Geschehnisse
 

2. Halbjahr 2004

 

23.07.2004 Ventrue Clanstreffen in Osnabrück

 

Dr. Stellmacher hat die Ventrue Deutschlands und Österreich eingeladen, um die Ereignisse der Konklave zu besprechen und das weitere Vorgehen zu planen. Es kommen jedoch nur der Berliner Prinz von Salm-Kyrburg mit Herrn von Trutzfeld und der Gräfin de Bouvoire, sowie Herr von Stein und sein Kind Frau van der Veen aus Hamburg. Auch Frau Lenner, die nach längerer Reise in die Domäne zurückgekehrt ist, nimmt an dem Treffen teil.

 

Zunächst wartet man auf Herrn Liebig, der sich offensichtlich verspätet. Schließlich wird doch begonnen, obwohl die Sorge um den Teutoburger Primogen mit der Zeit stärker wird. Wie berechtigt diese Sorge ist, wird klar, als ein Anruf seiner Mitarbeitern das Verschwinden Herrn Liebigs auf einem Rastplatz verkündet.

 

Was ansonsten besprochen wird, ist Geheimnis des Clans.

 


 

24.07.2004 Primogenssitzung

 

Barbara, Weiding und Schneider warten vergebens auf Herrn Liebig. Sie stellen erste Nachforschungen an und begeben sich schließlich auf das durch den Sicherheitschef einberufenen Treffen.

 


 

24.07.2004 Sorge um Liebig

 

Als die Primogene Barbara, Weiding und Schneider eintreffen sind Tatjana und Twopack schon in Osnabrück. Die ersten drei sind nicht überrascht, als ihr Gastgeber Dr. Stellmacher vom Verschwinden Herrn Liebigs erzählt. Es werden Maßnahmen ergriffen, ihn zu finden, umso dringender als man vermutet, dass die Bremer Setiten um Maxwell dahinter stecken könnten.

 

Der Abend wird jäh beendet, als Barbara und Dr. Stellmacher - mal wieder -  wegen der Affäre Arrum aneinander geraten und die Gangrel sich ungehalten verabschiedet. Daraufhin gehen auch Twopack, Tatjana und Weiding bald.

 


 

28.08.2004 Gästehaus der Chantry

 

Auf Einladung des Primogensrates finden sich neben Weiding und Schneider zunächst Twopack, Digger, Saskia und Tenebra ein. Nachdem sie bei einer Wette gegen Digger 100 Euro verloren hat, verabschiedet sich Tenebra jedoch schon bald wieder. So verpasst sie den Besuch von zwei fast in Vergessenheit geratenen Geschäftsleuten. Frau Hansen und Herr Weber von der Gärtner-Gruppe machen den Kainiten verschiedene Angebote, über die sie mehr oder weniger enthusiastisch nachdenken. Saskia jedenfalls geht entgegen der Anweisung Weidings mit den Gästen zusammen, um sich über das Angebot näher zu informieren.

 

Nur kurz darauf trifft ein Mitglied des Clans Giovanni ein. Er wartet auf Tatjana, die auch nicht lange auf sich warten lässt. Herr Giovanni berichtet von der Befragung des toten Setiten. Die Information über einen Tempel in einer Reptilienhandlung in Melle lässt die Kainiten in der Hoffnung, Liebig dort zu finden, umgehend aufbrechen. Vor Ort finden sie den Laden dunkel vor und Twopack und Barbara, die inzwischen auch aufgetaucht war, steigen ein, damit die Gangrel mit den Tieren reden kann. Schneider nimmt schließlich noch den Computer mit. Doch was Hinweise auf Setiten und/oder Liebig angeht verläuft die Suchaktion erfolglos.

 

Zurück im Gästehaus wartet der Doc auf die Teutoburger. Langsam reichlich genervt sind sie recht unfreundlich zu ihm und versuchen ihn schnell loszuwerden. Nachdem er Barbara Würmer kotzen ließ und auch eine Flasche mit Blut mit seinen „Tieren“ versetzte, verabschiedet sich der Doc. Jedoch nicht, ohne mit einem „Krieg“ zu drohen.

