Geschehnisse
 

1. Halbjahr 2005

 

08.01.2005 Kriegsrat

 

Rick, Tatjana, Barbara, Twopack und Karmann treffen in Hamburg auf viele - auch hochrangige - Gäste. Vor allem aus Norddeutschland hat sich fast alles mit Rang und Namen eingefunden, um über das weitere Vorgehen gegen Maxwell zu beraten. Darunter Prinz Kohlhas und Ahnsherr Corelli aus Berlin sowie Prinz Magnis aus Marburg. Auch Dr. Stellmacher wird Zeuge der Besprechungen.

 

Das wichtigste Ergebnis des Abends ist wohl, die Einsetzung eines Kriegsrates mit Mitgliedern aus jedem Clan. Dazu gehören Tatjana und Hagen aus Hamburg für die Brujah, Barbara für die Gangrel, der Nosferatu Gabriel Bennet aus Hamburg, der Tremere Brunner aus den Isar-Auen und Herr von Stein für die Ventrue aus Hamburg. Der Malkavianer-Neonat Michael Schmitt aus München wird zwar von der Runde ausgewählt, muss allerdings noch die Bestätigung seines Clans einholen. Ähnliches gilt für den Abwesenden Toreador-Ancilla Darius Quin Anthos aus Passau, mit dessen Aufstellung der Berliner Ahn Corelli augenscheinlich nicht ganz einverstanden ist. Doch auch diese beiden Clans werden in Kürze den Kriegsrat ergänzen. 

 

Ansonsten werden der Brujah Hagen zum Ancilla und Dr. Stellmacher wieder zum Neonaten erhoben.

 


 

15.01.2005 Kurzfristige Einladung

 

Nur wenige Mitglieder der Domäne folgen der Einladung des Brujah Primogens Schneider nach Enger. Tatjana, Barbara, Twopack, Mara Zoe, Lehmann und der Toreador Rotschild diskutieren mit ihrem Gastgeber mal wieder endlos über Bremen und die Suche nach dem in Teutoburg vermuteten Tempel. 

 


 

19.02.2005 Dr. Stellmacher ist zurück

 

Der Ventrue-Neonat lädt die Domäne in den Grünen Jäger in Osnabrück, um die Werbetrommel für die Kriegskasse zu rühren. Doch vor der Gaststätte fängt Schneider die Kainiten ab und geleitet sie zu einem anderen Ort. Der - vermutlich etwas paranoide - Grund ist eine kurzfristig entdeckte Ausstellung von Reptilien in unmittelbarer Nähe. Dr. Stellmacher schickt sogleich einen Mitarbeiter, um das ganze zu untersuchen.

 

Twopack, Karmann und Barbara sind ansonsten die einzigen, die der Einladung gefolgt sind. Erneut dreht sich das Gespräch vorwiegend um die Setiten, wobei zu Bremen nun auch Ingolstadt und Regensburg vermehrt angesprochen werden. Auch die an den Sabbat gefallene Domäne München ist ein wichtiges Thema.

 

Schließlich ziehen sich Dr. Stellmacher und Barbara zurück, um ein paar Dinge zu besprechen. Als sie anderthalb Stunden später zu den anderen zurückkehren, sind die zwar neugierig, erfahren jedoch nicht, was besprochen wurde.

Stellmacher erhält letztlich noch einen Anruf seines Mitarbeiters, der ihm mitteilt, dass die Ausstellung harmlos zu sein scheint.

 


 

26.02.2005 Marburg

 

Gräfin Magnis hat die Kainiten Deutschlands und Österreichs zu einem geselligen Beisammensein nach Marburg eingeladen. Tatjana, Barbara und Dr. Stellmacher treffen dort auf viele Bekannte, aber auch neue Gesichter. Besonders Clan Gangrel ist sehr stark vertreten. Der höchste Gast des Abends geht fast unter, weil ihn anscheinend kaum einer kennt: der Archont Marquis Dumont. Auch Herr Malfort lässt sich nach langer Zeit einmal wieder blicken.

