"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitungen, 29.01.2008

Telgte. In der Nacht zum Montag ereignete sich auf einer Landstraße rund 5 km vor Telgte ein schrecklicher Verkehrsunfall. Zwei vollbesetzte Autos prallten anscheinend frontal zusammen und gingen in Flammen auf. Als die Rettungskräfte eintrafen, war für die insgesamt 9 Insassen an Rettung nicht mehr zu denken. Bis zur Unkenntlichkeit verbrannt konnten nur noch ihre Leichen geborgen werden. Wer genau die Opfer sind, konnte bislang noch nicht abschließend ermittelt werden. Die Unfallursache hingegen scheint klar. Ein Zeuge berichtet, wie er kurz vor dem Unfall von einem der Wagen "in irrem Tempo mit quietschenden Reifen" und sehr riskant in einer Kurve überholt wurde. Wenig später sah er den Unfall am Horizont. Erneut fuhr der Unfallverursacher vor einer Kuppe offensichtlich auf der falschen Straßenseite. "Der Fahrer des anderen Wagens hatte keine Chance auszuweichen", berichtet der Augenzeuge sichtlich schockiert.
 


 

Tageszeitungen, 05.03.2008

 

WOLF FLIEHT AUS OSNABRÜCKER ZOO

Osnabrück (dpa). Ein Wolf aus dem Osnabrücker Zoo hat gestern Reparaturen am Gehegezaun zur Flucht genutzt. Bis zum späten Nachmittag hatte er sich bereits acht Kilometer vom Tierpark in Richtung Stadtrand entfernt. Sechs Polizei-Streifenwagen und 15 Zoo-Mitarbeiter suchen den Rüden. Gefahr gehe von ihm nicht aus, "es sei denn, er wird in die Enge getrieben", sagte eine Tierparksprecherin.


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JUNGER MANN LÖSCHT SEINE FAMILIE AUS

Harsewinkel (ddp). Ein 29-jähriger Mann aus Harsewinkel hat nach einem Streit seine Familie getötet. Nach Angaben der Polizei brachte er am Sonntagmorgen zunächst seine 23-jährige Ehefrau mit einem Küchenmesser um und stach anschließend seinem zweieinhalbjährigen Sohn, dem einzigen Kind des Paares, viermal in die Brust. Dann rammte er sich selbst das Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge ins Herz. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Mann hat keinen Brief oder eine andere Nachricht hinterlassen.


Die Polizei erhofft sich wichtige Erkenntnisse von der Blutuntersuchung, deren Ergebnis in den nächsten Tagen vorliegen soll. Dann ist geklärt, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Durch Zeugenbefragungen wollen die Ermittler prüfen, ob er psychisch krank war.


Die Tat wurde bekannt, als am Sonntagabend ein Freund der türkischstämmigen Familie zu Besuch in die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kommen wollte. Da ihm niemand öffnete, verständigte der besorgte Mann gegen 21.30 Uhr die Polizei.


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GÄSTE ÜBERLEBEN RESTAURANTBESUCH

Münster (dpa). Aus Wut über ein Lokalverbot hat ein Mann in Münster wild um sich geschossen. Nur durch Zufall sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Verlassen des Restaurants habe der Mann durch eine Scheibe in die Wirtsstube gefeuert. Er wurde festgenommen.


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DUNKELHÄUTIGEN VOR ZUG GESTOßEN

Bielefeld (ddp). Offenbar aus rassistischen Gründen hat eine Frau gestern in Bielefeld einen dunkelhäutigen Mann (19) vor eine herannahende S-Bahn gestoßen. Nur seine schnelle Reaktion und die Hilfe zweier Fahrgäste, die den Mann vom Gleis zogen, retteten ihn. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordversuchs gegen die 20-Jährige.
 