 

Endlich allein beginnen die Kainiten die Ereignisse des Abends zu besprechen. Da erlischt plötzlich das Licht und die Stereoanlage verstummt. Irritiert aber dennoch ruhig versuchen sie es mit Kerzen und Taschenlampen, die aber auch ausgehen. Letztlich bleibt ihnen nichts anderes übrig, als abzuwarten. Eine Weile gehen alle nach draußen, da der Vollmond die Nacht erhellt. Dies scheint allerdings nicht ratsam, so ziehen sich die meisten wieder ins Haus zurück. Dort haben sich alle gerade an die Dunkelheit gewöhnt, als eine Blendgranate vor allem Barbara erblinden lässt. Schließlich erscheint nach erneuter „ewiger“ Warterei ein roter Punkt auf Barbara Brust und ehe sie reagieren kann, wird sie von einer Kugel getroffen und der Angreifer schon wieder verschwunden. Auch Digger, Twopack und Tatjana fangen sich die mit Säure gefüllten Kugeln ein, ehe der Täter zur Strecke gebracht werden kann. Während Weiding die Verletzten von den ätzenden Kugeln befreit, untersucht Schneider den Toten. Außer einer „Hundemarke“ und einem Videothekenausweis findet sich allerdings kein Hinweis auf seine Person, seine Herkunft oder gar sein Motiv.

 

Endgültig schlecht gelaunt trennen sich die Kainiten bald darauf.

 


 

18.09.2004 Überfall

 

Dem Ruf der Prinzregentin folgen Barbara, Weiding, Schneider, Dr. Stellmacher, Twopack und Liz Jung. Eines der Hauptthemen des Abends ist der Tod Frau van Beienbergs eine Woche zuvor in Hamburg. Die Toreador verlor ein Ehrenduell, was augenscheinlich Frau Jung sehr aufwühlt. Außerdem spricht man natürlich über Bremen und mögliche Maßnahmen, als das Haus plötzlich überfallen wird.

 

Der Angriff stellt sich zum Glück als arrangiertes Training heraus. Die Teutoburger heißen nach dem ersten Schreck den Hamburger Prinzen Frau Magnus, sowie Herrn von Stein, Hagen, Frank, Uriel, Tölpel, Birger Storm und Frau Thorne willkommen. Ein gemeinsames Kampftraining soll die Kainiten auf den Sturm auf Bremen vorbereiten.

 

Vor der Tür wird ein Karton gefunden, indem sich ein Schädel und eine Nachricht von E. befinden. Der Wächter über die Domäne hat sich offensichtlich des letzten verbliebenen Toreador-Kindes angenommen, dass noch in Gefangenschaft war. Dies geht allerdings fast unter, denn die Anwesenheit von Steins bringt Frau Jung reichlich aus der Fassung, war er es doch, der Frau van Beienberg anklagte.

 

Tatjana konfrontiert Dr. Stellmacher noch einmal mit der Anklage wegen Maskeradebruchs, die er im Sommer zuvor gegen sie angestrengt hat. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war der Ventrue damals maßgeblich daran beteiligt, die Grundlagen dafür zu schaffen. Als Strafe wird er zum Kind degradiert und bis mindestens Ende des Jahres dem Caitiff Digger unterstellt. Auf Intervention des Hamburger Prinzregenten von Stein wird dies auf eine Woche verkürzt. Anschließend wird sich von Stein Herrn Stellmachers annehmen.

 


 

16.10.2004 Spielchen des Doc

 

Lediglich Schneider und Tenebra folgen der Einladung nach Westbevern. Die Caitiff entschuldigt Saskia damit, dass diese einen Anruf der Gärnter-Gruppe erhalten habe und sich mit Hansen und Weber treffen müsse. Sowohl Schneider als auch Barbara sind erschrocken und versuchen Tenebra eindringlich davon zu überzeugen, dass Saskia sich nicht mit denen einlassen solle. Offensichtlich nicht wirklich überzeugt verspricht Tenebra auf ihre Freundin einzuwirken.

 

Ein reisender Brujah namens Lehmann trifft mit seinem Ghul ein. Er will sich den Traditionen gemäß bei Tatjana vorstellen, die sich für später noch angekündigt hat. Wo er die letzten Monate gewesen ist, ist den Kainiten ein Rätsel, denn Lehmann hat noch nichts von den Geschehnissen um Bremen gehört. Voller Misstrauen veranlassen die beiden Primogene nach der Verabschiedung Tenebras eine Blutprobe des Brujah, die Weiding direkt überbracht wird.

