Geschehnisse


2. Halbjahr 2014

 

25.07.2014 Vorgewarnt

 

Anita lädt nach Bad Iburg. Lediglich der Prinz und Taya haben sich im Vorfeld bei der Gangrel angemeldet, so dass diese nur wenig Blut zur Verköstigung der Gäste besorgt hat. Auch stehen nur vier Gläser zur Verfügung.

 

Als plötzlich auch noch Herr Thane und Franz vor der Tür stehen, ist es dem Umstand zu verdanken, dass Prinz von Lichtenstein als Ventrue sein eigenes Blut mitgebracht hat, das jeder Gast ein Glas erhalten kann.

 

Franz war mehrere Monate außerhalb der Domäne und muss sich offensichtlich ein wenig an gute Umgangsformen erinnern. Vor allem Taya gibt sich Mühe, ihm unter die Arme zu greifen, damit der Gangrel weder den Prinzen noch Herrn Thane zu sehr auf die Palme bringt.

 

Jedenfalls bittet Franz gemäß der Traditionen um das Recht in der Domäne bleiben zu dürfen. Das ist zwar nach einigen Ereignissen der jüngeren Vergangenheit nicht selbstverständlich, aber aufgrund seines unbegrenzten Gastrechts nicht notwendig. Dennoch wird diese Bitte sicherlich positiv erinnert werden.

 

Außerdem hat Franz wohl einen Gangrel aufgetan, der sich Vedrans annehmen würde. Herr von Lichtenstein nimmt diese Information ohne große Regung zur Kenntnis. Auch Nachfragen Tayas zu ihrem alten Weggefährten werden so kurz und knapp beantwortet, dass allen Anwesenden klar ist, das dieses ein unerwünschtes Thema ist.

 

Die Gespräche drehen sich um viele Dinge, angefangen bei Wölfen (den Tieren!) über Etikette und Fettnäpfchen und welchen Anteil sie bei Aufstieg und Fall innerhalb der Gesellschaft haben bis hin zu den waffenhandelnden Gästen des letzten Treffens.

 

Trotz der allgemein ruhigen Atmosphäre hört man den Prinzen immer wieder seufzend sagen: "Wie gut, dass ich vorgewarnt wurde." Schließlich verlässt er recht abrupt das Treffen.

 

Die verbliebenen Anwesenden verbringen noch weitere Gespräche gemeinsam, ehe sie aufgrund der kurzen Nacht recht früh auseinander gehen.

 


 

18.08.2014 Thronjubiläum

 

Heute jährt sich die Machtübernahme von Lichtensteins zum zweiten Mal, was der Ventrue zum Anlass nimmt, die Domäne einzuladen. Und der größte Teil der derzeit anwesenden Mitglieder und Gäste folgen der Einladung ihres Prinzen.

Thane, Franz, Taya, ACE und das Kind des Prinzen Frau Thaler sind ebenso zugegen, wie der Tremere Talitha Cumi, der extra zu diesem Anlass einmal mehr die Domäne bereist. Herr d'Agincourt sichert nach Angaben von Lichtensteins die Umgebung ab, weshalb der Brujah nicht direkt zum Treffen kommen wird.

 

Nach einem längeren Gespräch der beiden Ancillae unter vier Augen ruft der Prinz die Gesellschaft zusammen. Er gibt einen kurzen Überblick über die Ereignisse in Teutoburg vorwiegend aus der Zeit, seit er selber in Teutoburg weilt. Die Neonaten hören gebannt zu, bekommen sie doch selten die Chance so kompakt über die Geschichte der Domäne informiert zu werden.

 

Zum Ende seiner Rede bittet Herr von Lichtenstein sein Kind, sich zu erheben und nutzt den feierlichen Augenblick, um Frau Thaler freizusprechen.

 

Die nächste Aufforderung des Prinzen gilt allen Anwesenden: "Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft der Domäne und wie sehen Sie sich dabei?" Eine Frage, die zuerst Schweigen auslöst, doch nach einiger Zeit zu zum Teil interessanten Antworten führt.

 

Der restliche Abend ist unter den Neonaten von Gesprächen über Ghule, Kinder und Ämter geprägt. Die beiden Ancillae ziehen sich derweil in einen Nebenraum zurück, stehen aber zu Gesprächen zur Verfügung, was jedoch kaum jemand nutzt.

 


 

06.09.2014 Raubtiere im Tierpark

 

An einem ungewöhnlichen Ort trifft sich die Gesellschaft auf Einladung der Gangrel Anita. Der Bielefelder Tierpark Olderdissen bietet an diesem Abend die Kulisse für anregende Gespräche zwischen dem Prinzen, Herrn Thane, der Gastgeberin, Taya, ACE und Mashaka.

 

Zum Verdruss der Gangrel sind bei einem Rundgang durch den Park keine Tiere zu entdecken. Es sind wohl doch zu viele zweibeinige Raubtiere an ihrer Seite, als dass sich die Bewohner des Tierparks aus ihren Verstecken wagten.

