derzeit stellt das Haus eine zu große Gefährdung für die Bevölkerung dar."


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HAUPTWASSERLEITUNG IN BIELEFELDER INNENSTADT GEBROCHEN


KREUZUNG GESPERRT


Bielefeld. Eine Hauptwasserleitung ist am Freitagmorgen in Bielefeld gebrochen. Die Polizei musste am Morgen die Kreuzung am Adenauerplatz für den Autoverkehr sperren, auch die Straßenbahnen aus und nach Sieker wurden angehalten.

Der Kreuzungsbereich stand etwa 10 Zentimeter unter Wasser. Die Rohrleitung hat in diesem Bereich einen Durchmesser von 25 Zentimetern.

Erst nach zwei Stunden konnten die Straßenbahnen wieder fahren. Der Autoverkehr wurde bis zu den frühen Nachmittagsstunden weiträumig umgeleitet. Dennoch blieb ein Verkehrschaos in der nachweihnachtlichen Umtauschlaune der Bürger nicht aus. Immerhin ist der Adenauerplatz ein wichtiger Knotenpunkt Bielefelds.


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in allen Zeitungen der Region findet sich ab heute bis Silvester folgende recht große Anzeige:

Zeichnungen von verschiedenen Tieren (ändert sich von Anzeige zu Anzeige), sowohl Haustiere, aber auch Wildtiere und Exoten, wie sie in Zoos zu finden sind. Die Tiere haben allesamt ängstliche bis schmerzvolle Gesichter und verkriechen sich irgendwo und halten sich die Ohren zu. Über ihnen am Himmel leuchten Silvesterraketen.
Zwischen den Tieren am Boden und den Raketen am Himmel steht:



Verzichten Sie auf den Kauf von Silvesterraketen, denken Sie an ihren Hund/ihre Katze/unsere Wildtiere usw. (passend zum Bild halt)!
Spenden Sie stattdessen das ersparte Geld und tun den Tieren etwas Gutes.
FUTTER STATT BÖLLER!


Ganz unten findet sich eine Kontonummer.


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OSNABRÜCKER ZOO IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH SEHR GUT


Osnabrück. Der international anerkannte Zooexperte Anthony Sheridan stuft in seinem aktuellen Buch über die Tierparks in Europa, den Osnabrücker Tierpark auf den zweiten Platz ein. "Diese Auszeichnung haben wir unseren Anstrengungen und Umbauten der letzten Jahre zu verdanken", erklärt uns stolz Zoodirektor Prof. Martin Brore. "Aber wir legen uns nun nicht auf die faule Haut. Bereits im Frühjahr soll der zweite Bauabschnitt von "Angkor Wat" vollendet werden, in den Sumatra-Tiger, Siamangs und Binturongs einziehen werden. Und das neue Zuhause für Buschi wird bald darauf folgen."


Der Osnabrücker Zoo ist eine beliebte Freizeiteinrichtung der Region und wird mit dieser Auszeichnung sicher noch mehr Besucher begrüßen dürfen.


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AMOKFAHRT IN MELLER BERGEN

Melle. Wie erst heute bekannt wurde, ereignete sich am ersten Weihnachtsfeiertag auf der kurvenreichen Strecke in den Meller Bergen eine Amokfahrt, die zum Glück keine Verletzten zu verzeichneten hatte. Ein Mann, der mit einer Bekannten vergangenen Mittwoch nach 22 Uhr von Buer in die Meller Innenstadt unterwegs war, setzte die Attacke des Amokfahrers zuerst ungefähr auf Höhe der Diedrichsburg ein.

Danach legte der Täter ein geradezu selbstmörderisches Verhalten an den Tag: In den S-Kurven Richtung Melle setzte er sich nach den Schilderungen direkt neben das Auto der Opfer, fuhr parallel zu ihnen auf der Gegenfahrbahn.