 

Kurz nachdem Tatjana eingetroffen ist, kehrt Barbaras Ghul zurück und berichtet, dass die Angaben des Fremden stimmen.

 

Der Abend plätschert vor sich hin, als Tatjana plötzlich den Doc hört. Auch Barbara wird unruhig. Draußen herrscht unheilvolle Stille, kein Tier ist mehr in der Nähe. Auch zu der Gangrel und zu den anderen spricht der Doc.

 

Vorsichtig durchsuchen die Kainiten das Haus. Im Keller ertönt zunächst das irre Lachen des Docs. Auf einmal ist die Treppe nach oben verschwunden, ebenso die Tür nach draußen. Lehmann klettert aus einem Fenster, landet aber durch ein anderes direkt in einem benachbarten Kellerraum. Erst als Schneider beherzt zu einer Schaufel greift und die Wand, die die Treppe versperrt, einschlagen will, fällt auf, dass diese nicht echt ist. Die Kainiten helfen sich gegenseitig hinaus und hören ein letztes Mal das beängstigende Lachen. Bedrückt sammeln sie sich wieder oben.

 

Barbara geht hinaus und kehrt offensichtlich erleichtert zurück. Sie meint: „Er ist weg!“ Auch wenn die anderen dem Argument, die Tiere seien wieder da, skeptisch gegenüber stehen, spüren doch alle irgendwie, dass die Bedrückung der letzten Stunde von ihnen gewichen ist.

 


 

05.11.2004 Domänenübergreifender Rat

 

Tatjana und Barbara fahren auf Einladung von Prinz Magnus nach Hamburg und lernen dort neben vielen Gästen aus Berlin und Marburg eine Malkavianerin namens Mara Zoe kennen. Diese möchte mit einem befreundeten Gangrel nach Teutoburg ziehen und nutzt die Chance, sich der Prinzregentin vorzustellen.

 

Herr von Stein bittet schließlich den Hamburger Primogen sowie Prinz Magnis aus Marburg, Frau de Legat aus Berlin, Tatjana und Barbara zu einem Rat. Alle anderen Anwesenden sind eingeladen zuzuhören. Thema ist mal wieder Bremen. Doch es hat sich endlich etwas getan. Der Tempel Maxwells ist anscheinend entdeckt worden. Man rechnet in kürzester Zeit mit einem Ruf zu den Waffen.

 

Umso beunruhigender sind die Nachrichten, dass offensichtlich auch Maxwell aufrüstet. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass er dabei ist, in Hamburg einen Stützpunkt zu errichten.

 

Die Erinnerung, dass nur kurz vor der Übernahme Bremens vor fast einem Jahr, ebenfalls der Unterschlupf Maxwells gefunden worden war, trägt nicht gerade zur Aufmunterung der Stimmung bei. 

 

Die Toreador Hakinson stellt einen Stoff vor, der Licht sehr stark reflektiert. Nach Abwägung aller Für und Wider wird sie beauftragt, 50 Westen daraus herzustellen, die bei einem Sturm auf Bremen zum Einsatz kommen sollen.

 

Der Nosferatu Krenzler und die beiden Toreador Hakinson und Fraben werden zu Bürgern der Domäne Hamburg ernannt.

 

Ansonsten ist es ein ruhiger Abend mit einer Fülle von Gesprächen.

 


 

06.11.2004 Neuerungen und Pläne

 

Neben Tatjana und den drei verbliebenen Primogenen stellt sich der Brujah Lehmann in Twopacks Gesmolder Wohnung ein. Vier weitere Kainiten sind an diesem Abend zugegen. Der Ventrue Michael Karmann, der Tremere Michael von Höfen, der Gangrel Lech Bronda sowie die Malkavianerin Mara Zoe wollen sich in der Domäne bzw. in Schaumburg niederlassen.

 

Nachdem Tatjana mit den Neuankömmlingen gesprochen und Herr Weiding sie überprüft hat, berichten die Prinzregentin und Barbara vom Abend in Hamburg. Im Zuge der aktuellen Bedrohung ruft Tatjana das Kriegsrecht über die Domäne aus. Außerdem ernennt sie Barbara zum neuen Sicherheitschef Teutoburgs.

 

Gemeinsam werden Überlegungen angestellt, wie auch Nicht-Kämpfer sich bei der Rückeroberung Bremens einbringen können.

