"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitungen, 12.02.2010
 

ERWEITERUNGSPLÄNE FÜR DAS ALANDO

 

Osnabrück. 5 Jahre Tauziehen sind vorbei. Zum geplanten Verkauf des Alando Palais an den langjährigen Mieter Frederik Heede ist, wie schon mehrmals berichtet, eine Änderung des Bebauungsplanes des ehemaligen Schwimmbades
notwendig.

Nachdem 2007 die nicht genehmigte Haseterasse nachträglich legalisiert wurde, schwelten die zukünftigen Pläne zur Erweiterung zwischen dem Geschäftsführung und der Stadtverwaltung. Heede, der sich selbst als 'gebranntes Kind' im Umgang mit der Stadt bezeichnete, zeigte sich erleichtert, dass die jahrelangen Bedenken beiseite gelegt wurden und der Fußweg zur Heinrich-Heine-Straße auf dem Gelände abgerissen werden kann. Wie wir im Juni berichteten plant Heede in unmittelbarer Nähe des Alandos zusätzlich ein Hotel zu errichten, so dass die Erweiterung der Diskothek als
zusätzliche Expansion 'sehr gut zu [seinen] langfristigen Zielen passt' sagte der Geschäftsführer unserer Zeitung. Mit Nachgeben der Stadtverwaltung steht dem Kauf des Gebäudes im nächsten Jahr durch Heede nichts mehr im Weg.

Alando-Geschäftsführer Heede wollte gestern keine weitere Stellungnahme zu den Erweiterungsplänen abgeben. Auf seinen Wunsch hielt sich auch Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, an das vereinbarte Stillschweigen. Schürings bestätigte jedoch, dass die Erweiterungspläne eine Änderung des Bebauungsplans notwendig machen.

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EINBRUCH MIT TODESFOLGE


Münster. In der Nacht zu Montag wurde in das Haus der Industrie und Handelskammer zu Münster eingebrochen.
2 Personen verschafften sich durch ein Küchenfenster Zugang zu einer angrenzenden Wohnung.
Dabei wurden sie von einem Wachmann auf frischer Tat ertappt. Nach dem Herbeirufen seiner Kollegen sowie der Verständigung der Polizei kam es zu einem Schusswechsel, bei dem eine Wachmann ums Leben kam.
Die Täter konnten flüchten. Die Diebe konnten nichts entwenden. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

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UNTER TODESANZEIGEN:
 

"Sei immer wachsam und vertraue stets auf den Herrn, denn er ist das Himmelreich"


In der Nacht verstarb unser Vater, Onkel und geliebter Ehemann

Herbert Klausewitz

plötzlich und unerwartet.

Die Beerdigung fand im engsten Kreis der Familie statt.

Es trauern Elfriede Klausewitz (geb. von Bülow)
Hermann Klausewitz
Anna Klausewitz
Wilfried Hoppenstedt
Victor von Braunau
und alle Anverwandten


"Zürne nicht deinem Feind, denn er wird gerichtet werden"

 


 

Tageszeitungen, 14.08.2010
 

GREENPEACE-AKTIVISTEN IN TUNESIEN VERMISST

 

Ben Gardane
Seit etwa einer Woche wird eine Gruppe von Greenpeacemitarbeitern vermisst, die sich in der Tunesischen Wüste auf einer Urlaubsreise befunden hatten.
Die Gruppe aus 4 Frauen besteht aus einer Deutschen, einer Britin, einer Tunesierin und einer Araberin.
Zuletzt wurden sie im Bereich des Mellahet el Brega-Salzsees gesehen, danach verliert sich ihre Spur. Die örtliche Polizei geht von einer Entführung aus.
Ein Bekennerschreiben oder Lösegeldforderungen liegen bisher noch nicht vor.
Die Deutsche Santra M. stammt aus der Nähe von Rosenheim.

 


 

WILD vom 07.11.2010
 

TERROR IM TEUTO

 

VIERTES WOHNHAUS IN DREI TAGEN EXPLODIERT!

POLIZEI WARNT VOR NEUER EXTREMISTISCHER VEREINIGUNG

 

Aus bisher noch ungeklärter Ursache explodierte gestern Abend zum vierten Mal innerhalb der letzten drei Tage ein Wohnhaus scheinbar unbescholtener Bürger der Region Ostwestfalen/südliches Niedersachsen. Diesmal traf es ein kleines alleinstehendes Haus am Rande Osnabrücks, das innerhalb von wenigen Sekunden zu Schutt und Asche gelegt wurde. Zeugen sprechen von einer gewaltigen Erschütterung und einem bombastischem Knall, die der Feuersbrunst vorausgingen, die das Haus letztendlich zum Einsturz brachte. Ähnlich wie in den Fällen der letzten Tage, bei denen auf ähnliche Weise Häuser in Bielefeld, Gütersloh und Löhne zerstört wurden, ist wohl auch in diesem neuerlichen Fall von einem gezielten Sprengstoffanschlag auszugehen. Die Polizei und das Innenministerium jedenfalls stuften – wie uns aus gut unterrichteter Quelle bekannt wurde – bereits vor dem Vorliegen abschließender Untersuchungsergebnisse auch diese neuerliche Explosion als terroristischen Akt ein. Weswegen allerdings die Domizile normaler, unbescholtener Bürger als ziele für solche Anschläge ausgewählt wurden und nicht etwa irgendwelche öffentlichen Einrichtungen bleibt schleierhaft. Wie an den anderen Explosionsorten wurde auch in Osnabrück ein Graffiti vorgefunden (dieses Mal an der Wand eines Schuppens auf der gegenüberliegenden Straßenseite), das identisch mit den bisher aufgefundenen Zeichnungen ist. Die Sicherheitskräfte sind der Auffassung, dass es sich hierbei um ein sogenanntes Tag einer neuen terroristischen Vereinigung handeln könnte, obgleich noch immer zu keiner der Explosionen ein Bekennerschreiben vorliegt. Aufmerksame Bürger, denen das folgende Symbol bekannt ist, mögen sich an die nächstgelegene Polizeidienststelle wenden.