 

So bleibt es ein etwas anderer, aber auf jeden Fall interessanter Abend, vor allem für diejenigen, die zwischen den Zeilen zu lesen verstehen.

 


 

25.10.2014 Gerichtsverhandlung

 

Prinz von Lichtenstein lädt zur Gerichtsverhandlung gegen den Heidelberger Seneschall Heiko Rausch (Toreador) wegen Maskeradebruchs. Neben den Teutoburgern Thane, Taya, Anita und Mashaka finden sich mehrere neugierige Gäste ein. Der Toreador Kurt Grote, die Ventrue Justine de Lioncourt, der Caitiff Sebastian Klute aus Heidelberg und vor allem der Brujah Colonel Ares Polydeuces, Geißel aus Heidelberg haben unterschiedliche Beweggründe sich der Verhandlung anzuschließen. Während es sich bei den anderen eher um Schaulustige handelt, wurde Polydeuces von seinem Prinzen geschickt, um den Angeklagten zu verteidigen.

Rein zufällig findet Frau Sarah Klingenberger, auch Estelle genannt, Neonatin der Toreador den Weg zu der Verhandlung, da sie darüber nachdenkt, sich in Teutoburg niederzulassen und um das Gastrecht bitten will.

 

Schnell wird dem genauen Beobachter deutlich, dass der Colonel seine Position als Verteidiger nur widerwillig einnimmt. Das trägt nicht gerade zu seiner guten Laune bei. Und wer mag schon Brujah mit schlechter Laune in seiner Nähe?

 

Auch Anita wird recht früh von Grote mächtig gereizt, was er für den Rest des Abends zu spüren bekommt.

Gleichzeitig scheinen die Gangrel und der Brujah sich nicht grün zu sein, so ist auch zwischen ihnen die Spannung fast greifbar.

 

Dennoch verläuft der Abend in geordneten Bahnen, was sicherlich vor allem der Autorität des Prinzen anzurechnen ist. Obwohl dieser selber einen Moment der nahezu rasenden Wut erfährt, als der Verteidiger die erste Tradition nicht vollständig zu nennen weiß. Taya rettet diese Situation, durch schnelles zitieren der Tradition, wie der Prinz es wünscht.

 

Bei der Verhandlung sieht es für den Angeklagten nicht sonderlich gut aus. Rausch hatte einer Menschenfrau von der Existenz der Vampire erzählt, womit sie an die Presse ging. Das dies alles kontrolliert war, ist wenig glaubwürdig. Als schließlich ein Diktiergerät auf des Prinzen Stuhl liegt, dass den Toreador weiter belastet, scheint alles eindeutig.

 

Doch nähere Nachforschungen über den Weg des Gerätes zum Prinzen, bringen die Wahrheit zu Tage: Der Caitiff Klute hat alles arrangiert, um den Seneschall seiner Heimatdomäne ans Messer zu liefern. So verurteilt Prinz von Lichtenstein ihn wegen Maskeradebruchs zum Tode. Rausch hingegen wird von sämtlichen Anklagen freigesprochen.

 

Der Brujah Polydeuces vollstreckt das Urteil im Beisein des Prinzen und so wird der Gerechtigkeit letztlich genüge getan.

 

Oder???

 


 

15.11.2014 Sollte ein Mensch so viel wissen?

 

Lediglich Anita und Mashaka folgen der Einladung der Malkavianerin nach Bad Rothenfelde. Herr Thane hat ein mögliches Erscheinen zu späterer Stunde zwar in Aussicht gestellt, aber nichts versprochen.

 

Trotzdem sie nur zu dritt sind, führen die Anwesenden angeregte Gespräche vorwiegend über unterschiedliche Kulturen und deren Götter und Mythen.

 

Doch die entspannte Ruhe wird bald gestört, denn ein weiterer Gast trifft unerwartet ein. Elias Goldblum, Neonat von Haus und Clan Tremere behauptet den Ort des Treffens über den Prinzen erfahren zu haben. Irgendetwas stimmt die Teutoburger misstrauisch. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Taya den Neuankömmling schon bald näher betrachtet. Mit den Fähigkeiten ihres Blutes entlarvt sie ihn als Menschen. Als Menschen, der offensichtlich verdammt viel weiß über die Gesellschaft!

 

Nach kurzer Absprache wird zunächst das Gespräch mit dem Fremden gesucht, wobei geschickt die Weitergabe neuer Informationen an ihn vermieden wird. Parallel laufen Versuche, den Prinzen und Thane zu kontaktieren.

 

Goldblum, oder wie sein wahrer Name auch immer sein mag, präsentiert Fotos von einem eingestürzten Grab an der Ulenburg. Er meint, irgendetwas sei daran seltsam, weshalb er die hiesigen Vampire informieren wollte. Er und seine Freunde wollten in der fremden Domäne nicht zu forsch sein.

