"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 


 

Tageszeitungen, 02.01.2002

 

DROGENTOTE UND SATANSMESSEN BEI HERFORD

 

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es in der Nacht zum Sonntag an der Straße von Herford nach Löhne zu mysteriösen Ereignissen mit zwei Toten und diversen mit Drogen vollgedröhnten Personen.

 

Gegen 21:00 Uhr wurde ein Krankenwagen zu einem alten Bauernhaus gerufen. Doch die beiden Sanitäter, die sich zuerst auf den Weg gemacht hatten, kehrten nie mit ihren Patienten zurück. Man fand sie mit Betäubungsmitteln vollgepumpt in ihrem Einsatzwagen bei dem abgelegenen Haus, zu dem sie gerufen wurden. Die Einsatzkräfte, die nach den vermissten Sanitätern suchten, machten eine weitere schreckliche Entdeckung. In dem Haus befanden sich die Leichen zweier junger Frauen. Die Polizei vermutet, dass sie einer Sekte angehörten.  Der Sprecher Karl Labenberg führte dazu näher aus: "Die beiden Toten trugen schwarze Umhänge. Außerdem fand man diverse Kerzen, zerrissene Seile, mit denen anscheinend ein Opfer  gefesselt war, und einen Kelch, aus dem vermutlich Blut getrunken worden war. Näheres können wir dazu noch nicht sagen, aber unsere Leute in den Laboren arbeiten auf Hochtouren."

 

Die Todesursache war großer Blutverlust. Beide Satansanbeter hatten neben Schlagwunden im Gesicht, Schusswunden an den Beinen davon getragen. Die Kugeln waren sorgsam entfernt worden. Es gibt bis dato keinerlei Hinweis auf die Täter.

 

Vielleicht können die beiden Sanitäter Auskunft geben, wenn sie von ihrem Drogenrausch erwachen. Ihre Vorgesetzten konnten sich nicht erklären, was die beiden, seit Jahren zuverlässigen, Mitarbeiter dazu veranlasst hat, sich selber unerlaubt Medikamente zu verabreichen. Dafür hätte es niemals Anzeichen gegeben.

 

Ein weiteres Rätsel gibt eine junge Frau auf, die gegen 21:45 drei Personen in die Psychiatrie brachte. Sie waren in schwarze Kutten gekleidet und hatten ebenfalls  Drogen genommen, wie uns eine Sprecherin des Krankenhauses mitteilte. Die Ärztin (so gab sie sich zumindest aus) sagte, sie hätte einen Krankenwagen gerufen, der aber nie eingetroffen wäre, weshalb sie die drei persönlich einlieferte. Sie hätten zu einer Gruppe von Sektenmitgliedern gehört, die kollektiven Selbstmord begehen wollten. Es wird vermutet, dass die drei eingelieferten Personen etwas mit den Toten im Bauernhaus zu tun haben. Doch auch sie sind noch immer nicht ansprechbar.

 

Leider verschwand die Augenzeugin, die die jungen Leute einlieferte, bevor sie zu weiteren Angaben herangezogen werden konnte.

 

Sollten Sie am Samstag Abend zwischen 20 und 21 Uhr auffällige Personen an der Straße zwischen Herford und Löhne beobachtet haben oder  andere sachdienliche Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an die örtlichen Polizeidienststellen.

 


 

Tageszeitungen, 18.01.2002

 

NEUES VON DEN SEKTENMÖRDERN IN HERFORD

 

Wie die Polizei erst jetzt bekannt gab, konnten die beiden Sanitäter, die Ende letzten Jahres zu einem mysteriösen Fall an einem alten Bauernhaus zwischen Herford und Löhne gerufen wurden, inzwischen verhört werden. Die beiden waren damals im Drogenrausch in ihrem Rettungswagen gefunden worden, während im Haus zwei Leichen lagen.

 

„Die Aussagen beider Zeugen stimmen weitestgehend überein, so dass wir davon ausgehen müssen, dass sich bei ihrem Eintreffen mehrere Personen im und am Haus befunden haben.“ So Polizeisprecher Karl Labenberg. Er führt weiter aus, dass einer der Sanitäter gerade als er in das Haus gehen wollte, niedergeschlagen wurde. Jedoch konnte er vorher sehen, dass neben einem Bielefelder Wagen, der den Opfern gehörte, ein Oldtimer mit Gütersloher Kennzeichen geparkt war. „Wir fahnden momentan nach diesem Wagen. Und wir wenden uns noch mal an die Bevölkerung, mit der Bitte, sich zu melden, falls Sie etwas gesehen haben. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.“

 

Die Kollegin des Sanitäters hat dessen Aussagen bestätigt. Allerdings hat sie fünf weitere Personen am Tatort gesehen. Es handelte sich dabei um vier Männer. Einer war in eine schwarze Robe gekleidet und lag bewusstlos am Boden. Ein weiterer blieb ihr als sehr groß und dunkelhaarig in Erinnerung. Die beiden anderen eher normal von der Größe und blond. Einer von ihnen und der Große vielen durch ihre vornehme Kleidung auf. Sie gehörten vermutlich zu dem Oldtimer. Außerdem war eine Frau anwesend. Sie war stark blutverschmiert, als hätte sie eine schwere Wunde, schien jedoch unverletzt. Von diesen Personen fehlt bis heute jede Spur.

 

Jedoch ist es nach den Beschreibungen der Zeugen möglich, dass diese Frau, mit der Person gleich ist, die später an jenem Abend die unschuldigen Jugendlichen in die Psychiatrie eingeliefert hatte. Jene Jugendlichen sind inzwischen als unschuldige Opfer wieder freigelassen worden. Sie sollten vermutlich zur Vertuschung des Mordes an den Satansjüngern dienen. Das deutet jedoch auf ein sehr dilettantisches Verhalten der Mördergruppe hin, da sie gleichzeitig die Sanitäter als Zeugen zurückließen und sich auch nicht die Mühe machten, die Opfer zu verbergen.

 

Was ist dort geschehen in jener Nacht? Bleibt es bei diesen Morden. Oder müssen wir uns erneut des Nachts verbarrikadieren, weil mordende Banden durch OWL ziehen?

 

Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei die Täter schnell findet und wir uns keine Sorgen um die Sicherheit unserer Kinder machen müssen.

 


 

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21.01.2002 Anonymer Leserbrief in der NW auf den Artikel "Neues von den Sektenmördern in Herford" vom 18.1.2002:

 

Sehr verehrte Schreiber!

 

Ich muss doch mal sagen, das Sie überhaupt keine Ahnung haben, was diese ganzen Ritualmorde und ihre Täter angeht. Jetzt schon wieder vor einer "Gruppe" zu sprechen! Dabei wissen Sie nicht mal wer letztes Jahr in Bielefeld für eine Polizei-Stadt gesorgt hat. Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie nur keine Artikel mehr geschrieben. Eben noch ein Mord, und nächste Woche schon vorbei! Was ist das denn für eine Ermittlung von Tatsachen! Mal Abgesehen davon, das die Polizei bei den ganzen Vorfällen sowieso überfordert war.

 

Diese Jungs und Mädchen waren doch die Kuttenträger, und die sind jetzt tot, weil ein paar Pflichtbewusste Bürger diesen Möchtegern Satanisten das Handwerk gelegt haben. Bürger, die vielleicht zur Selbstjustiz gegriffen haben, aber wenn die Straßen voller Sünder und Fanatiker sind, die einem falschen Glauben hinterher rennen, weil es nichts anderes mehr gibt, als an den Wahnsinn zu glauben, und das Böse heraufzubeschwören, dann in Gottes Namen, soll es wohl so sein!

 

Die Sanitäter zu rufen, war wohl ziemlich ungeschickt, aber wie sonst kommt man schnell und günstig an Drogen heran? Sie sollen froh sein, das nichts schlimmeres passiert ist!

 

Mein Lob an die Bürger! Wer weiß wie viele unschuldige diesen Fanatikern noch zum Opfer gefallen wären!

 


 

Tageszeitungen 25.01.2002

 

GELDSEGEN IN BIELEFELDER INNENSTADT

 

Zwei unbekannte Wohltäter verteilten vorgestern Nacht in der Bielefelder Innenstadt eine Menge Geldscheine an die Passanten, klemmten es unter Scheibenwischer oder warfen es wahllos hinter sich.

 

Warum der Mann und die Frau auf diese Weise ihre D-Mark-Scheine unter das Volk brachten ist unbekannt.

 

Die Polizei bittet jeden, der so beschenkt wurde, das Geld abzugeben, da es aus einem Raubüberfall stammen könnte. Jeder, der es nutzt, macht sich damit unter Umständen strafbar.

 

Von den beiden Personen fehlt bis dato jede Spur, zumal die Zeugenaussagen über ihr Aussehen sehr weit auseinander gehen. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 


 

Neue Osnabrücker Zeitung vom 26.01.2002

 

BORDELL "ZUR ROTEN LEUCHTE" ABGEBRANNT

 

Letzte Nacht steckten unbekannte Täter das Bordell "Zur roten Leuchte" in Brand. Die meisten Prostituierten und der Besitzer des Geschäftes konnten sich aus dem Haus retten. Zwei Frauen kamen im Feuer ums Leben. Die Feuerwehr konnte früh genug eingreifen, um ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser zu verhindern.