 

Plötzlich werden zwei weiße Leichensäcke vor die Tür geworfen. Als sie geöffnet werden, kommen die gepflockten Nosferatu Tölpel und Birger Storm zum Vorschein. Nach ihrer Befreiung berichten sie von den entsetzlichen Taten des Sabbat in München.

 


 

19.03.2005 Aufruhr in Melle

 

Die Caitiff Saskia hat die Domäne eingeladen und es kommen Weiding, Schneider, Stellmacher, Frau Jung und Karmann. Der Gangrel Ruben Fernandez aus Marburg und Marie-Amelie, eine Malkavianerin aus Luxemburg komplettieren das Treffen. Doch es ist das ganze Gegenteil der letzten eher ruhigen Domänenzusammenkünfte. Schon früh beginnen Stellmacher und Schneider, die Gastgeberin mit Fragen zu bedrängen. Der "Zufall", dass Saskia in das Haus einlädt, vor dem letzten Sommer Liebigs Handy gefunden wurde, erscheint ihnen doch etwas zu groß. Aber der Caitiff gelingt es immer wieder, von den Befragungen abzulenken.

 

Eine Hilfe dabei ist - wohl eher unfreiwillig - Liz Jung. Sie erhält ständig Anrufe und verlässt schließlich für eine Weile das Treffen. An ihrer Seite anscheinend Ruben. Nach ihrer Rückkehr erzählt sie von einem Stalker, der sie nervt. Ruben würde ihn beobachten. Der kommt eine Weile später wieder und nur kurz darauf sorgt ein weiterer Anruf für Aufruhr. "Die Polizei ist im Anmarsch wegen eines zusammengeschlagenen Mannes.", lauten die Worte Frau Jungs.

 

Schnell wollen die Kainiten die Wohnung verlassen, aber Saskia hält sie auf und so ist es schließlich zu spät. Eine Polizistin kommt herein und befragt die Anwesenden, während Liz mit dem Zeugen verschwindet, ohne Weiding zu bemerken, der in ihrem Schlepptau ist.

 

Nachdem sie die Beamtin losgeworden sind, brechen die Vampire die Zelte ab und fahren nach GM-Hütte. Gerade dort angekommen, greift Saskia sie an, kann jedoch überwältigt und gepflockt werden. Fast zeitgleich kommt ein Anruf Weidings. Er hat den Unbekannten und Frau Jung zu der altbekannten Reptilienhandlung in Melle verfolgt.

 

Erneut geht es zurück nach Melle. Vor der Reptilienhandlung geht allerdings alles etwas durcheinander. Die Kainiten hören einen unheimlichen Singsang, der sie zu raschem Handeln verleitet. So kommt es, dass Karmann und Weiding draußen bleiben, während Stellmacher, Schneider und Ruben hineinstürmen. Das der Gast aus Luxemburg plötzlich verschwunden ist, merken sie erst viel später.

 

Drinnen stoßen die Kainiten auf einen Tempel der Setiten, die gerade dabei sind, Herrn Liebig das Herz zu entnehmen. In einem kurzen aber heftigen Kampf gelingt es ihnen, sie zu besiegen und Frau Jung und Herrn Liebig zu befreien. Allerdings nicht ohne Dr. Stellmacher - im wahrsten Sinne des Wortes - zu verlieren. Ruben läuft in Raserei davon.

 

Endlich melden sich die bisher vergeblich angerufenen Tatjana und Barbara. Sie lotsen die Kämpfer in ein Haus in Herford, wo sie sich mit den Hamburgern Herrn von Stein und Hagen beraten hatten. An diesem Ort treffen kurz darauf auch Herr Malfort, Herr Hutten (ein Tremere aus Hamburg), Frau Magnus und Gräfin Magnis ein. Auch Stellmacher findet wieder zur Gruppe. Ebenso Ruben.

