Geschehnisse
 

1. Halbjahr 2014

 

25.01.2014 Sabbat!

 

Die Einladung der Ventrue Nia Comtesse läuft vermutlich völlig anders, als sie geplant hatte. Das Eintreffen der ersten Gäste ist noch wie immer. Thane, Dr. Tauress, Talitha Cumi und schließlich Prinz von Lichtenstein beginnen mit Smalltalk, als d'Agincourt das erste Mal seit einigen Monaten auftaucht. Der Brujah zerrt eine gepflockte Person hinter sich her.

 

Kurz nach Anitas Eintreffen beginnt das Verhör. Es handelt sich um Helga, eine Tzimisce, die in Bielefeld für ein wenig Unruhe gesorgt hatte. Viel bekommen die Teutoburger aus der Sabbati jedoch nicht heraus. Zumindest nicht viel, was sie nicht eh schon wussten. Jedenfalls wird Hedwig als Anführerin bestätigt, von der zumindest ein Foto vorliegt. Weder Folter noch der Einsatz von Kräften bringen mehr aus Helga heraus.

 

Schließlich gehen d'Agincourt und der Prinz mit der Tzimisce nach draußen. Plötzlich und unvermittelt fällt Taya in Raserei. Manche der Anwesenden vermuten einen Zusammenhang mit der Vernichtung Helgas, der genaue Grund bleibt aber im Dunkeln.

 

Später treffen noch zwei Vampire ein, um das Gastrecht zu erbitten. Es handelt sich um Sirah und O'Bannon, die angeben, sich in Sachen Gangs auszukennen. Sie dürfen zunächst für drei Wochen in der Domäne bleiben. Auch Mashaka findet noch den Weg zur Gesellschaft.

 

Als plötzlich Taya erneut aufschreit, beginnt das Chaos. Die Malkavianerin liegt im Wintergarten am Boden und die Gastgeberin ist verschwunden. Während Thane ihr folgt, versuchen die anderen herauszufinden, was geschehen ist. Taya beschuldigt die Ventrue, zum Sabbat zu gehören.

 

Bei der Überprüfung des Hauses werden Kameras und Wanzen entdeckt, als plötzlich das Verschwinden des Prinzen bemerkt wird. Schnell machen sich alle auf den Weg, ihn zu suchen. Durch den frischen Schnee fällt es erst einmal nicht schwer, der Spur zu folgen. Von Lichtenstein wechselte offensichtlich nach einer Weile sowohl das Auto als auch die Richtung. Bei einem weiteren Wagenwechsel verliert sich die Spur.

 

D'Agincourt bittet in eine seiner Wohnungen, wo erst einmal in Ruhe überlegt werden soll, was zu tun ist. Soll man weiter nach dem Prinzen suchen oder dem Hinweis Thanes nachgehen, der die flüchtige Frau Comtesse und Hedwig zu einem Unterschlupf des Sabbat verfolgt hatte. Dort haben sich nach Angaben des Malkavianers weitere drei Sabbatianer versammelt.

 

Ein Schlag gegen diesen Unterschlupf würde auf einen Streich vermutlich einen Großteil des Sabbatrudels vernichten. Den Prinzen zu finden, wäre aber auch nicht gerade unwichtig. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, ob man den Prinzen nicht womöglich in eben diesem Gebäude finden würde.

 

In die Diskussion hinein meldet sich von Lichtenstein allerdings bei d'Agincourt und kehrt bald darauf zur Gesellschaft zurück, ebenso Thane.

 

Die Kenntnis über den Sabbatunterschlupf soll genutzt werden, um diese kampflos zur Strecke zu bringen. Thane wird damit beauftragt, für eine Brandstiftung zu sorgen, während der Prinz Feuerwehr und Polizei entsprechend manipulieren wird.

 

Ein letzter Aufreger ist ein erneuter Aufschrei Tayas, die danach in einer Art Schockstarre zu sein scheint, aus der sie in dieser Nacht offensichtlich nicht mehr befreit werden kann.

