"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitung, 13.2.2006

MORD UND ENTFÜHRUNG IN RAPHAELS-KLINIK


Münster. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist zwischen 3 und 5 Uhr ein unbekannter Täter in das Krankenhaus eingedrungen. Ungesehen gelang es ihm, sich Zugang zu einem Zwei-Bett-Zimmer zu verschaffen. Dort schnitt er einem der beiden Patienten in der Dusche die Kehle auf und ließ ihn ausbluten. Die Polizei fand nur minimale Spuren von Blut des 42jährigen in der noch feuchten Duschwanne. Aus diesen Spuren lässt sich schließen, dass der Mörder wartete, bis sein Opfer vollständig ausgeblutet war und dann den Tatort recht gut säuberte. Anschließend nahm er den zweiten Patienten des Zimmers mit sich. Verwunderlich ist nur, dass keiner der Angestellten des Krankenhauses etwas von den nächtlichen Vorgängen bemerkte. Auch die Überwachungskameras im Eingangsbereich des Klinikums brachten keine weiteren Erkenntnisse, da der Wachmann vergessen hatte, rechtzeitig die Bänder zu wechseln.
 

Bei dem Entführten handelt es sich um einen Mann mittleren Alters, ungefähr 1,75 m groß, dunkle, kurze Haare. Er war wegen Wahrnehmungsstörungen in der Klinik.


Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 


 

Das folgende Schreiben erreichte die Domäne am 14.04.2006.

 

Geehrte Blutsverwandte Deutschlands

In der Domäne des hochverehrten Ahnherren Cornelius Luidolfinger,
Ahn des Clans Nosferatu, wird das Malefizgericht gehalten.

Den Vorsitz hat der Gouverneur der Domäne Magdeburg inne,
seine Ehren  G i l b e r t   D e S p a i g n a r t,
hochverehrter Ahnherr des Clans Brujah.

Es gilt die Schuld oder Unschuld der Beklagten zu erweisen.

Gerufen werden
B a r b a r a   H o p s t e r,
Ancilla des Clans Gangrel,
angeklagt die zweite Tradition gebrochen zu haben.

W i l l i a m   A l l i s t e r - T h o r n e,
Ancilla des Clans Gangrel,
angeklagt die zweite Tradition gebrochen zu haben.

M a t h i e u   M a r i e   C o m p t e   d e   M o n t l u c o n,
Ancilla des Clans Toreador,
angeklagt dem Bruch der zweiten Tradition Beihilfe geleistet zu haben.

B e i ß e r,
Mitglied des Clans Brujah unbekannten Status,
angeklagt die fünfte Tradition gebrochen zu haben.

T w i s t e r,
Vampir unbekannter Herkunft und unbekannten Status,
angeklagt des gewaltsamen Übergriffes auf ehrenwerte Bürger der Domäne Magdeburg.

Das Gericht wird gehalten im Monat Juno des Jahres 2006 in Magdeburg. Jeder der sprechen möchte, möge erscheinen. Den Angeklagten droht bei Nichterscheinen die Blutjagd innerhalb der Domäne Magdeburg. Das Edikt, es sei Mitgliedern des Clanes Gangrel verboten, die Domäne Magdeburg zu betreten, wird für die Nächte der Verhandlungen ausgesetzt, um es den Angeklagten und deren Fürsprechern zu ermöglichen, dem Gericht beizuwohnen.

Jeder Partei eines Rechtsstreites hat selbst die Wahl einen Vertreter vor dem Malfitzgericht zu bestimmen.
Die kommenden zwei Monate sollen genutzt werden, die Fakten, die zur Urteilsfindung beitragen zu sammeln.

Hochachtungsvoll
Das Büro des Gouverneurs zu Magdeburg

 


 

Die folgende Einladung erreichte die Kainiten Deutschlands am 21.04.2006.

 

Hochverehrte Ahnsherren,
Verehrte Ancillae,
geschätzte Neonaten,

Im Namen Seiner Exzellenz, des Justikars Pieter van der Graaf wird folgendes bekanntgegeben:

Werte Clans der Camarilla,

Für den 27. des kommenden Monats rufe ich zum Konklave. Finden Sie sich in dieser Nacht in Teutoburg ein. Über der ganzen Domäne gelte
vom 26. bis zum 28. Mai der Justikarsfrieden.
 