 

Die Befragung der Kainiten verläuft unter viel Geschrei und gesenkten Köpfen. Die Älteren sind recht ungehalten, über die Fehler, die passiert sind. Liz Jung bekommt vermutlich den meisten Ärger, weil sie dem Setiten-Ghul so einfach gefolgt ist und zugab, ihm Informationen gegeben zu haben.

 

Doch letztlich ist das Ziel erreicht: Liebig ist wieder da!

 

Schließlich bittet Barbara die letzten Gäste zu gehen, da sie noch viel zu tun hat, z.B. die Jagd nach den entkommenen Caitiffs und Setiten.

 


 

09.04.2005 Blutjagd

 

Kaum ist die Sonne untergegangen als die Kainiten der Domäne einen Anruf erhalten. Leider wird außer Twopack, Karmann und Schneider zu dieser frühen Stunde niemand erreicht. Tatjana und Barbara rufen die Leute zusammen, um die Blutjagd auf die Clanlosen Saskia und Tenebra zu vollstrecken. Schneider selber hat keine Zeit, schickt aber seinen Ghul Herrn Kröger. Auch Herr Hauenschild findet nach langer Zeit einmal wieder den Weg zu einem Treffen.

 

Die Gäste finden sich in einem einsamen Haus in Büttendorf ein, das der Prinz der Domäne künftig als Treffpunkt zur Verfügung stellt. Dummerweise haben die Handwerker es noch nicht geschafft, den Strom anzuschließen. So muss nicht nur mit Kerzen Licht gemacht werden, sondern sie dienen auch als Wärmequelle für die fünf anwesenden Ghule.

 

Liebig, der sich aus verständlichen Gründen auch an der Jagd beteiligen wollte, muss kurzfristig absagen.

 

Nicht lange nachdem Barbara sich für eine Weile entschuldigt, klopft es an der Tür. Saskia kommt mit ihrem üblichen "Hi!" herein. Doch schnell erkennt sie, wen sie vor sich hat und rennt fluchend davon. Alle Anwesenden jagen ihr hinterher und können die Caitiff schließlich dingfest machen.

 

Das Verhör ist nichts für zimperliche Personen. Aber außer einer Adresse in Bielefeld, an der sich angeblich ein weiteres Setitennest befinden soll, und vielen Beleidigungen ist nichts aus Saskia herauszubekommen. Als ihr Blut, dass aus mehreren Wunden austritt, die anderen Kainiten fast außer Kontrolle bringt, schaffen die Ghule sie in die Diele und räumen schnell auf. (Schon um ihrer eigenen Sicherheit willen...) Der Versuch, die Wunden der Gepflockten mit Feuer zu schließen, endet mit einer reichlich verwesten Leiche. Die Caitiff Saskia ist Geschichte, die Blutjagd ist vollstreckt.

 

Als Barbara zurückkehrt, berichtet sie, dass die von Saskia benannte Adresse absolut sauber ist.

 

Keiner weiß, wie es dazu gekommen war, aber die Stimmung senkt sich enorm, als Gespräche über das Unleben als Vampir aufkommen. Was ist besser? Das Leben oder die untote Existenz?

 

Bevor sie alle nach Hause schicken, stellen Barbara und Tatjana den Bewohnern der Domäne ein Ultimatum. Bis Ende des Monats sollen Informationen über acht Personen gesammelt werden. Sollte bis dahin nichts geschehen sein, so werden ALLE dafür bestraft werden. Twopack und Karmann sind dafür verantwortlich, dass dieser Auftrag weitergegeben wird.

 

Noch in derselben Nacht gelingt es Liebig, Tenebra zur Strecke zu bringen.

 


 

30.04.2005 Sabbatüberfall

 

Drei Wochen sind vergangen, seit Tatjana und Barbara ihre Aufgabe stellten, das Monatsende ist gekommen und damit die Frist abgelaufen. Deshalb versammeln sich die Kainiten der Domäne erneut im vom Prinzen bereitgestellten Haus in Büttendorf. Liebig, Weiding, Schneider und Twopack begrüßen gemeinsam mit Tatjana drei Neuankömmlinge in der Domäne. Herr Thane und Herr Gralmann vom Clan des Mondes, sowie die Toreador Frau de Chevalier wollen sich in Teutoburg niederlassen. Auch Frau von Groneberg kehrt nach längerer Abwesenheit zurück, an ihrer Seite ein großer Spanier, ein Clansbruder, wie sie sagt.

