Geschehnisse

 

2012

 

14.01.2012 Erste Bilanzen

 

Zweieinhalb Monate nach dem letzten Treffen findet man sich erneut auf Einladung d'Agincourts in Bielefeld ein, um die Ergebnisse der vergangenen Wochen zusammenzutragen.

 

Zur Überraschung aller öffnet nicht der Brujah-Ancilla oder sein angekündigter Ghul die Tür, sondern ein Fremder. Dieser stellt sich als Japonschik vom Clan Ventrue vor. Er sei als Erster eingetroffen und wurde nach einem Anruf an d'Agincourt gebeten, die Gäste in Empfang zu nehmen. Der Brujah hätte dringend einer Sache nachgehen müssen.

Von Lichtenstein, Thane, Franz, Jam D und Frau Lichtenfels nehmen diese Erklärung hin und der Abend beginnt mit lockeren Gespräch. Ein Gangrel namens Schemm stellt sich vor, auch ein Tremere trifft etwas später ein. Herr Kleeberger wurde von seinem Clan geschickt, um den Ereignissen des vergangenen Jahres nachzugehen und neues über den Verbleib der hiesigen Tremere zu erfahren.

 

Wie es scheint, ist in der Domäne alles ruhig. Zumindest gab es seit dem letzten Treffen keinerlei Werwolfsichtungen.

Japonschik fragt, wer sich wo niedergelassen hat, um niemandem in die Quere zu kommen. Als er mit seinem Handy herumspielt, wird die Brujah Lichtenfels argwöhnisch und hakt nach, was er damit tue. Er spiele nur Autorennen ist seine dünne Antwort, die jedoch alle zu akzeptieren scheinen.

 

Der Ventrue hat anscheinend ebenfalls großes Interesse an den Ereignissen der Neujahrsnacht, in der angeblich Blut aus Waschbecken hoch drang oder an Wänden hinab floss (siehe Zeitung). Da dies alles außerhalb der Domänengrenzen geschah, sind die Anwesenden - mit Ausnahme Herrn Kleebergers - nicht sonderlich interessiert, zumal niemand ernsthaft an die Verwendung echten Blutes glaubt.

 

Kurz darauf hängt Japonschik sein Jackett an einen Schrank und verlässt den Raum. Sogleich werden die Taschen nach dem Handy durchsucht. Doch stattdessen wird ein Brief gefunden. Darin schreibt eine bis dato unbekannte Setitin, dass man in der Sache der Neujahrsvorfälle zusammenarbeiten solle, um die Bedrohung abzuwenden. Eine handschriftliche Notiz bringt den Verdacht auf, dass es sich bei dem angeblichen Ventrue, um den bereits bekannten Dr. Cohn handelt.

 

Dieser scheint im Übrigen das Treffen verlassen zu haben. Stattdessen taucht ein wutschnaubender d'Agincourt auf, der sich darüber auslässt, dass er zwei Stunden auf der Suche nach Kaviar für den ungebetenen Gast war.

 

Schnell begeben sich einige nach draußen und schauen im Auto des Prinzregenten nach, ob die dort verwahrten sicheren Handys noch da sind, von denen in den Gesprächen mehrfach die Rede war. Eine Überprüfung des Koffers ergibt letztlich, dass eines fehlt. Es wird beschlossen, das sichere Netz neu aufzusetzen und die Handys erst am Dienstag zu verteilen.

 

Nun gibt es also eine weitere Partei, die erneut ihre Finger nach Teutoburg ausstreckt. Dabei hatte man gehofft, die Domäne zunächst in Ruhe wieder aufbauen zu können.

 

Jedenfalls trennt man sich schließlich mit der Vereinbarung, alsbald ein neues Treffen zu veranstalten und dort hoffentlich weitere Ergebnisse zusammenzutragen. Jam D. verspricht noch, dass sich nach Frau Sommer umsehen werde, die nicht auf dem Treffen erschienen ist. Man will nämlich ausschließen, dass Dr. Cohn auch sie irgendwohin geschickt hat.

 


 

11.02.2012 Unangenehme Überraschung

 

D'Agincourt bittet jeden, den er erreichen kann zu einer Adresse in Bielefeld. Ein Anrufer hatte ihn auf fehlende Verbindung zum Bewohner dieser Wohnung aufmerksam gemacht - vermutlich ein Tremere. Sollte es sich um Kleeberger handeln?