Im Namen der Camarilla

Pieter van der Graaf
Justikar im Dienste der Camarilla

im Auftrag

Carl Hermann Graupner
Sekretär Seiner Exzellenz


 

Tageszeitungen vom 08.05.2006

FOLGENSCHWERER UNFALL AUF LANDSTRAßE


Hiddenhausen. In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es in Hiddenhausen auf der kurvenreichen Löhne Straße zu einem schweren Unfall. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam ein Kleinwagen in einer Linkskurve von der Straße ab und prallte ungebremst gegen einen Baum. Das Auto fing Feuer und jeder Rettungsversuch der alarmierten Feuerwehr kam für die beiden Insassinnen zu spät. Sie wurden von der Wucht des Aufpralls im Wagen eingeklemmt und hatten keine Chance den Flammen zu entrinnen, so dass sie qualvoll verbrannten. Die Polizei geht derzeit von Eigenverschulden unter Alkoholeinwirkung aus. Dennoch werden eventuelle Zeugen, die zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen können, gebeten, sich unter 05221/xxxxxxxx zu melden.
 


 

08.09.2006

 

In verschiedenen Zeitungen der Region zu finden:

URALTES BUCH GEFUNDEN


Am Mittwoch machte eine Rentnerin in Gütersloh einen mysteriösen Fund. Die 76jährige Gilda F. entdeckte auf dem Parkplatz des städtischen Friedhofs ein geheimnisvolles, augenscheinlich sehr altes Buch. Nicht nur der Inhalt, der in einer unbekannten Sprache verfasst ist, wirft Rätsel auf. Wie inzwischen Experten der Polizei feststellten, stammt das Buch aus dem 16. Jahrhundert. Der Einband ließ den Beamten jedoch einen Schauer über den Rücken laufen: es ist in Menschenhaut eingeschlagen. Auf welchem Wege der Fund auf den Parkplatz gelangte, ist weiterhin unklar.


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Im Lokalteil Bielefeld findet sich folgender Kleinartikel:

KEINE GITARREN MEHR FÜR BIELEFELD?


Das traditionsreiche Musikhaus R. Brachmeier in Bielefeld-Mitte steht kurz vor dem finanziellen Aus. Nach nahezu 85 Jahren in Familienhand droht dem jetzigen Inhaber und Meister-Gitarrenbauer Helmut Brachmeier nun die Schließung seines Geschäftes. Fehlinvestitionen und ein starker Wandel in der Musik-Industrie haben zu dieser schlechten Lage geführt, so Herr Brachmeier.

 


 

Schreiben an die Kainiten Deutschlands, 09.10.2006

 

Der Camarilla des deutschsprachigen Raumes
geben wir hiermit bekannt:

Der Prinz und Ahnherr der Domäne Magdeburg, Cornelius Luidolfinger, ist dem tiefen Schlafe oder der Vernichtung anheim gefallen.

Wir vertrauen darauf, dass ein Blutsverwandter der Camarilla Magdeburgs die Kontrolle der Domäne sichern und gewährleisten wird. Unser Auge bleibt auf Magdeburg gerichtet.

Das Zureiseverbot des Clans Gangrel für die Domäne Magdeburg sei in diesem Falle für unzulässig erklärt. Dies berührt in keiner Weise die Möglichkeit, einzelnen die Zureise zu verbieten.

Eine endgültige Klärung des Falles wird zur nächsten Konklave in deutschen Landen erfolgen.

Gegeben den 28. des Monats September im Jahre des Herren 2006

Pieter van der Graaf

Justicar

 

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Zeitungen in und um Gütersloh

 

DIEBSTAHL IN MUSEUM

 

Bereits am vergangenen Freitag wurde aus dem Gütersloher Stadtmuseum ein Buch gestohlen. Dieses Ausstellungsstück sorgte bereits vor einem Monat für Schlagzeilen, als es an einem Friedhof der Stadt von einer Rentnerin gefunden wurde. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Buch fiel bisher vor allem durch seinen etwas gruseligen Einband aus Menschenhaut und der unbekannten Sprache, in der es verfasst ist, auf. Der Diebstahl nun stellt die Polizei vor weitere Rätsel. Es gibt keinerlei Einbruchsspuren und es gelang dem Täter offensichtlich ungesehen ebenfalls die Bänder der Überwachungsvideos zu entwenden. "Fest steht lediglich, dass der Dieb zwischen 23 Uhr und Mitternacht zugeschlagen hat", so der Wachmann des Museum.


Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

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Bielefelder Tageblatt

 

DER LETZTE SCHREI IST DER VOM JAHNPLATZ

JEDE NACHT WIRD DIE RUHE KURZ UND HEFTIG GESTÖRT - DIE POLIZEI TAPPT IM DUNKELN

 

Allabendlich senkt sich die erholsame Stille der Nacht auf das tagsüber oberirdisch sechsspurig, unterirdisch zweigleisig brummende Viertel am Jahnplatz. Das galt bis Mitte September. Seither berichten Anwohner von einem allabendlichen Schock. Pünktlich um 22.30 Uhr zerreißt ein gellender Schrei jäh die Luft um den Bus- und Stadt-Bahnhof. Die Stimme klingt männlich. Doch wer zum Fenster stürzt, sieht niemanden, wer auf die Straße läuft, entdeckt nicht mal einen um die Ecke huschenden Schatten. Das Phantom vom Jahnplatz ist zwar nicht dingfest zu machen, gewinnt aber akustisch weiter an Gestalt. Der Schrei entwickelte sich in den letzten Wochen vom markerschütternden Kurzschrei zum dreigeteilten Horrorbrüller - der dauert jedoch nur wenige Sekunden, zu kurz, um die Schallwelle zum Ausgangsrachen zurück zu verfolgen.

 

Auch will die zuständige Polizeidienststelle am Kesselbrink von Verfolgung gar nichts wissen: "Wir hatten deswegen noch keine Einsätze der Streifenwagen. Es gibt nichts Handfestes", sagt ein Beamter der Wache. "Es kann ja sein, dass die Anwohner genervt sind. Allerdings schreit der Mann immer nur ein Mal. Und das ist immer ziemlich kurz. Vermutlich sind deswegen noch keine Anzeigen wegen Ruhestörung bei uns eingegangen."

 

Seither überschlagen sich die Vermutungen der Anwohner: Einer glaubte, der Schrei würde von einer weitestgehend unbekannten Künstlergruppe namens "Draal" ausgestoßen, die nun nach der Gemütsruhe einiger auch die Nachtruhe aller Bielefelder stören wolle, um Publicity zu bekommen. Ein Sprecher der Gruppe, die Kunst durch spektakuläre Aktionen ausdrücken, dementierte.

 

Ein Anwohner glaubt, ein Nachbar mache gerade eine Urschrei-Therapie, die Polizei vermutet eher, dass der Schreier eine nötig hätte. Wir aber ahnen, warum der Mann wirklich schreit: Er ist Student aus der Schweiz. Jeden Abend erreicht er mit der Stadtbahn den Jahnplatz, will umsteigen - und der letzte Bus ist schon weg. Kein Wunder, dass der Schrei jeden Abend pünktlich um 22.30 Uhr erklingt, der Bus fährt um 22.28 Uhr. Man kann nur hoffen, dass die Bielefelder Stadtwerke bald so pünktlich sind wie die Schweizer Bahn.

 

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Herforder Kreisblatt

 

UNFALLFLUCHT MIT TODESFOLGE

 

Nach Dienstschluss am späten Sonntagabend war die Krankenschwester Sabine S. mit dem Fahrrad auf dem Weg vom Herforder Mathilden-Hospital zu ihrer Wohnung an der Bünder Straße. An der Bahnunterführung zwischen Bahnhof und Go-Parc wurde sie von einem unbekannten Autofahrer angefahren und stürzte auf die Straße. Ein nachfolgender PKW erkannte dies nicht rechtzeitig und überrollte die 28jährige, die noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen erlag. Der Fahrer des zweiten PKW wurde mit leichten Verletzungen und einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

 

Der eigentliche Unfallverursacher bremste zunächst, fuhr dann jedoch mit quietschenden Reifen weiter. Ein Zeuge versuchte noch ihm zu folgen, musste aber erfolglos abbrechen und kehrte zum Unfallort zurück. Bekannt ist lediglich, dass es sich um einen Kleinwagen der Marke VW Polo mit Hannoveraner Kennzeichen handelt. Eine sofortige Überprüfung ergab allerdings, dass das Kennzeichen bereits vor einigen Monaten gestohlen worden war.

 

Weitere Zeugen des Unfalls wenden sich bitte an die nächste Polizeidienststelle.

 


 

Tageszeitungen, 13.11.2006

BRANDSTIFTUNG AUF FREILICHTBÜHNE


Hüllhorst. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Hüllhorst gegen 2 Uhr zu einer mitten im Wald gelegenen Freilichtbühne gerufen. Ein zufällig vorbeikommender Autofahrer hatte im Dunkeln den Schein der Flammen bemerkt.