 

Doch die Anwesenden müssen mit Schrecken erkennen, was schon mehrfach angeprangert wurde: Alle sind zu leichtgläubig. Groneberg bittet Tatjana zu einem Vieraugengespräch, von dem die Prinzregentin nicht so schnell zurückkehrt. Twopack geht nach draußen und kommt auch nicht zurück, ebenso Herr Liebig. Aber es scheint niemandem aufzufallen.

 

Dann geht es plötzlich ganz schnell! Ein lauter Schrei hallt durch den Raum und es wird dunkel. "SABBAT!", hören die Kainiten mit Schrecken die Stimme des Spaniers. Die Angreifer, die nun hereinstürmen, haben leichtes Spiel und bald sind alle gepflockt.

 

Zur selben Zeit wird Herr Malfort an einem anderen Ort angegriffen. Auch auf Rick, der mit Barbara und Liz Jung auf dem Weg zum Treffen ist, stürzt sich ein Rudel des Sabbat. Die Angreifer werden in beiden Fällen vernichtet.

 

Rick fährt mit seinen Begleiterinnen schließlich weiter zum Treffen und begegnet nicht weit vom Versammlungsort zwei Sabbatianern, die das Haus verlassen hatten, um einen Bulli zu holen. Eine weitere Sabbatianerin wird draußen vernichtet, ehe der Prinz mit Barbara und Liz das Haus betritt. Nach einem kurzen Kampf, gelingt die Vernichtung der letzten Angreifer. Frau von Gronebergs letzte Worte richten sich gegen die Camarilla, der sie den Rücken gekehrt hat.

 

Nach und nach werden die Kainiten entpflockt. Herr Hauenschild, der nun eintrifft, lässt sich erschrocken alles berichten. Alle nicht Anwesenden werden kontaktiert. Ihnen ist nichts geschehen.

 

Es dauert einige Zeit ehe sich alle beruhigt haben. (Vor allem Twopack braucht dazu etwas länger.) In dieser Zeit lässt Rick sich berichten, wie das ganze vor sich ging. Liebig und Weiding verhören die Neuzugänge hinter verschlossenen Türen, wenn auch so laut, dass alle mithören können...

 

Schließlich werden alle zusammengerufen. Frau Jung tritt auf Ricks Anweisung vor und erzählt von ihrem Kontakt zu dem Ghul der Setiten. Die Anwesenden sollen sich in zwei Gruppen, geführt von Herrn Liebig und Herrn Weiding, aufteilen. Der Prinz gibt ihnen Zeit, über den Fall zu diskutieren und Liz und Barbara weitere Fragen zu stellen. Anschließend möchte er von den beiden Primogenen hören, welches Urteil die Gruppen fällen würden.

 

Diese Vorschläge können unterschiedlicher nicht sein: Herr Liebig schlägt vor, Frau Jung zu einem Kind zu degradieren und sie einem Toreador zu unterstellen. In den Augen seiner Gruppe hat sie zwar einige Dinge an die Setiten verraten, tat dies jedoch mit der Absicht, der Domäne zu helfen und es wird nicht vergessen, dass sie Barbara immer in Kenntnis gesetzt hat. Die andere Gruppe hingegen sieht nur den Verrat. So fordert Herr Weiding den endgültigen Tod.

Bevor Rick sein Urteil fällt, wird endlich der eigentliche Grund des Treffens angesprochen: die Nachforschungen. Barbara und Tatjana wollen Twopack und Karmann bestrafen, weil sie die Aufgabe nicht weitergegeben haben. Doch Rick schreitet ein und verbietet dies. Immerhin sind ja Informationen zusammengekommen, wie die beiden Ancillae gefordert hatten. Auch wenn ihnen diese Entscheidung des Prinzen nicht zu passen scheint, beugen sie sich seinem Wort.

