"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitungen, 02.01.07

"BLUTBAD" IN BIELEFELDER DISCOTHEK


Pünktlich zum Jahresbeginn kam es im Ringlokschuppen zu einem außergewöhnlichen Event. Unbekannten war es gelungen, das Wasser der Sprinkleranlage der kleinen Halle mit roter Lebensmittelfarbe zu versetzen. Kurz nachdem alle Gäste auf das neue Jahr angestoßen hatten, wurde das aus dem Film "Blade" bekannte Lied "Confusion" der Band New Order gespielt. Und wie im Film entlud sich auch hier über die Tanzenden die Sprinkleranlage mit einer roten Flüssigkeit.


Hierbei handelte es sich jedoch zum Glück nicht um Blut, sondern nur um gefärbtes Wasser. Dennoch brach unter den Gästen eine kurze Panik aus, die durch das beherzte Eingreifen einiger Mitarbeiter glimpflich ausgegangen ist. Die Geschäftsleitung bedauert den Vorfall sehr und hat eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, ausgesetzt. Weiterhin wurde jedem geschädigten Gast ein unbürokratischer Schadensersatz zugesagt.
 

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EIN AUFRUF AN ALLE MITGLIEDER UND GÄSTE DER DOMÄNE


An die Domäne Teutoburg,

Erich Rabe hat den Bogen überspannt! Wer ihn sichtet, hat ihn festzusetzen und mir unverzüglich zu übergeben. Ich will ihn LEBEND!

Tatjana Wolff
Prinzregentin der Domäne Teutoburg

 


 

Zeitungen vom 03.01.07

ANSCHLAG AUF BIELEFELDER SICHERHEITSUNTERNEHMEN


In den frühen Stunden des Montag Morgen raste ein führerloser Pkw in die Fassade einer Sicherheitsfirma in der Eckendorfer Straße. Der zuvor am Kesselbrink gestohlene Volvo V80 fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Hof, um dann ungebremst direkt durch den Tür ungebremst in die Eingangshalle zu fahren. Dort hielt sich zum Zeitpunkt des Unglücks nur eine Mitarbeiterin des Empfangs auf, die durch umher fliegende Splitter verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Fahrer des Wagens scheint den Aufprall unverletzt überstanden zu haben, denn direkt nachdem das Auto zum Stehen gekommen war, stieg er aus und ergriff unerkannt die Flucht. Über das Motiv des Täters ist nichts bekannt, die Polizei geht jedoch von einem Unfall aus und schließt Alkoholeinwirkung nicht aus.
 


 

Zeitungen vom 08.01.07

BISSIGER GRUFTI


Am Samstag Abend kam es in einer Herforder Diskothek an der Bünder Straße zu einem kuriosen Zwischenfall im Drogenrausch. Gegen 2.00 Uhr morgens flippte einer der Gäste, augenscheinlich unter Einwirkung von Drogen, aus. Der 23-Jährige Herforder ist kein Unbekannter in der Gothic-Szene. Warum er jedoch seinen schon länger gehegten Vampir-Fantasien gerade in dieser Nacht nachgab ist nicht bekannt.

 

Bekannt jedoch ist, dass er sich bereits vor einigen Wochen seine Eckzähne verlängern ließ und mit diesen Zähnen bewaffnet auf Beutefang ging. Seine Opfer, drei Frauen im Alter von 22 und 24 Jahren, wurden verletzt, als er ihnen in den Hals biss und versuchte, ihr Blut zu trinken. Erst nachdem die erste der Frauen blutend aus der Disco lief, wurde das Treiben des Täters bemerkt und er wurde von den anwesenden Sicherheitskräften bis zum Eintreffen der Polizei in Gewahrsam genommen. Ein Bluttest ergab große Mengen einer halluzinogenen Droge in seinem Blut.
 


 

Zeitungen vom 10.01.07

VERLEUMDUNG EINES ANGESEHENEN BÜNDER BÜRGERS


Am gestrigen Morgen gingen bei der Polizei in Herford anonyme Hinweise auf einen Kinderpornoring in Bünde und Herford ein. Im Zuge der Ermittlungen wurde die Villa der Familie von Tecklenburg in Bünde und ein weiteres Einfamilienhaus in Herford durchsucht, denn der Anrufer hatte den Geschäftsmann von Tecklenburg, der sich seit mehreren Monaten im Ausland aufhält, schwer belastetet. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich um böswillige Verleumdung der angesehenen Familie handelte. Der Anwalt der Familie hat bereits Anzeige gegen Unbekannt wegen Verleumdung und Rufmords gestellt. Auch die andere Anschuldigung erwies sich als Falschmeldung. Wie die beiden Familien in Verbindung gebracht wurden, ist bisher unklar.

