"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

16.01.04   Tageszeitungen Kreis Minden/Lübbecke

Am frühen Morgen des 14.01. gegen 5 Uhr kam es in der Diskothek Adiamo in Bad Oeynhausen zu einer großen Schlägerei. Die Diskothek war an dem Abend für eine private Veranstaltung gemietet worden. Dabei kam es zu einem Schwerst- und weiteren leichter Verletzten und einem Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 €. Das Adiamo wurde danach für den Rest der Nacht von der Polizei geschlossen.


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MYSTERIÖSE SCHÜSSE


Am Abend des 14.01. vernahmen Anwohner und Angestellte in der Nähe des Klinikum 1 in Minden Schüsse und alarmierten die Polizei. Was genau sich dort zugetragen hat, konnte bisher nicht ermittelt werden. Zusätzlich wurden an dem Abend zwei Autodiebstähle von einem der hinteren Parkplätze des Krankenhauses gemeldet. In der Nähe des Platzes, wo eines der vermissten Fahrzeuge ursprünglich stand, fanden die Ermittler Kugeln aus einem kleinem Revolver.


Die Polizei bittet um Mithilfe, Hinweise geben Sie bitte an 0571-XXXXXXX .

 


 

Tageszeitungen im Kreis OS, 19.01.04

LEICHENFUND IN WOCHENENDHAUS


Hilter. Am vergangenen Samstag fand die Polizei, nachdem sie von Anwohnern aufgrund verdächtiger Geräusche zu dem abgelegenen Haus gerufen worden war, zwei männliche Leichen. Es handelt sich um den Besitzer des Wochenendhauses, sowie einen Angestellten, der als eine Art Hausmeister fungierte.

 

Stutzig macht die Polizei die Art des Todes. Beide Opfer scheinen von einer Klingenwaffe, vermutlich einem Schwert getötet worden zu sein. Außerdem wurde der Täter vermutlich von einem Hund begleitet, da beim Besitzer des Hauses zusätzlich noch Bisswunden festgestellt wurden. Über den genauen Tathergang konnte die Kripo noch nichts sagen. "Dazu müssen wir erst die Autopsie und die Analyse der gefundenen Spuren abwarten", so ein Sprecher.


Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 


 

Tageszeitungen vom 18.03.04

 

Osnabrück. Die Lokomotive und 18 Waggons eines mit einem Propangasgemisch beladenen Güterzuges waren am Mittwoch gegen 22.30 Uhr unweit des Bahnhofs in Osnabrück entgleist. Der erste Kesselwagen sei in Brand geraten und explodiert, teilte ein Sprecher der Stadt Osnabrück mit. Eine rund 80 Meter hohe Stichflamme setzte die Lokomotive in Brand. Weitere Explosionen konnte die Feuerwehr verhindern.


Der Lokführer konnte sich unverletzt retten. Die umliegenden Häuser wurden zeitweise evakuiert. 86  Anwohner wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Etwa 200 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei waren im Einsatz. Die Ursache des Unglücks ist noch ungeklärt.


Der Güterzug mit insgesamt 35 Wagen war auf dem Weg von Maschen bei Hamburg nach Hagen. Die Zugverbindung in Nord-Süd-Richtung ist voraussichtlich noch mehrere Stunden gesperrt. Fernzüge werden über Minden und Verden umgeleitet, sagte der Sprecher der Stadt.

 


 

Tageszeitungen vom 05.04.04 

 

SCHLÄGEREI VON SKINHEADS 
 

Bad Salzuflen / Lemgo. Am späten Freitag Abend kam es vor dem Glashaus in  Bad Salzuflen zu einer größeren Schlägerei. Einige Unbekannte kamen zu dem Lokal, von dem bekannt ist, dass es von der rechten Szene stark frequentiert wird, und begannen nach Zeugenaussagen völlig unprovoziert eine Schlägerei mit den etwa zehn anwesenden Skinheads. Es gab acht Verletzte und ein erheblicher Sachschaden entstand. Die unbekannten Urheber der Schlägerei konnten nach Polizeiangaben nicht ausfindig gemacht werden.

 

Ein Sprecher: "Die Zeugenaussagen differieren so stark, dass es uns unmöglich ist, eine Beschreibung der Provokateure oder auch nur ihre genaue Anzahl zu nennen, aber wir gehen von mindestens fünf relativ kampferprobten Leuten aus, da sich sonst die  Verletzungen der gegnerischen Partei nicht erklären ließen.

