Geschehnisse
 

2. Halbjahr 2008

 

12.07.2008 Primogenssitzung

 

Es ist wohl eine der kürzesten Sitzungen des Rates in der Geschichte der Domäne. Ein Attentat unterbricht die Ratsmitglieder in ihren Gesprächen bereits nach wenigen Minuten. Eine Splittergranate sorgt für unangenehme, aber nicht schwerwiegende Verletzungen. Viel bedeutsamer ist die beigefügte Botschaft "Berlin ist nicht vergessen".

 


 

12.07.2008 Fehlendes Vertrauen in die Sicherheit

 

Dr. Lauritzen lädt in seine Bünder Villa. Die nach und nach Erscheinenden von Falkenbach, von Dommersbach, Oeding, Liz Jung, Meinert, Peters, Brunn und der Magdeburger von Deust treffen auf den vollständig anwesenden Primogensrat nebst dem Prinzen. Für allgemeine Aufregung sorgen die deutlich sichtbaren Verletzungen durch die Splittergranate in den Gesichtern der Frau bint Muley, Thanes, Bertrams, Dr. Lauritzens sowie Erichs. Doch der Prinz - merklich schlecht gelaunt - verweigert eine Aussage, bis alle angekündigten Gäste da wären. Schließlich kommt auch Frau Voltaire und mit Schrecken hören die Neonaten von dem Attentat und seinem vermuteten Ursprung im Sabbat.

 

Es werden Stimmen laut, die um die Sicherheit des Abends bangen und Thanes Fähigkeiten in Frage stellen. Letzteres ist bis zum Ende des Abends eines der Hauptthemen. Mal in kleiner geheimer Runde und mal offen ausgesprochen. Der Tremere von Dommersbach rückt die ganze Angelegenheit ins rechte Licht, indem er zu bedenken gibt, dass es sich um keinen ernst gemeinten Angriff des Sabbats handeln könnte. Denn dann wäre mehr passiert als die Explosion einer einfachen Splittergranate.

 

Saschka und Tatjana treffen letztlich auch noch ein. Als kurz darauf der Prinz erfährt, dass das Gerede gegen ihren Sicherheitschef nicht aufhört, zitiert die Brujah Meinert und Peters zu sich und faltet sie zusammen. Der ebenfalls herbeigerufene Nosferatu Brunn liefert sich ein Streitgespräch mit Thane, der in dessen Verlauf immer lauter wird. Schließlich unterbricht Barbara das Geschrei und schickt beide hinaus.

 

Draußen nimmt das Schicksal einige Zeit später seinen Lauf. Ein junger Mann kommt vorbei und betritt aus irgendeinem Grund das Grundstück. Als er Brunns wahre Gestalt erblickt, schreit er entsetzt auf. Thane ist es, der den Maskeradebruch bereinigt und den Mann alles vergessen lässt.

 

Brunn wird daraufhin vom Prinzen auf das Schärfste zurecht gewiesen. Aber nicht nur er. Auch die beiden Brujah erhalten erneut eine Rüge, ob der lauten Gespräche, die vor der Tür geführt wurden, deren Inhalt zum Teil nicht gerade für die Ohren unwissender Menschen gedacht war. Trotz des Maskeradebruchs durch den Nosferatu bleibt es bei der Rüge und einer eindeutigen Warnung, sich in Zukunft mehr in Acht zu nehmen. Bevor Brunn entlassen wird, macht Barbara ihm noch einmal deutlich, wem er die milde Behandlung zu verdanken hat.

 


 

16.08.2008 Lagebesprechung

 

Thane, Lauritzen, Bertram, Pfaff sowie die Damen Wörmann, Voltaire, Krieger, Meinert und Saschka folgen der Einladung der Geißel. Auch ein neues Gesicht findet sich ein, der Ventrue van Doog kommt aus Südafrika und plant zunächst für einige Monate in Teutoburg zu bleiben.