 

Endlich kann Frau Jung ihr Urteil entgegen nehmen. Die Stille ist zum Zerreißen gespannt, ehe der Prinz zu sprechen beginnt. Liz wird für mindestens drei Monate und höchsten fünf Jahre "auf Eis gelegt". Nach dieser Zeit wird sie einer noch zu bestimmenden Person unterstellt und kann erst dann ihre Kontakte wieder neu aufbauen.

 

Rick verlässt das Treffen, das sich nach und nach auflöst.

 

Letztlich ist der Abend ein Triumph für die Camarilla Teutoburgs: Alle Angreifer vernichtet ohne eigene Verluste!

 


 

27.05.2005 Heerschau in Hamburg

 

Der Aufruf des Generalstabs zum Kampf gegen Maxwell wird von rund 40 Kainiten befolgt, die sich in dieser Nacht im WuDao einfinden.

 

Die Toreador Hakinson aus Hamburg erscheint blutüberströmt und völlig aufgelöst. Es gibt viele Gerüchte, aber es scheint so, als würde ihr Zustand mit Bremen und Maxwell zusammenhängen.

 

Hagen hat aus einer Fülle an möglichen Zielen, vier  herausgefiltert, die er für die lohnenswertesten hält. Diese werden zunächst den anwesenden Generälen von Stein, Tatjana, Barbara, Brunner und Lilly Hofstädter (die für Michael Schmitt eingesprungen ist) gezeigt. Darius Quin Anthos, der General der Toreador trifft erst ein, als bereits die Prinzen Magnus, Magnis und von Salm-Kyrburg dazu gebeten wurden. Auch Gabriel Bennet ist nicht da.

 

Lilly meint, eines der Häuser auf den Bildern wieder zu erkennen. Sie ist sich aber nicht ganz sicher, ob es aus den Visionen ist. Also wird entschieden, die Clans einzeln herein zu bitten und zu informieren. Auf diese Weise wird den Malkavianern das Bild unverfänglich gezeigt. Und tatsächlich! Herr Thane reagiert wie Lilly sofort auf das Bild. Kann aber auch nicht sicher sagen, woher er das Haus kennt. Ein weiterer Effekt ist, dass man die angereisten Mitglieder der Clans zumindest einmal gesehen hat.

 

Nach einer weiteren kurzen Beratung hinter verschlossenen Türen stellt sich der Generalstab endlich den versammelten Kainiten. Sie verkünden, dass in der kommenden Nacht die 4 Ziele angegriffen werden sollen. Als sie zugeben, dass sie leider nicht wissen, wo Maxwell genau zu finden ist, geht ein Murren durch den Raum. Jäh unterbrochen von Bennet, der sich, mit einem Umschlag wedelnd, einen Weg durch die Menge bahnt. "Wir wissen wo er ist. Maxwell ist heute Nacht in dieses Haus gegangen!" Seine Worte schlagen ein wie eine Bombe.

 

Schnell zieht sich der Generalstab erneut zurück und schaut sich die Pläne des Hauses genauer an. Äußerst ungeordnet wird das ganze, als mehr und mehr Kainiten das Zimmer betreten und sich um den Kartentisch drängen. Die Annäherung soll in drei Gruppen erfolgen.  Hagen übernimmt die Mitte und Herr Anthos die linke Flanke. Für die rechte Flanke am Wasser entlang findet sich zunächst kein General. Erst einige Zeit später übernimmt Barbara diese Aufgabe.

Ein Anruf Ricks lässt Tatjana und Barbara unruhig werden. Sie informieren den Generalstab darüber, dass Teutoburg angegriffen, die Feinde aber vernichtet wurden. Es wird beschlossen, dieses Wissen für sich zu behalten. 

 

Der Rest des Abends wird damit verbracht, die Gruppen einzuteilen und für die morgige Nacht einzuweisen.

 

Gefährlich kurz vor Sonnenaufgang, löst sich die Gesellschaft auf.