 

Leider gibt es keine Zeugenberichte darüber, wer das Feuer gelegt haben könnte. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich bei dem Angriff um einen geplantes Verbrechen der Unterwelt handeln könnte, zumal es eine Nacht zuvor schon zu einer Schießerei in eben diesem Bordell kam. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die örtliche Polizeidienststelle.

 


 

Ein Brief an die deutschen Domänen

 

Sehr geehrte

Prinzen

Primogen

Senatoren

 

man hat mich beauftragt, Ihnen folgendes mitzuteilen.

Am 15. Tag des Februar Anno 2002 hat Herr Heinrich Johann von Logeberg, Ahn des Clans des Tieres, die Domäne der freien und Hansestadt Hamburg als Prinz übernommen.

Er ist gewillt, die Domäne Hamburg, im Sinne der Camarilla zu führen und den alten Glanz wieder her zu stellen und Falschheit und Verrat von den Hamburger Toren fern zu halten.

 

So verbleibe ich untertänigst.

 

Nikolaus Schmied

Bediensteter des

Herrn Heinrich Johann von Logeberg

Ahn des Clans des Tieres

Prinz der freien und Hansestadt Hamburg

 


 

16.02.2002 Münster Zeitung

 

BG7-G5 Ihr Zug! E.

 


 

20.02.2002 Münster Zeitung

 

B d2 - d4

 


 

23.02.2002 Münster Zeitung

 

L f8 - g7

 


 

Zeitungsartikel vom 25.02.02

ERNEUTE UNRUHEN IN OSNABRÜCK


Samstag Nacht lieferte sich eine Gruppe Rechtsradikale mit einer Gruppe Russland-Deutschen eine blutige Schlacht. In der Gegend, wo kürzlich auch schon ein Bordell niedergebrannt wurde, lieferten sich die Kontrahenten eine Schlacht. Die Polizei konnte gerade noch rechtzeitig einschreiten um schlimmeres zu verhindern. Es gab mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Drei Rechtsradikale und vier Russland-Deutsche wurden in Gewahrsam genommen.

 


 

Zeitungsartikel vom 25.02.02

 

GRAUSIGER LEICHENFUND IN BIELEFELD

Beim Spielen an einem Bach fanden zwei Kinder die verstümmelten Überreste eines Säuglings. Die Eltern des Babys konnten bereits ermittelt werden. Sie hatten es drei Tage zuvor als vermisst gemeldet. Die Untersuchungen hinsichtlich der Todesursache laufen bereits, die Polizei wollte noch keine Angaben über eventuelle Verdächtige machen.

 


 

Zeitungsartikel vom 25.02.02

LEICHE VERSCHWUNDEN


Bielefeld. Von dem Babenhausener Hauptfriedhof ist eine Leiche verschwunden. Der Friedhofsgärtner entdeckte am Freitag Morgen bei seiner normalen Runde, das ein Grab offen war. Jemand musste es in der Nacht ausgehoben und den Sarg geöffnet haben. Seit dem ist die Leiche spurlos verschwunden.

 


 

Tageszeitungen, 26.02.2002

AUSSTELLUNG IN DER GALERIE ESCHBERGER IN HUNNEBROCK


Die Bilder eines jungen Lebens mit alter Seele präsentiert die Kölner Künstlerin Lina Engel in Bielefeld. Mit ihrer Arbeit begeisterte die erst 22 Jahre junge Frau Kritiker und Publikum gleichermaßen. Ihre Werke wurden
bereits mit denen von John Bolton verglichen, vermischt mit einer Prise des Geistes eines Edgar Allan Poe, was auf ein großartiges Erlebnis beim Besuch ihrer Ausstellung hoffen lässt. Die Eröffnung ist am Dienstag, 05.03.02 ab 19.00 Uhr und ist, wie die junge Künstlerin versicherte, für jedermann offen.

 


 

02.03.2002 Münster Zeitung

 

bauer e7 - e5

 


 

Zeitungen vom 6.3.2002

Die Eröffnung der Ausstellung von Lina Engel am Dienstag Abend in der Galerie Eschberger in Hunnebrock war ein beeindruckender Einblick in das Seelenleben einer jungen Frau, die sich selbst zur sogenannten Gothic-Szene zählt, sich jedoch ausdrücklich von jeglichem Satanismus distanzierte. Zu Unrecht schlecht besucht, stellten sich die Werke der jungen Künstlerin als ein fantastischer Bilderbogen in "Comic-Kunst" - so die Künstlerin selbst über ihre Bilder - dar. Lina Engel präsentierte fast ausschließlich Bleistift- und Graphitzeichnungen, so dass das einzige Ölgemälde, ein lesender Drache namens Nepomuk, geradezu ins Auge sprang. Ein gelungener Mittelpunkt dieser Ausstellung. Die anwesenden Besucher waren durchweg begeistert und boten teils sogar Unterstützung bei der Einrichtung ihres Hiddenhausener Ateliers an, um der jungen Künstlerin alle Türen zu öffnen, die dieses hoffnungsvolle, unverbrauchte Talent durchschreiten möchte.

 

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Münster Zeitung, Anzeigenteil

Lc1 x Bg5 +

 


 

09.03.2002 Münster Zeitung

 

B f7 - f6

 


 

Diverse Zeitungen in der Domäne, 13.3.2002

 

In dem noch ungeklärten Sektenmordfall von Herford hat die Polizei in den letzten Monaten seit den Morden Ende letzten Jahres mehrere Indizien gefunden, die auf den 25jährigen Christoph Grecht als Mörder deuten.  „Unterstrichen werden unsere Ermittlungsergebnisse noch von der Tatsache, dass der Verdächtige seit der Tatnacht nicht mehr gesehen wurde“, so der Polizeisprecher Karl Labenberg.

 

Sollte jemand den jungen Mann sehen, so sollte er dies umgehend der nächsten Polizeidienststelle melden. Da der Verdächtige als gewalttätig gilt, wird darum gebeten, nicht selber die Initiative zu ergreifen.

Der des doppelten Mordes Verdächtige Christoph Grecht ist 1,75 m groß und 25 Jahre alt. Das Foto stammt aus dem Jahr 1999. Inzwischen trägt der junge Mann nur noch schwarze Kleidung und zählt sich zu den Anhängern Satans. Er ist wohnhaft in Bielefeld-Baumheide. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an jede Polizeidienststelle.

 

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Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

L g5-e3

 


 

17.03.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

B H7-H5

 


 

20.03.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

B f2-f4

 


 

FAZ vom 25.03.2002

 

ÜBERFALL AUF NAMHAFTE ANWALTSKANZLEI

 

In der Nacht zum Sonntag wurde nahe der Frankfurter Innenstadt in eine Anwaltskanzlei eingebrochen. Für eine Mitarbeiterin, die ausnahmsweise noch spät arbeitete, kam jede Hilfe zu spät, als die anonym verständigte Polizei eintraf. Die beiden Einbrecher hatten ihr die Kehle aufgeschnitten.

 

Der Leiter der Kanzlei Knorr zeigte sich betroffen. Was ihn am meisten verwundere, so Knorr, wäre die Tatsache, dass die Einbrecher nicht nur sämtliche Festplatten aus den PC’s ausgebaut, sondern andere dafür wieder eingebaut hätten. Auf diesen befanden sich pornographische Kinderphotos und Links zu entsprechenden Seiten im Internet. „Offensichtlich wollte hier jemand Rufmord betreiben. Zum Glück haben die Täter trotz aller an den Tag gelegten Professionalität nicht mit unseren Sicherheitsanlagen gerechnet. So konnten wir unsere Unschuld umgehend beweisen“, sagte Knorr erleichtert.

 

Die Täter fuhren mit einem dunklen Opel Corsa. Die Kennzeichen hatten sie einem Wiesbadener Diskogänger entwendet. Sie trugen zwar Kleidung von der Reinigungsfirma, doch die Ermittlungen verliefen auch in dieser Richtung im Sande.

 

Für sachdienliche Hinweise bittet die Polizei um Hilfe aus der Bevölkerung.

 


 

Tageszeitungen vom 27.03.2002

 

BOOMENDER DROGENHANDEL IN HERFORDER DISKOTHEK

 

Herford. Wie jetzt bekannt wurde, blüht der Drogenhandel im Herforder Kick, einer gut besuchten Diskothek, mehr als angenommen. Die Polizei schätzt, dass etwa 75% der Besucher Exstacy-Pillen schlucken.

 

Der Besitzer des Kick Wesseler dazu: „Uns ist das Problem bewusst. Deshalb haben wir einen privaten Sicherheitsdienst eingestellt.“ Dieser wird künftig vor allem den Parkplatz der Disko bewachen. Zusammen mit der Polizei hofft Wesseler, so den Drogenhandel wieder mehr einschränken zu können. Ihm sei klar, dass es in jeder Disko Dealer gäbe, doch die heute veröffentlichten Zahlen, seien entschieden zu hoch.

 

Vermutlich müssen die Besucher des Kick gerade in den nächsten Wochen verstärkt mit Razzien der Polizei rechnen. Dies schränke aber den normalen Betrieb keineswegs ein, so Wesseler. Der normale Gast würde vermutlich nicht einmal etwas davon merken.  

 


 

27.03.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

Le3 x Bf4  

 


 

30.03.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

Bauer H5-H4

 


 

03.04.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

B g2-g3

 


 

06.04.2002 Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

Bauer H5-G4

 

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Herr E. 