 

Nur kurze Zeit später brach an einem bekannten Treffpunkt der rechten Szene in Lemgo ebenfalls eine Schlägerei aus, bei der fünf Personen so stark verletzt wurden, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Durch die aufgeheizte Stimmung entstand eine regelrechte Massenschlägerei.

 

Hier geht die Polizei von einem Zusammenhang aus, bei der "der rechten Szene ein Denkzettel verpasst werden sollte", denn auch hier konnte keiner der Urheber der Schlägerei, die "völlig unprovoziert" gehandelt haben sollen, ausfindig gemacht werden.

 


 

Tageszeitungen vom 07.04.2004

 

MYSTERIÖSES TREFFEN AN DEN EXTERNSTEINEN

 

Am gestrigen Abend kam es an den Externsteinen zu einer blutigen Auseinandersetzung. Eine Gruppe Jugendlicher, die sich auf einer Nachtwanderung rund um die Externsteine befand, berichtete von einer Feier, die sich an den Steinen abgespielt haben soll. Sie hätten von weitem einen Feuerschein gesehen und den Lärm einer Party gehört. Dies ist, nach Aussage der Polizei, nichts ungewöhnliches, denn die Externsteine sind vor allem bei Esoterikern und Rechtsradikalen ein sehr beliebter Sammelplatz.

 

Letztere scheinen dort auch gefeiert zu haben, denn kurze Zeit später, so die jugendlichen Zeugen, hätten sie  lauten Kampflärm, Schwerterklirren und Wolfsgeheul vernommen. Die Polizei rückte daraufhin mit einer Einheit der Bereitschaftspolizei an. Ein Polizeisprecher sagte dazu: "Wir haben an den Externsteinen die Überreste einer Feier mit viel Alkohol und einem großen Lagerfeuer gefunden. Die Spuren deuten darauf hin, dass sich zumindest zwei recht große Hunde am Tatort aufgehalten haben." Neben den Hundespuren wurden Kampfspuren von mindestens zwanzig Personen gefunden, sowie größere Mengen menschlichen und tierischen Blutes und ein paar Fellfetzen, die anscheinend zu den anwesenden Hunden gehörten.

 

"Ein nur halb heruntergebranntes Lagerfeuer und einige halbleere bzw. noch volle Flaschen mit Alkohol deuten auf ein frühzeitiges Ende der Feier hin," erläuterte der Polizeisprecher.

 

Da noch keiner der Feiernden gefunden werden konnte, bittet die Polizei Horn-Bad Meinberg um Hilfe aus der Bevölkerung. Hinweise unter 05XXX/XYZXYZ.

 


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Hochgeehrte Ahnen und Prinzen des deutschsprachigen Raums,
geehrte Kainskinder der Camarilla,

unter der Herrschaft des Erzherzogs DDr. Steiner, Ahnherr von Haus und Clan Tremere, ist die Großdomäne Tirol und Vorarlberg in den schwer zugänglichen Regionen der Alpen zu einem verlässlichen Bollwerk gegen die Feinde der Camarilla gewachsen. Der brutale Mord an dem ehrenwerten Erzherzog liegt 20 Monate zurück, das unverzeihliche Verbrechen wurde gerächt.

Es ist an der Zeit, das brachliegende Erbe in feste Hände zu geben und die Arbeit des Ahnherren Steiner fortzusetzen. Ich danke dem  ehrenwerten Marquis Gerome du Mont, der die Großdomäne verwaltet hat. Mit der Nacht vom 8. zum 9. Mai 2004 nehme ich, Trutz Graf von Kerrsenbrock, Ahnherr von Haus und Clan Tremere, Herr im Namen der Camarilla über Garmisch Patenkirchen, dieses Erbe an.

Die Großdomäne Tirol und Vorarlberg steht als Feste der Camarilla. Der Erzherzog der Großdomäne Tirol und Vorarlberg ist nichts als ein Diener der Camarilla.
 


Für die Camarilla!
 