 

Die ganze Zeit über schaut der Mensch auf sein Tablet, auf dem er Fotos eines Buches geöffnet hat. Darin finden sich schier unendliche Informationen über die Teutoburger Vampirgesellschaft. Auch wenn diese 2008 zu enden scheinen, sind die drei Neonaten äußert beunruhigt.

 

Schließlich erreicht ein Anruf Prinz von Lichtensteins die Gastgeberin und sie erhält Anweisungen. Bei dem Menschen handelt es sich augenscheinlich um Jens, den Neffen der Priesterin Frau Nordhausen, die bis Ende 2008 die Kainiten der Domäne häufiger belästigte. Er soll zu einer sicheren Wohnung Thanes gebracht werden, wo dieser sich seiner annehmen würde.

 

Leider entkommt der Mensch, weil er vermutlich immun gegen die Befehlsgewalt Tayas ist.

 

Thane, der kurz danach eintrifft, scheint anfangs nahe der Raserei, ob dieses Umstands. Nachdem er sich ein wenig gefangen hat, verlassen die vier Kainiten die Wohnung, um sich an einem anderen Ort später wieder zu treffen.

 

Ein Brainstorming im Osnabrücker Remarque-Hotel bringt einerseits die relative Sicherheit, dass es sich wirklich um Jens handelt und andererseits das befriedigende Ergebnis, dass er an diesem Abend keine wichtigen neuen Erkenntnisse gewonnen hat.

 

Thane erteilt als vorläufige Dekrete, dieselben, wie sie zu Zeiten Frau Nordhausens galten. Da ihr Neffe in Münster  vermutet wird, gilt obendrein besonders das Wort des Justikars. Diese sollen gelten, bis der Prinz anderes verlauten lässt.

 


 

26.11.2014 Recherche im Wald

 

Prinz von Lichtenstein wünscht Näheres zu den Fotos, die Jens mitgebracht hatte, zu erfahren. Dazu macht er sich gemeinsam mit Thane, Taya und Anita auf zur Löhner Ulenburg. Nach einiger Suche finden sie im Wald einen kleinen Friedhof. Wie die Bilder schon zeigten, ist ein Grab offen. Auf dem Grabstein findet sich der durchaus interessante Name Valerie Stadler.

 

Thane nimmt ein Stück des Sarges mit, um dieses später zu untersuchen. Dies geschieht schließlich in einer nicht weit entfernten Gartenlaube. Wie es scheint, hatte sich bei dem "Bewohner" des Sarges über längere Zeit Wut aufgestaut, die sich letztlich in einem wilden Ausbruch entlud, der den Sarg sprengte.

 

Diese Informationen werfen jedoch nur noch mehr Fragen auf:

Wer war in dem Sarg? Ein Tremere oder Märker? Oder ganz was anderes?

Wann ist das geschehen? Auf alle Fälle in einer wärmeren Jahreszeit und in oder nach 2013.

Warum ist es geschehen? ...

 

Genauere Antworten dazu finden sich in dieser Nacht jedoch nicht.

 


 

13.12.2014 Bei Franz im Keller

 

Bei seiner ersten gesellschaftlichen Einladung kann der Gangrel Taya, Anita und Mashaka begrüßen. An der Seite seiner Clansschwester betritt der Brujah Jaros das Haus. Sie wären zufällig aufeinander gestoßen, berichten sie. Jaros möchte das Gastrecht erbitten und Anita hofft, dass sich auch der Prinz bei Franz einfinden wird.

 

Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, kommt keine Langeweile auf. Jaros stößt ein Gespräch über Vorurteile gegenüber den einzelnen Clans an, das im Verlauf des Abends immer wieder aufgegriffen wird.

 

Trotz der lockeren Atmosphäre wird in großer Runde nichts über die aktuellen Ereignisse verlautbart, so dass Jaros, der ebenfalls nicht viel über sich preis gibt, nicht allzu viel über Teutoburg erfährt. Außer vielleicht die Tatsache, dass alle den Prinzen sehr zu schätzen wissen. Und das Thane nicht ganz so gut gelitten ist, was jedoch dem Respekt ihm gegenüber keinen Abbruch zu tun scheint.

 

Schließlich telefoniert Anita mit dem Prinzen, um ihm von Jaros zu erzählen und dieser erhält in zwei Nächten eine Audienz. Deshalb begleitet die Gangrel den Brujah jenseits der Grenzen der Domäne. Bei ihrem Abschied verkündet Mashaka noch, dass er vermutlich für die nächsten 500 Jahre nach Afrika zu seinem Urerzeuger reisen werde, was eine sehr verdutzte Gangrel hinterlässt.

 

Die anderen Gäste unterhalten sich nun freier über die Ereignisse und bleiben dem Neuankömmling gegenüber weiterhin skeptisch. So ist es nicht verwunderlich, dass Mashakas Ankündigung nur eine Show für den Gast war, um ihn über die Stärken der Domäne zu täuschen.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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