Geschehnisse
 

1. Halbjahr 2010

 

30.01.2010 Bewegende Erzählung

 

Die recht kurzfristige Einladung des Censors lockt dennoch einige Mitglieder und Gäste der Domäne nach Bünde. So können der Gastgeber und sein Kind Frau Thaler Thane und dessen Kind Frau Schwanberger, Frau Weber, die Nosferatu Hauenschild und Pembroke, sowie die Brujah d'Agincourt und Pandora begrüßen.

 

Hauptgesprächsthemen sind einmal mehr der kollektive Traum von einer unbekannten Bedrohung und das Verschwinden des Ventrue von Braunau. Spekulationen über einen Zusammenhang werden zunächst vom Sicherheitschef abgelehnt. Der Traum weise auf die Militia Angelorum hin, die vor einigen Jahren in der Domäne ihr Unwesen trieb, jedoch besiegt wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt gäbe es keinerlei Hinweise auf ein erneutes Auftreten der fanatischen Gruppe.

 

Völlig unerwartet beginnt Hauenschild - sichtlich bewegt - von seiner eigenen Entführung vor ein paar Jahren zu berichten. Er war damals von den Handlangern eines "Meisters" festgesetzt und quasi in letzter Sekunde befreit worden. Der Ancilla befürchtet, dass weitere Personen entführt worden sein könnten.

 

Pembroke verlässt zeitweilig das Treffen, um die Kopie eines Buches zu holen, in dem die Gefangenen des Meisters sorgsam dokumentiert worden waren. Das Thema führt zu teils sehr heftigen Diskussionen sowohl über die Hintergründe als auch das weitere Vorgehen. Vor allem die Herren Thane und d'Agincourt geraten mehrmals aneinander.

 

Letztlich endet das Treffen mit der Verteilung von Aufgaben an die Anwesenden, denn allen ist aufgrund der bisherigen Vermutungen klar, dass Herr von Braunaus Frist nicht ewig lang ist.

 


 

20.02.2010 Ereignisreich in Löhne

 

Kaum haben sich von Lichtenstein, Hauenschild, Thane, Laudage, Saschka, Frau Weber und d'Agincourt in der Löhner Wohnung des Prinzen eingefunden, erhält der Sicherheitschef einen telefonischen Hilferuf des vermissten Herrn von Braunau. Der Ventrue befindet sich anscheinend unweit des Treffpunkts in einer Wohnung und wird angegriffen.

 

Schnell machen sich die Kainiten auf den Weg und gelangen schließlich zu einer Schreinerei. Schon bald haben sie traurige Gewissheit: Sie waren zu langsam. Von dem entführten Ancilla finden sie nur noch die sterblichen Überreste. Von seinen Peinigern ist jedoch erstmal keine Spur zu sehen.

 

Stattdessen befinden sich zwei gepflockte Nosferatu in der Werkstatt, die sogleich befreit werden. Edith und Graf Westarp schildern den Teutoburgern nach ihrer Befreiung, was vorgefallen ist. Von Braunaus Pflock hatte sich durch eine Unachtsamkeit der Entführer gelöst und es gelang dem Ventrue einen von ihnen zu überwältigen und dessen Handy an sich zu nehmen. Allerdings hatte er in seinem geschwächten Zustand gegen die Übermacht seiner Gegner letztlich keine Chance und wurde vernichtet.

 

Gemeinsam mit den Befreiten kehren alle zur Wohnung des Prinzen zurück, natürlich nicht ohne Wachen an der Schreinerei zu belassen. Kurz darauf treffen nacheinander Frau Wörmann und der Prinz ein, der den beiden Nosferatu das Gastrecht gewährt.

 

Bei dem Versuch, die Ereignisse um das Verschwinden von Braunaus zu klären, sind es immer wieder die Neuankömmlinge, die zu ihrer Geschichte befragt werden. Sie stammen ursprünglich aus der Domäne Kiel, wo sie anscheinend vor rund 10 Jahren in die Fänge der Militia Angelorum geraten waren. Nach Jahren der Starre erwachten sie vor einigen Nächten und bekamen so mit, dass ihre Entführer angegriffen und sie selber in diese Schreinerei gebracht wurden. Sie berichten, dass man ihnen eine kleine Menge Blut abgenommen und sie gefüttert habe. Dem Ventrue hingegen wurde eine größere Menge Blut abgezapft. Die Entführer sprachen von einem Meister, weshalb sie davon ausgehen, dass diese nicht zur Militia gehören.

