Geschehnisse
 

2. Halbjahr 2009

 

11.07.2009 Erschaffung

 

Erneut hat der Censor im Namen des Prinzen eingeladen. Vermutlich aufgrund der Kurzfristigkeit finden nur Thane, Themara und Laudage den Weg. Theresas ehemalige Ghule sind ebenfalls anwesend und sorgen für das Wohl der Gäste. Auch der Brujah Laudage hat einen Ghul mitgebracht.

 

Etwas verspätet trifft der Prinz ein. Herr Malfort sagt zunächst ein paar Worte über die verstorbene Toreador-Ahnin Theresa, die er offensichtlich sehr geschätzt hatte. Anschließend trinken alle zu ihrem Gedenken.

 

Was allerdings dann folgt, wird die Gemüter wohl noch lange beschäftigen. Malfort fragt noch einmal persönlich, wer für die nun herrenlose Ghule sorgen möchte und spricht sie letztlich dem Gastgeber und Thane zu. Doch noch ehe die beiden Damen aufatmen können, weil sie nicht hingerichtet werden, geht der Tremere auf Alexandra zu, die angstvoll zurückweicht. Aber auch wenn sie zu ahnen scheint, was er vor hat, ist sie  nicht in der Lage, zu flüchten. So schlägt der Ahn seine Fänge in ihren Hals und hört erst auf zu trinken, als sie leblos zu Boden sinkt. Verenice versucht ihrer Freundin zu helfen und fleht die anderen Anwesenden um Hilfe an. Hilflos kniet sie weinend neben der Sterbenden.

 

Malfort richtet sich auf und befiehlt von Lichtenstein, die leblose Alexandra zu erschaffen. Gleich darauf erhält der Sicherheitschef denselben Befehl in Bezug auf Verenice.

 

So werden vor aller Augen werden zwei Kinder in die Nacht geholt. Doch nur einer zeigt unverhohlen seine Gefühle über das Schauspiel: Laudages Ghul. Muss er doch befürchten, der nächste zu sein. Diese Angst ist allerdings unbegründet. Auch wenn er für den Rest der Nacht mit den sehnsüchtigen Blicken der Kinder leben muss, verbieten deren Erzeuger ihnen jedoch, den Ghul anzurühren. Die größere Gefahr geht da wohl von Themara aus, die keinen Hehl aus ihrem Verlangen nach frischem Blut macht, zumal die Blutvorräte des Gastgebers durch die Erschaffung leer sind.

 

Bevor der Prinz sich verabschiedet, fragt er die Kinder, ob es das wäre, was sie sich vorgestellt hätten, als sie sagten, "sie brauchten das Blut". Beide verneinen dies, was an ihrer neuen Situation natürlich nichts mehr ändert. "Man soll vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht", ist ein häufig zitierter Satz des Abends.

 

Den Rest des Abends beschließen fast philosophisch anmutende Gespräche über die Veränderung der Persönlichkeit bei der Erschaffung, bis Alexandra plötzlich aufspringt und hinausrennt. Die Geräusche, die aus dem Bad herüber dringen, lassen vermuten, dass das Ventrue-Blut beginnt seine Wirkung zu tun...

 

Es liegt nahe, dass dieser Zwischenfall der Grund für die baldige Aufbruchstimmung ist, was natürlich niemand zugeben würde.

 


 

14.08.2009 Kontroversen

 

Am vom Prinzen vorgeschlagenen Termin finden sich einige Mitglieder der Domäne ein, um sich auszutauschen. Dies sind von Lichtenstein und Thane, nebst ihren Kindern, sowie Themara und Laudage. Letzterer hat seinen Clansbruder Reinhart im Schlepptau, der sich nach eigenen Worten für eine Weile in Teutoburg niederlassen will.

 

Ein weiterer Gast dominiert nach seinem Erscheinen sozusagen den Abend. Der Toreador Lacroix stellt viele Fragen. Aber die meisten Gespräche - auch hinter seinem Rücken - regt er durch seinen "Beruf" an: Er betreibt augenscheinlich Menschenhandel. Viele fragen sich, inwieweit Malfort in diese Geschäfte verwickelt ist, da der Tremere den Gast aus Nordafrika in der Domäne empfangen hat.

 


 

12.09.2009 Lockeres Beisammensein

 

Erneut finden sich einige Mitglieder der Domäne in den Räumlichkeiten des Prinzen ein. Zunächst sind dies nur die Herren von Lichtenstein, Laudage und Atze, sowie Frau Thaler. Nicht lange nach einer Wette mit überraschendem Ausgang verabschiedet sich Atze und verpasst so das Eintreffen Thanes und dessen Kind Frau Schwanberger. Eine Toreador namens Liliana Diane stellt sich vor. Sie befindet sich auf der Durchreise und nutzt die Chance mit ihrem Ghul der Gesellschaft beizuwohnen. Auch der Nosferatu Hauenschild lässt sich mal wieder blicken.

 

Der Abend verläuft weitgehend ruhig, bis zunächst Verenice und später Thane eine Vision haben, wie sie es nennen. Im Nachhinein ist die Rede vom Satan, Unterdrückung und Scheiterhaufen. Niemand - einschließlich der Malkavianer - wird daraus schlau.

 


 

03.10.2009 Gefallen

 

Zunächst findet hinter verschlossenen Türen eine Primogenssitzung statt. Als diese endet ist lediglich das Kind Lichtensteins Frau Thaler in Lichtensteins Villa anwesend. Prinz Malfort sowie die Primogene von Lichtenstein, Thane und Themara gehen gleich zum Smalltalk über. Da trifft Frau Schwanberger ein und kurz darauf ein neues Gesicht. Der Malkavianer Hartmann bittet um das Gastrecht in der Domäne und übergibt Herrn Thane ein Schreiben Dr. Schüsslers aus Berlin, der ein gutes Wort für den Neuankömmling einlegt.