Das größte Fachwerkhaus auf dem Gelände, das auch für private Veranstaltungen sehr begehrt ist, war nicht mehr zu retten. Auch das nahestehende Toilettenhaus sowie ein weiteres Gebäude standen bereits in Flammen, konnten jedoch vor größerem Schaden bewahrt werden.


Die Nachforschungen ergaben recht schnell, dass es sich um Brandstiftung handelte. "Jemand hat draußen sowie durch ein eingeschlagenes Fenster auch drinnen einen flüssigen Brandbeschleuniger, vermutlich Benzin, verschüttet", so Paul Zentilohner, Sprecher der Polizei. Nicht so einfach zu finden ist ein Motiv für die Tat. Ebenso verwundert ist die Polizei über ein Projektil aus einer Schnellfeuerwaffe, das in einer Mauer in Gebäudenähe gefunden wurde. Wie dieses mit dem Feuer im Zusammenhang steht, wird derzeit ebenfalls ermittelt.


Die Polizei bittet Zeugen, die in der fraglichen Nacht etwas Verdächtiges auf der Freilichtbühne bemerkt haben, sich umgehend unter 05742/xxxxxxxx zu melden.
 

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SCHLÄGEREI AM JAHNPLATZ

Bielefeld. Am frühen Samstag Abend kam es zu einer Schlägerei zwischen einigen türkischen Jugendlichen und zwei Frauen. Letztere wurden zunächst auf ihrem Weg von der Altstadt in Richtung Bahnhof in der Nähe der Jahnplatzuhr von den jungen Männern aufgehalten, die dem Alkohol bereits gut zugesprochen hatten. Wie Zeugen berichteten, wollten sie die Frauen dazu bringen, ihnen Gesellschaft zu leisten. Als ein 18jähriger versuchte eine der beiden in den Arm zu nehmen und zu küssen, fand er sich blitzschnell auf dem Boden wieder.


Der vorherige Alkoholgenuss und die Kampfsporterfahrung der angegriffenen Frauen ließen das Gerangel schnell enden. Die pöbelnden Jungs wurden in der Notaufnahme des Stadtkrankenhauses behandelt. Ein Aufenthalt bei der Polizei wurde ihnen erspart, weil sich ihre "Opfer" großzügig zeigten und auf eine Anzeige verzichteten.

 


 

Tageszeitung, 27.12.2006

BLUTIGE SCHLÄGEREI IN HERFORDER GROßRAUMDISCO


Am ersten Weihnachtstag kam es gegen 23.30 Uhr in einer Herforder Großraumdisco zu einer blutigen Massenschlägerei. Ausgegangen waren die Gewalttaten von einigen türkischen jungen Männern, die sich von einigen ebenfalls anwesenden russischen jungen Männern provoziert fühlten. Die Schlägerei breitete sich rasch unter den teils stark alkoholisierten Gästen aus, so dass die alarmierte Polizei erst nach Eintreffen der Verstärkung aus Bünde und Löhne der Lage Herr werden konnte.

Die Bilanz des Abends waren 3 verletzte Polizisten und 18 teils schwer verletzte Gäste. Es wurden mehr als zwei Dutzend Stichwaffen und drei Gaspistolen sichergestellt. Gegen fünf Beteiligte wurde Haftbefehl erlassen.

 


 

Tageszeitungen, 29.12.2006

VANDALISMUS IN BAD SALZUFLER DISCOTHEK


In einer als Treffpunkt von Rechtsradikalen bekannten Discothek kam es in den frühen Morgenstunden des Donnerstag zu einem Einbruch. Die unbekannten Täter brachen die Hintertür auf und gelangten von dort in den vorderen öffentlichen Teil. Sie beschmierten die Wände mit Schweineblut und roter Farbe. Der gegen 10.30 Uhr eintreffende Geschäftsführer Norbert B. wurde von den Worten "Blutsauger = Nazis" empfangen, die gleich in vielfacher Ausfertigung die Räume zierten. Gestohlen wurde laut seiner Aussage nichts, der Schaden am Inventar beläuft sich jedoch auf mehrere tausend Euro. Die Polizei sucht nach Zeugen, die zwischen 5.00 Uhr und 10.30 Uhr verdächtige Aktivitäten am Glashaus bemerkt haben. Hinweise werden unter XXX/YYY entgegen genommen.

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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