Tageszeitungen, 06.03.2008


FEUER WAR BRANDSTIFTUNG


Bielefeld (WB) Das Feuer, bei dem ein Einfamilienhaus in Bielfeld-Senne am letzten Dienstag bis auf die Grundmauern nieder brannte, war Brandstiftung. Dies teilte die Polizei jetzt mit. Es seien größere Mengen an Brandbeschleunigern an verschiedenen Stellen des Hauses gefunden worden. „Zum Glück befand sich zum Zeitpunkt des Feuers niemand im Haus, sonst hätten wir wohlmöglich Verletzte, wenn nicht sogar Tote zu beklagen“ so ein Sprecher der Polizei Bielefeld.


Wie aus gut informierter Quelle bekannt wurde, wurden in dem Haus verschiedene elektronische Bauteile gefunden, die die Ermittler vermuten lassen, dass das Gebäude überwacht wurde. Die Eigentümerin des Hauses  gab jedoch an, nichts von diesen „Wanzen“ gewusst zu haben.

 

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ENTLAUFENER WOLF GEFANGEN

Osnabrück (AP). Der aus dem Osnabrücker Zoo entflohene Wolf ist gestern wieder eingefangen werden. Das Tier war am Dienstag bei Reparaturarbeiten am Gehegezaun entwischt. Ein Suchtrupp habe den Wolf nach Hinweisen aus der Bevölkerung in einem Waldgebiet zwischen Osnabrück und Georgsmarienhütte gefunden und betäubt, sagte Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Der Wolf lahme etwas, sei aber ansonsten wohlbehalten. „Er hat keinen Schaden angerichtet und auch niemanden zu sehr verschreckt“, sagte Schröder. Suchtrupps hatten das Tier am Dienstag bis zum Einbruch der Dunkelheit erfolglos gesucht.
 

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DREI RECHTE FÜßE GEFUNDEN

Vlotho (AP). Zum dritten Mal in kurzer Zeit wurde an der Weser ein rechter Fuß gefunden. Es ist laut Polizei nicht klar, ob es einen Zusammenhang gibt. Die Füße seien alle in Sportschuhen gefunden worden. Ermittler vermuten, dass die Füße von Vermissten stammen, die entlang des Weserverlaufs verschwanden. Warum aber nur die Füße gefunden wurden, gibt der Polizei ein Rätsel auf.


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BRANDSERIE GEKLÄRT: DREI FESTNAHMEN

Lemgo (WB). Die Polizei hat eine Brandserie im lippischen Lemgo geklärt und drei Tatverdächtige im Alter von 19, 30 und 35 Jahren festgenommen. Der 35-Jährige habe bereits zwölf Brandstiftungen und versuchte Brandstiftungen zugegeben, teilte die Polizei gestern mit. Der 19-Jährige musste zum Beispiel als Mutprobe eine Scheune anzünden. Schaden: 50 000 Euro. Als Motiv der Brandstifter gelten kindlich naive Geltungssucht und der Wunsch, Mitglieder der Feuerwehr zu werden.
 


 

Tageszeitungen, 3.4.2008

MIETER LÄSST GIFTSCHLANGEN ZURÜCK
FÜNF REPTILIEN IN VERMÜLLTER WOHNUNG ENTDECKT - BESITZER IST UNTERGETAUCHT

 

Gütersloh. Aus einer Wohnung in Gütersloh hat ein Reptilienexperte vier giftige Schlangen und eine Boa befreit.


Während sich die zwei Roten Diamantklapperschlangen und die zwei Nordamerikanischen Kupferköpfe in sehr gutem Zustand befinden, war die Würgeschlange, eine etwa drei Meter lange Boa Constrictor, fast ausgetrocknet, der gekappte Schwanz notdürftig mit Nadel und Faden angenäht. Die Schlangen befinden sich in einer Auffangstation für Exoten in Harsewinkel.


