Geschehnisse


2. Halbjahr 2013

 

13.07.2013 Wer spricht welche Sprache?

 

Thane kann den Prinzen, nebst dessen Kindes Frau Thaler und Mündels Frau de Chevalier in seinem Haus begrüßen, auch Dr. Tauress und von Metzig zu Neuss kommen. Außerdem kehrt der Gangrel Franz nach mehrmonatiger Abwesenheit in die Domäne zurück.

 

In seiner Einladung hatte der Malkavianer-Primogen explizit erklärt, von einem Abendprogramm abzusehen. Dennoch findet sich bald ein Thema, dass sich wie ein roter Faden durch den Abend zieht: Sprechen Ancillae eine andere Sprache als Neonaten?

 

Das erste Gespräch führt der Prinz mit Franz, dessen unbefristetes Gastrecht bestehen bleibt. Doch die Frage nach dem Primogen seines Clans geht der Gangrel etwas ungeschickt an und so beginnt die Verzweiflung ob der Verständnisprobleme. Thane beginnt ein wenig zu "übersetzen". Jedenfalls wird Clan Gangrel beraten und dem Prinzen letztlich einen Kandidaten vorschlagen.

 

Die Befragungen der anderen Neonaten lassen von Lichtenstein und Thane schließlich fast verzweifeln. Drücken sie sich so schlecht aus? Sprechen sie eine andere Sprache? Oder warum werden ihre Fragen stets offensichtlich falsch verstanden bzw. fallen die Antworten unbefriedigend bis beleidigend aus.

 

Frau Thaler versichert zwar, dass sie keine Schwierigkeiten habe, die Herren zu verstehen, ebenso Jeanne de Chevalier, doch es mag auch daran liegen, dass beide den allnächtlichen Umgang mit dem Prinzen gewohnt sind. Die Ventrue erinnert noch daran, dass in der Vergangenheit die Neonaten sich durchaus aktiv an Gesprächen mit den Älteren beteiligt haben, ehe sie sich verabschiedet.

 

Ob es diese Anmerkung ist oder der Rückzug der Ancillae auf die Terrasse bleibt abzuwarten, doch endlich entwickeln sich angeregte Gespräche auch in kleineren Runden.

 

Die Frage nach der verwendeten Sprache jedoch taucht immer wieder auf. Denn auch die später eintreffende Anita antwortet nicht angemessen auf des Prinzen Frage nach ihren offensichtlichen Verletzungen. Liegt es wirklich an den Ancillae?

 

Schließlich bittet Anita um Verlängerung des Gastrechts. Sie bietet dem Prinzen die Überwachung der Wälder rund um Herford und darf zunächst bis zur Wintersonnenwende in Teutoburg bleiben.

 

Jeanne sitzt erneut stumm in einer Ecke, sofern sie nicht direkt angesprochen wird. Dieses Verhalten verleitet Anita, sie als schwache Beute zu bezeichnen. Das wiederum animiert Franz dazu, auf die Toreador zuzuspringen als wolle er sich auf sie stürzen. Auch wenn er nicht wirklich in ihre Nähe kommt, weicht das Kind eingeschüchtert zurück. Auch die anderen Anwesenden sind dermaßen erschrocken, dass niemandem auffällt, wie zwei der Anwesenden ihre Wut über den Scheinangriff kaum zügeln können.

 

Letztlich bleibt zu sagen, dass die zahlreichen Gespräche des Abends auch mit dem Gastgeber und dem Prinzen vermuten lassen, dass doch eine gemeinsame Sprache gesprochen wird.

 


 

24.08.2013 Feinde treffen aufeinander

 

Von der Geißel zusammengerufen, finden sich Thane, Taya und Mashaka in Jöllenbeck ein. Der Brujah hat zwei unbekannte Vampire aufgespürt und in das Abbruchhaus gehen sehen.

 

Nach einigem Zögern geht zunächst d'Agincourt unter einem Vorwand hinein und entdeckt neben den beiden Frauen einen toten Penner. Wie es heißt, hat dieser die eine Sabbatianerin verärgert. Als letztlich Taya und Mashaka nachfolgen, erleben sie einen äußerst wütenden d'Agincourt. Nach einem kurzen Kampf sind beide Feinde gepflockt, als Franz noch eintrifft.

