Geschehnisse
 

2. Halbjahr 2003

 

12.07.2003 Anklage gegen Tatjana

 

Um über die Anschuldigungen gegen Tatjana zu verhandeln, ruft Rick die Mitglieder der Domäne zusammen. Digger, Schneider, Weiding, Stellmacher, von Groneberg und Twopack werden von Nadine Meyer und einem weiteren Ghul des ASD empfangen. Nadine verkündet, dass der Prinz nicht erscheinen wird. An seiner Statt werde das Triumvirats-Mitglied Frau Hopster die Verhandlung führen. Kurz darauf verabschiedet sich die Sekretärin des Prinzen und die Kainiten sind allein.

 

Bis zum Eintreffen von Barbara und Tatjana sprechen sie über die Sprengung der Zuflucht von Frank und Katrin und andere Ereignisse der letzten Wochen.

 

Zunächst bittet Barbara jeden einzelnen zu berichten, was an jenem Abend im Mai geschehen ist, an dem Tatjana die Maskerade gebrochen haben soll. Es stellt sich heraus, dass keiner der damals Anwesenden einen Menschen in der Nähe gesehen hat. Dies untermauert die Nachforschungen, das es niemals eine Anzeige bei der Polizei gegeben habe und jemand also bewusst einen falschen Zeitungsartikel in Umlauf gebracht haben muss.

 

Daraufhin zieht Stellmacher seine Anklage zurück, kann ein Urteil gegen Tatjana jedoch nicht verhindern. Diese wird aufgrund einer Maskeradegefährdung ihres Amtes enthoben. Erst wenn sie sich bewährt habe, könne sie wieder ein Amt einnehmen.

 

Liebig wird an ihrer Stelle ins Triumvirat berufen.

 

Barbara droht allen an, dass ein weiterer Bruch der Maskerade unter gar keinen Umständen geduldet und umgehend mit dem endgültigen Tod  bestraft werde.

 


 

25.07.2003 Ein Neuer stellt sich vor

 

Ein gewisser Holger Carstensen lädt die Mitglieder der Domäne ein, um sich bei seiner Aufnahme in die Domäne gleich allen vorzustellen. Erst nach einigem Bohren stellt sich heraus, dass er ein Malkavianer ist.

 

Im Hause des Neuen treffen sich Barbara, Herr Weiding, Tatjana, Frau van Beienberg, Frau von Groneberg und Herr Stellmacher. Twopack stößt später zur Gesellschaft.

 

Der Abend plätschert  mit dem üblichen Smalltalk dahin, bis Frau van Beienberg beginnt zu tanzen und Twopack dazu bringt mitzumachen. Die lockere Atmosphäre wird zerstört, als Herr Weiding ein Foto von den beiden Tänzern macht. Die Toreador ist ziemlich wütend darüber, dass sie beim Ausüben ihrer Kunst gestört wurde.

 


 

23.08.2003 Attacke an der Autobahn

 

Barbara und Twopack machen sich auf den Weg in nach Bremen, kommen aber nicht an. Ein Zusammenstoß mit einem Sabbat-Pack auf der Autobahn zwischen den Domänen hält sie zu lange auf, um etwas anderes zu tun, als nach den Aufräumarbeiten nach Hause zu fahren.

 


 

30.08.2003 Beängstigender Besuch

 

Die beiden Triumviratsmitglieder Liebig und Barbara laden nicht nur die Domäne, sondern auch Gäste aus Hamburg ein. Es scheint einigen Gesprächsstoff mit dem Hamburger Prinzen Daria Magnus und ihrem Prinzregenten von Stein zu geben.

 

Doch ehe man sich zurückziehen kann, stehen plötzlich zwei Werwölfe mitten im Raum. Weiding, Schneider, Twopack, Frau van Beienberg, Carstensen, Digger, Frau von Groneberg und die Toreador Liz Jung (Gast der Domäne) sind ebenso erschrocken, wie Frau Magnus, Herr von Stein und ihre Gastgeber. Die Wölfe stellen ein Ultimatum. Binnen 3 Monaten fordern sie die Auslieferung des Brandstifters, der in den letzten Wochen mehrere Feuer im Teutoburger Wald und im Wiehengebirge entfacht hatte. Sie sind der festen Meinung, dass ein Kainit damit zu tun habe.