Von den sieben Terrarien in der Wohnung waren drei leer, das Licht brannte noch. Die Behausungen seien unfachmännisch zusammengebaut worden, sagte Schlangenexperte Martin Gonzola. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Schlangen in den Terrarien gelebt haben. Erst 2007 habe er am Nachbarhaus eine ungiftige Kornnatter gefunden.


Der Besitzer der Tiere ist abgetaucht, soll die Schlangen aber zwischenzeitlich einer Zoohandlung zum Verkauf angeboten haben. Jetzt, so Gonzola, seien sie Staatseigentum, um das sich der im Oktober 2007 gegründete Verein Exotic e.V. kümmert. Am Samstag sollen die Fundtiere an das Versmolder Vereinsmitglied Thorsten Vogge, Experte für diese Art von Gifttieren, weitergeben werden. Und dann? »Wir pflegen die Tiere, bis sie vor Altersschwäche sterben«, sagt Gonzola. Geld gibt's für das Engagement nicht.


Der abgetauchte »Tierliebhaber« wird sich jetzt wegen nicht artgerechter Haltung verantworten müssen. Dass die Reptilien hochgiftig sind - der Biss einer Diamantklapperschlange kann tödlich sein -, spielt dabei keine Rolle. In NRW, so Martin Gonzola, gebe es keine Meldepflicht für derart gefährliche Tiere.


Exotic e.V. arbeitet NRW-weit. 400 bis 500 Terrarien können die insgesamt 20 Mitglieder bereit stellen, um herrenlose Schlangen, Spinnen oder Echsen aufzunehmen.

 

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RENTNERIN VERSCHWUNDEN

 

Bielefeld. Die 83jährige Anneliese B. ging am späten Dienstag Abend wie jeden Tag noch einmal mit ihrem Terrier Gassi, kehrte jedoch nicht nach hause zurück. Stattdessen fand man den Hund jaulend an der Herforder Straße. Die Leine lag schlaff auf dem Boden und es schien, als erwarte er sehnsuchtsvoll die Rückkehr seines Frauchens. Es war nicht ganz einfach für die hinzu gerufene Polizei, den Hund mitzunehmen. Verzweifelt wehrte er sich und biss um sich. Was aus Anneliese B. geworden ist, konnte bisher nicht ermittelt werden. Eine Nachbarin sah die rüstige Rentnerin gegen 21 Uhr das Haus verlassen, sprach noch kurz mit ihr. "Ich verstehe nicht, was mit Anne los ist. Waldo war ihr Augenstern", so Elsbeth T., "sie hätte ihn niemals alleine in der Stadt gelassen." Sollten Sie Anneliese B. seitdem gesehen haben, informieren Sie bitte die zuständige Polizeidienststelle unter 0521/xxxxxxx.

 

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EINFAMILIENHAUS IN FLAMMEN

 

Bielefeld. Am gestrigen Mittwoch brannte im Bielefelder Stadtteil Ummeln ein Einfamilienhaus völlig aus. Glück im Unglück hatte die dort wohnende Familie aus Kurdistan. Drei Kinder waren in der Schule, der Vater auf der Arbeit und die Mutter war mit ihrem Jüngsten beim Kinderarzt, als das Feuer ausbrach. Sie können erst einmal bei einer Schwester des Familienvaters unterkommen, haben jedoch alles verloren, was sie besaßen.

 

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Brandstiftung kann allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

 

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JUNGER BIELEFELDER NACH KNEIPENGANG NICHT NACH HAUSE GEKOMMEN 

 

Bielefeld. Der 27jährige Alex S. traf sich wie jede Woche am Dienstag mit seinen Freunden in der Szenekneipe "L'atoll" an der Herforder Straße. Gegen 21 Uhr verabschiedete sich der arbeitslose baldige Familienvater. Seine Freundin, die im 8. Monat schwangere Sandra G. wandte sich an uns, da sie sich große Sorgen um ihn macht. Der Polizei sind zu diesem Zeitpunkt noch die Hände gebunden, da Alex S. zum Zeitpunkt der Drucklegung gerade erst 24 Stunden vermisst wurde. "Er sollte am Mittwoch endlich einen neuen Job antreten", erzählte uns seine verzweifelte Freundin. "Und wir freuen uns doch so sehr auf unsere Zwillinge, die nächsten Monat geboren werden. Endlich sollte alles wieder aufwärts gehen." Für Informationen über den Verbleib von Alex S. melden Sie sich bitte bei uns in der Redaktion (0521/yyyyy), wir leiten dies dann an seine Freundin weiter.