Trutz Graf von Kerrsenbrock


Ahn von Haus und Clan Tremere
Despotis o Patenchirichen


Erzherzog der Großdomäne Tirol und Vorarlberg

 


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Hochverehrte Ahnen,
Verehrte Ancillae,
geschätzte Neonaten,

Im Namen Seiner Exzellenz, des Justicars Pieter van der Graaf wird bekanntgegeben:

Kainskinder des Deutschsprachigen Raumes

Für den 22. diesen Monats rufe ich zur Konklave nach Tirol
Finden Sie sich in Schwaz ein
Über ganz Tirol gelte in dieser und der folgenden Nacht der Justicarsfrieden
 


Für die Camarilla!

Pieter van der Graaf


Justicar im Dienste der Camarilla
Ahnherr von Haus und Clan Tremere
 


im Auftrag


Carl Hermann Graupner
Sekretär Seiner Exzellenz


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Hochgeschätzte Ahnen,
werte Ancillae,
Neonaten,

als Vogt der Domäne Schwaz in Tirol, Ort der bevorstehenden Konklave, im Namen des Justicars Pieter van der Graaf, Ahn von Haus und Clan Tremere, und nach den Worten des Erzherzog Trutz Graf von Kerrsenbrock, Ahn von Haus und Clan Tremere, Despotis o Partenchirichen, will ich, Dziemtovich Secundus, Ancilla von Haus und Clan Tremere, die Kainitenschaft der Camarilla davon in Kenntnis setzen, dass für die Nacht vor, die während und die nach der Konklave ein jedes Kainskind unbehelligtes Gastrecht in der Großdomäne Tirol-Vorarlberg genießen mag.

Ein jeder von Geblüt soll sich jedoch der damit einhergehenden Verantwortung bewußt sein.
 


Dziemtovich Secundus


Ancilla von Haus und Clan Tremere
Vogt zu Schwaz i.T.


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Hochverehrte Ahnen,
verehrte Ancillae,
geschätzte Neonaten,
                                                  
in der Nacht des 12. Juni 2004 wurde Josefa Linkmann, Ancilla des Clanes des Mondes auf Beschluss des Rates der Erstgeborenen der Domäne München, ihres Amtes als Prinz der Domäne entbunden. Das Amt des Prinzen wird nunmehr durch Hagen Steiner, Ancilla des Clanes der Gelehrten ausgefüllt. Seneschall der Domäne ist Kyle van Orten, Ancilla des Clanes des Zepters.
Der Prinz gibt bekannt, dass ein jeder mit den härtesten Strafen zu rechnen hat, der meint, dass nun die Zeit gekommen ist, persönliche Differenzen mit Frau Josefa Linkmann aufzurechnen. 


Im Namen des Prinzen,
Heinrich Breitmüller

 


 

Tageszeitungen vom 22.10.2004

 

NACH MORD AN TAXIFAHRERIN: MEHR FRAGEN ALS ANTWORTEN

Quakenbrück (dpa) - Einen Tag nach dem rätselhaften Mord an einer 39 Jahre alten Taxifahrerin in Quakenbrück stehen die Ermittler vor mehr Fragen als Antworten. Eine heiße Spur gebe es nach wie vor nicht, sagte der Osnabrücker Staatsanwalt Manfred Manke am Freitag.

"Wir haben nichts Neues", betonte er. Die Polizei setzte die Spurensuche rund um den Fundort der Leiche an einem See fort, Taucher suchten erneut den See nach der Tatwaffe ab. Ermittler der Polizei entdeckten die Leiche der mit zahllosen Messerstichen getöteten Frau am Ufer des Sees. Zuvor hatte eine Passantin Hilferufe eines 13-Jährigen gehört und das leere Taxi mit laufendem Motor und brennendem Licht gefunden. Dann sah sie den mit Messerstichen schwer verletzten Jungen. Der Schüler, der möglicherweise Zeuge des Mordes wurde, schwebt nach Mankes Angaben weiter in Lebensgefahr. "Sein Zustand ist unverändert sehr ernst."

Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Junge und das Opfer sich kannten, betonte der Staatsanwalt: "Es scheint reiner Zufall zu sein, dass sie dort zusammengetroffen sind." Nach Polizeiangaben gibt es zwar Hinweise, dass der Junge sich am See mit Freunden treffen wollte. Dass der 13-Jährige sich gegen Mitternacht an dem See aufhielt, bezeichnete er als "sicherlich nicht ganz gewöhnlich, aber wir haben Ferien".