 


 

Zeitungen vom 12.01.07

SCHAUSPIELERINNEN AUßER KONTROLLE


Der gestrige Abend wird den Besuchern einer Nobel-Discothek in Bad Oeynhausen noch lange in Erinnerung bleiben. Gegen Mitternacht erklomm eine offensichtlich betrunkene Frau das DJ-Pult und brachte das Mikrofon in ihre Gewalt. Nachdem sie die Musik ausgestellt hatte, verlangte sie von den anwesenden Gästen sich vor ihrem Herrscher zu verneigen. Eine weitere Frau, die offensichtlich zu der Sprecherin gehörte, zwang mit Gewalt einige der verdutzten Zuschauer in die Knie. Dem Personal gelang es zwar, die Szene zu beenden, aber bei dem darauf folgenden Handgemenge konnten die beiden Betrunkenen unbemerkt entkommen. Sie konnten jedoch vor dem Gebäude von der bereits alarmierten Polizei festgenommen werden. Beim Verhör stellte sich heraus, dass es sich um arbeitslose Schauspielerinnen handelt, die aus einer Alkohollaune heraus beschlossen, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Es wurde Anzeige wegen Körperverletzung gestellt.

 


 

Zeitungen vom 15.01.2007

 

BRANDANSCHLAG AUF HERFORDER DISKOTHEK

 

Am vergangenen Freitag gelang es unbekannten Tätern einen Brandsatz mitten auf die Tanzfläche der Mainhall einer sehr gut besuchten Disco an der Bünder Straße zu entzünden. Kurz vor Mitternacht tummelten sich viele junge Menschen in der Halle, als sie von dem Feuer überrascht wurden. Sogleich brach eine Panik aus. 45 Gäste erlitten zum Teil schwerste Verbrennungen. Tote gab es vor allem dank der sofort angesprungenen Sprinkleranlage keine. Das als Brandbeschleuniger eingesetzte Benzin erschwerte jedoch die Rettungs- und Löscharbeiten. Die Diskothek bleibt in den nächsten Wochen wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

 

Als tatverdächtig gilt eine junge Frau Anfang 30. Sie ist ca. 1,70 m groß, hat lange braune Haare zu einem Zopf gebunden und trug an sich teure, jedoch verdreckte Kleidung. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Über das Motiv der Tat ist bisher nichts bekannt.

 

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VERSPÄTETE SILVESTERKNALLEREI

 

Vermutlich Jugendliche nutzten die große Wiese am Herforder Bismarckturm zu einer späten Silvesterparty. In der Nacht von Freitag auf Samstag hörten Bewohner der Gegend laute Schüsse, wie sie zunächst vermuteten. Die mehrfach alarmierte Polizei fand jedoch weder Leichen noch sonstige Hinweise auf die gemeldete Schießerei. Stattdessen fanden sich Überreste von Böllern und leere Alkoholflaschen.

 


 

Zeitungen vom 27.1.2007

PATIENTIN VERSTORBEN


Eine 18jährige Schülerin, die bei dem Brandanschlag auf eine Herforder Diskothek vor zwei Wochen (wir berichteten), schwer verletzt wurde, erlag am gestrigen Vormittag ihren starken Verbrennungen. Die Ärzte taten ihr möglichstes, konnten die junge Frau jedoch trotz einer Verlegung in eine Spezialklinik nicht retten.


Damit forderte der Anschlag sein zweites Opfer. Bereits zu Beginn der letzten Woche verstarb ein 22jähriger im Herforder Klinikum.


Die mutmaßliche Täterin konnte bisher nicht ergriffen werden. Auch sonst kann die Polizei noch keine Erfolge vermelden. "Wir ermitteln inzwischen wegen Todschlags", so ein Sprecher der eingerichteten SOKO. "Allerdings fehlt nach wie vor das Motiv. Unser derzeit einziger Anhaltspunkt ist die offensichtlich untergetauchte Verdächtige."
 