 

Als sie verschwinden, gehen Weiding, Twopack und Schneider hinterher. Barbara folgt ihnen und sie hören Rufe vom nahen Waldrand. Die beiden "Gäste" sind auf einen weiteren Kainiten gestoßen, der auf dem Weg zum Treffen war. Herr Speer, ein Hamburger Tremere, ließ sich jedoch seine Angst nicht anmerken und so geschah nichts weiter. Auch der Brujah Hagen stößt zu dieser Gruppe.

 

Der weitere Abend verläuft zunächst ruhig. Herr von Stein liest ein Schreiben Alexander Rasmus Gudds vor, in dem dieser die Abschottung Lübecks verkündet.

 

Erst ein Schreiben des Prinzen lenkt die Gemüter ein wenig von den Werwölfen ab. Er lässt die Auflösung des Triumvirats verkünden. Stattdessen werden Barbara und Liebig wieder Primogene. Ebenso wird Frau von Groneberg - zumindest auf Probe - in den Rat berufen. Herr Carstensen wird Stellvertreter seines Clans ohne Stimmrecht. Dr. Stellmacher wird zum neuen Sicherheitschef ernannt, was für etwas Unruhe unter den Anwesenden sorgt. Als Rick Tatjana jedoch zum Prinzregenten ernennt, herrscht tiefes Schweigen.

 

Der Rest des Abends bleibt ruhig und beschaulich.

 


 

05.09.2003 Angeregte Gespräche in Hamburg

 

Tatjana und Stellmacher fahren in die Hansestadt und erleben einen mit angeregten Gesprächen erfüllten Abend. Sie treffen zwei alte Bekannte wieder: Frau van Beienberg, die nach Hamburg übersiedelt ist, sowie das Kind Jessika Baumann, dass Rick ihr großzügigerweise mitgab.

 


 

13.09.2003 Primogenssitzung

 

Es geht vor allem um den Brandstifter und die Bedrohung durch die Werwölfe. Leider sind viele verhindert. Von Herrn Weiding kommt eine Nachricht, dass es einen Unfall in der Chantry gab, der sein Kommen unmöglich macht.

 

Herr Stellmacher, der Sicherheitschef der Domäne, wird ebenfalls eingeladen. Was mit ihm besprochen wird, bleibt aber in dem kleinen Kreis.

 


 

13.09.2003 Sticheleien ohne Wirkung

 

Barbara hat die Domäne eingeladen. Frau von Groneberg, Carstensen und Dr. Stellmacher verbleiben gleich nach der Primogenssitzung vor Ort. Weiterhin finden sich noch Tatjana sowie Frau Jung in Herford ein.

 

In der kleinen Runde gibt es eine Reihe angeregter Diskussionen, die vor allem von der vorlauten Art der Frau Jung geprägt sind. Sie scheint es vor allem auf Herrn Dr. Stellmacher abgesehen zu haben, dem es aber auf bewundernswerte Weise gelingt, relativ ruhig zu bleiben und sich nicht einer Raserei hinzugeben.

 


 

20.09.2003 Befragung in Bremen

 

Prinz Gadomsky lädt in seine Domäne. Aus Teutoburg reisen Barbara, Schneider und Stellmacher an. Sie treffen auf weitere Gäste aus Hamburg und natürlich ortsansässige Kainiten.

 

Es wird ein Versuch unternommen, einen Mitarbeiter des berüchtigten Maxwell zu befragen. Ehe es jedoch dazu kommt, lässt der Prinz den Gangrel Roman Vilekar pflocken, weshalb kurz darauf alle Gangrel die Gesellschaft verlassen. Sie kehren erst zurück, als die Befragung beendet ist, wissen aber erstaunlich viel darüber.

 

Ein Schlag gegen Maxwell und seine Brut steht nun in naher Zukunft bevor.

 


 

18.10.2003 Ausflug in den Wald

 

Lediglich Dr. Stellmacher und Twopack sind in Schneiders Wohnung eingetroffen, als ein weiblicher Werwolf, der schon Ende August beim Stellen des Ultimatums da war, anklopft. Sie berichtet von einem Vampir im Wald, den die Anwesenden entfernen sollen, um einen Krieg zu verhindern. Treffpunkt in einer halben Stunde ist ein Gasthof in Ahlsen/Hüllhorst.

 

Im Wald stoßen die drei auf Hakon Jarl. Der Gangrel weigert sich, seinen Unterschlupf zu verlassen, also pflocken sie ihn und nehmen ihn mit.