Das 39 Jahre alte Opfer sei verheiratet und habe einen Sohn, sagte der Staatsanwalt. "Es gibt keine Anhaltspunkte für eine Beziehungstat." Daher werde auch das Umfeld der Frau nicht näher untersucht. Unklar sei, ob die Frau ausgeraubt wurde: "Die Kriminaltechniker haben das Auto unter ihre Fittiche genommen." Schon Ende Juli sei ein Taxifahrer mit demselben Auto an fast derselben Stelle überfallen worden: "Der Fahrer wurde in den Kofferraum gesperrt und das Auto bewegt, vermutlich, um es in den See zu schieben." Dann hätten die Täter, von denen jede Spur fehle, den Mann befreit. Es sei aber ungewiss, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Verbrechen bestehe.

 


 

Tageszeitungen vom 25.10.2004

 

KEINE SPUR VOM TAXIMÖRDER

Osnabrück. Von dem Mörder der Taxifahrerin aus Quakenbrück hat die Polizei weiter keine heiße Spur. Der Zustand des lebensgefährlich verletzten 13-jährigen mutmaßliche Tatzeugen, der auf der Intensivstation liegt, hat sich "ein wenig stabilisiert", wie der Osnabrücker Staatsanwalt Manfred Manke mitteilte. Die Suche nach Spuren und dem Tatmesser verlief bisher ohne Erfolg.

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SCHIEßEREI IN MINDEN

 

Minden. Wie erst heute bekannt wurde, hat es bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Schießerei im Mindener Ortsteil Haddenhausen mit anschließender Brandstiftung gegeben. Die Polizei teilte mit, dass es sich bei der Tat höchstwahrscheinlich um Zwistigkeiten rivalisierender Banden gehandelt hätte, da mehrere großkalibrige Waffen im Einsatz gewesen wären. Das Feuer in dem leerstehenden Bauernhaus (wir berichteten) wurde anscheinend zur Tatverschleierung gelegt. Es wurden im Keller des Hauses vier männliche Leichen gefunden, von denen noch keine identifiziert werden konnte. "Eine der Leichen", so ein Polizeisprecher, "war an einen Stuhl gefesselt, bevor er durch mehrere Kugeln starb." Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

 


 

Tageszeitungen vom 29.10.2004

 

KREISVETERINÄRAMT INFORMIERT: TOLLWUT BEI FLEDERMÄUSEN

Kreis Herford. In Niedersachsen sind wiederholt Fälle von Fledermaustollwut festgestellt worden. Im Kreis Herford und den umliegenden Kreisen sind bisher keine Fälle aufgetreten. Aufgrund der räumlichen Nähe und einer möglichen Weiterverbreitung auch in den Kreis Herford weist das Veterinäramt auf Folgendes hin: Erkrankte Fledermäuse sind flugunfähig und können daher auch tagsüber gefunden werden. Es ist nicht geklärt, ob die Übertragung des Erregers z.B. durch den Biss eines erkrankten Tieres auf andere Tierarten und möglicherweise auch den Menschen zur Erkrankung führt oder nicht. 


Da der Erreger bereits über kleinste Hautwunden übertragen werden kann, ist beim Auffinden eines erkrankten Tieres besondere Vorsicht geboten und das Tier möglichst nicht anzufassen. Falls unvermeidbar sollte das Tier nur mit Handschuhen angefasst werden. Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Bissverletzung gekommen ist, muss die Wunde umgehend mit Wasser und Seife ausgewaschen werden und anschließend ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Ferner sollte der Fund dem Kreisveterinäramt oder wenn bekannt dem Jagdpächter mitgeteilt werden.


Aufgrund der möglichen Gefährdung insbesondere auch für freilaufende Hunde und Katzen sollten alle Hunde- und Katzenbesitzer dafür sorgen, dass ihre Tiere vorbeugend jährlich gegen Tollwut geimpft werden.  


Fragen zu diesem Thema beantwortet Dr. Elmar Boesing vom Veterinäramt des Kreises Herford unter der Telefonnummer 05221/XXXXXX.