 


 

22.02.2014 Die Ruhe nach dem Sturm

 

Die kurzfristige Einladung Herrn Thanes lockt nur wenige Vampire nach Osnabrück. Zur Feier des 5. Sterns des Remarque-Hotels, dass der Malkavianer-Primogen somit dem Prinzen als mögliches Elysium anbieten möchte, erscheinen das Kind des Prinzen Frau Thaler und sein Mündel Frau de Chevalier. Auch Mashaka ist anwesend ebenso wie O'Bannon und Sirah. Die beiden werden begleitet von der Nosferatu Lola, die offensichtlich ebenfalls zu den Rats gehört.

 

Nach den sich überschlagenden Ereignissen des letzten Treffens verläuft dieser Abend eher ruhig. Es kommen zwar ein paar zweifelnde Fragen auf, ob der Sabbat wirklich besiegt ist und was mit den Ton- und Bildaufnahmen, die offensichtlich auf dem letzten Treffen gemacht wurden, geschehen sein mag. Antworten hat aber niemand.

 

So löst sich die Gesellschaft nach kurzem Anstoßen auf den neuen Stern nicht lange nach Mitternacht auf.

 


 

08.03.2014 Befreiungsaktion

 

Lediglich Mashaka begleitet den ehemaligen Sicherheitschef Thane nach Borgholzhausen, um dort ein vermeintliches Sabbatnest auszuheben. Der Malkavianer hat Informationen, die ihn zu der Annahme führen, dass Jam D. und ein weiterer Unbekannter seit einiger Zeit dort gefangen gehalten werden.

 

Zunächst läuft alles nach Plan und es gelingt schnell und geräuschlos einen Sabbati auszuschalten. Leider ist damit der Weg in den Keller noch nicht frei.

 

So hält Thane seine Tarnung als Ulf vom Sabbat aufrecht und wagt sich weiter in die Höhle des Löwen. Allerdings fliegt er schnell auf, vermutlich nicht zuletzt weil er seine Angst vor dem Feuer-Labyrinth im "Wohnzimmer" nicht verbergen kann. Beim anschließenden Katz und Maus Spiel bleiben die beiden Teutoburger dank ihrer Geduld zwar nicht ganz unverletzt aber doch siegreich. Die Sabbatianerin Katrin wird gepflockt und ihr Ghul getötet.

 

Bei der Durchsuchung des Kellers wird rasch der unbekannte Gefangene entdeckt. Ebenso bleibt Jam D.s Aufenthaltsort nicht lange verborgen. Doch ehe die Räume gänzlich durchsucht sind, gerät Mashaka in eine Falle und wird in einem Raum eingeschlossen. Seine fast panischen Rufe durch die Stahltür lassen nichts Gutes ahnen: in dem Raum begann mit Schließen der Tür ein Ofen zu feuern.

 

Thane eilt nach oben, um bei Katrin nach der Lösung des Problems zu suchen, die Sabbati jedoch ist verschwunden. Auch die Fernbedienung für die Feuerwände, die ihn von seiner Gegnerin trennen, funktioniert nicht mehr. Schlimmer noch, Katrin hat erneut die Kontrolle über das verhasste Feuer. Ihr gelingt die Flucht vor Thane aus der Wohnung und ehe der Ancilla hinterher stürmen kann, wird auch er von heruntersausenden Stahltüren eingeschlossen.

 

Durch eine Unachtsamkeit Katrins gelingt es dem fremden Gefangenen im Keller, sich zu befreien, die Sabbati erneut zu pflocken und die Treppe nach oben zu schleichen, während zur gleichen Zeit aus dem oberen Stockwerk die hinzu gerufene Anita herunter kommt.

 

Gemeinsam befreien sie die eingeschlossenen und die Camarilla-Vampire verlassen mit ihrer Gefangenen und den Befreiten das Gebäude in Richtung einer sicheren Unterkunft in Osnabrück. Dort angekommen wird als erstes Jam D. entpflöckt. Wie anzunehmen fällt der Toreador gleich in Raserei, kann aber mit vereinten Kräften beruhigt werden.