 

Ich schulde ihnen nun eine entsprechende Gegenleistung von mir und würde mich freuen wenn Sie entsprechende Wünsche, Anregungen an meine Adresse senden könnten. Ich selber hätte nach meiner letzten Aktion auch eine kleine Bitte an Sie. Es würde mich sehr freuen, wenn es noch einen anderen Weg der Kommunikation geben  könnte und Sie mir ihrerseits eine entsprechende Kontaktadresse oder andere Möglichkeit zum Austausch von Nachrichten geben könnten.

 


 

Neue Westfälische, 13.04.2002, Leserbrief

 

Sehr verehrte Schreiber,

 

ich las Ihre Artikel über den heutigen Drogenkonsum in den umliegenden Discotheken, vor allem im Kick. Ich kann dazu nur sagen, es ist traurig was der Inhaber dagegen unternehmen will. Ein paar Hunde und nicht professionell ausgebildetes Wachpersonal sollen die Kids von heute aufhalten sich in einer Ecke ein par Tabletten zu "schmeißen". Ich bitte Sie!

 

Allein die Ausweis Kontrolle an der Tür läßt zu wünschen übrig! Es wird gefragt, draufgeschaut und gesagt, dasK man um 24 Uhr wieder draußen sein soll. Da sollte man doch lieber die Ausweise einbehalten, und wer sich die um 24 Uhr nicht abholt wird ausgerufen. Sicherlich wird ein Großteil der Gäste und Einnamen damit schrumpfen, aber auch die Dealer haben dann kein leichtes Spiel mehr. Und später kann man das dann ja wieder gepflegt übersehen, wenn die Hallen erstmal "gereinigt" sind.

 

Ausserdem sortieren andere Discotheken nach härteren Kriterien aus, als dem Alter. Nehmen Sie sich doch nur mal den GoParc vor! Dort kommt man nicht rein, wenn das Geld und outfit nicht stimmt. Wenn irgendwo Tabletten genommen werden, dann doch wohl in den Laser und Techno verwöhnten Hallen des GoParcs.

 

Im Kick wird doch eher alles geraucht was es zu kaufen gibt.

 

Und vielleicht sollte sich die Stadt Herford ja auch mal was vernünftiges überlegen, was man der Jugend bieten könnte, außer ein immer weiter verrottendes Kino und teure Cafes in der Innenstadt.

 

Anonym

 


 

Tageszeitungen vom 19.04.2002

 

(So oder so ähnlich in verschiedenen Zeitungen der Region)

 

GRAUSIGER LEICHENFUND IN EINEM BIELEFELDER STUDENTENWOHNHEIM

 

Gestern morgen gegen 10 Uhr wurde in einem Bielfelder Studentenwohnheim die 30 jährige Studentin Stefanie R. in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Spuren von Gewalteinwirkungen ließen sich nicht finden, was die Polizei darauf schließen lässt, dass es sich um einen, dem Opfer bekannten Täter, handelte. Das Opfer wurde mit einem Kabel stranguliert und dann auf grausame Weise entstellt. In die Brust des Opfers war das Wort „Opfer“ ins Fleisch geschnitten. Die Polizei ist noch mit weiteren Ermittlungen beschäftigt.

 


 

Leserbrief in der Neuen Westfälischen

 

ZUM LESERBRIEF VOM 13.04.2002 ZUM THEMA "DROGENKONSUM IM KICK"

 

Lieber Herr oder Frau Anonym!

 

Sicher gebe ich Ihnen recht, wenn sie anprangern, dass die Stadt Herford nicht viel für uns junge Leute bietet. Da ist das uralte Kino, die teuren Cafés und das ach so tolle Spunk.

 

Aber warum Sie den Besitzer des Kicks so sehr angreifen, kann ich nicht verstehen. Was soll er denn machen? Soll er den Laden dicht machen oder jeden einmal komplett ausziehen und alle Klamotten umkrempeln lassen, damit auch ja niemand mit Drogen reinkommt? Oder soll er gleich das FBI einschalten?

 

Das würde nämlich nicht die Dealer treffen, sondern uns andere, die wir nichts mit den Drogen zu tun haben. Ich gehe seit einigen Jahren sehr gerne und regelmäßig ins Kick. Und ich habe noch nie Drogen genommen oder überhaupt mitbekommen, dass dies dort geschieht.

 

Die Kontrollen am Eingang wurden in der letzten Zeit stark verschärft und es laufen bald mehr Zivilbullen in dem Laden rum, als normale Gäste.

 

Was Sie zum GoParc sagen. Nun, wer dort hin geht, gehört mehr zum Schicki-Micki-Verein der Gegend. Da würde ich lieber auf der Straße Party machen, als auch nur einen Fuß in den Laden zu setzen. Die Musik ist außerdem total scheiße. Mal ganz davon abgesehen, dass ich dort nie reinkäme, weil mein Kleidung nicht stimmt. Was sind das denn für Methoden, hä? Da wird aussortiert, wer genug Geld hat, kann rein. Toll! DIE Leute können auch in die teuren Cafés gehen!

 

So, das nächste Mal, wenn sie unser tolles Kick madig machen wollen, dann schauen Sie sich erstmal genau um, was Sie für alternativen anbieten könnten.

 

Marina (19)

aus Herford

 


 

Tageszeitung vom 22.04.2002

 

NÄCHTLICHE EXPLOSION REIßT FRIEDHOFSANWOHNER AUS DEM SCHLAF

 

Gestern morgen um kurz nach halb eins erschütterte eine Explosion auf dem Vlothoer Friedhof die Häuser der Anwohner. Die Explosion zerstörte die Gruft der Familie S. vollständig. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wird von böswilligem Vandalismus ausgegangen.

 


 

Ein Brief an die Kainiten Teutoburgs

 

 

Teutoburg, 22.04.02

An die Kainiten der Domäne Teutoburg.

 

An dem Abend des letzten Treffen, einer Einladung von Falk Hagenbach am 20.04.02, kam es zu einigen Vorkommnissen, die auf Unverständnis bis hin zu offener Abneigung stießen. Die Vorkommnisse wurden von Clan Gangrel provoziert und verteidigt, doch solch eine offene Bedrohung, mutwillige Gefährdung und nicht geringe Sachbeschädigung sind in meinen Augen – und nicht nur in diesen – nicht hinnehmbar.

 

Auf eine Gefährdung der Maskerade werde ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingehen, behalte mir aber spätere Schritte in diese Richtung vor, wenn sich Hinweise darauf ergeben sollten, dass Außenstehenden diese unnatürliche Ansammlung von Tieren vor dem Haus nicht verborgen geblieben ist.

 

Noch einmal zur Klärung der Situation: Der Tod eines Hasen, durch den anscheinend alles den Anfang nahm, wurde provoziert von einem Mitglied des Clans des Tieres. Doch anstatt die Verantwortung auf sich zu nehmen, wurde einer Ghulin von Falk Hagenbach, die nur durch ihre Höflichkeit mit hineingezogen wurde, die Tat zur Last gelegt. Doch damit nicht genug, es wurden vom Clan Gangrel so ziemlich sämtliche Tiere, die in der Umgebung des Hauses zu finden waren, dorthin gerufen, um die Autos der Anwesenden lahm zulegen und mutwillig zu beschädigen. Nicht nur, dass durch die unmittelbare Nähe zu  Münster, dem Münsteraner Dom und der z. Zt. dort ansässigen Inquisition die Gefährdung der anwesenden Kainiten durch eine stark eingeschränkte Mobilität nahezu untragbar wurde, es wurden sogar versteckte Drohungen ausgesprochen, als eines dieser Tiere (eine Ratte, um genau zu sein) von einem der Anwesenden aufgrund der offenen Provokation getötet wurde.

 

Durch diese Faktoren wurde die Sicherheit ALLER Anwesenden massiv gefährdet und ich fordere daher Clan Gangrel, namentlich Primogen des Clans Barbara Hopster, Carl, Tyler und Simon Krieger auf, eine öffentliche Stellungnahme für dieses "Theater" abzugeben, dass von seinen Mitgliedern selbst provoziert und inszeniert wurde.

 

Dieses Schreiben ist auch den Mitgliedern des Clans zugänglich zu machen, die nicht über das Medium der Email verfügen, ebenso dem Gast des Clans an diesem Abend, Simon Krieger.

 

Ich erwarte die Stellungnahme und eine öffentliche Entschuldigung binnen einer Woche,

 

gez.

Tatjana Wolff

Primogen des Clans der Gelehrten

Hüter des Elysiums

Domäne Teutoburg

 

"Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

                                      B. Brecht

 


 

Münster Zeitung, 23.04.2002, Anzeigenteil

 

Guten Abend!

 

Nach Ihrer Botschaft, glaube ich es jetzt zurechtgesetzt zu haben. Ihr letzter B g2-g3.

Meine Antwort: B f5 - f6

Wegen meiner Bestellung melde ich mich.

 

E.T.

 


 

Münster Zeitung, 25.04.2002, Anzeigenteil

 

S g1-f3

 


 

Ein Brief an die Kainiten Teutoburgs

 

Teutoburg, 28.04.2002

An die Kainiten der Domäne Teutoburg,

an Frau Tatjana Wolff,

 

da Sie eine öffentliche Stellungnahme gefordert haben, werden Sie diese hiermit erhalten. 