 


 

Tageszeitungen, 7.4.2008

ERNEUTE OPERATION IN AMERIKA?

 

Bad Laer. Die inzwischen 7jährige Claudia wurde im November 2005 das Opfer eines Brandanschlags auf das Atelier ihres Vaters. Das kleine Mädchen hat seit jener Nacht 6 Operationen über sich ergehen lassen müssen, um die Spuren des Feuers nach und nach zu beseitigen. Es steht jedoch weiterhin zu befürchten, dass sie nie ein völlig normales und vor allem schmerzfreies Leben führen können wird.

 

"Wir haben nun von einer neuen Behandlungsmethode in den USA gehört. Die das Leiden unserer Prinzessin etwas lindern könnte", berichtet der Vater mit einem liebevollen Blick auf die am Boden mit Puppen spielende Claudia. Die Mutter fährt mit Tränen in den Augen fort: "Leider können wir uns die teure Behandlung nicht leisten." Das Geld einer zu Beginn des Jahres 2006 eingegangen anonymen Spende zu Gunsten des Kindes ist inzwischen verbraucht. Der Vater ergänzt: "Mit den Arztkosten ist es ja nicht getan. Zumindest einer von uns muss mit Claudia über den großen Teich reisen, damit sie nicht so allein ist."

 

Um der tapferen Claudia zu helfen (hier ein Foto eines Mädchens mit starken Verbrennungsnarben einsetzen), haben wir ein Spendenkonto bei der Sparkasse eingerichtet unter der Kontonummer zzzzzzzzz.

 

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SCHWARZE MESSE FORDERT TODESOPFER

HORRORSZENEN IN DER NÄHE DES NIEDERSÄCHSISCHEN MELLE

 

Melle. In der Nacht von Samstag auf Sonntag rückte die Feuerwehr Melle zu einem Feuer mitten in der Natur aus. Einem Autofahrer war der helle Lichtschein aufgefallen. Die tatkräftigen Männer der freiwilligen Feuerwehr machten nach Löschung des Brandes einen grausigen Fund: eine völlig verkohlte Leiche.

 

Bisher konnte die Identität des Opfers noch nicht festgestellt werden. Doch der Tathergang scheint klar. Erschreckend klar!

 

Auf der Wiese wurden unweit des Feuers neben leeren Alkoholflaschen und Schokoriegelpapier Zettel mit satanischen Worten und Versen gefunden. Offensichtlich hatten sich hier mehrere Personen versammelt, auch wenn aufgrund des Untergrunds noch keine genauen Spuren gefunden werden konnten, um eine so genannte Schwarze Messe abzuhalten. Um so erschreckender, da Melle doch eher ein beschauliches Städtchen ist, in dem man solche Praktiken nicht erwarten würde. Dennoch scheint der Zeitpunkt des Feuers, das etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht entdeckt wurde, diese schreckliche Vermutung zu bestätigen. Das Opfer wurde offensichtlich auf einer Art Scheiterhaufen gelegt und dort im Laufe dieser Messe oder des Rituals verbrannt.

 

Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Es wurde umgehend eine Sonderkommission "Satansmesse" gebildet.

Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

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WAS WIRD MIT ROY?