 


 

27.05.2005 Kampf auch in Teutoburg

 

Während geplant ist, dass Tatjana, Barbara, Liebig, Schneider, Dr. Stellmacher, Thane, Karmann sowie Atze nach Hamburg reisen, sind alle anderen dazu aufgefordert, die Domäne zu verteidigen.

 

Und tatsächlich kommt es in der Nacht zu einem Angriff. Rick ficht mit den anderen die Scharmützel aus und der Feind wird zurückgeschlagen. Endgültige Verluste sind auf Teutoburger Seite nicht zu verzeichnen. Allerdings ist Schneider, der auf dem Weg nach Bremen aufgrund eines Hilferufs umdrehte, in tiefen Schlaf gefallen.

 


 

28.05.2005 Schlacht gegen Maxwell

 

Kaum sind die Kainiten erwacht, sammeln sie sich erneut im Hamburger WuDao, um von dort gemeinsam nach einer Ansprache von Steins in Richtung Bremen aufzubrechen.

 

In der Nähe des Zielhauses werden die gebildeten Gruppen gesammelt und nach einer letzten Absprache der Generäle und der drei Anführer wird der Spähtrupp ausgesandt, um die Patrouillen Maxwells auszuschalten.

 

Da keine Rückmeldung kommt, beschließen Hagen, Anthos und Barbara, zu starten. Vorsichtig und Deckung suchend nähern sich die Gruppen dem Ziel, als weiter vorne Schüsse von der Entdeckung des Spähtrupps zeugen. Jetzt gibt es kein Halten mehr und alle stürmen über ihre Wege los.

 

Am Zielhaus treffen sich die Gruppen wieder. Die Tür ist verschlossen, kann aber nach einiger Zeit geöffnet werden. Einige Kainiten werden außen um das Haus herum postiert, darunter Thane. Dr. Stellmacher erhält die besondere Aufgabe, sich um die anwesenden Kinder zu kümmern, welche allesamt von mitkämpfenden Prinzen stammen.

 

Die meisten Kämpfer stürmen hinein. Nach der Sicherung des Erdgeschosses geht es erneut nicht weiter. Eine elektrisch geladene Tür versperrt den Weg. Erst nach einigen Versuchen der Nosferatu Storm und Tölpel wird auch dieses Hindernis aus dem Weg geschafft. Allerdings ist dies nicht ganz einfach, da aus den oberen Stockwerken, ständig Schüsse fallen.

 

Das nächste Stockwerk wird erstürmt. Und wieder ist ein Hindernis im Weg. Die Treppe nach oben ist mit glühenden Drähten versehen, die jedem, der sie berührt, die Füße verbrennen. In einem Schaltraum wird ein Rätsel gefunden, dessen richtige Lösung vermutlich die Treppe freigibt. Ein paar Kainiten machen sich daran, das Rätsel zu lösen. Andere streifen durch die Räume und finden Herzen, Blut und weitere eher unschöne Dinge. Barbara schickt - wie schon im Erdgeschoss - die meisten Kainiten hinunter mit der Order, dass niemand mehr hochkommen solle, ehe die Treppe nicht frei sei. So wird das Gedränge oben weniger und die Gefahr das einzelne übereinander herfallen wird geringer. Außerdem zeigen die Schüsse, die man draußen immer wieder hört, deutlich, dass dort Verstärkung gebraucht wird.

 

Ein Versuch, über die glühende Treppe nach oben zu stürmen, scheitert und plötzlich brennt der Treppenabsatz! Herr Brunner wird geholt, weil ein Tremere auf der Gegenseite vermutet wird. Einige Kainiten verbarrikadieren sich mit ihm und Barbara in der Eingangstür zum Treppenhaus, in der Hoffnung, den unsichtbaren Gegner erledigen zu können. Da dringt plötzlich der äußerst verführerische Geruch von Setitenblut in das Stockwerk. Die Camarilla-Vampire wissen sich nicht anders zu helfen, als sich die Nasen zu brechen, um den Geruch mit dem eigenen Blut zu überdecken.