 

Ein Bote von Fleurop bringt einen Blumenstrauß mit einer Karte, die eine ungeheuerliche Frechheit darstellt. Als Absender wird der Sabbat vermutet und die Mitglieder der Domäne darin verhöhnt. Diese Karte bietet sogleich eine Eröffnung in das Thema des Abends: Wie kann man des Sabbats Herr werden, wie die Feinde aufspüren und ihnen eine Falle stellen.

 

Auch Prinz und Prinzregentin treffen nach Mitternacht noch ein. Beide sind sichtlich wütend über den Kartengruß.

 

Trotz vieler Gespräche wird auch an diesem Abend keine Lösung gefunden, doch allen ist klar, dass sie die Augen offen halten und auf der Hut sein müssen.

 


 

30.08.2008 Weitere taktische Besprechung

 

Erneut versammelt sich die Domäne im Haus des Prinzen. Der Sicherheitschef möchte die Fortschritte und Pläne gegen den Sabbat besprechen. Frau bint Muley, Dr. Lauritzen, Erich, Frau Wörmann, Pfaff, Samantha, Frau Voltaire, van Doog und Kashia, die Lauritzen als sein Mündel vorstellt, werden von einem klirrenden Fenster und einer herein fliegenden Granate aufgeschreckt. Der Gangrel Carl bleibt vergleichsweise ruhig und besonnen. Saschka, die zuvor mehr oder minder hinauskomplimentiert wurde, weil sie sich nicht an die Etikette hielt, kehrt mit der Nachricht zurück, dass eine vermummte Gestalt weggerannt und entkommen sei. Die Granate entpuppt sich als beabsichtigter Blindgänger und auf der Türschwelle findet sich der Comic "V wie Vendetta" mit einer Berliner Postkarte als Lesezeichen. Auf der Rückseite erneut eine Nachricht, vermutlich verfasst vom Sabbat.

 

Nachdem die Kainiten den Versammlungsort gewechselt haben, treffen sowohl von Falkenbach als auch Prinz und Prinzregentin ein. Barbara drängt darauf, dass die Pläne forciert werden, worauf Thane die Anwesenden informiert, dass es eine Falle geben wird und diese erläutert. Viele halten diese Bekanntmachung für falsch, da ein Leck in den eigenen Reihen vermutet wird. Der Prinz spielt die Situation erneut herunter. Immerhin habe der Feind bisher noch keinerlei Angriff gestartet. Lediglich ein paar - zugegeben zum Teil sehr unangenehme und schmerzhafte - Botschaften gegeben. Vor allem Erich widerspricht dieser Sichtweise. Der Brujah nimmt den Anschlag auf das letzte Primogenstreffen wohl doch etwas ernster als Barbara.

 

Schließlich versuchen Thane und Falkenbach ein mögliches Leck weiter einzugrenzen und befragen die anwesenden Primogene und Clansvertreter. Als Tatjana Barbara mitteilt, dass der Ventrue und der Sicherheitschef sie sprechen wollen, kommt es beinahe zur Katastrophe. Denn der Prinz verlässt das Zimmer nach kurzer Zeit wutentbrannt und verkündet, der nächste, der sie eines willentlichen Verrates an der Domäne bezichtige, werde ohne ein Wort der Warnung in der Luft zerfetzt.

 

Tatjana stürmt in das Verhörzimmer und die Gäste des Abends werden bald darauf Zeugen öffentlicher Entschuldigungen von Falkenbachs und Thanes, die der Prinz mit dem eisigen Versprechen sofortiger Vernichtung bei wiederholter Anschuldigung quittiert.

 


 

02.09.2008 "Sicherheitsgipfel"

 

Die Falle für den Sabbat wird im kleinen Kreis verfeinert und ein paar Fallen eingebaut.