 

Zu Thanes Überraschung zeigt sich der Neonat in keinster Weise kooperativ, weigert sich, ihm, der er "nur" Primogen und kein Amtsträger ist, näheres über seine Gefangenschaft zu berichten. Anita fällt unvermittelt in Raserei und geht auf den Toreador los. Davon abgehalten, beruhigt sich die Gangrel bald wieder.

 

Der Fremde, übrigens ein Ventrue namens Guilliaume Asti, wurde nach eigenen Angaben geschickt, um nach Jam D. zu suchen, was dieser nicht als völlig abwegig abstreitet. Doch auch Asti verliert kein Sterbenswörtchen über seine Auftraggeber.

 

Jam D. erhebt sich schließlich und verlässt mit den Worten, die wichtigen Personen würden informiert werden, den Raum. Auf Thanes Hinweis, der Prinz wäre sicher interessiert daran, zeitnah die Informationen zu erhalten, sagt der geheimnisvolle Toreador ohne inne zu halten über die Schulter: "Der Prinz ist hier eher subordiniert."

 

Etwas verwirrt bleiben die anderen zurück und befragen schließlich Katrin, aus der sie allerdings auch nichts Neues herausbekommen.

 


 

18.04.2014 Rattentanz

 

Lange nicht mehr hat Teutoburg so viele Gäste gesehen wie in dieser Nacht. Die Rats - vor allem O'Bannon und Sirah - laden zum Rattentanz und viele kommen. Überwiegend Anarchen finden den Weg nach Bielefeld. Auch Lola ist zeitweilig anzutreffen.

 

Neben den Gastgebern finden sich aus Teutoburg ansonsten lediglich Thane und Mashaka ein. Kurz bevor der Malkavianer den Abend recht früh wieder verlässt, trifft noch Anita ein. Zu guter Letzt mischt sich noch der Toreador von Schwanheim ob der Uchte unters Volk. Der Brujah ACE aus Wien knüpft erste Kontakte in der Domäne.

 

Die Diskothek in dem alten Industriegebäude ist erfüllt von lauter Musik und den Anfeuerungsrufen rund um den Kampfring, in dem immer wieder Zweikämpfe ausgetragen werden. Auch ein paar Vorträge von Liedern und Gedichten fehlen nicht. Ist das Dargebotene jedoch nicht nach dem Geschmack der Gäste, so wird mit dem "Künstler" nicht gerade zimperlich umgegangen.

 

Ein Spiel soll die Gäste dazu bringen, sich aktiv mit den anderen auseinander zu setzen. Einige haben beim Einlass einen roten Pokerchip, andere einen weißen erhalten. Diejenigen mit den roten bekommen den Auftrag, so viele Chips wie möglich zu sammeln. Derjenige, der am Ende die meisten habe, werde einen Gewinn erhalten. Wer seinen weißen Chip allerdings bis zum Schluss verteidigen kann, erhält einen Gefallen bei den Rats.

 

Zunächst wird das Spiel nicht sehr ernst betrieben, doch schon bald gibt es regelrechte Chipjägergruppen. Und so kommt es, dass O'Bannon letztlich einen Nosferatu-Anarchen aus Hannover namens Papagasi als Sieger kürt. Als der Gewinn sich jedoch als eine Mitgliedschaft bei den Rats entpuppt, schlägt der Nosfertu diesen im wahrsten Sinne des Wortes aus und O'Bannon geht zu Boden. Einen Moment scheint es, als endete der Abend in einer Massenschlägerei. Doch der Anführer der Rats ruft zur Ordnung und so wird die Angelegenheit in einem Zweikampf im Ring geregelt.

 

Nach O'Bannons Sieg reichen sich die beiden Gangs die Hände und der Abend klingt ruhig aus.