 

Gemeinsam wird aufgeräumt und die beiden Gefangenen in eine andere Wohnung nach Spenge gebracht. Dort beginnen die Teutoburger das Verhör mit der Brujah Sandy, wie sie herausfinden. Angeblich kamen die beiden aus Amsterdam auf Geheiß eines Sebastian, um sich der Lasombra Hedwig und ihrem Rudel bei Teutoburg anzuschließen. Auch Julie bleibt bei dieser Aussage. Ob dies wirklich die Wahrheit ist, bleibt dahin gestellt, da die Verhöre durch mehrere Fluchtversuche Sandys recht turbulent verlaufen.

 

Letztlich flieht die Brujah-Antitribu tatsächlich und Thane, Taya und Franz machen sich auf die Suche. Während dessen bewachen d'Agincourt und Mashaka die Clanlose Julie. Als auch diese einen Fluchtversuch unternimmt, vernichten sie sie.

 

Es gelingt, Sandy aufzuspüren. Doch man beschließt, sie laufen zu lassen, da sie mit einigen Fehlinformationen ausgestattet ist. Die wohl interessanteste ist, dass der Prinz David Thane vom Clan der Ventrue ist und Johnny (Mashaka) seine rechte Hand. Mashaka wird geschickt, ihr unbemerkt zu folgen.

 

Die Gesellschaft löst sich nach Weggang des Caitiff dann auch bald auf.

 


 

21.09.2013 Traditionen!? Nie gehört!

 

Ganz so schlimm ist es nicht, aber dennoch schaffen die Gäste Anitas es immer wieder den Prinzen zu verärgern. Neben selbigem und der Gastgeberin finden sich Taya, Metzig zu Neuss und Mashaka in Bad Iburg ein.

 

Die erste Verärgerung zeigt von Lichtenstein unverblümt, als sich herausstellt, dass Anita vor allem eingeladen hatte, um in Erfahrung zu bringen, warum d'Agincourt einen Monat zuvor versucht hatte, sie zu erreichen. Die Geißel hatte sich auf Anitas Rückruf nicht gemeldet und so erhoffte sich die Gangrel an diesem Abend Informationen. Der Prinz jedoch macht klar, dass er von den Mitgliedern und Gästen seiner Domäne erwartet, sofort etwas zu unternehmen, sollte ein Amtsträger nicht erreichbar sein.

 

Nachdem Taya und Mashaka von den Ereignissen im August rund um den Sabbat berichtet haben, zieht sich der Prinz in ein Nebenzimmer zurück. Was er dort zunächst mit seinem Ghul bespricht, bleibt ebenso unbekannt, wie der Inhalt der folgenden Vier-Augen-Gespräche mit allen anderen Anwesenden.

 

In der großen Runde geht es überwiegend um Vampire, die Besonderheiten der Clans und ihre Fähigkeiten. Besonders des Prinzen Ghul ist hierbei ein Gesprächsmotor mit ihren steten Nachfragen.

 

Zum Eklat kommt es fast, als von Lichtenstein - gerade in die Runde zurückgekehrt - eigentlich ganz harmlos die Gastgeberin fragt, ob sie heute schon über die zweite Tradition nachgedacht habe. Sie kann diese zwar benennen aber nur sehr schwammig den genauen Inhalt wiedergeben. Leider stellt sich schnell heraus, dass die anderen anscheinend noch weniger Ahnung von der 2. und 5. Tradition haben, die sie völlig durcheinander werfen.

 

Wenigstens die anderen Traditionen scheinen bekannt zu sein, so gelingt es dem Prinzen sich zu beherrschen und nicht gleich alle zu Kindern zu degradieren.

 

Mit weitaus angenehmeren Gesprächen klingt der Abend schließlich aus.

 


 

16.11.2013 Verhandlung wegen Traditionsbruch

 

Prinz von Lichtenstein hat die Domäne zu einer (teil-)offenen Primogenssitzung geladen. Neben Herrn Thane finden sich Franz, Mashaka und Frau Thaler ein. Sally Stürmer, eine Brujah aus Regensburg, stellt sich vor. Sie möchte sich in Bielefeld niederlassen und erhält das Gastrecht bis zur Wintersonnenwende.

 

Außerdem sind die beiden des Traditionsbruchs angeklagten Taya Tauress und Vedran Lech anwesend. Um diese beiden dreht sich zunächst alles. Auf Geheiß des Prinzen befragt Frau Thaler die Malkavianerin und den Gangrel zu den Ereignissen vom Februar bzw. April. Nur nach und nach kann die Ventrue den Angeklagten deren Sicht der Dinge aus der Nase ziehen. Durch die Zeugenaussagen ergänzt stellt sich dennoch schnell heraus: Beide sind wissentlich in die Domäne eingereist, ohne um das Gastrecht gebeten zu haben.