 

1. Der Tod des Hasen wurde nicht der Ghulin von Falk Hagenbach zur Last gelegt. Das Verhalten Simons, eines Gastes der Domäne und Mitglied meines Clans, gegenüber der Ghulin, worauf sich Frau Wolff wahrscheinlich bezieht, hatte rein gar nichts mit dem Hasen zu tun. Dies war eine persönliche Sache zwischen beiden Personen, aus der Frau Anna ohne wesentliche Schäden herausging, wie Herr Hagenbach sicher bestätigen kann.

 

2. CLAN Gangrel hat niemanden gerufen. Wenn überhaupt, dann war es ein einzelnes Mitglied meines Clans. Dies kann ich aber nach wie vor nicht bestätigen. 

 

3. Es ist einige Jahre her. Und es ist wohl kaum noch jemand hier, der den Doc erlebt hat. Dieser befand sich in einem einsamen Haus, das damals zufälligerweise für ein Kampftraining ausgesucht worden war. Dieses Haus wurde plötzlich von Tieren umstellt. Diese Tiere sagten mir damals ähnliches, wie beim Treffen bei Herrn Hagenbach. Nämlich das etwas Böses da wäre. Ich weiß nicht, woher die Tiere damals kamen, aber ich weiß, daß kein Mitglied meines Clans sie gerufen hatte. Sie hatten einfach gespürt, daß etwas im Busch war.

 

Der einzige Unterschied in ihrem Verhalten war, daß wir damals von den Tieren massivst angegriffen und vertrieben wurden.

 

Von daher wäre ich mir an Ihrer Stelle nicht so sicher, daß es ein Mitglied meines Clans gewesen sein muß. (Auch Clan Nosferatu ist in der Lage, mit Tieren zu sprechen.)  

 

4. Die Inquisition in Münster: Ich glaube kaum, daß im Falle eines Angriffs durch die Inquisition auch nur ein Vampir es geschafft hätte, zu seinem Auto zu laufen und so zu entkommen. Das Argument mit der Immobilität zieht also nicht. (Außerdem waren nicht alle Autos beschädigt!)  

   

   Mal ganz abgesehen davon, daß wir seit Jahren in Bielefeld eine Kirche haben, die niemand von uns betreten kann, weil sich dort Mitglieder der Inquisition befinden. Und es hat bisher niemanden interessiert. Zumindest hat kaum jemand reagiert, als es in der Domäne zu Sabbatangriffen kam oder als kurz hintereinander mehrere Massenmörder hier ihr Unwesen trieben. Was die Menschen sehr aufmerksam machte. In beiden Fällen waren Mitglieder des Clans Gangrel maßgeblich daran beteiligt, die Sachen zu erledigen und somit den Aufruhr unter den Menschen wieder zu beruhigen. Das hat offensichtlich niemand registriert (weder das Auftauchen noch das Lösen der Probleme).

 

Und beim ersten Auftauchen der Frau Nordhausen, Mitglied der Inquistion, waren einige soo ängstlich, daß sie ihr ihren Namen nannten. Wo war da die Angst, die beim Treffen bei Herrn Hagenbach nun alle anscheinend gelähmt hat, weil sie keine Autos mehr hatten? 

 

5. Sollte sich jemand nicht in der Lage sehen, die Reparatur an seinem ach so heiligen Auto zu bezahlen, so kann er mir die Rechnung gerne zukommen lassen. (Wobei ich den Aufstand bei einem frisch geklauten Auto nicht verstehen kann....) 

 

6. Ich werde mich nicht öffentlich entschuldigen für etwas, das in meinen Augen keine Entschuldigung erfordert.  

 

Sollte Frau Wolff diese Antwort nicht genügen, kann sie mir dies gerne mitteilen. Am Dienstag und Mittwoch erreicht sie mich sicher am üblichen Ort.

 

gez.

Barbara Hopster

Primogen Clan Gangrel

Domäne Teutoburg

 


 

Ein Brief an die Kainiten Teutoburgs

 

Bielefeld im April 2002

An die Kainiten der Domäne Teutoburg,

 

mit dem größten Respekt erbitte ich, Johannes Fabian Meyer zu Bentrup, die Ehre Ihrer Gesellschaft bei einer Soiree am Abend des 03. Mai 2002 um 21 Uhr 30 im Souterrain des Hauses Nr. 2 in der Feldstraße zu Bielefeld-Altenhagen.

Die Themen sind vielfältig, für alle von Belang und für unsere Gesellschaft von äußerster Wichtigkeit.

 

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

 

Hochachtungsvoll

Johannes Fabian Meyer zu Bentrup

Kind von Crüwell

Ancilla des Zepters

Erstgeborener zu Teutoburg

 


 

Tageszeitungen, 29.04.2002

 

VERSCHWUNDENE JUGENDLICHE AUS SPENGE

 

Seit Freitag Abend ist die 15-jährige Natalie K. aus Spenge verschwunden. Laut Polizeiangaben befand sie sich gegen 21.00 Uhr mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Schulfreundin. Das Fahrrad wurde in der Nähe der Straße gefunden, die das Mädchen für seinen Weg normalerweise benutzte. Daher schließt die Polizei ein Verbrechen nicht aus. Natalie ist 1,65m groß und schlank, hat hellbraune, schulterlange Haare. Sie trug eine hellblaue Jeansjacke, ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck "Hexe" und eine dunkelblaue Jeans mit Nieten an den Seiten. Wer Hinweise zu dem Verschwinden von Natalie machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Spenge unter Tel. XYZ oder jeder beliebigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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ENTFÜHRUNG AUS DER DISCO

 

Am Samstag morgen gegen 01.30 verschwand der 24-jährige Jürgen M. aus der Herforder Diskothek GoParc. Er hatte mit Freunden eine Veranstaltung besucht und wollte laut Aussage nur kurz etwas aus dem Auto holen, das in der Nähe der Disco geparkt war. Er kehrte jedoch nicht zurück. Als seine Freunde nach einiger Zeit nachsahen, fanden sie zwar das Auto des Bünders, aber ihn selbst nicht. Auch Anrufe auf seinem Handy blieben unbeantwortet. Die sofort benachrichtige Polizei geht von einem Verbrechen aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Herford unter Tel. ZYX oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Jürgen M. ist etwa 1,75m groß, kräftig gebaut und hat dunkle kurze Haare mit hellblonden Strähnchen. Er war bekleidet mit einem silbergrauen Jeansanzug und einem roten T-Shirt und roten Turnschuhen. Er hat ein auffälliges Doppelpiercing in der rechten Augenbraue.

 


 

Ein Brief an die Kainiten Teutoburgs

 

An die Kainiten der Domäne Teutoburg

 

Ich hoffe nicht, dass Sie erwarten, dass ich zu den Worten Frau Hopsters auch nur ein Wort verliere, denn sie entbehren jeglicher Grundlage und Vernunft. Aber dennoch möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, dass es auch durchaus vernünftigere Mitglieder des Clans des Tieres gibt. In Kopie sende ich Ihnen einen Brief des Simon Kriga, der an diesem Abend Gast in der Domäne war. Zu Ihrer Information möchte ich anmerken, dass der Brief mit (Tier)Blut geschrieben wurde. Eine vielleicht altmodische Variante, aber dadurch ergeben seine Worte am Ende einen Sinn.

 

Tatjana Wolff

Primogen des Clans der Gelehrten

Hüter des Elysiums

Domäne Teutoburg

 

"Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

                                      B.Brecht

 


 

Ein Brief an die Kainiten Teutoburgs

  

Irgendwo im Nirgendwo, heute 

Hochverehrte Primogena des gelehrten Clans,

sehr geehrte Frau Wolff,

 

mit diesen einfachen Zeilen, die ich mich bemühe auf meine eigene Art und Weise niederzuschreiben, bitte ich Sie sowie sämtliche Geschädigten dieses besagen Abends um Verzeihung und Nachsicht für meine Clangeschwister.

 

Der Grund meines Disputes mit der sterblichen Dienerin des werten Herren und Gastgebers Falk Hagenbach hat nichts mit der Ansammlung der Tiere zu tun. Es handelte sich hierbei um ein Mißgeschick der Frau Anna, die hierfür jedoch von mir mit der Erlaubnis ihres Herren gemaßregelt wurde.

 

Den Grund für die Versammlung der Tiere, die einige meiner Clangeschwister riefen um Ihren einzigen Freunden nahe zu sein, kann ich nachvollziehen. Ihre Ziele sind nobel und nicht zu verachten, doch ihre Motivation auf die diese Tat aufbaut, da bin ich genau Ihrer Meinung, machten meine Clansgeschwister zum falschen Zeitpunkt Luft. In der Situation, die Sie in Ihrem Brief schildern war dies sicherlich nicht der richtige Zeitpunkt, Ihnen und den anderen Anwesenden den Sinn für das Leben, die Natur und die Menschlichkeit ein wenig näher zu bringen.

 

Genau wie im Clan der Gelehrten wie auch im Clan des Tiers gibt es diese und jene Kinder Kains. Tiere sind wir alle. Diese Tatsache läßt sich in keinster Weise dementieren; tischen Sie einfach nur ein blutiges Bankett auf und Sie werden sehen. Die einen mögen Tiere, die anderen DAS TIER! Es ist halt unsere Bestimmung als verdammte Rasse!