 


 

13.09.2008 Eine Falle für den Sabbat

 

Das Warten zerrt an den Nerven der Domänenmitglieder. Wie geplant hocken Erich, Falkenbach, Pfaff und Samantha in einem präparierten Haus. Sie stehen in ständiger Funkverbindung mit der Nachhut, die sich ein paar hundert Meter entfernt in einem Bauernhaus befindet. Barbara, Tatjana, Thane, Bertram, Lauritzen, Saschka, Themara und Peters tigern dort mehr oder minder aggressiv auf und ab. Dr. Lauritzen versucht vergeblich, Frau Voltaire zu erreichen, die eigentlich ebenfalls da sein sollte. Der Prinz ruft die Anwesenden immer wieder zusammen. Man könnte meinen, sie will damit ein wenig Ablenkung schaffen und so Ruhe in die Gruppe bringen. Schließlich hält Tatjana es nicht mehr aus. Nach einem Streit mit Barbara begibt sie sich mit Lauritzen auf eine Patrouille.

 

Völlig unerwartet kommt von ihr die erste Meldung eines Feindkontaktes. Barbara stürmt los, um zu Hilfe zu eilen. Sie befiehlt den anderen noch, sich um das Haus zu kümmern. Kurz darauf kommt auch von dort die Meldung, dass der Sabbat da sei.

 

Als die Nachhut eintrifft, scheint der feindliche Anführer sich gerade ein Wortgefecht mit von Falkenbach zu liefern. Ob es zu diesem Zeitpunkt schon Kampfhandlungen gab, ist für die Außenstehenden schwer zu sagen. Die "Ruhe" ist jedenfalls schnell vorbei, als ein Gegner, zunächst Thane und dann auch Bertram, die sich anschleichen wollten, in den Schatten entdeckt. Die ersten Schüsse fallen. Die beängstigende Dunkelheit, vor der der Prinz gewarnt hatte, breitet sich aus. In den Wirren wird Falkenbach von den eigenen Leuten angegriffen, wobei zum Glück nichts schlimmeres geschieht. Ein wahrer Horror ist ein Monster mit zwei Köpfen und vier langen Tentakeln, dass die Teutoburger angreift und massive Wunden reißt.

 

Der Kampf wogt hin und her und lange Zeit ist nicht auszumachen, wer die Oberhand gewinnen wird. Es sieht zwischenzeitlich nicht gut für die Camarilla aus. Plötzlich geraten jedoch einige Mitglieder des Sabbat in die Gasflammenfalle in der Küche. Daraufhin dauert es nicht lange, bis sie sich zurückziehen. In ihrer Mitte befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits Falkenbachs Ghul, der während des Kampfes erschaffen wurde. Außerdem gelingt es ihnen, den gepfählten Falkenbach mitzunehmen. Die Teutoburger nutzen die Zeit, die eigenen Reihen zu überprüfen. Thane, Erich und Aaron scheinen in Starre zu liegen, wobei es recht schnell gelingt, den Gangrel zu erwecken. Saschka und Bertram haben schwere Verletzungen davon getragen, die nicht heilen wollen. Themara fehlt ein Auge.

 

Da klingelt Erichs Handy. Peters nimmt ab und hört die Stimme des gegnerischen Anführers, der verlangt eine wichtige Person zu sprechen. Über Umwege gelangt das Handy zu Bertram, der als ranghöchster Anwesender ein Angebot zur Herausgabe Falkenbachs erhält, dass er an den Prinzen weitergeben soll. Diese - direkt angerufen - sagt, sie wäre auf dem Weg und trifft in der Tat bald darauf mit Tatjana und Lauritzen ein. Ebenfalls dabei sind überraschenderweise Rick und Liz Jung. Auch Erich wird geweckt.

 

Nach einem kurzen Telefonat von Anführer zu Anführer ruft Barbara alle in das Haus. Sie verkündet, dass die Gegner Herrn von Falkenbach herausgeben und Frau Nordhausen leben lassen würden, wenn sie dagegen die Osnabrücker Innenstadt und das Gebiet westlich der Stadt an den Sabbat abtreten würde. Die Gegner kämen in Bälde zum Haus zurück, um den Handel perfekt zu machen. Doch die Gangrel stellt mit Nachdruck klar, dass kein Zentimeter der Domäne an den Feind gegeben wird. Es werde zu einem letzten Kampf auf Leben und Tod kommen. Barbara stellt jedem frei, zu gehen, wenn er den Schwanz einkneifen wolle. Doch niemand rührt sich.

