"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitungen, 01.10.2009

TÖDLICHER MENSCHENSCHMUGGEL


Herford. Bei einer Routinekontrolle auf der A2 machten die Zollbeamten am gestrigen Mittwoch einen grausigen Fund. Der polnische Fahrer eines auf dem Rastplatz Herford geparkten LKWs erregte durch sein nervöses Verhalten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte, woraufhin sie sich nicht nur die Papiere des Mannes und die Lenkzeiten zeigen ließen. "Laut Beladungszettel sollte  der Wagen antike Kunstgegenstände aus Tunesien enthalten.


Als sie auf einer Öffnung des Anhängers bestanden, versuchte der 54jährige Fahrer zu flüchten. Die Zollfahnder konnten ihn mühelos ergreifen und festnehmen. Geladen waren tatsächlich Antiquitäten, allerdings nur eine Reihe. Dahinter war ein leerer Raum, auf dem sich 42 Menschen, vorwiegend Männer jüngeren bis mittleren Alters befanden. Die meisten von ihnen waren bereits tot, auf der langen Fahrt von Tunesien auf dem engen Raum erstickt oder verdurstet.


Lediglich fünf konnten sehr geschwächt befreit werden. Sie befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Ihnen droht nach ihrer Genesung die Ausweisung in ihre Heimat. Über die Hintermänner dieses schrecklichen, Menschen verachtenden Schmuggels ist derzeit noch nichts bekannt.


Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass es sich um illegale Einwanderer gehandelt hat.

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WEITERE PARTYBUS-LINIE ERÖFFNET

Kreis Herford. Die regionalen Nahverkehrsbetriebe werden ab diesem Monat - zunächst testweise bis Februar - weitere Linien des so genannten Party- oder Discobusses einführen. In Großstädten als Nachtbusse bekannt, verkehren diese an den Wochenende bis spät in die Nacht, um jungen Menschen die Fahrt in die Disco zu erleichtern. Die seit Jahren erfolgreichen Linie zwischen Herford und Bielefeld, wird ab nun ergänzt durch Verbindungen nach Löhne, Bünde, Enger und Spenge. Die Betreiber erhoffen sich einen großen Zuspruch, die Polizei weniger Unfälle durch betrunkene Discogänger, die durch die Busse ihre Autos zuhause lassen können.


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ANGESEHENER GESCHÄFTSMANN TOT AUFGEFUNDEN

Georgsmarienhütte. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der bekannte Geschäftsführer der Julian Hartung AG, Peter Semmler, vergangenen Samstag im Alter von 52 Jahren verstorben. Die Putzfrau fand den Familienvater am Montag morgen in seinem Wohnzimmer. Er lag auf dem Sofa, als wäre er vor dem Fernseher eingeschlafen. Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Herztod feststellen. Die Frau Semmlers befand sich für zwei Wochen auf Ibiza, der 17jährige Sohn besucht ein Internat, weshalb erst die Putzfrau den Toten entdeckte. Semmler war bekannt geworden, als er die Julian Hartung AG vor dem Ruin rettete. Dies gelang ihm durch die nicht unumstrittene Umstrukturierung der Firma, die fast ein Viertel der Beschäftigten ihre Jobs kosteten und allen anderen Gehaltseinbußen und die Streichung sämtlicher Bonuszahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld für die nächsten zwei Jahre.
 


 

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