 

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TAXIMÖRDER GEFASST

Osnabrück. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, konnte am Donnerstag der so genannte Taximörder gefasst werden. Unmittelbar nach der Beisetzung des Opfers gelang den Fahndern der Zugriff. Der Mann russischer Abstammung, der vermutlich auch einen 13jährigen Jungen brutal niederstach (wir berichteten), ist der Polizei einschlägig bekannt wegen mehrere kleiner Delikte im Rotlichtmilieu der Stadt. Bisher verweigert er laut Polizei jede Aussage, wird jedoch wegen dringenden Tatverdachts noch heute dem Haftrichter vorgeführt. "Wir müssen abwarten, bis und ob überhaupt der Junge wieder ansprechbar ist.", so Polizeisprecher Manke. "Er wird den Täter hoffentlich identifizieren können." Die Polizei bittet weiterhin um die Mithilfe der Bevölkerung. Eventuelle Zeugen der Geschehnisse vom 21.10. diesen Jahres am kleinen See in Quakenbrück werden gebeten, sich umgehend unter 0541/xxxxxxxxx zu melden.

 


 

Tageszeitungen, 2.11.2004

TAXIMÖRDER TOT


Osnabrück. Nachdem der so genannte Taximörder letzte Woche festgenommen werden konnte, wurde er vom Haftrichter wegen dringendem Tatverdacht in die JVA Osnabrück Nord verwiesen. Während der einzige Zeuge, ein 13jähriger Junge und ebenfalls Opfer des Taximörders noch immer in Lebensgefahr schwebt, plagten den Täter am Wochenende offensichtlich Gewissenbisse. Es gelang ihm allen Sicherheitsvorkehrungen zum Trotz, ein Messer aus der Küche zu stehlen und sich die Pulsadern aufzuschneiden. Als der Wärter Armin N. ihn fand und den Notarzt rief, war es schon zu spät. Obwohl es keinen Abschiedsbrief gibt, gehen die Behörden davon aus, dass der Gefangene mit seiner Schuld nicht weiterleben konnte. Das Motiv für seine Tat nahm der Taximörder mit in sein Grab.

 


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Teutoburg, 7.11.2004

An alle Mitglieder und Bewohner der Domäne Teutoburg

 

Am gestrigen Abend ernannte unsere Prinzregentin Tatjana Wolff mich im Auftrag unseres verehrten Prinzen HenRick Nachtigall zum Sicherheitschef der Domäne.

 

In Erfüllung meines Amtes lasse ich Sie folgendes wissen:

 

1. Das Kriegsrecht wurde über die Domäne ausgerufen. Dies bedeutet im Einzelnen:

 

- Jeder, der in der Domäne gemeldet ist, hat sich abzumelden, sobald er Teutoburg verläßt. Dabei ist anzugeben, wann mit der Rückkehr zu rechnen ist.

 

- Es sollte klar sein, daß sich jeder gemäß den Traditionen VOR betreten der Domäne beim Prinzen, der Prinzregentin, bei mir oder einem der Primogene anmeldet.

 

- Jeder Kainit ist verpflichtet, jederzeit erreichbar zu sein.

 

- Jeder Kainit ist verpflichtet, seine Ausrüstung für einen Angriff auf Bremen (bzw. einen Angriff auf uns) stets bei sich zu führen, um sofort einsatzbereit zu sein.

 

 

2. Wesermarsch-Aller

Der Haupttempel der Setiten konnte aufgespürt werden. Es wird in Kürze zu den Waffen gerufen werden. Jeder, der Kämpfen kann, soll sich bereit halten. Wer nicht für einen Kampf ausgebildet ist, möge bitte von einer Teilnahme daran absehen. Es gibt genügend andere Einsatzmöglichkeiten. Setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit mir, der Prinzregentin oder Ihrem Primogen in Verbindung.

 

Maxwell rüstet jedoch auch auf. Wir müssen also jederzeit mit einem Angriff auf Teutoburg rechnen. Für den Fall eines Überfalls auf unsere Domäne wurde ein Unterschlupf eingerichtet. Die Adresse können Sie bei mir bzw. der Prinzregentin oder Ihrem Primogen erfragen.

 

 

3. Herr Liebig oder Frau von Groneberg

Sollte Ihnen eine der beiden Personen begegnen, setzen Sie sich umgehend mit mir in Verbindung. Sie sind unbedingt festzuhalten und mir LEBEND zu übergeben. Bedenken Sie, daß beide Personen in die Fänge der Setiten geraten sein könnten! Trauen Sie ihnen nicht!