 

Auf dem Weg aus dem Wald stellt sich ihnen ein weiterer Werwolf in den Weg. Er hat eine  Meinungsverschiedenheit mit ihrer Führerin. Es ist offensichtlich, dass er die Vampire am liebsten auf der Stelle vernichten möchte. Als der Streit immer heftiger und die Wölfe größer werden, fliehen die Kainiten.

 

Zunächst kehren sie in Schneiders Haus zurück, bringen jedoch nach Wolfsheulen in der Nähe den gepflockten Hakon in die Pathologie von Dr. Stellmachers Klinik. Dort wird der Gangrel verhört. Dabei ist inzwischen auch Frau Lenner anwesend.

 

Es stellt sich heraus, dass er unschuldig an den Waldbränden ist. Doch er beschreibt einen Geländewagen, den er in der Nähe eines Brandes sah. Diese Information könnte der Domäne auf der Suche nach dem Brandstifter helfen. Dennoch wird Hakon erneut gepflockt und sicher verwahrt.

 

Eine Weile später kommt Rick. Er lässt sich berichten, was geschehen ist. Diesem Bericht kann auch Frau bint Muley folgen, die ebenfalls noch eintrifft.

 

Der Prinz fordert die Vernichtung Hakons wegen unerlaubten Betretens der Wälder. Sein Auftrag wird kurz darauf ausgeführt.

 

Ein Gespräch über den Brandstifter und die bereits bekannten Spuren führt zu der Befragung einzelner Anwesender. Als Dr. Stellmacher Twopack verhört, stellt sich heraus, dass der Brujah im Revier des Prinzen gewildert hat, als er einen Waffendeal machte. Twopack ist in keinster Weise bereit, Rick einen Teil seines Gewinns zu übergeben. Das anfangs ruhige Gespräch endet nach Anschuldigungen gegen Rick, das er kein guter Prinz wäre, in einem Kampf der beiden Brujah. Twopack verliert und verlässt daraufhin die Domäne.

 


 

01.11.2003 Stellmacher ruft zu einem Informationsaustausch

 

Lediglich Tatjana (die irgendwie seltsam wirkt), Barbara, Weiding und Frau von Groneberg folgen der Einladung des Sicherheitschefs. Bis auf wenige Ausnahmen, die sich abgemeldet haben, haben die Bewohner der Domäne wohl kein Interesse an der Lösung des Problems "Brandstifter". Dies denken zumindest die Anwesenden.

 

Der größte Fortschritt bei der Suche nach dem Übeltäter ist zu diesem Zeitpunkt die Liste einiger verdächtiger Geländewagen, die zum Teil auch schon mit Peilsendern ausgestattet sind.

 

Herr Carstensen ruft zu späterer Stunde noch an. Er hat einige Apotheken in der Domäne abgeklappert und ist fündig geworden. Ein Mann soll in Bad Oeynhausen in den vergangenen Monaten mehrere Liter Kollodium gekauft haben. Außerdem hätte er jemanden in Osnabrück gesichtet, der zu der Beschreibung des Apothekers passen würde.

 

Nach dieser Information löst sich die Gesellschaft bald auf, da man zu diesem Zeitpunkt alle Erkenntnisse ausgetauscht hat und sich lieber weiter auf die Suche begeben möchte.

 


 

04.11.2003 Primogenssitzung

 

Das Primogen beschließt ein Kampftraining abzuhalten, bei dem die Anwesenheit jedes Domänenmitglieds "erwünscht" ist.

 

Alles weitere bleibt geheim.

 


 

22.11.2003 Kampftraining

 

Zu dem von Tatjana und Sebastian Kräuter (Ghul des Prinzen) geleiteten Kampftraining erscheinen die Primogene Barbara, Weiding, Schneider, von Groneberg, sowie Liz und Digger.

 

Nach einigen Übungen mit Schusswaffen und Schwertern wird das Stürmen eines Hauses geprobt. Dabei erhält Sebastian einen Anruf, dass sich bekämpfende Werwölfe in der Bielefelder Innenstadt gesichtet worden wären. Gemeinsam mit Tatjana und Barbara begibt er sich dorthin.

 

Kurz nachdem die drei verschwunden sind, erhält Schneider einen Anruf, dass der Brandstifter auf der Kahlen Wart wäre. Schnell fahren sie los. Es gelingt zwar nicht, den Täter zu schnappen, aber es  wird immerhin ein weiteres Feuer verhindert. Der Brandstifter flieht zu Fuß.