 

Samstag, 17.03.2007


ALLE KAINITEN, DIE SICH INNERHALB DER GRENZEN DER DOMÄNE TEUTOBURG AUFHALTEN, TRÄUMEN:

 

Du spürst wie die Sonne irgendwo da draußen aufgeht und fällst in den tiefen, traumlosen Schlaf, der dich nun schon so lange jeden Tag umfängt.

Plötzlich erwachst du. Du befindest dich an einem dunklen Ort. Es ist kühl aber nicht kalt, jedoch vollkommen still. Gerade beginnst du dich zu fragen, ob du nicht doch noch schläfst, als du ein leises Geräusch hörst, dass dir die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Ein leises Gemurmel schleicht sich in deine Ohren. Du kannst es nicht verstehen, aber du spürst, dass es gefährlich ist, diesem  noch länger zu lauschen. Trotzdem näherst du dich den Geräuschen. Das Tier in dir schreit nach Flucht, aber du kämpfst es nieder. Plötzlich siehst du einen kleinen Lichtschein - anscheinend ein Feuer - um den herum sich mehrere Gestalten versammelt haben. Du spürst die Macht, die von ihnen ausgeht, wie heiße Nadelstiche auf deiner Haut. Das Gemurmel verstummt, doch die Gefahr wächst, als du eine einzelne Stimme vernimmst, die Worte in einer Sprache spricht, die du nicht verstehen kannst. Wie Feuer scheint jede einzelne Silbe auf deiner Haut zu brennen und du weißt, dass es deinen Untergang bedeutet, wenn diese Gestalt ihr Ziel erreichen würde. Du versuchst mit all' deiner Macht, dich auf die Gestalt zu zu bewegen, um sie zu stoppen, aber je mehr du dich anstrengst, umso langsamer kommst du voran. Ein Schrei sammelt sich in deiner Kehle, doch du kommst nicht mehr dazu, ihn auszustoßen, denn in diesem Moment wachst du mit eben jenem Schrei auf den Lippen auf. Du und deine Laken sind blutverschmiert und du merkst, wie du in deiner Verzweiflung dein Kopfkissen zerrissen hast. Die heißen Nadelstiche der Angst sind nur noch ein blasses Abbild ihrer selbst, als du - noch immer im Aufwachen begriffen - eine leise Stimme hörst: "Sei wachsam und lass es nicht geschehen!"


Direkt darauf fällst du wieder in den totengleichen, traumlosen Schlaf, der dich auch sonst jeden Tag heimsucht und dich erst bei Sonnenuntergang wieder aus seinen kalten Klauen entlässt.

Als du in deiner vertrauten Umgebung aufwachst, findest du ein zerpflücktes Kopfkissen und einige Blutsspuren von dir im Bett und du fühlst dich fast normal. Nur dieser schale Nachgeschmack der Angst will nicht so recht weichen ...
 


 

Tageszeitungen, 21.06.2007

 

SCHREIKONZERT WURDE FORTGESETZT


Bielefeld/Hille. Der Schreier vom Jahnplatz (wir berichteten) hat nun anscheinend ein neues Wirkungsgebiet gefunden. In Hille am Bahnhof konnten am letzten Wochenende von Donnerstag bis Sonntag die selben Schreie vernommen werden, wie schon einige Monate zuvor in Bielefeld am Jahnplatz. Auch hier war nichts und niemand zu sehen. Doch hier scheint der Scherzbold wohl nicht so ausdauernd gewesen zu sein, denn bereits nach drei Nächten herrschte in dem beschaulichen Örtchen Hille wieder Ruhe.

 

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KIRCHENBRAND IN MINDEN


Minden. Der Dom in der Mindener Innenstadt ist gestern in Brand geraten. Aus dem Dachstuhl schlugen Flammen, eine dichte Rauchwolke stand über dem dreischiffigen Gotteshaus. Zwei Dachdecker, die auf dem Kirchendach arbeiteten, haben Rauchvergiftungen erlitten. Ob der Brand durch die Dachdeckerarbeiten verursacht wurde, muss noch ermittelt werden. Der Schaden am Domschatz muss noch ermittelt werden.
 