 

Das Urteil des Prinzen fällt entgegen der Befürchtung der Neonaten recht milde aus. Taya wird verboten, Teutoburg zu verlassen. Sie muss einmal das Blut ihres Primogens und zweimal das Blut des Prinzen kosten. Vedran hingegen wird aus der Domäne verbannt. Er soll einem Gangrel unterstellt werden, der sich um seine neuerliche Erziehung kümmern soll. Er bleibt allerdings in des Prinzen gewahrsam, bis er ausgehungert in Starre fällt.

 

Der nächste Tagesordnungspunkt sind die Ereignisse um den Sabbat. Mashaka berichtet noch einmal, ergänzt durch Taya und Thane, was sich in jenen Nächsten im August abspielte. Herr von Metzig zu Neuss trifft noch ein und schließt sich den Überlegungen an, wie man den Sabbat aus der Reserve locken könnte. Taya macht den Vorschlag, man solle über die Presse von fiktiven Ereignissen berichten, die den Sabbat glauben lassen sollen, es gäbe weitere von ihnen hier. So könnte man ihnen eine Falle stellen, wenn sie sich auf die Suche nach den vermeintlichen Genossen begeben.

Herr von Lichtenstein verkündet, dass der Gangrel Schemm in einen Kampf - vermutlich mit Sabbati - geraten und in Starre gefallen sei, nachdem er zwei Gegner besiegt habe. Ein weiterer sei entkommen.

 

Nachdem sich schließlich der Prinz und kurz darauf sein Kind verabschiedet haben, sitzen die übrigen Gäste noch eine Weile in angeregten Gespräche beisammen, ehe sich die Gesellschaft gänzlich auflöst.

 


 

14.12.2013 Geschichte und Geschichten

 

Franz, Taya und Mashaka folgen als einzige der kurzfristigen Einladung Anitas. Der Abend wird dennoch nie langweilig. Die Gespräche drehen sich um vielfältige Dinge, vor allem aber wohl um Geschichten, Legenden und Überlieferungen verschiedener Kulturen und deren Nutzen. Aber auch die vergangene Verhandlung und andere Belange der Gesellschaft werden zum Thema.

 

Der Abend sieht viele Emotionen: Wutausbrüche, Tränen, drohende Rasereien, beruhigende Gesänge und auch eine gute Portion Nachdenklichkeit.

 

Was aber von diesem Abend vor allem in Erinnerung bleiben wird, sind wohl die verschiedenen Anekdoten und Geschichten, von denen jeder beizutragen weiß. Wobei Zwischen-den-Zeilen-Lesen sehr interessante und zum Teil tiefe Einblicke bringt.

 


 

28.12.2013 Anita lädt nach Bad Iburg

 

Außer Taya kommen zunächst nur Fremde in die Wohnung der Gangrel. Der eine ist der Toreador-Neonat Dr. Arndt Utrecht Willbersen Graf von Schwanheim ob der Uchte, der andere der Tremere-Neonat Talitha Cumi.

 

Gerade als erste Gespräche über das vergangene Weihnachtsfest in Gang kommen, trifft auch der Prinz ein. Herr von Lichtenstein begrüßt die Neuankömmlinge und spricht im Laufe des Abends unter vier Augen mit ihnen, ehe er über die Dauer des Gastrechts entscheidet. Auch Anita bittet um eine Verlängerung ihres Gastrechts, welches ihr für drei Monate gewährt wird.

 

Taya bekommt das erste Mal Blut des Prinzen zu trinken, wie es in dem Urteil gegen sie beschlossen wurde. Das Vampirblut im Glas machte alle Anwesenden etwas nervös, kann aber letztlich den überwiegend ruhigen Abend nicht stören.

 

Die angeregten Gespräche drehen sich um menschliche Jugendbewegungen und ihre Übertragungsmöglichkeiten auf die vampirische Gesellschaft, Literatur, den Sabbat und die Erfahrungen der Anwesenden mit dem Gegner und auch wieder ein wenig um die Traditionen und ihre Auslegungen.

 

Nachdem der Prinz sich verabschiedet, löst sich die Gesellschaft bald gänzlich auf.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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