WOLFSGEHEGE NICHT MEHR SICHER

Osnabrück. Nach dem erneuten Ausbruch von Wolf Roy aus dem Osnabrücker Zoo ist unklar, was nun weiter mit dem Tier geschehen soll. Nachdem er nach seiner zweiten Flucht in diesem Jahr (er war bereits vor einiger Zeit schon einmal abgängig) aus dem Tierpark am Montag, 31. März, schnell wieder eingefangen und zurück in den Zoo gebracht wurde (wir berichteten), entschied sich das Zoo-Team dafür, Roy vom Wolfsrudel abzusondern und ihn in einem eigenen Gehege unterzubringen. Wie der Zoo mitteilt, ist dieses Gehege besonders ausbruchssicher, da es ursprünglich für Tiger konzipiert wurde.

Noch sei nicht entschieden, wie es nun mit dem Tier weitergehen solle. In das Wolfsgehege mit der jetzigen Umzäunung könne das Tier jedenfalls nicht zurückkehren. Die Gründe für seinen zweiten Ausbruch nach dem 5. März sind nach wie vor unklar. Möglicherweise wollte der Wolf sein Revier erweitern, spekuliert der Zoo.

Der vierjährige Roy war bisher der Chef im Wolfsgehege. Wie der Zoo berichtet, wurde er von den drei weiteren männlichen Wölfen des Rudels im Osnabrücker Zoo als Leittier akzeptiert. Roy ist zudem der Vater dreier Jungtiere, die 2007 im Osnabrücker Zoo geboren wurden. Mit dem Ausbrecher gehören dem Wolfsrudel auf dem Schölerberg vier männliche und drei weibliche Wölfe an, sie werden seit dem Jahr 2004 als Rudel im Zoo gehalten.
 

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HUND ALS WAFFE

Osnabrück. Auf den Hund gekommen: Mit der Hilfe eines aggressiven Vierbeiners, der auf das Opfer wie ein Kampfhund wirkte, haben jetzt in Osnabrück zwei Straßenräuber fette Beute gemacht: Wie die Polizei berichtet, erleichterten sie auf einem Fußweg vom Coriscaskamp zur Natruper Straße einen 32 Jahre alten Osnabrücker um seine Aktentasche und Bargeld in nicht genannter Höhe. Zu dem Vorfall kam es bereits am Donnerstag, 3. April, gegen 21.15 Uhr.

Die beiden Räuber, die mit dem Hund unterwegs waren, näherten sich ihrem Opfer in dem schmalen Durchgang von hinten. Sie sprachen den Mann an und forderten ihn auf, ihnen seine Wertsachen auszuhändigen. Der 32-Jährige lehnte es zunächst ab, dieser Aufforderung nachzukommen. Die Männer ließen daraufhin ihren gefährlich aussehenden Hund knurren und drohten damit, ihn auf den 32-Jährigen loszulassen. Mit Blick auf die Gefahr durch das etwa kniehohe Tier mit braunem Fell gab der 32-Jährige schließlich nach und händigte den Räubern Bargeld und seine schwarze Tasche mit Unterlagen darin aus.

Die beiden Räuber waren etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, rund 20 bis 25 Jahre alt und hatten runde Gesichter. Sie sahen sich ähnlich, es könnte sich augenscheinlich um Zwillinge gehandelt haben. Der eine Täter trug eine weiße Kappe und war mit einem weißen Pullover mit hellem Emblem im Brustbereich, einer weiten blauen Jeans, einer braunen Jacke und weißen Schuhen bekleidet. Der zweite Räuber trug einen dunklen weiten Pullover, blaue Jeans, dunkle Schuhe und ebenfalls eine weiße Kappe. Wer Hinweise auf die beiden Täter geben kann, melde sich bitte bei der Polizei unter Telefon 0541/xxxxxx.

 

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RENTNERIN UND JUNGER MANN VERSCHWUNDEN

GIBT ES EINEN ZUSAMMENHANG?