Die Trasse gilt als überaus gefährlich. Dort war es im vergangenen Jahr zu einem tödlichen Unfall gekommen, bei dem ein 19-jähriger VW-Fahrer gestorben war. Er hatte versucht, eine Kolonne zu überholen.

Danach bremste der Unbekannte vor dem Wagen wieder ab, stellte sein eigenes Fahrzeug quer. Die Opfer alarmierten die Polizei, die den Täter aber bisher noch nicht stellen konnte.


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GESUCHT: IDEEN FÜR DEN OSNABRÜCKER RINGLOKSCHUPPEN

Osnabrück. Was soll mit dem Ringlokschuppen passieren? Über diese Frage zerbrechen sich seit gestern Abend mehr als 100 Experten den Kopf. Die Stadt als Eigentümerin und die Gesellschaft zur Wirtschaftsförderung (WFO) haben Leute mit Ideen und Leute mit Geld vereint, um vor Ort über die künftige Verwendung des Denkmals zu grübeln. Es war der Auftakt für eine Ideenwerkstatt, die im März erste Ergebnisse zeitigen soll.

Statt neuer Impulse für den mehr als 26.000 Quadratmeter großen Teilbereich des alten Güterbahnhofs gibt es zunächst jedoch Abgänge zu vermelden. Neben dem „Stellwerk“ verabschiedet sich Ende des Jahres auch die Diskothek „Five Elements“ vom Standort. Die weitere Nutzung ist in beiden Fällen unklar. Interesse am "Stellwerk" haben allerdings die Betreiber des angrenzenden Clubs „Kleine Freiheit“, sofern die Vertragsdauer stimmt. Giovanni Romala: „Das macht aufgrund der notwendigen Investitionen für uns nur Sinn, wenn der Mietvertrag über rund zwei Jahre läuft.“

Die rechtliche Situation am Ringlokschuppen ist derzeit mit Fragezeichen versehen. Die Stadt hat gemäß einem Mitte Juni gefassten Ratsbeschluss das Vorkaufsrecht ausgeübt. Dagegen legte Alando-Betreiber Ferdinand Hude Widerspruch ein. Er hatte den Ringlokschuppen samt Außenfläche im April für mehr als 2,1 Millionen Euro von der Zila GmbH gekauft, um dort die notwenigen Stellplätze für geplante Erweiterungen sowie ein 152-Betten-Hotel an der Großdiskothek auszuweisen. Derzeit ruht das Verfahren im gegenseitigen Einvernehmen. Hude und Verwaltung versuchen, zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Kommende Woche soll es ein weiteres Gespräch geben.

Fest steht: Die Stadt will den Ringlokschuppen möglichst rasch vermarkten – und zwar mit einer mehr oder weniger klaren Vorgabe, was die künftige Nutzung angeht. Wie die aussieht, ist jedoch völlig offen. „Wir wissen nicht, was bei unserem Perspektiv-Workshop herauskommt“, sagt WFO-Chefin Sabrina Anfang. Doch auch der geballten Kreativität sind Grenzen gesetzt: Korsettstangen bilden etwa der Denkmalschutz und wirtschaftliche Erwägungen.
 

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UNFALL AN DER AUFFAHRT ZUR A33 BEI BORGLOH


AUTOBAHN KURZZEITIG GESPERRT


Hilter. An der Autobahn 33 bei Borgloh ist es am frühen Freitagabend zu einem Unfall gekommen. Zwei Fahrzeuge waren zusammengeprallt. Verletzt wurde niemand.


Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 19:17 Uhr an der Anschlussstelle Borgloh der A33. Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr verkehrstüchtig und mussten abgeschleppt werden.


„Während der Abschlepparbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück kurzzeitig gesperrt werden“, sagte ein Polizeibeamter auf Nachfrage. Mittlerweile ist die Fahrbahn aber wieder freigeben.


Die Ursache für den Unfall ist noch unklar. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch nicht geklärt.
 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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