 

Endlich ist die Treppe frei und weiter geht es. Als der Widerstand gebrochen ist, wird Maxwell in einem Raum entdeckt. An seiner Seite ein weiterer Kainit. Leider ist es nicht möglich, zu ihnen zu gelangen.

 

Ein Raum in diesem Geschoss birgt eine Galerie. Fotos von vielen Kainiten der Camarilla, die maßgeblich am Kampf gegen Maxwell beteiligt waren. Darunter fast alle Generäle. Jetzt ist klar, was längst befürchtet wurde: Maxwell wusste sehr gut über die Pläne der Camarilla bescheid. Doch nun würde ihm das auch nichts mehr nützen. 

 

Auf dem Flur vor Maxwells Refugium, wagt es niemand, den Feind anzusehen, nachdem die ersten Camarillaner sich gegenseitig angegriffen haben. Herr von Stein befiehlt, nur wenige Kainiten im obersten Stockwerk zu belassen. So sind schließlich nur noch die Generäle Anthos, Brunner und Barbara oben, sowie der Nosferatu Storm, der Brujah Gilette und die Gangrel Hedson und Isa und noch ein oder zwei andere. Da wird Barbara plötzlich zu Maxwell gezogen. Der Versuch, sie wegzureißen, scheitert an der majestätischen Ausstrahlung des Setiten. Niemand weiß, was der Feind der Gangrel zuflüstert, ehe er sie wieder aus seinem Bann lässt...

 

Ein paar Minuten später geht Barbara auf die eigenen Leute los und wird mit vereinten Kräften nieder geprügelt und gepflockt. Der Nosferatu Storm bringt sie hinaus.

 

Als sie nach oben zurückkehrt, ist die Situation fast unverändert. Lediglich der noch versteckte Tremere ist vernichtet worden. Eine weitere Treppe hinauf sind ein Tempel und ein Schaltraum gefunden worden. In letzterem dauert der Versuch, den Schutz um Maxwell zu zerstören, an. Allerdings gelingt es, die Kellertür zu öffnen. Dort befindet sich ein Gefangener, dem die Kainiten nach einigen Angriffen auf ihn, einfach aus dem Weg gehen, als er seinen Weg nach draußen sucht. Ein Wort macht die Runde: Werwolf.

 

Oben geht Barbara währenddessen erneut auf Maxwell zu, wird aber von Tatjana zurückgerissen und nochmals gepflockt.

 

Dann geht es plötzlich schnell. Draußen bauen sich alle Kainiten auf, bilden eine Gasse vor der Tür, gegenüber der eine Selbstschussanlage aufgebaut wurde. Leider verlassen immer wieder verbündete Kainiten das Haus, was erst nach einigem Geschrei unterbunden wird.

 

Die mächtigeren Vampire konzentrieren ihre Kräfte auf Maxwell und zwingen ihn so, herauszukommen. Doch unter der majestätischen Ausstrahlung des Setiten fallen alle auf die Knie. Erst als sein Körper von den Kugeln der Selbstschussanlage geschüttelt wird, löst sich der Bann und alle stürzen sich auf ihn.

 

Der langjährige Feind der Camarilla ist vernichtet!

 

Ehe alle aufbrechen, bedankt sich Hagen für die Unterstützung und ruft sich zum Prinzen über Bremen aus. Seine erste Amtshandlung besteht darin, den enttarnten Maxwellanhänger Copperpott an Herrn von Stein zu übergeben, da ein Ventrue beinahe von ihm vernichtet worden wäre. Der Verräter wird endgültig gerichtet. 

 


 

18.06.2005 Siegesfeier

 

Barbara hat nicht nur die Domäne eingeladen, um den Sieg gegen Maxwell zu feiern und der Toten zu gedenken. Die Prinzen Bremens, Hamburgs und Marburgs sind ebenso zu Gast wie Herr von Stein und der Tremere Hutten aus Hamburg und Herr HAL aus Marburg. Ausgerechnet die Gastgeberin kommt verspätet. Ihre Entschuldigung ist die Blutjagd auf den Toreador Jonathan, die nun beendet ist.