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28-JÄHRIGE VERMISST


Bielefeld. Seit Dienstag Abend wird die 28-jährige Martina V. aus Bielefeld vermisst. Sie wurde zuletzt bei Freunden in Harsewinkel gegen 22.00 Uhr gesehen. Von dort wollte sich die sportliche junge Frau mit dem Fahrrad auf den Heimweg machen. Sie ist 1,71 m groß, schlank, hat lange schwarze Haare und trägt eine Brille. Zum Tatzeitpunkt war sie mit einem schwarzen T-Shirt mit Totenkopfdruck, einer schwarzen wadenlangen Hose mit auffälligen Reißverschlüssen und schwarzen knöchelhohen Schnürstiefeln bekleidet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Bielefeld unter 0521/XXXYYY oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
 

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GRABSCHÄNDUNG AUF FRIEDHOF


Brockhagen. Am Mittwoch morgen machte ein Friedhofsgärtner in Brockhagen eine grausige Entdeckung. Zwei Gräber auf dem beschaulichen Friedhof wurden geschändet. Die Särge wurden teilweise freigelegt und zerstört. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass Teile der Oberschenkelknochen der Leichen fehlten. Diese wurden nicht weit entfernt in einem Gebüsch nahe einer erkalteten Feuerstelle gefunden. Nach ersten Ermittlungen wurden die Knochen in Scheiben gesägt und abgekocht. Ein Sprecher der Kommune zeigte sich erschüttert über den Vorfall und wollte genau wie sein Kollege von der Polizei keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen - aus ermittlungstaktischen Gründen, wie es hieß.
 

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BEWAFFNETER RAUBÜBERFALL


Herzebrock-Clarholz. Ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann hat den Angestellten einer Tankstelle in Herzebrock-Clarholz mit einer Waffe bedroht und gezwungen, ihm das Bargeld auszuhändigen. Nach dem Überfall floh er zu Fuß mit einem nicht geringen Geldbetrag. Eine Fahndung blieb bislang ohne Erfolg.


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ANGRIFF VON NEONAZIS


Herford. Mitglieder der "Nationalen Offensive Schaumburg" haben am Dienstag einen Infostand angegriffen, an dem die Antifa-Gruppe für die Demonstration gegen den für den 30. Juni geplanten Aufmarsch von Neonazis warb. Die Polizei nahm zwei Schaumburger Neonazis fest wegen Diebstahls mit Körperverletzung.
 


 

Gütersloher Tagblatt, 30.6.2007

 

VERMISSTE FRAU TOT AUFGEFUNDEN

 

Die seit Dienstag Abend vermisste Martina V. aus Bielefeld wurde gestern Nachmittag in einem Waldstück in der Nähe von Brockhagen gefunden. Spaziergänger fanden die Leiche unter einem Gebüsch verscharrt. Ein Sprecher der Kriminalpolizei ließ verlauten, dass die Leiche in eine Plastikfolie gehüllt wurde, nachdem ihr mit einem spitzen Gegenstand eine nicht unerhebliche Menge Blut aus der Herzgegend entnommen wurde. Die Todesursache ist noch unklar. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter XXX/YYY.

 


 

Tageszeitung, 03.07.2007

 

RÄUBER BEDROHT TANKWART MIT SÄBEL


Paderborn. Mit einem Säbel hat ein 19-Jähriger eine Tankstelle in Paderborn überfallen. Bekleidet mit einem militärischen Tarnanzug, zwang der maskierte Mann den Tankwart mit einem Krummschwert zur Flucht, um anschließend die Kasse auszurauben, so die Polizei. Der Räuber wurde später gefasst, die Beute sichergestellt.
 

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SCHÜSSE IM DOBERG


Bünde. Nachdem am Samstag Abend Lärmbelästigung durch die Anwohner des Doberges gemeldet wurde, ging die Polizei bislang von einer illegalen Knallerei mit übrig gebliebenen Silvesterknallern aus. Gestern Nachmittag jedoch fanden Spaziergänger im Doberg mehrere Patronenhülsen und wunderten sich über einige frisch umgegrabene Stellen auf einer Wiese nahe der Autobahn. Die verständigte Polizei fand insgesamt knapp 30 Patronenhülsen verschiedener Kaliber und in den umliegenden Gebüschen auch 4 dazugehörige Patronen. Zwei Patronen wurden anscheinend in ein Lagerfeuer mitten auf der Wiese geschossen, denn sie waren verkohlt und leicht angeschmolzen und lagen in einem Rest feuchter Asche. In der umgegrabenen Erde wurden Spuren von Blut gefunden, jedoch lässt sich durch die starken Regenfälle der letzten Tage nicht mehr die genaue Menge feststellen. Eine DNS-Analyse soll ergeben, ob es sich um tierisches oder menschliches Blut handelt.