 

Es ist gerade noch Zeit, mindestens einen Gefangenen zu fordern, ehe schließlich das Rudel eintrifft. Der Anführer trägt den skalpierten Falkenbach und legt auf einen Wink Barbaras den Ventrue auf die Bank neben sich. Zaduk, wie er sich nennt, scheint den Handel ernst zu meinen, denn er verringert zunächst seine Forderung und verlangt lediglich noch das Gebiet westlich von Osnabrück. Gleich darauf folgt ein Anruf, dass jemand Nordhausen gehen lassen soll. "Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten", bei diesen Worten schaut der Lasombra Barbara erwartungsvoll an. Die Gangrel geht mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. Aufgrund der Klauen weicht Zaduk zunächst zurück. Beide taxieren sich, keiner weicht dem Blick des anderen aus und schließlich nimmt der Lasombra zögernd die dargebotene Hand. Barbara beginnt leise: "Ein Handel mit dem Sabbat, das habe ich noch nie getan..." Als sich ihre Hände berühren, greift sie fest zu und erhebt ihre Stimme: "...und werde es auch nie tun." Kaum eine Sekunde später trifft ihre linke Klaue den überrumpelten Zaduk am Hals. Auf diesen Moment haben alle nur gewartet und der letzte Kampf bricht los. Zaduk ist der erste, der von mehreren getroffen regungslos am Boden liegt. "Der gehört mir!", ruft Barbara noch, ehe sie auf den nächsten Feind zustürmt. Nach und nach fallen die Sabbatanhänger unter den vereinten Kräften der Teutoburger. Zuletzt schlägt Tatjana einem gepfählten Feind noch den Kopf ab.

 

Barbara hievt den anscheinend in Starre liegenden, gegnerischen Anführer auf das Sofa. Trotz ihrer Verletzungen entspannen sich die siegreichen Camarilla-Mitglieder. Da springt Zaduk plötzlich auf und greift Barbara an, die ihm gerade den Rücken zukehrt. Der Prinz wird zu Boden gerissen. Doch der Lasombra ist schnell erledigt und nachdem Barbara sich an seinem Blut gelabt hat, zerfällt er endgültig zu Staub.

 

In einem anderen Raum findet sich die Leiche Samanthas, was alle schockiert. Hatte es doch zuvor geheißen, es gäbe keine Verluste. Niemand hatte mitbekommen, was mit der Brujah geschehen war und wann sie den endgültigen Tod fand.

 

Rick bringt eine gefangene Gangrel herein. Er beginnt zunächst selber mit der Befragung, überlässt dieses dann jedoch Falkenbach. Der Ventrue bekommt heraus, dass es in der Tat einen Verräter innerhalb der Camarilla gab. Über ihn hatte das Rudel Kenntnis von dem Haus und von der angeblichen Treppe auf den Dachboden. Barbaras Augen funkeln wütend in Richtung Erich, Pfaff und Falkenbach. Der Prinz erklärt, dass der Verräter einer von ihnen sein musste, da nur die Vampire im Haus von dieser Treppe nach oben wussten. Wohingegen die Mitglieder der Nachhut die Information über eine Kellertreppe hatten. Falkenbach sagt leise: "Sie haben versucht, über die Diele rein zu kommen."

 

Schon bald bekommt Tatjana aus Erich heraus, dass Frau Voltaire der Verräter war und er sie bereits vernichtet hat. Mit dieser Kenntnis ziehen sich die verletzten und geschundenen Kämpfer der Camarilla erschöpft aber siegreich zurück, um ihre Wunden zu heilen.

 


 

27.09.2008 Primogenssitzung mit weiteren Gästen

 

Eigentlich hatte der Prinz die Primogene zu einer Sitzung des Rates in ihr Haus gebeten. Frau bint Muley lässt sich entschuldigen, ebenso fehlt der schlafende Thane. Zur allgemeinen Überraschung trifft allerdings Frau Sturm mit einiger Verspätung ein.