 

Da Sie jedoch keine Möglichkeit haben mich zu erreichen, werde ich zu gegebener Zeit in die Domäne Teutoburg zurückkehren und entsprechend für die Taten des Clans Gangrel der Domäne Teutoburg, deren Lager ich in dieser Nacht beiwohnen durfte gradezustehen. Sollten Sie und die anderen an diesem Abend Geschädigten, keinerlei Genugtuung verlangen, würde es mich freuen nochmals in Ihrer Amtsdomäne verweilen zu dürfen.

 

In der Hoffnung meine Krallen mit Ihren Klingen kreuzen zu dürfen, verbleibe ich

 

hochachtungsvoll

 

Simon Kriga

 

„Von allem, was geschrieben ist, liebe ich nur das,

 was mit Blut geschrieben wurde. Schreibt mit Blut

 und ihr werdet sehen, dass Blut Geist ist.“

 


 

Neue Westfälische, 04.05.2002

 

ERMITTLUNGEN GEGEN STORK HALLE (spar)  

 

Halle. Die Bielefelder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Haller Süßwarenhersteller Stork wegen Verdachts der Gewässer-Verunreinigung.

 

Das bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Krahmüller. Am 1. Mai hatten Beamte bei Stork Unterlagen beschlagnahmt und Bodenproben in dem Wald genommen, in dem das Unternehmen seine Abwässer verregnet.  

Laut Krahmüller wird überprüft, ob Stork sich an die Auflagen hält, die mit der Genehmigung zur Einleitung zuckerhaltiger Abwässer verbunden sind.

 

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LEICHEN IN ABGEBRANNTEM HAUS IN HERFORD ENTDECKT

 

Herford. Erst gestern gab die Polizei bekannt, dass sich in dem Abbruchhaus, das am Montag in Herford abbrannte, drei Leichen befanden. Sprecher Klaus Gerold dazu: „Wir hatten einen begründeten Verdacht, dass es sich um Brandstiftung handelte. Bei den Nachforschungen stellten wir fest, dass sich drei Personen im Haus befunden hatten. Für weitere Erkenntnisse und die Identität der Toten wird hoffentlich die Gerichtsmedizin sorgen.“

 

Sollte jemand in der Nacht von Montag auf Dienstag im Herforder Osten eine oder mehrere verdächtige Personen beobachtet haben, so kann er sich an jede Polizeidienststelle wenden.

 

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ANZEIGENTEIL DER MÜNSTER ZEITUNG

 

Bauer h4xg3

 


 

Neue Westfälische, 06.05.2002

 

NEUER MASSEN-MÖRDER IN NRW?

 

Herford. Heute morgen um 4 Uhr 30 fand ein Herforder Lkw-Fahrer drei Leichen an dem Autobahnrastplatz unweit der Autobahnabfahrt Herford, Kirchlengern der A30. Die drei Kölner Andreas K., Markus B. und Sven G. wurden aus nächster Nähe durch eine kleinkalibrige Faustfeuerwaffe getötet. Hinweise auf den Täter gab es keine. Es wird jedoch davon ausgegangen das die Opfer den Täter kannten, da keine Anzeichen eines Kampfes zu finden waren. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die Sonderkommission der Autobahnpolizei Herford Nr. XYZ.  


 

Neue Westfälische 18.05.02  

 

Familienanzeigen

 

"E., ich weiß wer sie sind!"

 

chiffre xyz

 


 

verschiedene Tageszeitungen, 21.05.2002

 

KAMIKAZEFAHRT MIT GESTOHLENEM WAGEN

 

In der Nacht zum Sonntag fuhren bisher unbekannte Personen mit zwei gestohlenen Wagen durch Bielefeld und Herford. Sie nahmen keinerlei Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und parkende Autos. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

 

Die beiden Autos wurden am frühen Sonntag morgen in einer kleinen Seitenstraße in Herford gefunden. Von den Tätern fehlt jede Spur.

 

Bei den beiden Wagen handelt es sich um einen blauen VW Golf mit Herforder Kennzeichen und einen gelben Opel Vectra aus Bielefeld-Senne.

 

Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die nächste Polizeidienststelle.

 

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EINBRUCH IN SUPERMARKT

 

Münster. Ein Supermarkt in der Nähe der Halle Münsterland wurde am späten Montag Abend das Opfer randalierender Jugendlicher. Die Polizei konnte durch einen schnellen Zugriff die beiden Täter fassen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro.

 

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GRABSCHÄNDUNG IN MELLE

 

In Melle im Landkreis Osnabrück fand man am Pfingstmontag zwei offene Gräber. Der Grabschmuck wurde achtlos zur Seite geworfen, die Erde wild aufgewühlt und die Deckel der Särge sprichwörtlich zertrümmert.

 

Die Körper, der dort vor kurzem beerdigten Personen, galten zunächst als verschwunden. Es handelte sich bei ihnen um eine 90jährige Dame und einen 35jährigen Familienvater. Man fand sie allerdings später im Müllcontainer des Friedhofes.

 

Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen konnte Polizeisprecher Frank Grübbel nicht mehr verlauten lassen, als das nach 5-6 Personen gefahndet wird. Darunter vermutlich 2 Frauen.

 

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SCHÜSSE IN BIELEFELD

 

Im Bielfelder Stadtteil Senne wurde Samstag Nacht gegen 22 Uhr die Polizei von Anwohnern alarmiert, weil sie Schüsse gehört hatten. Vor einer Villa fanden die Beamten ein Auto mit zerstochenen Reifen, daneben Blutspuren, sowie Fußspuren auf der benachbarten Wiese und Gummiabrieb eines schnell gestarteten Wagens.

 

Daraus wurde die Tat wie folgt rekonstruiert: Eine oder mehrere Personen versuchten, den geparkten Wagen zu demolieren, als plötzlich jemand dazu kam. Der Zeuge wurde angeschossen und auf die Wiese gebracht. Einer der Täter muss dann ein schlechtes Gewissen bekommen haben und das Opfer zurückgeholt haben. Ehe die Polizei eintraf, sind sie dann zusammen in einem weiteren Wagen rasant abgefahren.

 

Nach Polizeiangaben ist der Halter des demolierten Fahrzeugs unversehrt. Er befand sich zum Zeitpunkt der Tat mit der Bewohnerin der Villa im Kino.

 

Wer der unbekannte Verletzte ist und wo die Täter ihn hingebracht haben, ist bisher noch unklar. Sollten Sie in jener Nacht etwas ungewöhnliches bemerkt haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei in Senne unter 0521/YYYYY.

 

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GRAUSIGER FUND IN BIELEFELDER BÜRGERPARK

 

Als ein ahnungsloser Jogger am Sonntag morgen seine Runde durch den Bürgerpark machte, entdeckte er die Leichen von zwei jungen Männern auf einer Parkbank. Den beiden Opfern wurde der Bauch von oben bis unten aufgeschlitzt, so dass die Gedärme hinausquollen.

 

Der Jogger Bernhard S. ist noch immer geschockt: „Als ich sie zuerst sah, wunderte ich mich, was ein Pärchen so früh am Sonntag im Park macht. Doch dann sah ich das Grauen. Den Anblick werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen!“

 

Beide Opfer stammen aus Bielefeld. Allerdings wohnten Klaus F. in Brackwede und Paul L. in der Innenstadt und waren nach den bisherigen Ermittlungen nicht miteinander bekannt. Dazu Polizeisprecher Jochen Meyer: „Wir haben bisher kein Motiv oder sonstigen Ansatzpunkt. Die Opfer scheinen zufällig ausgewählt. Gerade deshalb benötigen wir Hinweise aus der Bevölkerung. Sollten Sie in der Nacht zum Pfingstsonntag zwischen zehn und zwei Uhr in der Umgebung des Parks etwas Verdächtiges gesehen haben, melden Sie sich bitte bei der zuständigen SOKO unter 0521/XXXXXX.“

 


 

Tageszeitungen, 27.05.2002

 

Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

nachtschwärmer an sabbat - gefahr in verzug - unbefugtes betreten fremden territorimus - GOTT hat seine augen überall - ende

 

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Ihren Namen für den Namen! Wollen Sie ein "E" kaufen?

 

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Anzeigen

 

S g8 -f6

 

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Bekanntmachungen

 

Zieh ab, Lutscher! Diese Stadt steht unter dem Schutz von C. united!

 


 

Zeitungen 29.05.2002

 

Münster Zeitung - Anzeigenteil

 

Lf4xBc7 +

 

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Neue Westfälische

 

WASSERLEICHE GEFUNDEN

 

Bünde. Am gestrigen Dienstag machten zwei Angler einen unerwarteten grausigen Fang. Sie zogen zwei Leichen aus der Else, als sich eine ihrer Angeln in einem Seil verfangen hatte, mit dem offensichtlich Steine zur Beschwerung an die beiden Toten gebunden waren.

 

Polizeisprecher Burghard Jochems dazu: "Bei den beiden Toten handelt es ich offensichtlich um zwei seit Pfingsten vermisste Personen aus Bielefeld und Bünde. Über den weiteren Tathergang kann ich beim jetzigen Stand der Ermittlungen noch nichts sagen."

 

"So etwas hätte ich in Berlin oder Hamburg erwartet, aber doch nicht hier im beschaulichen Bünde", sagte Duran S., einer der Angler, mit bleichem Gesicht.