"Sollte es sich hier um menschliches Blut handeln, so müssen wir von dem Schlimmsten ausgehen." so ein Sprecher der Polizei. "Ein Verfahren wegen illegalen Waffenbesitzes gegen unbekannt wurde bereits eingeleitet und kann jederzeit auch um den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung erweitert werden."


Hinweise bitte unter XXX/YYY oder an jede Polizeidienststelle.
 

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DIEBE ZÜNDEN GESTOHLENEN LKW AN

 

Gütersloh. Ein gestohlener Lastwagen ist am Montag bei Gütersloh in Flammen aufgegangen. Der Schaden beträgt 120.000 Euro. Die Diebe hatten die Zugmaschine vom Gelände einer Gütersloher Spedition gestohlen und hatten in Dissen einen Auflieger einer anderen Spedition angehängt. Später zündeten sie den Lkw an. Was die Diebe in dem Auflieger transportiert hatten, konnte noch nicht ermittelt werden.
 


 

Tageszeitungen, 06.07.2007

 

SPRENSTOFFALARM AM FLUGHAFEN

CD-SPIELER LÖSTE TESTGERÄT AUS


Büren-Ahden (nw). Die Sicherheitsbehörden am Flugplatz Paderborn-Lippstadt mussten am Donnerstagnachmittag nach einem festgelegten Alarmplan Absperrmaßnahmen durchführen und ein CD-Radiogerät sicherstellen. Der Besitzer des mutmaßlich sprengstoffhaltigen Audiogeräts wurde für die Zeit der Untersuchungen in Gewahrsam genommen.

Gegen 16.50 Uhr checkte der 20-jährige Fluggast ein. Bei einer Routinekontrolle seines im Handgepäck mitgeführten Radios meldete das Sprengstofftestgerät einen Alarm. Der Test wurde mehrfach wiederholt und auch in einem zweiten Testraum durchgeführt. Da das Ergebnis jedes Mal den Sprengstoffverdacht bestätigte, musste die Luftsicherheitsbehörde zur Gefahrenabwehr mit Hilfe der Polizei das verdächtige Gerät sicherstellen und um den Aufbewahrungsraum eine weite Absperrung ziehen. Der Radiobesitzer kam vorläufig in Polizeigewahrsam.

Zur Untersuchung des Radios forderte die Polizei einen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes an. Der Experte begutachtete den verdächtigen Gegenstand mit Hilfe von speziellen Untersuchungsgeräten. Als gegen 21 Uhr fest stand, dass von dem Radio keine Gefahr ausging und kein Sprengstoff gefunden wurde, konnten die Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben und der Fluggast entlassen werden. Der 20-Jährige bekam für Freitag einen Ersatzflug nach Ibiza.


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NUR TIERBLUT IM DOBERG

Bünde. Wie wir berichten gab es am vergangenen Samstag seltsame Vorfälle am Bünder Doberg. Anwohner meldeten sich in der Nacht bei der Polizei wegen Lärmbelästigung. Später entdeckten Spaziergänger neben einem abgebrannten Lagerfeuer Patronenhülsen und umgegrabene Stellen. An diesen fand die Polizei Blutspuren. Inzwischen ist nach gründlichen Untersuchungen im Labor sicher, dass es sich lediglich um Tierblut handelte. So bleibt das nächtliche Geschehen am Doberg weiterhin unklar, doch die Bünder Bürger können beruhigt sein, dass in ihrer Mitte kein Mord geschehen ist.


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STUDENTENVERTRETER WOLLEN KLAGEN

ASTA GEGEN GEBÜHRENBESCHLUSS DES SENATS / "UNVERHÄLTNISMÄßIGE GEWALT" /  "DISKUSSION EINE FARCE"


Bielefeld. Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der Universität hat die Senatsentscheidung und Sicherheitsmaßnahmen der Hochschule scharf kritisiert. "Professoren ignorieren erneut Bedürfnisse und Realitäten in der Studierendenschaft", erklärte der AStA. Er will gegen die Gebührensatzung Klage einreichen.