 


 

27.12.2003 Nachbarschaftshilfe

 

Der Einladung Barbaras folgen zunächst Herr Weiding, Frau von Groneberg, Dr. Stellmacher und Frau Jung.

 

Als es an der Tür klopft, bringen vier Werwölfe das ruhige Treffen durcheinander. Nachdem Stellmacher einige Prügel eingesteckt hat und geklärt wurde, dass der Brandstifter gefangen ist, wird eine Forderung zur "Nachbarschaftshilfe" gestellt. Die Kainiten erhalten zwei Stunden Zeit, ein Schwert aus einem Haus zu holen und es in ein Moor zu bringen.

 

Diese Aufgabe erweist sich als viel schwerer als zunächst angenommen. Zwei anwesende Menschen nutzen jede Gelegenheit, um die Kainiten anzugreifen, was dem einen den Tod einbringt. Der zweite wird mit einer passenden Erklärung nach Hause geschickt.

 

Das mit Runen übersäte Schwert allerdings ist das größte Problem. Es hat anscheinend seinen eigenen Willen und will das Haus nicht verlassen. Jeder, der es anfasst, bekommt eine Art Stromschlag. Frau Jung träufelt etwas Blut darauf und wird sogleich angegriffen und die Schwerthiebe kosten sie beinahe ihren Arm.

 

Schließlich gelingt es Frau von Groneberg das Schwert mit beiden Händen fest zu packen und in den Kofferraum zu befördern.

 

Als sie verspätet im Moor eintreffen, geht Dr. Stellmacher mit dem Anführer der Werwölfe zur Seite. Er kehrt mit nur einem Arm zurück. Die Strafe für die halbe Stunde Verspätung!

 

Auf dem Rückweg eröffnen Barbara und Weiding den anderen, dass sie noch einmal zu den Wölfen gehen würden. Die anderen sollen schon zurück zum Treffpunkt fahren. Doch das tun sie nicht, sondern warten, was Barbara und Weiding recht ungehalten macht.

 

Zurück im Haus stößt Tatjana nach kurzer Zeit zur Gesellschaft. Sie lässt sich alles erzählen. Dabei wird sie Zeugin eines Konfliktes zwischen Barbara und Stellmacher und Jung. Während die Gangrel den beiden Ungehorsam und Gefährdung der anderen vorwirft, prangert der Ventrue an, dass die Ancilla in ihrer Position die ganze Sache besser hätte koordinieren müssen.

 

Nach einigem Gerede ziehen sich die beiden Ancillae mit Weiding zurück. Als sie wiederkommen, straft Barbara sowohl Jung als auch Stellmacher, in dem sie ihnen ihre Klauen durch das Gesicht zieht. Beide erhalten die Auflage, diese Wunden zwei Wochen lang nicht zu heilen.

 


 

28.12.2003 Gefangen in Hamburg

 

Aus Teutoburg reisen Tatjana, Barbara, Dr. Stellmacher und Liz an. Sie treffen auf mehrere Gäste aus "Bremen" und Süddeutschland, sowie natürlich Hamburger Kainiten.

 

Plötzlich steht ein Schachbrett auf dem Tresen und niemand kann das Haus verlassen. Einige Kainiten, darunter Dr. Stellmacher führen gegen einen unsichtbaren Gegner eine Schachpartie, während alle anderen immer nervöser werden. Frau van Beienberg ist die erste, die die Kontrolle verliert, kann jedoch gebändigt werden.

 

Oberst Schlayer, der später eintrifft, ist ebenso gefangen, wie der Ghul eines Nosferatu.

 

Es werden schon Spekulationen laut, was geschehen würde, wenn die Sonne aufgeht, als auf einmal ein Mann mitten im Raum steht. Es ist Tiberius Grachus, ein sehr alter Nosferatu, der anscheinend einigen als Thamos bekannt ist.

 

Er strahlt eine ungeheure Macht aus, ist aber freundlich zu den anwesenden Kainiten. Die Frage nach den Ghulen, die mehrfach angegriffen hatten, beantwortet er nur einem jüngeren Nosferatu. Die anderen erfahren die Antwort nicht.

 

Kurz darauf verlässt der Methusalem das Treffen und alle können wieder hinausgehen.

 

Außerdem kann man noch ein längeres Gespräch zwischen den Brujah und Gangrel beobachten.

 

Mehr geschieht allerdings nicht. Doch wenn man die Gäste des Abends befragen würde, würden sie sicher antworten: "Es hat auch gereicht!"

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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