 

Da die Toten bereits seit über einer Woche im Wasser gelegen haben und vermutlich sogar von der Strömung ein Stück weit abgetrieben wurden, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Polizei diese Morde aufklären können wird.

 


 

Tageszeitungen, 01.06.2002

 

Münster Zeitung, Bekanntmachungen

 

Danke für den Tipp, Nachtschwärmer! Und Du C., Dich machen wir alle!

 

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Neue Westfälische

 

Anzeigenteil Familienangelegenheiten

 

Es gibt Sachen die kann man nicht mit Geld kaufen! Geld regiert die Welt und die Welt ist ohne Bedeutung!

 


 

Tageszeitungen, 05.06.2002

 

Münster Zeitung (beides Anzeigenteil)

 

Kd8-e7

 

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Ergebensten Dank für die Darlegung des Verfalls! Meine Antwort lautet: Den Prinz! Sind Sie bereit zu zahlen oder soll ich mich Anderen zuwenden?

 

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Osnabrücker Zeitung und NW Gütersloh

 

SCHWERER UNFALL AUF B 68

 

Am frühen Dienstag morgen machte ein offensichtlich lebensmüder PKW-Fahrer die B68 zwischen Dissen und Halle unsicher. Nach Zeugenaussagen fuhr der Mann mit einer Beifahrerin und noch mindestens einer weiteren Person auf dem Rücksitz rücksichtslos und mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Halle, wobei er bevorzugt die linke Fahrbahnseite benutzte.

 

Etwa einen Kilometer vor dem Ortseingang von Halle wurde dies für einen jungen Familienvater zum Verhängnis. Er versuchte dem Geisterfahrer auszuweichen, geriet in einen Graben und Überschlug sich mehrfach. Die Straße musste für eine Stunde gesperrt werden, bis das Opfer geborgen war. Der 25jährige liegt noch immer im städtischen Krankenhaus im Koma.

 

Der Täter beging Fahrerflucht, auch sein Kennzeichen ist bisher nicht bekannt.

 

Die Polizei bittet eventuelle weitere Zeugen um Mithilfe. Sollten Sie am Dienstag morgen zwischen 4 und 5 Uhr auf der B68 unterwegs gesehen sein, melden Sie sich bitte unter xxxxxxx in Halle oder xxxxxxxxx in Dissen bei den jeweiligen Polizeidienststellen.

 

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Zeitungen in Kreisen HF und MI

 

GRUNDSCHULE GESCHLOSSEN WEGEN GRIPPEVIRUS

 

Die Grundschule in Espelkamp wurde jetzt bis auf weiteres geschlossen, da immer mehr Schüler und Schülerinnen an Durchfall leiden, und der Virus sich immer weiter auszubreiten scheint. Bis jetzt wurde noch keine Ursache für den schnellen Verlauf der Grippe gefunden, die Ärzte haben deswegen die Schule vorläufig schließen lassen, und die Kinder unter Beobachtung gestellt.

 


 

Münster Zeitung, Anzeigenteil, 08.06.2002

 

Mein Zug : Dg3 x Lg7 +

 


 

Tageszeitungen, 10.06.2002

 

Diverse Zeitungen in der ganzen Domäne (dies ist nur ein Beispiel)

 

WEITERE SCHULEN UND KINDERGÄRTEN GESCHLOSSEN

 

In Espelkamp musste nun auch ein Kindergarten seine Tore schließen, da eine Mehrheit an Kindern an Durchfall leidet. Ähnliche Meldungen erreichten uns aus dem gesamten Kreis Minden-Lübbecke, sowie den Kreisen Herford und Gütersloh. Auch in Niedersachsen in den Kreisen Osnabrück und Nienburg gibt es erste Meldungen von Durchfallepidemien.

 

Bis jetzt hat allerdings noch keine ärztliche Untersuchung geholfen, das Problem zu lösen.  

 

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Neue Westfälische

 

Nach einem Leben voll Liebe, Fürsorge und Aufopferung gedenken wir

 

Konrad v. T.

Mechthild v.T.

Anastiasius v.T. (alias K.F.)

Kai v.B.

Dorina v.U. (MIA)

 

Ihr aller freundliches und schaffensfrohes Wesen wird uns allen fehlen.

Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Unser Mitgefühl und unsere Aufmerksamkeit gilt ihrem Nachfolger.

 

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Haller Kreisblatt, Neue Osnabrücker Zeitung

 

Halle. Wie wir letzte Woche berichteten gab es in der Nacht zum Dienstag einen schweren Unfall auf der B68 kurz vor Halle. Das Opfer, ein 25jähriger Familienvater erlag am Wochenende seinen schweren Verletzungen.

 

Das Tatfahrzeug wurde inzwischen gefunden. Der gestohlene Wagen wurde anscheinend noch am selben Tag in einem verlassenen Steinbruch abgestellt.

 

Hinweise aus der Bevölkerung ergaben, dass der Raser nicht nur zwischen Dissen und Halle auf der Gegenfahrbahn fuhr, sondern schon auf der Landstraße von Glandorf nach Bad Rothenfelde auffiel. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass es sich nicht um einen zufälligen Unfall handelte, sondern um einen absichtlich herbeigeführten. Die Täter standen vermutlich unter Drogen. Allerdings fehlt von ihnen noch jede Spur, zumal widersprüchliche Zeugenaussagen über das Aussehen, die Erstellung eines Phantombildes erschweren.

 


 

Tageszeitungen, 12.06.2002

 

Neue Westfälische

 

Schlicht und einfach war dein Leben,

treu und fleißig deine Hand.

Friede sei dir nun gegeben,

ruhe sanft und habe Dank.

 

Ich nehme Abschied von meiner treuen Freundin

 

Babara Hopster

*05.04.1975  +06.06.2002

 

In stiller Trauer:

Jens Aumüller

33633 Bielefeld, Hillegosser Straße 165

 

Auf Wunsch der Verstorben findet die Beisetzung unter Ausschluß Fremder statt.

 

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Münster Zeitung, Anzeigenteil

 

könig e7 - e6

 

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diverse Zeitungen (so oder so ähnliche Artikel)

 

VIRUS GRASSIERT WEITER

 

Nachdem nun schon vereinzelt Fälle von Durchfall in Schulen und Kindergärten auf unerklärliche Weise auftraten, scheint der Virus sich auch auf Erwachsene auszuwirken. Ein Altenheim in Georgsmarienhütte meldete bereits 25 Fälle von akutem Durchfall. Inzwischen gehen die Ärzte von einer neuen Form der Lebensmittelvergiftung aus.

 


 

Tageszeitungen, 13.06.2002   

 

Neue Westfälische, Anzeigenteil

 

Ich bin das Licht. Ich bin die Dunkelheit. Ich lebe, um zu dienen. Nicht einmal der Tod kann mich erlösen. Wer stehet mir bei, in meiner finstren Lage? Chiffre 5467154

 

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Die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben...

 

DEUTSCHLAND GEHT SCHEIßEN

 

Seit einer Woche kursiert der Durchfallvirus durch Mittel-Deutschland und die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Alle Betroffenen wurden schon bis aufs kleinste auf Essgewohnheiten verhört, geröntgt und mit Antibiotika vollgepumpt, doch nichts hält den Klosprenger auf.  

 

Erst fiel er über Kinder her und ältere Leute, weswegen die Windelproduktion in die Höhe schoss, aber auch die Restbevölkerung blieb nicht verschont.

 

Deutschland sitzt auf’m Pott und die Fernseher werden ins Bad verlegt. Hoffen wir, dass es für die Einschaltquoten nicht auch den Bach runter geht.

 


 

Tageszeitungen, 16.06.2002

 

Diverse Zeitungen

 

MAGNESIUM ALS DURCHFALLVIRUS GETARNT

 

Wie sich jetzt herausstellte, ist es kein Virus, der auf die Bevölkerung losgelassen wurde, sondern eine Überdosis Magnesium, die unter Schokolade gemischt wurde. Magnesium wird häufig gegen Verstopfungen angewendet, nur in einer Überdosis kann es zu Durchfall führen, so bestätigte die Ärztekammer den neuen Bericht.

 

Der im letzten Jahr schon mit Salmonellen in Misskredit geratene Haller Schokoladenproduzent Stork muss sich dieses Jahr für den neuen Skandal verantworten. Ein Sprecher des Unternehmens dazu: „Wir konnten bisher leider nicht feststellen, wie das Magnesium in unsere Produkte gelangen konnte. Wir gehen jedoch davon aus, dass es sich hier um eine Sabotageakt handelt. Selbstverständlich wurden bereits sämtliche verdächtigen Chargen aus dem Handel genommen."

 

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Münster Zeitung

 

Mein Zug : Sf3-g5 +

 


 

27.06.2002

 

An alle

 

Der Lausebube, welcher für die komischen Schmierereien verantwortlich war, wurde erwischt und bestraft.

Er ist in ein anderes Land versetzt worden.