 

Für negative Stimmung sorgt der Ghul, den Barbara mitgebracht hat. Er spielt durch sein Verhalten beinahe den gesamten Abend mit seinem Leben.

 

Nach einer kurzen Primogenssitzung verkündet Barbara, dass jeder zwei Nächte Zeit habe, Angaben zu seinen Ghulen beim ASD zu hinterlegen. Künftig ist für die Erschaffung eines Ghuls die Erlaubnis des Prinzen oder der Prinzregentin einzuholen.

 

Außerdem belegt sie die Stadt Osnabrück (mit einem Umkreis von 10 km) und den Kreis Minden-Lübbecke mit einem Jagdverbot. Der seit einiger Zeit dort tobende Bandenkrieg führte zu dieser Entscheidung.

 

Die neue Malkavianerin wird plötzlich sehr wütend, weil ihr Geister einige Liedtexte gestohlen haben sollen. Als dann noch ihr Armband reißt, ist sie kaum noch zu besänftigen.

 

Wider Erwarten löst sich die Gesellschaft jedoch friedlich nach und nach auf.

 


 

03.12.2004 Entspannter Abend

 

Prinz Magnus hat erneut die Domäne eingeladen. Tatjana, Barbara und Mara Zoe verleben einen ruhigen Abend als ihre Gäste.

 


 

04.12.2004 Aufwühlender Embraceday

 

Die Gangrel-Ancilla Barbara empfängt neben Tatjana, Weiding, Karmann und Lehmann Gäste aus anderen Domänen zu ihrem Embracement-Day. Gräfin Magnis, Prinz Marburgs, sowie Darius Quin Anthos, Harpyie aus Passau kommen in Begleitung des Gangrel Ruben Fernandez und der Malkavianerin Celeste beide ebenfalls aus Marburg.

 

Der Abend beginnt ruhig mit vielen gemeinsamen und Vieraugen-Gesprächen. Doch die gute Stimmung ist wie ausgelöscht, als Anthos eine Vision erhält. Er sieht wie Anatol Maxwell gegenüber steht und beschreibt in abgehackten, unzusammenhängenden Worten den unvermeidlichen Zweikampf. Die Umstehenden sind schockiert und ratlos. Keiner kann dem Ancilla in seinen Qualen helfen. Auch Celeste scheint zu spüren und zu sehen, was der Toreador durchlebt. Auch sie weint blutige Tränen. Schließlich verhöhnende Worte Maxwells gegen die Camarilla und ein letzter, schmerzerfüllter lauter Schrei. Dann herrscht Stille. Anatol ist gefallen.

 

Anthos fällt in Raserei und kann nur durch einen Pflock ruhig gestellt werden. Tatjana kann sich dem Geruch des geflossenen Blutes nicht erwehren und wird ebenfalls gepflockt.

 

Erst nach einer ganzen Weile haben sich alle soweit beruhigt, dass sie die beiden Ancillae nacheinander befreien können. Anthos schwört Rache, er werde nicht eher ruhen bis Maxwell besiegt sei und koste es seine Existenz.

 

Alle Anwesenden sind sich einig, dass der Kampf gegen Maxwell und seine Schergen nicht beendet ist, sondern im Gegenteil jetzt erst richtig beginnen würde. Nachdem einige Personen wie Corelli oder von Stein informiert wurden, werden erste zaghafte Pläne geschmiedet.

 

Vollkommen aufgewühlt und entkräftet verabschiedet man sich letztendlich, jedoch nicht ohne sich noch einmal gegenseitige Unterstützung zuzusagen. 

 


 

29.12.2004 Jahresabschluss

 

Der Einladung der Prinzregentin folgen Schneider, Twopack, Karmann, Lech, Mara Zoe und Saskia. Außerdem kommen Janos Gadomski, der ehemalige Bremer Prinz, und Majella Sheredan in Begleitung des Marburger Brujah Sully zu Besuch. Etwas später trifft noch der Bremer Nosferatu Bartosch Münster ein.

 

Erneut ist der Abend von Gesprächen über Bremen geprägt, was sich auch nicht ändert, als Barbara eintrifft. Schließlich beschließen die Ancillae den Neonaten ein kleines Training zu bieten, um sie - zumindest ein wenig besser - auf den Kampf gegen die Setiten vorzubereiten. 

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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