 

Diese Erzählungen stoppen natürlich nicht die Spekulationen, an denen sich auch die später noch eintreffenden Pembroke und Lillith beteiligen.

 


 

13.03.2010 Unbekannter Gastgeber

 

Thane, Frau Weber und Saschka folgen der Einladung des mysteriösen Informanten nach Schlangen in der Nähe von Detmold am Rande der Domäne.

 

Thane berichtet von einem 'Gefühl jemand weiteres sei dort', was auf einen gewissen Unglauben stößt. Bei der angegebenen Adresse werden die drei von einem orientalischen Herrn begrüßt, der sich als Sven Johannson vorstellt. Er bietet seinen Gästen Getränke und 'haluzinogene Zusatzstoffe' an, worauf aber keiner eingeht. Mehrere Schlangen befinden sich im Haus verteilt und auch das Angebot und Gebaren des Gastgebers lassen keine Zweifel offen: Es handelt sich um einen Setiten.

Er macht den Anwesenden das Angebot: Ein Schriftstück mit der Informationen 'was' der Meister ist und einen Namen. Entweder für Geld oder etwas Ideelles. Die drei Teutoburger beraten sich, einig dass ein Geschäft mit den Setiten umgangen werden müsse, aber nicht sicher was man tun könne. Thane führt ein paar Telefongespräche bis der Gastgeber hinzugezogen wird und man sich auf eine Geldsumme einigt, zahlbar innerhalb einer Woche.

 

Um das Geschäft mit jemand anderem noch zu besprechen geht der Gastgeber telefonieren, als eine Explosion das Haus erschüttert. Das Telefon ist detoniert, der Gastgeber tot.

 

Während der sofort begonnenen Suche nach der besagten Information trifft noch die Nosferatu Edith ein.

 

Wie sich herausstellt hat der Setit das Passwort zu seinem Netbook mit einem Rätsel verschlüsselt. Kurz bevor die Anwesenden es lösen können, hallt ein Wutschrei durch die Wohnung. Ein weiterer Unbekannter beschuldigt die Teutoburger lautstark des Mordes. Nachdem er überzeugt wurde, dass dem nicht so ist, stellt er sich als Dr. Cohn vor. Er ist der Meister des toten Setiten und lässt den Dreien freie Hand, die Information zu finden.

 

Der Laptop wird geknackt und in einem weiteren Rätsel wird der Ort des Versteckes offenbar: "Unter der Tanne am Feldeingang". Sofort begibt man sich nach draußen und untersucht alle Tannen. Als Frau Weber fündig wird, nimmt ihr Dr. Cohn den Umschlag mit der Information ab. Da taucht plötzlich aus dem Nichts der Nosferatu von Westarp auf und rammt dem Setiten einen Pflock ins Herz. Doch die gewünschte Wirkung tritt nicht ein und mit der wütenden Bemerkung "Mein Herz ruht in Ägypten, der Preis hat sich soeben verdoppelt" stürmt er, die "verräterische Camarilla" schmähend zurück ins Haus. Den Nosferatu verfluchend, der mit seinem Handeln jegliche Gelegenheit auf einen eigenen Schlag zunichte machte, folgt Thane dem Setiten. Währenddessen verschwindet Westarp gleich wieder.

Mit der Bemerkung das Propagandamaterial, dass der Angriff ihm liefere und in der Hoffnung, dass er nicht noch mehr davon bekäme, wenn die Bezahlung ausbliebe, verabschiedet sich Dr. Cohn. Das Schriftstück und eine Bankverbindung lässt er jedoch zurück. Thane spricht in den leeren Raum hinein noch einige wütende Worte an den Grafen von Westarp, den er weiterhin dort 'zu spüren' glaubt und die Vampire kehren zurück in das nahe Teutoburg.
 


 

09.04.2010 (Un)friede

 

Einmal mehr dient die vom Prinzen zur Verfügung gestellte Wohnung als Treffpunkt. Thane, sein Kind Frau Schwanberger, Frau Weber, die Herren Pembroke und d'Agincourt, sowie Atze und die Toreador Lillith reden fast ausschließlich über die Vorfälle rund um die Setiten und den Meister. Frau Lenners späteres Eintreffen ändert nichts daran.