 

Mit freundlichen Grüssen

HenRick Nachtigall

 


 

Tageszeitungen, 28.06.02

 

INFERNO IN TANZSCHULE

 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brach in der Oeynhausener Tanzschule Waldeck ein Feuer aus. Zur selben Zeit fand eine Polterei von zwei Mitgliedern des Tanzkreises statt, so dass sich etwa 60 Personen im Gebäude befanden, die sich nicht alle sofort retten konnten. Erst durch den Einsatz der Feuerwehr gelang es, fünf der Partygäste zu retten. Sie waren vor dem Feuer in eine „Sackgasse“ geflohen und mussten mit der Leiter durch ein Fenster geholt werden. Sie erlitten dabei mittlere bis schwere Brandverletzungen, allerdings schwebt niemand mehr in Lebensgefahr. Die anderen Gäste kamen mit leichten Rauchvergiftungen davon.

 

Der Sachschaden beträgt mehrere 100.000 Euro, welcher noch um die Einbußen erhöht wird, die durch die Zwangspause der Tanzschule entstehen werden.

 

Die Polizei vermutet Brandstiftung als mögliche Ursache, wobei sie zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Tatverdächtigen präsentieren können.

 

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Neue Westfälische, Familienanzeigen

 

Seid nicht traurig meine Freunde,  

 

ich bin zwar von euch gegangen, aber das war viele Jahre auch so geplant.

Letztlich kam Eure Unterstützung doch um mein Lebenswerk zu  beenden.

Somit verabschiede ich mich dankend und wünsche Euch viel Erfolg und Freude im Diesseits.

 

Mike Schmidt

 


 

Tageszeitung, 29.06.02

 

PROFESSOR TOT AUFGEFUNDEN

 

Münster. Vor zwei Tagen wurde Prof. E. Bauchmann tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er war an der hiesigen Universität tätig.

 

Der Eindringling muss ihn und seine Frau im Schlaf überrascht haben. Sie hatten keine Gelegenheit Hilfe zu rufen, und wurden aufgebahrt im Schlafzimmer ihrer Wohnung gefunden. Der Mörder hatte ihnen die Kehlen durchgeschnitten, und sie später so hingelegt, wie zu einer Trauerfeier, jeder in seinem besten Gewand.

 

Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an XYZ.

 

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KEINE UMWELTPROBLEME BEI STORCK

 

Halle. Nach mehreren negativen Schlagzeilen in den letzten Monaten gibt es nun endlich eine positive Meldung über die Firma Storck. Die dem Konzern vorgeworfene Gewässerverschmutzung konnte nicht nachgewiesen werden. „Im Gegenteil“, so ein Sprecher des Schokoladenherstellers, „die Labors bestätigten uns vorbildliche Arbeit für den Umweltschutz.“

 

Die Untersuchungen waren aufgrund einer anonymen Anzeige ins Rollen gekommen (wir berichteten). Die Firmenleitung vermutet inzwischen einen Saboteur hinter den Ereignissen der letzten Monate. Der Sprecher dazu: „Wir haben Strafanzeige gegen unbekannt erstattet.“ Ob ein solches Verfahren allerdings mit Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten."

 

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VERMISSTES KLEINKIND

 

Höxter. Das seid Anfang Juni vermisste Kleinkind, vermutlich einziges Überlebendes eines Familiendramas, ist nach wie vor nicht gefunden worden. Wir berichteten von der schrecklichen Nacht, in der eine misshandelte Ehefrau erst ihren Mann und dann sich selbst tötete.

 

Seit jener Nacht ist die inzwischen 15 monatige Tochter des Paares, Nina, unauffindbar. Die Polizei vermutete nach Hinweisen der Nachbarn zunächst, dass die Eltern der Frau das Mädchen mit in Urlaub genommen haben könnten. Doch nun nach ihrer Rückkehr wird die traurige Vermutung zur Gewissheit: Das Kind ist verschwunden.

 

Die Polizei bittet in diesem Fall dringend um Mithilfe der Bevölkerung.

 


 

06.07.2002, Münster Zeitung

 

Anzeigenteil

Springer f6 - e4

 


 

Ein Schreiben erreicht die Kainiten Teutoburgs am 10.11.2002

 

10.11.2002 

An alle Kainiten der Domäne Teutoburg.  

 

BERLIN IST GEFALLEN!!!!

In der Nacht auf Sonntag kam es in Berlin zu einem Großangriff des Sabbath und die Domäne ist nun in der Hand dieses Packs!

Zu seinem ersten Thronjubiläum hat Habsburg, der anscheinend unter der Kontrolle des neuen Bischofs von Berlin stand, in einer merkwürdig anmutenden Rede zu Mitternacht seine Domäne dem Sabbath übergeben, der "großzügiger Weise" allen camarillatreuen Kainiten bis zu diesem Zeitpunkt den freien Abzug gewährte.

Viele sind gegangen, wie Ratten, die das sinkende Schiff verlassen, doch einige (vor allem Gangrel und Brujah) blieben und kämpften und zu viele verloren ihr Leben bei diesem Kampf. Ich kann leider noch nicht mit Bestimmtheit sagen, wer gefallen ist, doch ich kann zu meiner großen Erleichterung sagen, dass Babs den Kampf überlebt hat. Sie befindet sich z.Zt. mit einigen anderen in Magdeburg und wird schnellstmöglich wieder nach Teutoburg zurück kommen, um sich mit uns auf den evtl. drohenden Angriff des Sabbath vorzubereiten.

Des weiteren haben den Kampf überlebt: Carlos Ponte, Ahn des Clan Brujah aus München, ebenso der Prinz aus Freising, eine Gangrel-Ahnin namens Regina. Herrn von Habsburg soll ebenfalls die Flucht gelungen sein. Herr Hauenschildt, der sich nach Babs' Auskunft ebenfalls in Berlin befand, hat sich bereits vor der Rede von Habsburg und also auch vor der Verkündigung der Übernahme durch den Sabbath zurückgezogen. Hoffen wir, dass auch er unbeschadet aus Berlin gelangen konnte.

 

Doch nun zu Teutoburg: So weit ist der Weg von Berlin hierher nicht und wir haben ja bereits einen Sabbath-Spion dingfest machen können. Also rufe ich euch alle zu erhöhter Wachsamkeit auf. Sobald irgendetwas ungewöhnliches passiert, geht den Dingen auf den Grund!

Wenn es nötig wird, KÄMPFT für Teutoburg und KÄMPFT für die Camarilla!!! Und ich rate euch auch, es zu tun, denn wenn der Sabbath in Teutoburg auftauchen sollte und ich sehe jemanden der nicht für seine Domäne und für die Camarilla kämpft, dann werde ich ihn eigenhändig TÖTEN!!!!

 

Für die Camarilla und für Teutoburg!

 

Tatjana Wolff

Primogen des Clans der Gelehrten

Hüter des Elysiums

Domäne Teutoburg

 

"Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

                                      B. Brecht

 


 

Ein Schreiben erreicht die Kainiten Teutoburgs am 10.11.2002

 

Herford, 10.11.2002

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

gerade bin ich aus der Hölle Berlins zurückgekehrt und verfasse nun dieses Schreiben an alle Kainiten der Domäne, in der Hoffnung, daß wenn alle gewarnt sind, wir hier schlimmeres verhindern können.

 

Der Danse Noir zum einjährigen Thronjubliäum des Berliner Prinzen Friedrich Lothar von Habsburg fand in einem alten Luftschutzbunker statt, weil Berlin unter Kriegsrecht stand. Einige Bombenanschläge der letzten Wochen hatten dies erfordert.

Zunächst verlief der Abend ruhig, bis Herr von Habsburg um 23 Uhr begann, seine Rede zu halten. Er servierte den Einwohnern Berlins die Rechnung für das letzte Jahr, wie er sich ausdrückte. Einige verloren ihr Leben, andere ihre Lehen und/oder ihren Bürgerstatus, wer das im einzelnen war, tut hier nichts zur Sache. Die Stimmung wurde jedenfalls zunehmends aggressiver bis zum Höhepunkt dieser Rede, zu dem Herr von Habsburg verkündete, daß er einen Pakt mit dem Sabbatanführer in der Stadt ausgehandelt habe, um uns alle zu schützen. Um Punkt Mitternacht würde er Berlin an den Sabbat übergeben. Jedes Camarillamitglied hätte bis dahin freien Abzug.

 

Im anschließenden Tumult verließen viele Gäste die Stadt. Einige wenige (gemessen an der vorherigen Anzahl), es mögen um die 20 gewesen sein, blieben, um die Stadt gegen unseren Erzfeind zu verteidigen.

An unserer Spitze Carlos Ponte, Ahn der Brujah.

Auch von Habsburg stellte sich gegen die Angreifer, nachdem sich herausstellte, daß er die ganze Zeit manipuliert worden war und nichts von dem wußte, was er zuvor verkündet hat.

 

Ich begab mich mit einigen anderen in den Eingangsbereich bzw. vor den Bunker, da uns dieser wie eine Mausefalle vorkam und tatsächlich hat meines Wissens, so gut wie niemand, der drinnen blieb, überlebt.

Aber zurück zur Chronologie der Ereignisse. Als die ersten Angreifer in Sicht kamen, griffen sich viele von uns plötzlich gegenseitig an. Auch ich stürmte auf Juana Velasquez zu und verletzte sie, ehe ich mich wieder unter Kontrolle bekam.

 

Der Sabbat kam nicht nur in einer großen Übermacht, sie waren auch erstaunlich hart im Nehmen, so daß wir nicht die geringste Chance hatten und fliehen mußten. Vielen gelang dies nur mit letzter Kraft und gegenseitiger Hilfe.