 

 

4. Ghule

Jeder in der Domäne ansässige Kainit ist verpflichtet bis Montag Nacht (8.11.2004) folgende Angaben über seine Ghule in einem Umschlag an den ASD zu übergeben: Name, Foto, Beruf und ungefährer Aufenthaltsort (z.B. Kreis Herford). Dies dient dazu, Ghule von endgültig verstorbenen Kainiten schnell aufspüren zu können, damit wir keinen weiteren Ärger mit Ihnen haben.

 

Für die Erschaffung weiterer Ghule ist die Erlaubnis des Prinzen oder der Prinzregentin einzuholen.

Nicht gemeldete Ghule, die in der Domäne auffallen, werden vernichtet.

 

 

5. Jagdverbot

In der Stadt Osnabrück mit einem Umkreis von 10 km sowie dem Kreis Minden-Lübbecke herrscht ab sofort ein Jagdverbot.

   

 

Barbara Hopster

 

Ancilla und Primogen des Clans Gangrel

Sicherheitschef der Domäne Teutoburg

 


 

Brief an die Kainiten Deutschlands

 

Teutoburg, 07.11.2004

Hochverehrte Ahnen,
verehrte Ancillae,
geschätzte Neonaten,

im Namen meines Prinzen HenRick Nachtigall verkünde ich hiermit das Kriegsrecht über die Domäne Teutoburg.

Dies bedeutet vor allem, daß jeder, der nach Teutoburg reisen möchte, sich vorher beim Prinzen Herrn Nachtigall, der Prinzregentin Frau Wolff, einem der Primogene oder mir anzumelden hat. Sollte jemand ohne Anmeldung aufgegriffen werden, wird er ohne Umschweife vernichtet werden.

Der Transit auf den Autobahnen A1, A2 oder A30 ist weiterhin gestattet, sofern auf dem Gebiet der Domäne weder abgefahren noch gehalten wird.

Selbiges gilt für die Protektorate Schaumburg und Hannover.
 


Hochachtungsvoll

Barbara Hopster

Ancilla und Primogen des Clans Gangrel
Sicherheitschef der Domäne Teutoburg

 


 

Zeitungen, 18.11.2004

SCHIEßEREI IN BORDELL


Minden. In dem Bordell "Die geschmeidige Katze" im Stadtteil Dützen kam es am späten Dienstag Abend zu einer Schießerei mit Todesfolge. Nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Schlägereien aus einschlägigen Bars in den Landkreisen Osnabrück und Minden-Lübbecke bekannt wurden (wir berichteten), scheint sich eine Welle der Gewalt im Rotlichtmilieu der Region auszubreiten.


Drei noch unbekannte, vermummte Männer stürmten gegen 23 Uhr das von einem Russen geführte Etablissement. Sogleich zückten sie automatische Waffen und schossen blind mitten in den Raum. Zwei Gäste, sowie drei Angestellte wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Der Barkeeper, eine Angestellte Deutsch-Russin und einer der Türsteher starben im Kugelhagel. Einer der Täter wurde ebenfalls verletzt, als die "Aufpasser" der geschmeidigen Katze zurück schossen. Als die Polizei eintraf waren die Angreifer bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Keiner der Anwesenden konnte sie näher beschreiben. Lediglich von dem Verletzten ist bekannt, dass er einen osteuropäischen Akzent haben soll. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizeidienststelle in Minden unter 0571/xxxxxxxxx.

 


 

diverse Tageszeitungen der Region, 22.11.2004

ERNEUT FEUER IM CAFÉ WIEN


Löhne. Am späten Samstag morgen brach in der einschlägig bekannten Bar Café Wien im Löhner Stadtteil Gohfeld ein Feuer aus. Das gerade frisch renovierte Etablissement wurde bereits im Frühjahr diesen Jahres Opfer eines Brandes. Damals ging die Polizei noch von einem Unfall aus. Doch heute sagte uns Polizeisprecher Seifert: "Bei zwei Bränden innerhalb so kurzer Zeit können wir ein Gewaltverbrechen nicht ausschließen. Unsere Ermittlungen gehen jedenfalls in alle Richtungen."

 

Der 45jährige Geschäftsleiter der Bar ist als einziger verletzt worden. Er wurde im Schlaf in seiner Wohnung über der Bar überrascht, konnte sich jedoch mit einem Sprung aus dem Fenster retten und selber die Feuerwehr verständigen. Herr Gregorief war allerdings nicht zu einem Interview bereit. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht genau beziffert werden, es wird jedoch befürchtet, dass das Gebäude abgerissen werden muss.
 