 

Ein Schachspiel zwischen dem Prinzen und dem Gastgeber zieht immer wieder die Aufmerksamkeit aller auf sich, bis Malfort plötzlich unvermittelt aufgibt und seinem Kontrahenten gratuliert. Der Tremere verlässt daraufhin das Treffen.

 

So verpasst er die Ankunft Atzes, der von Lichtenstein vor allen fragt, ob dieser zu seinem Wort stehen und den Gefallen einlösen würde, wenn es soweit ist. Auch wenn der Caitiff mit seinem Auftritt eine Grenze überschritten haben sollte, so lässt sich von Lichtenstein nichts anmerken und bestätigt erneut, dass er die Wette verloren habe und Atze einen Gefallen schulde.

 

Später treffen noch Mr. Pembroke sowie Frau Diane ein, die sich entschlossen hat, doch noch länger in der Domäne zu bleiben.

 

Bis auf leichte Spannungen zwischen Themara und Hartmann bzw. Frau Thaler und Atze, verläuft der Abend ruhig und mit angeregten Gesprächen.

 


 

07.11.2009 Viele neue Gesichter

 

Die Einladung des Sicherheitschefs nach Osnabrück sieht vor allem auch viele neue Gesichter. Neben Prinz, Censor, Frau Wörmann und Frau Schwanberger lassen sich auch der Brujah Reinhart und der Malkavianer Hartmann wieder auf einem Treffen blicken. Die Tremere Frau Weber stellt sich erstmals vor, ebenso bittet der Brujah d'Agincourt um das Gastrecht in Teutoburg. Etwas später meldet sich noch die auf der Durchreise befindliche Brujah Pandora an.

 

Sieht man mal von den teilweise etwas lauteren Unterhaltungen der Brujah ab, ist es ein ruhiger, weitgehend entspannter Abend. Zumindest bis sowohl Thane als auch sein Kind erneut unter einer Vision zusammenbrechen. Worum es dieses Mal geht, erfahren nur die wenigsten.

 


 

12.12.2009 Ein Traum

 

Der Sicherheitschef Thane wird es vermutlich bereuen, dass er den Abend nach einem kurzen Gespräch mit Pandora bereits wieder verlässt, noch ehe überhaupt alle Gäste eingetroffen sind. Herr von Braunau zeigt sich wieder einmal in der Gesellschaft. Neben ihm finden sich die Tremere Frau Wörmann und Frau Weber ein, sowie die Brujah d'Agincourt, Reinhart und eben Pandora.

 

Bereits nach nicht allzu langer Zeit stellt sich heraus, dass die Anwesenden am Tag ein und denselben Traum hatten. Reinhart versichert, dass auch sein Primogen Laudage in den zweifelhaften Genuss gekommen war. Ein kurzer Anruf bei Thane zeigt, dass auch er und sein Kind nicht ausgeschlossen waren. Lediglich d'Agincourt blieb verschont, sofern man an diesem Abend herausfinden konnte. Der Brujah vermutet, dass dies am Standort seines Havens außerhalb der Domäne liegen könnte.

 

In dem Traum fanden die Kainiten neben ihrer Schlafstatt einen mit ihrem Namen versehenen Brief. In dem Umschlag befand sich lediglich das Bild eines roten Tatzenkreuzes, welches bei der Berührung Schmerzen verursacht. Ein Gefühl der Bedrohung bleibt zurück, auch wenn beim wirklichen Erwachen die Zuflucht unberührt war.

 

Weitere Rätsel gibt das plötzliche Verschwinden von Braunaus auf. Der Ventrue-Ancilla bricht seine Ausführungen mitten im Satz auf, stockte kurz und entschuldigte sich mit den Worten, er wäre in fünf Minuten wieder da. An seiner Stelle erscheint jedoch Atze, der sich wundert, was in von Braunau gefahren sei. Er habe erst den Caitiff beinahe über den Haufen  gerannt und sei dann in einen vorfahrenden schwarzen Van gestiegen, der sofort abfuhr.

 

Weder das Verschwinden des Ventrue noch die Hintergründe des Traumes können an dem Abend gelöst werden und so verlassen alle mit Plänen das Treffen, die sie sogleich in die Tat umsetzen.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

Geschehnisse

2. Halbjahr 2017

1. Halbjahr 2017

2. Halbjahr 2016

1. Halbjahr 2016

2. Halbjahr 2015

1. Halbjahr 2015

2. Halbjahr 2014

1. Halbjahr 2014

2. Halbjahr 2013

1. Halbjahr 2013

2012

2011

2. Halbjahr 2010

1. Halbjahr 2010

2. Halbjahr 2009

1. Halbjahr 2009

2. Halbjahr 2008

1. Halbjahr 2008

2. Halbjahr 2007

1. Halbjahr 2007

2. Halbjahr 2006

1. Halbjahr 2006

2. Halbjahr 2005

1. Halbjahr 2005

2. Halbjahr 2004

1. Halbjahr 2004

2. Halbjahr 2003

1. Halbjahr 2003

2. Halbjahr 2002

1. Halbjahr 2002

2. Halbjahr 2001

1. Halbjahr 2001

2. Halbjahr 2000

1. Halbjahr 2000

2. Halbjahr 1999

1. Halbjahr 1999

1996-98

 

Zeitung

 

  Home Vorwort Domäne Charaktere Orga Links