 

Die neu angekommene Malkavianerin Wagner wurde ebenfalls in das Haus des Prinzen gebeten, um sich vorzustellen. Durch Zufall finden auch der Ventrue van Doog und die Brujah Peters an diesem Abend den Weg. Sie sind zwar durch einen Vorhang von der Sitzung abgetrennt, hören aber doch den einen oder anderen Teil der Gespräche über den Kampf gegen den Sabbat.

 

Schließlich gesellen sich Prinz, Prinzregentin und die Ratsmitglieder zu ihnen. Auch von Falkenbach und Hesters Kind Kashia treffen noch ein. So nutzt Barbara die Chance, den Anwesenden zu verkünden, dass Falkenbach in Thanes Abwesenheit dessen Amt übernimmt und zwar mit allen Befugnissen. Über die explizite Betonung, dass Thane weiterhin Primogen der Malkavianer bleibt, so wie es auch bei Frau Sturm für den Clan Toreador außer Frage stand, gibt es einige Verwunderung, die aber niemand laut ausspricht. Außerdem wird Samantha Meinert posthum zum Mitglied der Domäne ernannt.

 

Der Rest des Abends verläuft mit Gesprächen in zum Teil recht giftiger Atmosphäre und so verabschieden sich die Gäste früh schon wieder.

 


 

03.10.2008 Vorabend der Pythischen Spiele, Hamburg

 

Es gibt in dieser Nacht zwei Treffen der Vampire in der Hansestadt. Zu dem einen hatte Prinz Sehested geladen, das andere erfolgte auf Einladung der Brujah Scarlet, die einfach alle, an diesem Wochenende in der Stadt befindlichen Vampire zu sich bat. Zu Prinz Sehested hingegen gingen nur die Prinzen bzw. Konsuln und ihr Gefolge.

 

Auf beiden Veranstaltungen gibt es viel zu sehen und zu hören. Das Herausragendste ist wohl das Angebot Sehesteds an seine Prinzregentin Freifrau von Liliental, seine Ancilla zu werden. Ihre Antwort lässt alle gespannt auf den nächsten Abend warten. Denn sie erbittet einen Tag Bedenkzeit, den ihr der Prinz gewährt. Daraufhin lädt sie alle ein, die Veranstaltung Sehesteds zu verlassen und nach Harburg zu Scarlet zu fahren.

 

Aus Teutoburg sind Barbara, Tatjana, Hester, Lauritzen, Erich, Falkenbach und Liz Jung anwesend. Außerdem tauchen zwei alte Bekannte nach einigen Jahren wieder auf: Johannes Fabian Meyer zu Bentrup und Dr. Jaqueline Brown.

 


 

04.10.2008 Pythische Spiele in Hamburg

 

Organisiert durch Freifrau von Liliental und unter der Schirmherrschaft Arcangelo Corellis finden sich viele Toreador Deutschlands ein, um sich und die Kunst zu feiern. Viele von ihnen haben Gäste aus anderen Clans an ihrer Seite.

 

So bringt Hester Erich und von Falkenbach mit, Anastasia Krieger hat doch etwas überraschend Meyer zu Bentrup und Jack eingeladen. Hinter Liz Jung strömt gleich eine ganze Gruppe Vampire (zumeist Malkavianer) - unter ihnen alte Bekannte wie von Deust - in den Saal. Dr. Lauritzen findet auf Einladung HALs den Weg. So hat das Toreador-Kind Jessika Baumann wieder einmal Kontakt zu Vampiren ihrer ursprünglichen Heimat.

 

Ahnsherr Corelli fordert in seiner Ansprache zur Eröffnung der Spiele, dass es ein Abend des Friedens werden solle. Doch schon im Vorfeld der Rede war dieser Wunsch obsolet, hatte doch der Bremer Prinz Hagen einen Toreador aus München nieder geprügelt, weil dieser ihm keinen Respekt zollte.