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SCHLÄGEREI VOR MUSIKKNEIPE


Osnabrück. In der bekannten Kneipe "Blue Russia" in Osnabrück-Nahne kam es am vergangen Freitag zu Ausschreitungen, als zwei Gruppen Jugendlicher aneinander gerieten. Nach Augenzeugenberichten wurde eine Gruppe einheimischer Stammgäste von russischen Gästen angepöbelt. Als schließlich eines der Osnabrücker Mädchen sexuell belästigt wurde, begaben sich beide Gruppen vor die Tür, wo die Angelegenheit bald zu einer Massenschlägerei ausartete. Die Polizei traf gerade rechtzeitig ein, um zu sehen, wie ein junger Männer aus Osnabrück mit einem mit Nägeln gespickten Baseballschläger, den er aus der benachbarten Pommesbude geholt hatte, auf einen jungen Kasachen einschlug. Als der Notarzt eintraf konnte nur noch der Tod, des schwer am Kopf getroffenen 18jährigen, festgestellt werden. Der Tote und seine Freunde, ausnahmslos aus dem Kreis Minden-Lübbecke stammend, waren das erste Mal im "Blue Russia". Die Einheimischen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, außer dem Totschläger natürlich. "Ich wurde in den letzten Monaten 3 x überfallen und einen Waffenschein habe ich nicht.", gab der Besitzer der Pommesbude Klaus S. als Grund an, warum er eine so gefährliche Waffe hinter dem Tresen hatte. "Der Piet muss die mal hier gesehen haben." Auch er wird sich vor dem Gericht verantworten müssen.

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ERNEUT ANSCHLAG AUF BORDELL


Osnabrück. Langsam mochte niemand mehr an einen Zufall glauben, als am frühen Sonntagmorgen über den Polizeifunk die Meldung kam, dass es in der Bar "Rote Laterne" in der Innenstadt Osnabrücks zu einem Feuer kam. Der Hauptraum brannte vollständig aus. Jedoch konnte die Feuerwehr, die um 7:15 eintraf, ein Übergreifen der Flammen auf den Anbau verhindern. "Es handelt sich eindeutig um Brandstiftung." teilte uns Frau Jallter, Sprecherin der Feuerwehr, mit. "Wir fanden Brandbeschleuniger, die keine andere Annahme zulassen. Wer dahintersteckt? Nun, das herauszufinden, ist Aufgabe der Polizei." Herr Martens, Sprecher der Polizei, ergänzt: "Der Brand brach um kurz vor 7 Uhr aus. Das Etablissement schloss um 5:30, also blieb den Tätern nicht viel Zeit." Sachdienliche Hinweise werden unter 0541/xxxxxxxxx oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.
 

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RESTAURANT IN HASTE NIEDERGEBRANNT


Osnabrück. In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte das erst vor einem Jahr eröffnete russische Spezialitäten-Restaurant "Babuschka" im Osnabrücker Stadtteil Haste bis auf die Grundmauern nieder. Der Sachschaden bewegt sich im 6stelligen Eurobereich. Die Feuerwehr schließt Brandstiftung nicht aus, weshalb Zeugen gebeten werden, sich umgehend bei der zuständigen Polizeidienststelle unter 0541/xxxxxxxx zu melden.

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ÜBERFALL AUF RESTAURANT IN MINDEN

 

Minden. Gerade als Ivan S. die letzten Gäste am frühen Sonntag morgen aus seinem Restaurant begleitet hatte und abschließen wollte, wurde er von bisher unbekannten Tätern auf das Brutalste zusammengeschlagen. Diese raubten noch die Tageseinnahmen und verschwanden unerkannt. Das Opfer hat sein Leben dem Umstand zu verdanken, dass einer seiner letzten Gäste einen Schlüssel hatte liegen lassen und deshalb noch einmal zurückkehrte. Herbert F. fand den Pizzabäcker schwer verletzt auf der Schwelle liegend und alarmierte umgehend den Rettungswagen und die Polizei. Anwohner, denen zur Tatzeit am Sonntag gegen 3 Uhr etwas ungewöhnliches aufgefallen ist, melden sich bitte bei der zuständigen Polizeidienststelle unter 0571/xxxxxxxx. Sachdienliche Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.