 

Bielefeld. Vergangenen Dienstag verschwanden die 83jährige Anneliese B. und der 27jährige Alex S. spurlos. (Wir berichteten.) Da beide ungefähr zur gleichen Zeit in derselben Gegend (an der Herforder Straße) zuletzt gesehen wurden, weitet die Polizei ihre Ermittlungen dahingehend aus, ob es einen Zusammenhang gibt. Dennoch ist bis dato nicht gesichert, ob es sich um ein bzw. zwei Gewaltverbrechen handelt. Es mag reiner Zufall sein. Auffällig ist jedoch, dass der Hund der  verschwundenen Rentnerin am Samstag aus dem Bielefelder Tierheim entwendet wurde, in dem er übergangsweise untergebracht war. War er vielleicht Zeuge und der Täter hat ihn nun bei Seite geschafft?

 

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EINBRUCH IN BIELEFELDER TIERHEIM

 

Bielefeld. Am späten Samstag Abend hörte ein Mitarbeiter des Tierheims, wie die Hunde nervös bellten, sich jedoch bald wieder beruhigten. Er dachte deshalb, es habe sich um eine streunende Katze gehandelt. Am nächsten Morgen wurde allerdings festgestellt, dass ein Einbrecher einen kleinen Terrier entführt hatte. Der Tierheimleiter dazu: "Das Käfigschloss war verschwunden und wir fanden ein Loch im Zaun." Der Hund wurde erst ein paar Tage zuvor von der Polizei eingeliefert, weil sein Frauchen nicht aufzufinden ist. Wie es scheint ist der Täter über den Zaun auf das Gelände gelangt, hat es irgendwie geschafft, die bellenden Hunde zu beruhigen und hat schließlich den Terrier Waldo durch das Loch im Zaun gehoben. Für einen Menschen ist das Loch jedenfalls viel zu klein. Die Polizei fürchtet nun einen Zusammenhang zwischen der Entführung des Hundes und dem Verschwinden seiner Besitzerin.

 


 

Tageszeitungen, 12.4.2008

 

SATANSMESSE BEI MELLE - OPFER IDENTIFIZIERT

 

Melle. Rund eine Woche nachdem bei einer Schwarzen Messe ein Mensch auf einer Art Scheiterhaufen verbrannt wurde, gab die Polizei nun bekannt, dass das Opfer identifiziert werden konnte. Anhand der Zähne ließ sich eindeutig verstellen, dass es sich bei der verkohltem Leiche um die vor 1 1/2 Wochen in Bielefeld verschwundene Rentnerin Anneliese B. handelt. Den Grund, warum die skrupellosen Täter gerade die 83jährige zu ihrem Opfer auserkoren stellt die Ermittler jedoch weiterhin vor ein Rätsel.

 

Die Fahnder konzentrieren nun ihre Suche Alex S., der am selben Abend wie das Opfer an der Herforder Straße in Bielefeld, verschwand. Es steht zu vermuten, dass auch er bald zu einem Opfer der Satanisten werden könnte oder es schon wurde.

 

Zuletzt wurde er in einer kleinen Gaststätte von zwei Freunden gesehen, von denen er sich kurz vor 21 Uhr verabschiedet hatte. Beide beschrieben einen fremden, jungen Mann, der sich zuvor recht aufdringlich an ihren Tisch gesetzt hatte und unmittelbar nach ihrem Freund, das Lokal verließ. Um Licht in den Fall zu bringen, wird dieser junge Mann gebeten, sich bei der Polizei zu melden, da er vermutlich der letzte war, der Alex S. gesehen hatte. Es handelt sich um einen Mitte 20jährigen, dunkelhaarigen Mann mit auffälligen Kontaktlinsen.

 

Aufgrund der schrecklichen Vermutungen erlitt die Freundin des vermissten Alex S. eine Frühgeburt. Zum Glück sind jedoch Mutter und Kinder wohlauf. Wir wünschen der jungen Familie, dass der Vater bald unversehrt gefunden werden kann.