Die Entscheidung zu Studiengebühren pro Semester in Höhe von 350 Euro sei "mit einem größeren Aufgebot an Polizei und ASD-Sicherheitspersonal und unter Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt durchgesetzt" worden. "Ohne Vorwarnung" habe die Polizei gegen Studenten, die gegen die Absperrung drückten, "massiv Reizgas" eingesetzt.
Das Sicherheitspersonal habe Studenten mit Füßen getreten und mit der Faust ins Gesicht geschlagen, so die Studentenvertreter. "Dies stellt eine Straftat dar", heißt es in der Mittelung des AStA.

"Wir sind fassungslos angesichts des heutigen Tagesverlaufs", sagte Martin Klonk, AStA-Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Die Gewalt stelle "eine neue Dimension dar", sagte AStA-Vorsitzender Jannick Bender.

Die Studentenvertreter werfen den im Senat vertretenen Professoren "völlige Kompromissunwilligkeit und vollkommene Starrheit" vor. Die Diskussion sei "zur Farce geworden".

Die Polizei konnte die Schilderungen des AStA nicht bestätigen. Es sei lediglich ein von Pfeffergas getroffener Student vom Rettungsdienst behandelt worden. Die Zahl der protestierenden Studenten wird mit maximal 150 angegeben, der AStA schätzte die Teilnehmerzahl auf 300.


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WO SIND PAULCHEN, TIGER UND LUCKY?

KATZENBESITZER BEFÜRCHTEN IN PÖDINGHAUSEN EINE JAGD AUF SAMTPFOTEN


Enger. Angefangen hat alles mit Mucki, die am Montagmorgen vergangener Woche von ihrer Besitzerin Karin Bach mit einer Schusswunde aufgefunden wurde. "Ich habe die Katze gekämmt und eine Kugel aus einem Luftgewehr im Fell ihres Hinterlaufs gefunden. Eine entsetzliche Tierquälerei", sagt Karin Bach. Sie erstattete bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt und hofft, dass der oder die Verantwortliche gefasst wird.

Schon seit einigen Jahren wird speziell in Pödinghausen von derartigen Vorfällen berichtet. Steine, Forken, Fußtritte und sogar Rattengift seien nicht selten Mittel, um die friedlichen Vierbeiner zu verscheuchen oder gar zu töten. Außerdem nehmen Anwohner immer häufiger Gewehrschüsse in der Nacht wahr, die sie sehr stark beunruhigen, wie sie sagen.

"Ein Verbrechen, das jedem die Sprache verschlagen sollte", sagt Doris Zank-Weiß. "Seit je her habe ich Angst um meine geliebten Samtpfoten. Katzen zu schänden ist doch schon lange kein Kavaliersdelikt mehr, sondern ein echter Straftatbestand."

Aus diesem Grund fanden sich jetzt sechs betroffene Katzenbesitzer zusammen. Sie wollen das Schicksal ihrer Tiere publik machen. "Die Bevölkerung soll die Augen nicht verschließen, sondern jeden kleinsten Hinweise bei uns oder der Polizei melden. Wir wollen die Menschen sensibilisieren und auf dieses Thema aufmerksam machen. Für viele ist die Katze ein lieb gewonnenes Familienmitglied, dessen Verlust einfach nur grausam wäre. Wir wollen hier warnen und vorbeugen."

In den letzten vier Monaten seien sechs Vierbeiner spurlos verschwunden. Auffällig hierbei sei, dass die meisten ein schwarz-weißes Fell haben und zudem männlich sind. Das wirkt so, als seien sie ein gefundenes Fressen für Fell-Liebhaber oder Laborversuche. Für Frau Bach und ihre Nachbarin Brigitte Jalik ist klar: "Ein Unfall oder Zufall war das nicht, hier handelt es sich eindeutig um eine mutwillige Tat." Davon ist sie überzeugt.

Die Polizei wurde alarmiert und fährt des Öfteren Streife durch Pödinghausen. Radio Herford und Radio Bielefeld helfen ebenso mit, um den oder die Täter zu fassen. Die Nachbarschaftsinitiative verteilt Handzettel in der näheren Umgebung und führt Gespräche mit den Menschen im südlichen Engeraner Ortsteil, um mögliche Hinweise zu erhalten. Schon viele Anrufe gingen bei den Betroffenen ein, die allerdings meist anonym sind. "Diese anonymen Anrufe bieten leider kein Beweismaterial", sagt Doris Zank-Weiß. Abschließend betont sie: "Was sind das nur für Menschen, die diese Vierbeiner aus der Welt schaffen wollen?"