 


 

16.05.2014 Vielseitige Gespräche

 

Es folgen zwar nicht viele der kurzfristigen Einladung des Prinzen, doch der Abend bietet dem aufmerksamen Gast in anregenden Gesprächen tiefe Einblicke.

 

Überraschend bringt Thane nach einigen Monaten Abwesenheit Frau Dr. Tauress mit. Die Malkavianerin scheint erst kürzlich wieder zu sich gekommen zu sein. Außerdem erbittet der Brujah ACE das Gastrecht in Teutoburg. Auch Mashaka bittet erneut darum, länger in der Domäne bleiben zu dürfen. Zu seinem Gastgeschenk weiß der Caitiff noch eine interessante Geschichte aus seiner Heimat zu erzählen.

 

Mitten in dem Gespräch über den besiegten Sabbat kommt Anita herein. Die Gangrel ist offensichtlich verletzt, kann ihren rechten Arm nicht nutzen, tut dies jedoch ab mit clansinternen Rangkämpfen. Auf die Frage, wie es ausgegangen sei, antwortet sie lediglich: "Man sollte sich nicht mit einem Ancilla anlegen."

 

Die Unterhaltung dreht sich um viele Themen, sowohl vampirischer als auch menschlicher Natur. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Geschichte, es wird anscheinend nichts ausgelassen.

 

Als Anita und Mashaka sich ohne zu Fragen anderen Themen zuwenden, werden sie vom Prinzen kurzerhand des  Raumes verwiesen, so dass sich die beiden eine ganze Weile in der Küche unterhalten (müssen).

 

Erst zur Erörterung der Frage "Was ist der Unterschied zwischen einem alten Neonaten und einem Ancilla" werden sie wieder herüber gebeten. Jeder der Anwesenden weiß eine andere Antwort zu geben und doch ist keine davon falsch zu nennen, viel mehr ergeben sie zusammengenommen ein vollständigeres Bild.

 

Nach kurzen Vieraugengesprächen mit allen Anwesenden erteilt der Prinz Anita, ACE und Mashaka das Gastrecht. Bevor von Lichtenstein das Treffen verlässt, lobt und dankt er noch einmal seinem alten Weggefährten Thane für seinen Einsatz beim Sieg gegen den Sabbat.

 

Dieser gibt nach Abreise des Prinzen das Lob und den Dank weiter an Anita, die erneut abwinkt, sie habe nur getan, was selbstverständlich sei.

 

Das offizielle Treffen löst sich bald auf, doch es wäre nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere sich mit einem der Anwesenden treffen würde, um die begonnenen Gespräche zu vertiefen.

 


 

14.06.2014 Ein afrikanischer Abend

 

Der Einladung des Caitiff Mashaka folgen erwartungsgemäß nur wenige. So kann der Afrikaner neben Frau Dr. Tauress lediglich neue Gesichter in seiner Wohnung begrüßen. Die Brujah Lichtenfels war bereits kurz nach dem Grauen Jahr in Teutoburg und kehrt nun zurück. Außerdem hoffen Herr Rudolph vom Clan Toreador und der Nosferatu Raoul auf neue Geschäftspartner. Sie kommen aus Tunis und sind Bekannte des Herrn Lacroix, der wohl bereits zu Zeiten Prinz Malforts gute Geschäfte mit dem Tremere-Ahnen tätigte.

 

Die Dekoration und auch viele Gespräche drehen sich um die afrikanische Kultur, wobei der Gastgeber sehr bereitwillig Rede und Antwort steht.

 

Gleichzeitig versuchen die beiden afrikanischen Gäste die Anwesenden von ihren Waren und Dienstleistungen zu überzeugen. Sie könnten 80 % aller Wünsche erfüllen, verkündet der Toreador selbstbewusst und eigentlich noch mehr.

 

Es ist ein weitgehend geselliger Abend, bei dem es einmal nicht um die Sorgen und Nöte der jüngeren Vergangenheit oder die Politik geht.

 

 

 

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