 

Auch in der Folge wird die Veranstaltung häufiger gestört, weshalb man Sunnja Libell immer wieder verzweifelt rufen hört: "Lassen Sie die Kunst in Ruhe!" Von der Wand fallende Bilder oder durch Gespräche gestörte Vorträge sind allerdings nur der Anfang. Als vor der Tür ein Bild verbrannt wird, treibt es Corelli in eine Raserei, der dem menschlichen Täter vor aller Augen das Herz ausreißt.

 

Freifrau von Liliental nutzt die Bühne, die ihr ihr Auftritt bietet, um Sehested eine ablehnende Antwort auf sein Angebot der vorherigen Nacht zu geben. Anschließend erhält sie dasselbe noch einmal von Corelli, das sie ohne zu zögern annimmt.

 

Dennoch gibt es viele bemerkenswerte Kunstwerke und Auftritte zu sehen, die sicher auch über die gewalttätigen Szenen und politischen Ereignisse hinweg für Gesprächsstoff sorgen werden.

 


 

01.11.2008 Smalltalk

 

Nur wenige Kainiten folgen der kurzfristigen Einladung des Dr. Lauritzen in seine Bünder Villa. Neben Frau Wörmann, Liz Jung, Saschka und der Malkavianerin Emma Summers ist auch Herr von Braunau in die Domäne zurückgekehrt.

 

Nach einer Weile des ruhigen Smalltalks erscheint ein unerwarteter Gast: David Thane. Der Malkavianer ist aus seiner Starre erwacht und lässt sich von den Anwesenden auf den neuesten Stand bringen. Zu seinem Bedauern hat der Prinz ihr Erscheinen abgesagt.

 

Für Verwirrung sorgt Miss Summers, als sie unvermittelt vor dem Bediensteten des Gastgebers auf die Knie fällt und ihn als "Meister" anspricht. Nach einem Gespräch vor der Tür scheint zwischen den Dreien alles geklärt, auch wenn kein anderer erfährt, was das Verhalten der Malkavianerin zu bedeuten hatte.

 


 

15.11.2008 Ein neues Haus des Prinzen

 

Nachdem das alte der Domäne zur Verfügung gestellte Haus doch etwas baufällig geworden war, ließ Barbara eine neue Adresse verkünden. Prompt finden sich dort Frau Lenner, Dr. Lauritzen, Liz Jung und Themara ein. Auch Herr Malfort gesellt sich bald dazu. Der Tremere-Ahn verkündet schon kurz nach seinem Eintreffen, das Rick die Domäne verlassen habe, um seinen Posten als Archont des Ventrue-Justikars wieder aufzunehmen.

 

Liz Jung gelingt es erneut hervorragend den Zorn einiger Anwesender auf sich zu ziehen. So kommt es zwischen ihr und Themara fast zu einem Kampf, was Malfort jedoch sofort unterbindet.

 

Zu späterer Stunde erscheinen noch Thane sowie Saschka. Auch Barbara kommt kurz darauf. Sie benennt die Villa nochmals als der Domäne zur Verfügung stehend. Um das Gebäude herum verhängt sie eine Jagdverbotszone von 500 Metern. Des Weiteren verkündet sie neben Ricks Abreise, die seines Kindes Tatjana. Damit wäre das Amt des Prinzregenten vakant und sie suche nun einen geeigneten Nachfolger, den sie beizeiten benennen werde. Dr. Lauritzen wird offiziell zum Primogen seines Clans ernannt.

 


 

29.11.2008 Jahresabschluss bei Gräfin Magnis

 

Einmal mehr reisen Teutoburger in die Nachbardomäne. Dieses Mal sind es Barbara, Malfort, Thane und Saschka. Sie erleben einen turbulenten Abend mit vielen neuen Gesichtern und Gästen aus München und Hamburg.