Über Informationen und/oder Hinweise freuen sich Fam. Bach unter (yyy) xxxxxx; Fam. Zank-Weiß unter (yyy) zzzzzzz und Fam. Jalik unter (yyy) qqqqq.

 


 

Tageszeitungen, 06.07.2007

 

JUNGER MANN AUS BIELEFELD ERTRUNKEN

Löhne. Am gestrigen Montag machten einige Kinder eine grausige Entdeckung, als sie sich an den neuen Teichen in Löhne-Ort zum Spielen trafen. Die 10-und 11jährigen Jungs machten eine wilde Verfolgungsjagd auf dem eingezäunten Gelände, als einer von ihnen plötzlich einen leblosen, nackten Körper im Schilf treiben sah. Die von den Eltern alarmierte Polizei zog den jungen Mann tot aus dem Wasser. "Er lag dort vermutlich schon über eine Woche", so Bernd Weichholz, Sprecher der Kripo Löhne. Unweit der Fundstelle entdeckte Polizeihund Gonzo die Kleider des Mannes, der somit als Student aus Bielefeld identifiziert werden konnte. Die Beamten gehen momentan von einem tragischen Unfall aus. Weichholz dazu: "Derzeit deutet nichts auf Fremdeinwirkung hin. Einen Raubüberfall können wir ebenfalls ausschließen, da wir sämtliche Wertsachen feinsäuberlich mit der Kleidung aufgestapelt fanden. Die Ermittlungen sind allerdings noch nicht zur Gänze abgeschlossen." Sollte jemand vor einer bis anderthalb Wochen den illegalen Badegast an dem See gesehen haben, so erreichen Sie die zuständigen Beamten unter 05732/cccccc.


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TRAGISCHER UNFALL IN BÜNDE

Gestern Abend ist aus bisher noch ungeklärter Ursache ein junger Mann aus Bünde bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der 26-jährige Erich R. war mit seinem Mazda auf der Löhner Straße unterwegs. In der langgezogenen Linkskurve verlor er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen, der die Böschung hinunterfuhr, sich überschlug und Feuer fing. Obwohl Zeugen, die von stark überhöhter Geschwindigkeit des PKW sprachen, sofort die Feuerwehr riefen, konnte der junge Mann nur noch tot geborgen werden.


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TODESANZEIGE IN DEN BÜNDER UND BIELEFELDER AUSGABEN:
 

Unfassbar für uns verloren wir heute durch einen tragischen Unfall unseren geliebten Sohn und Bruder
Erich Rabe
im Alter von nur 26 Jahren.

Wir werden dich vermissen
Johanna und Michaela Rabe

Die Beerdigung findet am Donnerstag um 14.00 Uhr in der Stiftskirche in Bielefeld-Schildesche statt.

Es wird gebeten, von Beileidsbekundungen am Grab Abstand zu nehmen.


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DANEBEN EIN NACHRUF:

Am heutigen Tage wurde unser Mitarbeiter Erich Rabe durch einen tragischen Unfall aus unserer Mitte gerissen. Er war uns in der kurzen Zeit, die er in unserem Unternehmen tätig war, stets ein guter Mitarbeiter und beliebter Kollege. Seine Einsatzbereitschaft vor allem bei den Nachtschichten wird uns sehr fehlen.

ASD zu Bielefeld
die Geschäftsleitung und alle Kolleginnen und Kollegen

 


 

Tageszeitungen, 31.07.2007

 

FÖRSTER VERMISST

Kreis Herford. Seit Ende vergangener Woche wird der 54jährige Förster Paul I. aus Enger vermisst. Am Freitag Abend kam er nicht wie verabredet zu einem Treffen seines Schützenvereins. Dies verwunderte seine Kameraden, da als sehr zuverlässig gilt. Eine von der Polizei eingeleitete Suche ergab bisher keine weiteren Erkenntnisse. Lediglich das Auto des Vermissten wurde am Waldrand von Pödinghausen gefunden. Da dieser Ortsteil Engers zu seinem Revier zählt, ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches an dem ordentliche geparkten und verschlossenen Wagen. Paul I. ist 1,84 m groß, hat kurze graumelierte braune Haare und einen gepflegten Vollbart. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort ist wie gesagt ein Waldstück bei Pödinghausen, weshalb davon ausgegangen wird, dass er seine Försterkleidung trug und sein Gewehr dabei hatte. Hinweise über den möglichen Verbleib des Försters nimmt die Polizei in Enger oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 