 


 

12.11.2010, unterbrochene Übertragung aus dem Internet an verschiedene Emailadressen

 

Haltet Euch Aus Teutoburg Fern! Stehen unter Feuer aus den Wäldern.

 

Wir wiederholen: Betretet in KEINEM FALL die Region Teutoburg, wenn Euch Euer Herzblut lieb ist. Schickt keine mails. Sie sind in der Lage [… scrambled . . . ] Der Prinz ist -

 

TRANSMISSION FAILED -

 


 

Online-Ausgabe der WILD vom 20.11.2010

 

EILMELDUNG!!!

SCHWERES TANKLASTUNGLÜCK IN MÜNSTER!!

 

Teile der Kanalisation in Flammen! Ein halbes Dutzend Gasexplosionen erschüttern die Innenstadt!

 

Um 15:45 kam es an der Hammer Straße nahe des Ludgerikreisels zu einem folgenschweren Unglück, als ein mit hochentzündlichem Treibstoff beladener Lastzug in eine Baustelle raste, dort umkippt und augenblicklich Feuer fing. Drei der mit Tiefbauarbeiten beschäftigten Arbeiter und der Fahrer des Lastwagens starben nahezu augenblicklich in den Flammen des sich ausbreitenden Infernos. Seit dem Unfall erschütterten bereits sechs Explosionen die Münsteraner Innenstadt, da bei dem Unfall offensichtlich unterirdische Gasleitungen in Mitleidenschaft gezogen wurden und sich der brennende Treibstoff unterirdisch ausgebreitet hat. Offensichtlich stürzten zwei Häuser in der Salzstraße ein, und auch zur Stunde scheint die Gefahr nicht gebannt. Der gesamte Innenstadtbereich der Domstadt wurde evakuiert, unter anderem auch der Dom, in dem der neue Bischof der Stadt, Lorenz Hagermann, gerade der Gemeinde seinen Segen gespendet hatte.

 

"Das Böse kommt in der heutigen Zeit in vielen modernen und altertümlichen Masken daher", so eine erste Stellungnahme seiner Eminenz, "und wir müssen uns nicht allein mit frommem Gebet aufhalten, sondern aktiver werden, unserem Glauben und unseren Grundsätzen zu folgen."

 

Zur Unfallursache hat es bisher keine Stellungnahme der Polizei gegeben, doch scheint es sich wahrscheinlich um einen tragischen Akt menschlichen Versagens zu handeln.

 


 

Aushang in der ehemaligen Prinzenvilla in Bünde, Anfang Dezember 2010

 

Wer immer das hier liest, ist offensichtlich wahnsinnig genug gewesen, einen Schritt vor seine Tür zu wagen. Wenn Ihr nicht schnell seid: Bleibt in Euren verdammten Kellern. Ich habe Dinge da draußen gesehen, denen keiner von uns auch nur annähernd zu nahe kommen möchte und kann in mehr als einem Fall von Glück reden, rasch genug das Hasenpanier (so sagt man doch?) ergriffen zu haben. Verbarrikadiert Euch! Schließt Euch ein! Und - verdammte Scheiße noch einmal – wenn Ihr hier dumm rumsteht und das hier lest: Dreht Euch um und rennt! Sie haben gerade erst begonnen!

 

A. C.d'A.

 


 

Graffiti in der Gütersloher Innenstadt

 

HILL FOR HILL

TREE FOR TREE

STREET FOR STREET

 


 

Westfälische Presse vom 17. Dezember 2010

 

PERFIDER SCHERZBOLD UNTERWEGS!

 

Vorgestern Morgen fuhr einigen Kindern auf ihrem Schulweg ein gehöriger Schrecken in die Beine, als sie sich noch gut gelaunt über den ersten Schnee freuten. Gegen 7:45 entdeckten sie auf einem Grünstreifen am Niederwall in der Bielefelder Innenstadt die Umrisse eines Menschen im Schnee. Drumherum war der Schnee mit unzähligen Fußstapfen zermatscht worden. Eine genauere Untersuchung ließ die Kinder erschaudern, denn der "Mensch", den sie dort vorfanden, war nichts weiter als in liegender Körperform verstreute Asche. Den Kopf voll kindlicher Fantasiegespinste sprachen die kleinen bibbernd und hellauf erregt einige Passanten an, die die Polizei informierten.

 

Erste Untersuchungsergebnisse haben inzwischen ergeben, dass sich in der Asche in der Tat menschliche Gewebespuren in der Asche auffinden ließen, doch eine genauere Zellanalyse hat gezeigt, dass es sich dabei um bereits Jahrzehnte totes Zellgewebe gehandelt hat. "Irgendein Scherzbold hat da wohl die Asche seiner Großmutter ausgebuddelt und in Menschenform verstreut", heißt es von Seiten der Polizei. Und wir fragen uns: In was für einer Zeit leben wir eigentlich, in der irgendjemand solch krude und obszöne Streiche wahrscheinlich für einen außerordentlich witzigen Zeitvertreib hält?

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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