 

Ein Tremere namens Viktor Schacht ist neu in der Domäne eingetroffen. Neben ihm sind Tatjana, Liebig, Dr. Stellmacher, Thane, Gralmann, Frau de Chevalier, Karmann und Atze der Einladung ihres Sicherheitschefs gefolgt. Rick und Malfort geben sich später ebenfalls die Ehre.

 

In Teutoburg gibt es einige Neuerungen. Nach der Abreise Herrn Weidings und der unbekannten Dauer des Schlafes von Schneider wird der Primogensrat neu zusammengesetzt. Herr Liebig, Frau bint Muley, Herr Hauenschild und Barbara sind jeweils Primogene ihres Clans. Die Neonaten Twopack, de Chevalier und Thane dürfen als Vertreter ihrer Clans an den Sitzungen teilnehmen, erhalten jedoch kein Stimmrecht. Außerdem wird Dr. Stellmacher als "Hüter der Etikette" eingesetzt, wenn auch der genaue Name dieses Amtes noch offen ist. Welch schwere Arbeit er haben wird, zeigte sich zuvor bei der Begrüßung der hochrangigen Gäste bzw. Ricks durch die Domänenmitglieder.

 

Ansonsten ist der Abend erneut geprägt von Gesprächen über Bremen und Maxwell (nun aber endlich in der Gewissheit, es beendet zu haben), aber auch - und das ist wohl ein Zeichen für anstehende nicht unerhebliche Veränderungen in der Gesellschaft der Kainiten - über den Status. Die Vernichtung Maxwells unter der Führung einer Gruppe von Ancillae hat einiges in Deutschland durcheinander gebracht. Das Karussell dreht sich und es bleibt abzuwarten, wer am Ende wo steht.

 

Der friedliche und zumeist entspannt verlaufende Abend klingt nicht lange vor Sonnenaufgang aus.

 


 

25.06.2005 Konzert in Müncehn

 

Barbara ist die einzige, die aus Teutoburg in den Süden reist. Die Toreador von Faldersleben hatte im Namen des Prinzen Carlos Ponte eingeladen und Gäste aus Innsbruck, Passau, den Isar-Auen, Ingolstadt, Nürnberg und Marburg finden sich ein.

 

Nach einer kurzen Ansprache des Prinzen und der Verlesung der Namen aller durch den Sabbat gefallenen, gibt die Gastgeberin den versammelten Kainiten zusammen mit ihrer Schülerin ein Geigenkonzert. Nach dem ersten Stück verlässt Ponte mit Kalchas, dem Prinzen Ingolstadts, das Treffen, um wichtige Dinge zwischen den Domänen zu regeln.

 

Während der zweiten Darbietung jedoch versinken alle Anwesenden in eine Art Trance, während die Künstlerinnen nicht in der Lage sind, ihr Spiel zu beenden. Jedweder Regung unfähig müssen die Gäste mit ansehen, wie fremde Männer und Frauen in dunklen Anzügen hereinkommen und fünf Kainiten Blut entnehmen.

 

Einer von ihnen bleibt, ruft "Silencio" und das Geigenspiel endet. Der Mann bricht zeitgleich tot zusammen.

 

Ponte, der sofort informiert wird, kehrt zurück und bittet Vertreter jeder anwesenden Domäne zum Verhör der Gastgeberin. Ein Giovanni wird beauftragt, den Toten zu befragen. Beide Verhöre bringen die Vampire nicht viel weiter.

 

Die Geige scheint irgendwie manipuliert worden zu sein. Schließlich wird der Geigenbauer herbeigerufen.

 

Durch ihn erfahren die Kainiten, dass Fremde viel Geld für die Geige geboten und ihn schließlich bedroht haben, um an das Instrument zu gelangen. Wer dies jedoch war, wird in dieser Nacht nicht enthüllt.

 

Ponte schließt letztlich den Abend.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."

s

 

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