 

Für das wohl größte Aufsehen sorgt die Gangrel Jilan, als sie vor dem Prinzen niederkniet und sich von der Camarilla lossagt. Sie sei unzufrieden und zähle sich deshalb zu den Freien Gangrel. Prinz Magnis fordert, dass Jilan noch einmal über ihre Worte nachdenken und erst am Ende des Abends eine Entscheidung fällen solle. Als die Gangrel-Neonaten die Räumlichkeiten verlassen, folgt Barbara ihnen auf dem Fuße. Niemand bekommt mit, was in den kommenden Stunden geschieht, jedenfalls scheint sich Jilan am Ende umentschieden zu haben. Sie bleibt in der Camarilla, muss jedoch Marburg für eine Weile verlassen.

 

Manche Stimmen erheben sich in dieser Nacht über das Maß und immer wieder scheint jemand am Rande seiner Selbstkontrolle zu stehen. Einer kann sich letztlich nicht beherrschen, was Thane einen verbrannten Oberkörper einbringt, als er dazwischen geht.

 


 

27.12.2008 Ein Ende bringt Probleme

 

Zur Feier seiner Ernennung zum Primogen erscheinen Thane, Frau Wörmann, Frau Summers, Liz Jung, Themara und Saschka in der Villa des Ventrue. Der Brujah Laudage stellt sich vor.

 

Kaum haben die ersten Gespräche begonnen, als es an der Tür poltert und klingelt. Der öffnende Ghul fliegt kurz darauf durch die Eingangshalle. Der neue "Gast" ist ein Werwolf, der den verdutzten Kainiten den Kopf der gefürchteten Priesterin Nordhausen vor die Füße wirft. Der bedrohlich knurrende "Mann" prangert Nordhausens Anwesenheit bei den Externsteinen an. Er übergibt noch Gesangbuch, Kreuz und Rosenkranz der Priesterin und fordert, dass die Anführerin der Kadaver sich mit Elias treffen solle. Danach verschwindet er unbehelligt.

 

Thane und Lauritzen besprechen sich kurz, wonach der Sicherheitschef die Villa verlässt. Die anderen Anwesenden fragen sich, was nun geschehen würde, da die Priesterin eines gewaltsamen Todes gestorben war. Was war mit der Drohung, dass ihre Informationen in diesem Fall an die Inquisition weitergegeben würden? Alle schwanken zwischen Aufregung und Resignation.

 

Der Gastgeber hingegen setzt sich nach der Versorgung seines verletzten Mitarbeiters seelenruhig hin. Seine offensichtliche Ruhe verwirrt die anderen noch mehr. Auf Nachfragen stellt sich heraus, dass Jens, der Neffe Nordhausens bereits auf dem Weg sei.

 

Bevor dieser jedoch eintrifft, betritt ein weiterer Kainit die Villa und stellt sich als Augustin Bartes von Haus und Clan Tremere vor. Sogleich macht er sich nützlich bei der Befragung des Neffens, der gefesselt und geknebelt hereingebracht wird. Jens ist nicht gerade erfreut über seine Entführung und will zunächst nicht an den Tod seiner Tante glauben. Ihre Habseligkeiten verdeutlichen ihm dann doch die Wahrheit. Gemeinsam gelingt es Lauritzen und Bartes, den jungen Mann zu überzeugen, die Unterlagen Nordhausens zu suchen und nach Bünde zu bringen.

 

Dies tut er schließlich auch. Thane kehrt passend zurück, um zusammen mit Lauritzen einen Blick in die Aufzeichnungen der Priesterin zu werfen. Beide informieren sie den eintreffenden Prinzen noch in der Eingangshalle über die wichtigsten Inhalte. Vor allem über die Personen, die entgegen der prinzlichen Anweisung mit Frau Nordhausen Kontakt hatten und ihr einiges über die Kainiten offenbart haben.

 

Barbara ist entsprechend sauer und die Todesstrafe für die Verräter scheint unabwendbar. Dennoch steht die Planung an erster Stelle, wie man das Ableben der Priesterin am Besten tarnen kann. Schließlich werden Aufgaben verteilt, die einen lange geplanten Urlaub Nordhausens in Südafrika sichern, bei dem sie leider fern der Heimat ums Leben kommen wird.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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