Tageszeitungen, 11.08.2007
 

KATZENMÖRDER SCHLÄGT WIEDER ZU

 

Enger. Während der für den Bezirk zuständige Förster noch immer vermisst wird, hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der berüchtigte Katzenmörder wieder zugeschlagen. Die 9jährige Melanie S. und ihre gleichaltrige Freundin Sandra V. machten auf dem Schulweg einen grausigen Fund. Eine schwarzweiße Katze hing an einer Schnur in einem Busch, an dem die beiden auf ihrer täglichen Abkürzung vorbeikamen. Die Katze wurde vermutlich zunächst angeschossen und anschließend qualvoll stranguliert. Die Besitzerin des Tieres äußerte sich uns gegenüber entsetzt. „Ich wunderte mich schon, dass Mimi gestern Abend nicht ins Haus kam, wie sie es sonst tut, wenn ich von der Arbeit komme.“ Unter Tränen berichtet Vera F., dass ihre Mimi bald kleine Katzenbabys erwartete. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Tierquälers und –mörders führen, wurde eine Belohnung von 300 Euro ausgesetzt.

 


 

Tageszeitungen, 21.08.2007

 

POLIZEI FASST SERIENMÖRDER
KAUFMANN GESTEHT


Münster. 17 Jahre nach einer Serie von Morden an jungen Anhalterinnen hat die Münsteraner Polizei den Täter überführt. Es ist ein 1,90 Meter großer und mehr als 100 Kilogramm schwerer Versicherungskaufmann aus Münster. Der 51-jährige ist in dritter Ehe verheiratet und hat einen acht Jahre alten Sohn. Die bisher bekannten Opfer des Mannes sind fünf Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren, die zwischen den Jahren 1983 und 1990 erdrosselt worden waren. Vier wurden vorher vergewaltigt, beim ersten Opfer blieb es wegen heftiger Gegenwehr bei einer versuchten Vergewaltigung. Der mutmaßliche Täter ging den Ermittlern durch einen Zufall ins Netz. Er wurde auf frischer Tat bei einem Metalldiebstahl ertappt. Auf der Wache habe er freiwillig eine Speichelprobe abgeliefert, sagte ein Polizeisprecher. Das daraus gewonnene DNA-Profil stimmte mit Spuren überein, die an einem der Opfer sichergestellt worden waren. Der 51-Jährige wurde am Donnerstag an seinem Wohnort festgenommen und hat inzwischen die fünf Morde gestanden.


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VILLA BIS AUF GRUNDMAUERN ABGEBRANNT


Osnabrück. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine alte Villa im Osnabrücker Stadtteil Darum vollständig den Flammen zum Opfer gefallen. Nach Polizeiangaben bemerkte die Haushälterin des an Studenten untervermieteten Hauses in den frühen Morgenstunden den Brand, evakuierte die verbleibenden Personen und alarmierte die Feuerwehr. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten. Erst nach einigen Stunden konnte die Feuerwehr den Flammen Herr werden: "Schon als ich eintraf war mir klar, dass wir den Kampf um das Haus verloren hatten und nur noch die anliegenden Grundstücke vor einem Übergreifen schützen konnten", berichtete Hartmut Lauxtermann, Stadtbrandmeister Osnabrück. Die Fragen zur Brand Ursache sind zwar noch nicht abschließend geklärt, aber dennoch läuft jetzt bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung gegen unbekannt. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei in einer ersten Schätzung mit knapp 1.000.000 Euro.


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POLIZISTEN FINDEN GESTOHLENEN FERRARI

Polizisten haben in einer Garage im niederländischen Heerlen den 320 000 Euro teurer Ferrari entdeckt, der beim NRW-Oldtimer-Treffen »Classic Days« in Jüchen mit vier weiteren Autos gestohlen worden war (wir berichteten). Die Besitzerin der Garage wurde festgenommen. Eine Zeugin hatte den Wagen entdeckt und zuvor in der Zeitung von dem Diebstahl gelesen.


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KRIPO ERMITTELT WEGEN TIERQUÄLEREI

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen 39-jährigen Mann. Er hatte in einer Lagerhalle in Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) vier Hunde und fünf Katzen gehalten, die Tiere aber verwahrlosen lassen, sagte die Polizei. Die Katzen seien in einem lebensbedrohlichen Zustand gewesen. Anwohner hatten die Polizei auf die Missstände aufmerksam gemacht.

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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