 

Der Prinzregent, Thane, die Gangrel Franz und Schemm sowie Frau Lichtenfels dringen gemeinsam mit der Geißel in das Haus ein. Eine verschlossene Tür, die nur unter Schmerzen berührt werden kann, versperrt den weiteren Weg in die stromlose Wohnung.

 

Eine andere Tür führt in ein Badezimmer, in dem offensichtlich jemand einen unschönen Tod fand, übrig sind nur Blut und Asche.

 

Nachdem es endlich gelingt, die verschlossene Tür zu öffnen, kann in der Wohnung der Strom wieder angeschaltet und alles durchsucht werden.

 

Die gefundenen Unterlagen deuten tatsächlich darauf hin, dass es sich bei dem Opfer - das in den letzten Zeilen von starker Hitze in seinem Körper und gewünschter Abkühlung schrieb - um einen Tremere handeln müsse. Allerdings ist sich niemand sicher, ob es nun Kleeberger war oder ein anderer womöglich nicht angemeldeter Tremere.

 

Nach längeren, fruchtlosen Diskussionen und Überlegungen zu den Ereignissen, werden Aufgaben verteilt und die Gesellschaft trennt sich.

 


 

24.03.2012 Seltsame Ereignisse

 

Die Einladung der Geißel der Domäne, Comte d'Agincourt, nehmen Jam D., sowie die beiden Gangrel Franz und Konrad an. In der Hauptsache dreht sich der Abend um die Untersuchungsergebnisse der Gangrel in Lemgo.

 

Diese lassen vermuten, dass das Treiben von Lemgoer Hexenjägern des 16. Jahrhunderts noch heute Auswirkungen zeigt und deren Nachkommen und ehemaligen Wohnsitze/Arbeitsplätze in den heutigen Nächten von einer unheimlichen, bedrohlichen Macht heimgesucht werden.

 

Auch Haus und Clan Tremere und deren mögliche Verquickungen in die Ereignisse werden diskutiert. Die größte Hoffnung einiger Anwesender äußert sich in dem Wunsch, Kontakt mit den während des Jahres der Wolflinge verschollenen Tremere aufzunehmen, um etwas mehr Klarheit in diese seltsame Angelegenheit zu bringen. Ein Ansinnen, das beim später zu dem Treffen hinzu stoßenden Prinzregenten nicht auf all zuviel Gegenliebe zu stoßen scheint.

 

Man einigt sich auf weitere Nachforschungen in den kommenden Wochen und zieht dann nach stundenlangen Spekulationen, geäußerten Ängsten und krausesten Theorien seiner Wege.

 


 

21.04.2012 Entlaufene Hunde

 

Eine seltsame Zeitungsannonce (s. Zeitung) sorgt für eine weitere Zusammenkunft der Kainiten Teutoburgs.

 

Der unbekannte Verfasser nennt sich Gautler und sucht seine "zauberhafte" Promenadenmischung namens Malfort. Sollte es tatsächlich ein Zufall sein, dass jemand wie ein Stadtschreiber zur Zeit der Hexenjagd heißt und jemanden mit Namen des verschwundenen Prinzen sucht?

 

Nein, denken sich von Lichtenstein, d'Agincourt, Thane und Jam D. und treffen auf Maximilian Mehrenbusch, seines Zeichens Nachfahr eines Hexenjägers (und selber als solcher aktiv??).

 

Der Mann fragt händeringend nach Malfort, lässt sich aber schließlich überzeugen, mit in eine Wohnung zu gehen und berichtet dort: Vor vielen Jahren gab es einen bösen Hexer namens Ludwig Märker in der Region. Die Jäger wurden seiner nicht Herr und so schlossen sie einen Pakt mit den Tremere. Dafür, dass sie Märker bannten, würden die Jäger die Vampire künftig in Ruhe lassen.

 

Seither wurde dieses Bannungsritual jedes Jahr unter Anwesenheit zweier Hexenjäger, deren Blut und Glauben benötigt wurden, erneuert. Mehrenbusch hat den letzten acht Ritualen beigewohnt. Doch das Ritual fand nun zwei Jahre lang nicht statt und so beginnt sich Märker langsam zu befreien.