 

Auch wenn stundenlang überlegt und die Fakten und Vermutungen hin und her gewälzt werden, will die große Erkenntnis nicht kommen. Die Stimmung erscheint locker, jedoch nur auf den ersten Blick. Auch das von Zeit zu Zeit erklingende Gelächter kann nicht darüber hinwegtäuschen,  dass sich einige der Anwesenden nicht grün sind. Selbst dem nicht ganz so aufmerksamen Beobachter bleiben die Spitzen und verbalen Attacken untereinander nicht verborgen.

 

Ein paar Ergebnisse oder besser neue Ansätze für Nachforschungen finden sich trotzdem. Dennoch ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gesellschaft schon bald nach Mitternacht auflöst.

 


 

08.05.2010 Tot eines Handlangers

 

Erneut treffen einige Mitglieder und Gäste der Domäne in der Wohnung des Prinzen zusammen. Herr von Lichtenstein,  Herr Thane, Frau Weber, Graf von Westarp, Edith, Pandora und Frau Thaler treffen erneut auf Herrn von Hohenstein, den sie zum Teil nur einen Monat zuvor als Ghul Frau Lenners kennengelernt hatten. Inzwischen ist er ihr Kind, wohnt jedoch ohne seine Erzeugerin dem Treffen bei, dass die Festnahme des Gesuchten Handlangers des "Meisters" Weißdorn bringt.

 

Bei der Befragung stellt sich dieser als sehr stur heraus. Es ist allerdings offensichtlich, dass er nicht in der Lage ist zu reden, selbst wenn er wollte. Als er schließlich versucht, sich das Leben zu nehmen, greifen die Nosferatu beherzt ein und geben dem Ghul Blut. Der so wieder zu Kräften kommende, verstirbt allerdings dennoch kurz darauf und dies auf äußerst bedenkliche Art: Sein Herz explodiert regelrecht.

 

Niemand kann sich erklären, wie das geschehen konnte. Und so wird der später eintreffende Prinz Malfort besorgt über die Geschehnisse informiert. Auch er kann den Kainiten nicht weiterhelfen, erscheint jedoch recht ruhig.

 

Erneut bringen die Diskussionen keinen weiteren Durchbruch und die Gesellschaft löst sich nach einigen  Gesprächen unter vier Augen bald auf.

 


 

05.06.2010 Neues vom Meister

 

Nur wenige nutzen das Angebot eines Treffens: Thane mit seinem Kind Verenice, Frau Wörmann, Frau Weber, d'Agincourt, Edith und von Hohenstein führen dennoch sehr aufschlussreiche Gespräche.

 

Ein "aufgetauchtes" Schreiben von Braunaus an Frau Lenner sowie eine Tagebuchseite des Domänengründers Konrad von Tecklenburg bringen erneut das Thema "Meister" auf den Plan. Auch wenn wieder niemand einer Lösung näher kommt.

 


 

26.06.2010 Ultimatum

 

Es finden sich neben Malfort und den anderen Tremere Frau Wörmann und Frau Weber, Herr von Lichtenstein, Herr Thane, die Nosferatu Graf von Westarp und Edith sowie der Brujah d'Agincourt ein. Der Abend ist einmal mehr von Diskussionen um den Meister geprägt. Aber es geht durchaus auch um Etikette, Ansehen und andere gesellschaftliche Dinge.

 

In Vier- und Sechsaugengesprächen werden offensichtlich einige Absprachen getroffen, die jedoch nicht an die Öffentlichkeit dringen.

 

Nachdem sich der Prinz und kurz darauf auch von Lichtenstein verabschiedet haben, fällt erst nach einiger Zeit das Verschwinden Frau Webers und d'Agincourts auf. Als man sie unversehrt auf dem Rückweg zum Haus des Prinzen findet, ist vor allem der Sicherheitschef äußerst ungehalten.

 

Der Brujah und die Tremere hatten an der Haustür einen Zettel mit der Aufschrift "Wir müssen reden. An der Fahrradbrücke." gefunden. Die Pappe war anscheinend von Krallen geritzt worden. D'Agincourt teilte mit, er habe der Sache nachgehen wollen, ohne die anderen Anwesenden in Gefahr zu bringen.

 

An besagter Brücke waren die beiden auf den Anführer der Werwölfe Elias gestoßen. Er forderte, dass die Erweiterung der Müllkippe in Kirchlengern zu stoppen sei. Die Kainiten erhielten laut d'Agincourt Zeit bis zum 1. November.

 

Nach einigen weiteren Streitereien zwischen Thane und dem Brujah löst sich die Gesellschaft auf.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

 

 

 

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