 

Sachdienliche Hinweise nimmt weiterhin jede Polizeidienststelle entgegen.

 


 

Tageszeitungen, 14.4.2008

 

WEITERE HINWEISE IM FALL DER SATANS-MESSE

Wie die Polizei mitteilte, konnte eine Überwachungskamera der Sparkasse Bielefeld ein Foto des mutmaßlichen Täters im Fall der ermordeten Anneliese B. (wir berichteten) machen. Der etwa 20 bis 25-jährige Mann ist ca. 1,80m groß und hat dunkle, kurze Haare. Er trägt auf dem Bild auffällige Kontaktlinsen. Der Mann hatte versucht, an einem Geldautomaten auf das Konto der Rentnerin zuzugreifen. Bargeld hat er jedoch nicht abgehoben, obwohl er laut Aufzeichnungen der Bank auf das Konto zugegriffen hat. Sachdienliche Hinweise zur Identität dieses Mannes nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
(Das Foto zum Artikel hängt unten im Beitrag an)


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EHRLICHER FINDER GIBT 140.000 EURO AB

Münster (dpa). Ein Herforder hat bei Münster 140.000 Euro auf der Straße gefunden - und das Geld der Polizei gebracht. Es sei in einem Paket gewesen, das er mitten auf einer mehrspurigen Straße in Münster in der Nähe der Innenstadt entdeckt habe, sagte der verschuldete Mann dieser Zeitung. Ein Fahrer eines Geldtransporters hatte das Paket auf dem Dach seines Wagens liegen lassen, von wo es beim Weiterfahren auf die Fahrbahn fiel. Der Finder (40) erhielt 2.000 Euro Finderlohn.
 

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WOHNHAUSBRAND: 50 MENSCHEN GERETTET

Minden. Wegen eines Brandes sind in Minden drei Mehrfamilienhäuser evakuiert worden. Insgesamt hätte man etwa 50 Personen in Sicherheit gebracht, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Das Feuer war in einem dreistöckigen Haus ausgebrochen. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 200.000 Euro.
 

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EIFERSÜCHTIGE FRAU KASTRIERT EHEMANN

Borgholzhausen. Eine Philippina hat ihrem Mann im Schlaf den Penis abgehackt, weil sie ihn verdächtigte, Affären zu haben. Von dem schreienden Opfer alarmiert, brachten Nachbarn Mann und Penis ins Krankenhaus, berichtete die Polizei. Die Ärzte nähten das Organ wieder an. Der Ehemann (32) bestritt, seiner fünf Jahre älteren Frau je untreu gewesen zu sein.
 

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MANN AUS BARNTRUP VERSCHWUNDEN

Barntrup. Seit Donnerstag Abend wird der 47-jährige Alexander Braun aus Barntrup vermisst. Die Suchaktionen der Polizei brachten bisher keinen Erfolg. Braun ist etwa 1,70 Meter groß, hat kurze braune Haare und trug zuletzt eine dunkelgraue Jacke und eine schwarze Ledermütze. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
 


 

Tageszeitung, 15.07.2008

 

VANDALISMUS AN DER SPARRENBURG

Am frühen gestrigen Montag morgen machten die Pächter des Restaurants Sparrenburg eine erschreckende Entdeckung. An die Mauer des historischen Turmes wurde ein großes Graffito gesprüht. "So etwas haben wir noch nicht erlebt," so Hartmut Gelsner. "Wer macht so etwas?" Gegen Vandalismus, so der Gastronom, sei er nicht versichert und die Entfernung der Farbe von einem so altem Gemäuer sei nicht nur sehr schwierig, sondern auch kostenintensiv. Was der blutrote Schriftzug "Berlin, 28th of June 2008 - we'll never forget" bedeuten soll,  kann sich weder er noch die bereits hinzu gerufene Polizei erklären.


Sachdienliche Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei unter 0521/XXXYYY entgegen.
 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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