 

Ich blieb an der Seite Gina Viscardis, des Gangrel-Prinzen von Freising, und gemeinsam fanden wir Ponte, sein Kind Gregor, Juana sowie den Brujah Primogen von Magdeburg. Auch die Berliner Brujah Kaufmann und Pieper, ein weiterer aus dem Osten, sowie die Gangrel Illyana stießen zu uns. Wir sammelten uns im Haven Kaufmanns, wo auch von Habsburg zu uns stieß. Er hatte es mit seiner Familie ebenfalls geschafft und verließ die Stadt in Richtung eines Ziels, daß vorsichtshalber geheim bleiben sollte.

Wir machten uns dann gemeinsam auf den Weg nach Magdeburg, wo wir den Tag in relativer Sicherheit verbringen konnten. Am frühen Abend stießen Pieper und der Brujah aus dem Osten wieder zu uns, die zunächst in Berlin geblieben waren.

 

Von Magdeburg aus, sind Ponte und seine Leute nach München zurückgekehrt, so wie ich nach hause ging.

Über München und Freising wurde das Kriegsrecht verhängt.

Über die genauen Verluste weiß ich nicht viel. Mir ist lediglich der Tod eines Magdeburger Gangrel sowie eines Brujah bekannt. Doch es müssen viel mehr gewesen sein.

Ich hoffe, Herr Hauenschild, der das Treffen schon eine Weile vor der Rede Habsburgs verlassen hat, ist heile hier in Teutoburg angekommen.

 

Wir, die Camarilla, müssen nun mehr denn je zusammen stehen und alle internen Streitigkeiten vergessen. Das dies geht, hat Berlin bewiesen, wo Gangrel und Brujah Seite an Seite mit Ventrue, Toreador und Nosferatu kämpften. Lediglich die Anwesenden des Clans Malkavian haben es vorgezogen, geschlossen vor Mitternacht die Domäne zu verlassen.

Was aus den Tremere geworden ist, von denen den gesamten Abend über niemand anwesend war, weiß ich nicht.

 

Bleiben Sie wachsam, wenn Sie durch die Straßen der Domäne gehen!

 

 

Für die Camarilla

 

Barbara Hopster

 

Ancilla des Clan Gangrel

Primogen der Domäne Teutoburg

 


 

Tageszeitung, 11.11.2002

 

BRAND IN BIELEFELD

 

In der Bielefelder Ahlenstraße kam es gestern Nacht zu einem verheerenden Wohnhausbrand. Fünf Frauen kamen dabei ums Leben, da das Feuer sie im Schlaf überrascht haben muss. Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen vor Ort und konnte das Feuer erst in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle bringen. Das Haus Nummer 16 wurde bei dem Brand vollkommen zerstört, aber auch die beiden Nachbarhäuser wurden stark beschädigt, jedoch konnten hier alle Personen rechtzeitig gerettet werden. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus, wollte jedoch aufgrund der laufenden Ermittlungen nichts weiteres verlauten lassen.

 


 

Ein Schreiben erreicht die Kainiten Teutoburgs am 23.11.2002

 

Domäne Teutoburg, 23. Novembri im Jahre des Herrn 2002

 

Sehr geschätzte Mitglieder der Domäne Teutoburg, Jahrhunderte ist es her, da hatte die Domäne einen vollständigen Primogen, in der Zeit wo ich nun Prinz dieser Domäne bin, und schon weit davor, gab es kein Jahrzehnt in der das Primogen voll besetzt war. Das betrübt mich sehr und damit ICH wieder fröhlich und heiter werde, wird das hiesige Primogen vollständig aufgelöst. Kein Clan hat ab sofort einen Sprecher, wenn jemand etwas möchte der soll es selbst lösen. Ebenso wird ihr Posten, Frau van Beienberg, der Hüterin der Etikette nicht mehr benötigt.

 

Henrick Nachtigall

Ahn des Clans Brujah

Prinz der Domäne Teutoburg

  

P.S. Ach ja! Tatjana, du bist als Sicherheitschefin entlassen, das übernehme ich wieder.

 


 

Ein Schreiben erreicht die Kainiten Teutoburgs am 14.12.2002

 

Domäne Teutoburg, 14. Dezembri im Jahre des Herrn 2002

 

An die Kainskinder der Domäne Teutoburg

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein Schlag gegen den Sabbat und die Anarchen in der so genanten Domäne Schaumburg geführt.

 

Dieser Schlag wurde angeführt von MIR und von Prinz Strathern von Hannover, mit dem ich ein Bündnis eingegangen bin, um dem Sabbat gestärkt entgegen zu treten. Etwa 20 subversive Kainiten wurden endgültig ausgelöscht und eine kleine Anzahl zur Befragung gefangen genommen.

 

Aufgrund der noch leicht instabilen Lage in der Region werde ich, Henrick Nachtigall Prinz der Domäne Teutoburg, das Gebiet der Domäne Schaumburg meiner Domäne eingliedern.

 

Des weiteren möchte ich bekannt geben, dass ich, Henrick Nachtigall Prinz der Domäne Teutoburg, am 28. Dezembri im Jahre des Herrn 2002, in der Villa den Jahresabschluss feiern möchte. Die Kainiten der Domäne Teutoburg seien hiermit eingeladen.

 

Ich möchte bis zum 26. diesen Monats schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt werden, wer an dem Abend anwesend sein wird.

 

Henrick Nachtigall

Ahn des Clans Brujah

Prinz der Domäne Teutoburg

 


 

Tageszeitungen, 19.12.2002

 

Seit dem vergangen Sonntag beschäftigt die Osnabrücker Polizei ein mysteriöser Mordfall. Am Sonntag fanden Jogger die Leiche des 30 jährigen Mark B. unter einer Eiche nahe der Marienkirche in Osnabrück. Nach bisherigen Ermittlungen ist der Mann durch einen Kopfschuss gegen Schätzungsweise 23 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus unmittelbarer Nähe getötet worden. Fest steht allerdings, dass der Fundort nicht der Tatort war. Die Polizei geht von einem Raubmord aus, da Herr B. keinerlei Wertgegenstände bei sich trug, und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Herr B. war Geschäftsführer einer großen Diskothek in Bad Oeynhausen. Unklar ist, warum er an diesem Abend in Osnabrück war und wo er gewesen sein könnte. Wer hat Mark B. am Samstagabend gesehen und könnte der Polizei Hinweise geben?

Für jegliche Hinweise melden Sie sich bitte bei der Osnabrücker Polizeibehörde unter 0541-xxxxxx oder in jeder anderen Polizeidienststelle.

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Unter dem Artikel befindet sich noch ein Foto von Mark B.

 


 

Neue Westfälische, 19.12.2002

 

Todesanzeige

 

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach. (Offenbarung 14,13) 

 

Mark Berger

Durch diesen Schmerz kam eine Tiefe Finsternis über mein Herz, und wo ich hinsah, war der Tod.

Die Heimatliche Stadt ward mir zur Qual, das väterliche Haus zu einer sonderbaren

Unglückstätte, und jedweges Ding, das ich mit ihm gemeinsam besessen hatte, wurde

mir nun ohne ihn zu unendlicher Pein. Überall suchten meine Augen ihn und er

wurde mir nicht gegeben; ich hasste alles, weil es ihn nicht hatte und mir nicht mehr

sagen konnte: Siehe er kommt, so wie es, als er noch lebte, war, wenn er einmal

abwesend war. Ich war selbst zu einer einzigen großen Frage, und forschte in meiner Seele,

 warum sie traurig sei, warum sie ich so sehr  verwirre, so wusste sie mir nichts zu antworten.

Und wenn ich zu ihr sagte: Hoffe auf Gott, so gehorchte sie nicht und hatte Recht, weil

dieser Mensch, den sie als Teuerste verloren hatte, besser war und wahrer als das Trugbild,

das ich ihr als Hoffnung gab. Nur noch das Weinen war mir süß und nahm in meinen Herzensfreuden, die Stelle meines Freundes ein....

 

In tiefer Liebe

Deine Freundin

 


 

Ein Schreiben erreicht die Kainiten Deutschlands am 27.12.2002

 

Großdomäne Hannover-Westfalen am 27. Dezembri im Jahre des Herrn 2002

 

An die Kainiten Deutschlands!

 

Ein Sieg ist UNS widerfahren!

Ein Sieg gegen einen unserer schlimmsten Feinde!

Ein Sieg über den Sabbat!

 

Aber mein Sieg hat auch Opfer gekostet. Ein Teil der Kainiten Teutoburgs wurde vernichtet und was viel schlimmer ist, mein Verbündeter und Freund, Prinz von Strathern und die meisten, wenn nicht so gar alle, Kainskinder der Domäne Hannover sind gefallen!

 

So denn, daß nicht der Sabbat Fuß faßt, wenn sich die Kinder der Domäne Teutoburg zurück ziehen, bleiben einige Kainiten meiner Domäne in dem Gebiet.

 

Desweiteren wird das Gebiet der Domäne Hannover mit dem Gebiet der Domäne Teutoburg  vereint und fortan werden sich die beiden Gebiete Großdomäne Hannover-Westfalen nennen und solange unter meiner Aufsicht stehen und geleitet werden, bis sich ein geeigneter Prinz findet.

 

Henrick Nachtigall

Ahn des Clan Brujah

Prinz der Großdomäne Hannover-Westfalen

 


 

"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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