 

Mehrenbusch macht ihn für die seltsamen Morde in den vergangenen Wochen verantwortlich, da es sich bei den Toten um Nachfahren der ursprünglichen Hexenjäger Arndt, Clauss, Mehrenbusch und Gautler handelt. Alle Mitglieder der Familien sind derzeit in Gefahr.

 

Der Jäger wird mit dem Versprechen für Hilfe zu sorgen und in Kontakt zu bleiben entlassen.

 

Die Kainiten vermuten, dass der Hexer auch für den Tod des unbekannten Tremere verantwortlich ist. Wie genau er allerdings besiegt werden kann, können wohl nur die Tremere sagen. Also wird beschlossen, in diese Richtung die Fühler auszustrecken und alte Bekannte zu kontaktieren.

 


 

18.08.2012 Ein neuer Prinz

 

Den Domänenmitgliedern flattert die Einladung eines ihnen noch unbekannten Tremeres ins Haus. Xaver Sonnleitner bittet in das Hotel Adler in Bielefeld.

 

Da niemand in eine Falle tappen möchte, treffen sich auf Ruf d'Agincourts die Domänenmitglieder zunächst in einer Wohnung in der Nähe und besprechen das Vorgehen. Anwesend sind hierbei nicht nur der Brujah, von Lichtenstein, Thane, Jam D. und Schemm, sondern auch die neu angereiste Malkavianerin Taya Tauress und ein gewisser Herr Schmidt, seines Zeichens Caitiff.

 

Der Ventrue von Lichtenstein ruft sich zum Prinzen aus. Allerdings mit dem Nachsatz, dass, sofern Malfort kraft und willens das Amt wieder zu übernehmen zurückkehren sollte, er dieses bereitwillig zurückgeben werde.

 

Anschließend trifft man sich zu einem unspektakulären Treffen mit dem Tremere. Der Neonat plant in der Domäne zu verbleiben, bis entweder Herr Malfort zurück gekehrt, der Hexer Märker gebannt ist oder er bei dem Versuch der Bannung sein Leben gelassen hat.

 

Um dieses Vorhaben umzusetzen, wird eine Durchsuchung der Ulenburg ins Auge gefasst, da man hofft, dort die notwendigen Informationen zu finden. Außerdem soll Kontakt zu den Setiten aufgenommen werden, die vermutlich ein Exemplar einer für den Fall wichtigen Biographie besitzen.

 

Der Rest des Abends verläuft mit ruhigen Gesprächen über Elysien und ähnliches.

 

Für Furore sorgt an diesem Abend lediglich noch der Caitiff. Er benimmt sich so daneben, dass Schmidt nach Hamburg abgeschoben wird, natürlich nicht ohne gewisse Dinge zu vergessen...

 


 

15.09.2012 Geschäfte

 

Es finden sich d'Agincourt, Thane, Jam D., Schemm und Frau Tauress ein. Der Gangrel Vedran Lech trifft in der Domäne ein. Er ist augenscheinlich ein alter Bekannter der Malkavianerin.

 

Nach Eintreffen des Prinzen erscheint noch Dr. Cohn und bietet neben der bereits angebotenen Biographie Arndts einen Hinweis auf den Verbleib Herrn Malforts an. Als Preis verlangt er den Ravensberger Park als Freihandelszone, welchem letztlich entsprochen wird.

 


 

29.12.2012 Hotel Goldener Adler

 

Erneut lädt der Tremere Sonnleitner die Domäne in sein Hotel. Thane, Frau Tauress und die Gangrel Franz, Schemm und Lech sind anwesend. Als weiterer Gast findet sich die Gangrel-Neonatin Anita ein.

 

Letztere scheint nicht gut auf Setiten zu sprechen zu sein. Jedenfalls wird sie offensichtlich sehr wütend, als von der Freihandelszone erzählt wird.

 

Nachdem die Gangrel sich eine Weile nach draußen zurückgezogen haben, verkündet Franz, dass er nach einer kurzen Reise in seine alte Heimat das Primogensamt übernehmen werde.

 

Ein Blick in die Biographie Arndts lässt Herr Sonnleitner vermuten, dass der richtige Zeitpunkt für das Bannungsritual am Jahresbeginn liegt. Deshalb beendet er bald das Treffen, um sich vorzubereiten.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

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