Zeitungen und Radio, 23.11.2004

TOTE BEI BRAND IN RESTAURANT

Osnabrück. Wie erst gestern Nachmittag bekannt wurde, ist bei dem Brand am Freitag in einem russischen Spezialitätenrestaurant (wir berichteten) eine Frau mittleren Alters ums Leben gekommen. Bei den Aufräumarbeiten in den Trümmern des Gebäudes wurde die verkohlte Leiche der Frau aus Kasachstan gefunden. "Die Gerichtsmedizin prüft, ob das Opfer durch das Feuer eingeschlossen wurde,", so ein Sprecher der Polizei, "oder eventuell die Täter - es handelt sich nach neuesten Erkenntnissen um Brandstiftung - überraschte und von ihnen getötet wurde."


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LKA SCHALTET SICH EIN


Osnabrück/Minden-Lübbecke. Vermehrte Gewalt in der Region hat die LKA's Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens auf den Plan gerufen. Der gemeinsame Sprecher Gerhardt sagte uns dazu: "Der Gewaltanstieg im Rotlicht- und Schutzgeldmilieu der Region hat uns aufhorchen lassen, so dass wir eine länderübergreifende Sonderkommission gebildet haben." Laut dem LKA sind die kriminellen Ereignisse der letzten 1 1/2 Wochen ausnahmslos im Bereich "Russische Mafia" anzusiedeln.


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Radio Herford und Radio Westfalica, Lokalnachrichten zwischen 6:30 und 8:30.

Baumaschinen sind in der Region bei Dieben hoch im Kurs. In Porta Westfalica stahlen sie am Wochenende einen Radbagger und in Kirchlengern wurden einer Firma innerhalb eines halben Jahres gleich zwei Baumaschinen entwendet. Die Polizei bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Gerade wenn Bagger am Wochenende oder in der Nacht unterwegs sind, sollte die Polizei benachrichtigt werden. Die können das Fahrzeug dann überprüfen und feststellen, ob alles mit rechten Dingen zugehe, heißt es.


 

Tageszeitungen, 24.11.2004

DREI TOTE BEI ÜBERFALL AUF JUWELIER


Minden. Ein kleiner Juwelierladen wurde am gestrigen Dienstag kurz nach der Mittagspause Ziel eines brutalen Überfalls. Das Geschäft war gerade wieder geöffnet worden, als zwei Maskierte hereinstürmten und den Besitzer, seine zwei Angestellten und eine Kundin brutal niederschossen. Die Täter rafften schnell einige Schmuckstücke aus den Auslagen an sich und zündeten vor ihrer Flucht den Laden an. Lediglich eine der Angestellten konnte mit schweren Verletzungen aus den Flammen geborgen werden. Für die anderen Opfer kam jede Hilfe zu spät. "Die Ausrüstung der Täter lässt darauf schließen, dass es sich um Profis handelt.", so Herr Gerhardt vom LKA. "Unsere Untersuchungen ergaben, dass die automatischen Waffen russischer Fabrikats sind. Auch die verwendeten Brandbeschleuniger stammen sehr wahrscheinlich aus Osteuropa."


Auffällig im Zusammenhang mit diesen Erkenntnissen und den Ereignissen der letzten Tage ist auch, dass der Juwelier aus Russland stammt.

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BANDENKRIEG NUN OFFENSICHTLICH


Osnabrück. Gestern Abend wurden zwei bekannte Mitglieder des Osnabrücker Rotlichtmilieus auf offener Straße geradezu hingerichtet. Die beiden Männer aus Russland waren auf dem Weg von einem Wohnhaus im Schinkel zu ihrem Wagen, als direkt neben ihnen ein Audi hielt. Zwei gezielte Genickschüsse töteten die Opfer sofort. Die Täter flohen laut Augenzeugen in Richtung Lüstringen. Das Fluchtfahrzeug konnte wenig später in der Nähe des TÜV's von der Polizei sichergestellt und als gestohlen identifiziert werden. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. LKA-Sprecher Gerhardt muss eingestehen: "Zur Zeit haben wir noch keine konkrete Spur. Aber man muss in diesem Fall schon von Hinrichtung sprechen." Zeugen, die am Dienstag zwischen 17:50 und 18:10 in der Schinkelstraße oder am TÜV in Lüstringen etwas Verdächtiges beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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