Geschehnisse
 

1. Halbjahr 2003

 

04.01.2003 Verschwörung

 

Malfort ist in seine Heimat zurückgekehrt und hat viele Kainiten der Domäne in einem Löhner Hotel um sich gescharrt. Sie alle sind besorgt, ob des Verhaltens ihres Prinzen. Wie sich herausstellt, hat niemand bisher ein Kind erschaffen, weshalb alle eine schnelle Lösung wollen.

 

Gemeinsam beschließen Digger, Schneider, von Groneberg, van Beienberg, Twopack, Barbara (auch wenn diese den gesamten Abend äußerst nervös und angespannt wirkt) sowie die Tremere Weiding, Muley und Malfort, den Prinzen eines Tests zu unterziehen. Dabei wollen sie herausfinden, welche ihrer Vermutungen denn nun stimmt:

 

1. Der Prinz wurde ausgetauscht.

2. Der Prinz wird manipuliert.

3. Der Prinz handelt nach seinen eigenen Plänen.

 

Jeder macht es sich zur Aufgabe, einzelne Komponenten für diesen Test der Tremere zu beschaffen und zwar ein Glas Blut eines Unschuldigen, drei frische Stängel Binsenkraut, eine Linse aus reinem Glas, ein Beutel heilige Erde, ein Stück einer mindestens hundertjährigen Eiche, die Flügel einer Fledermaus (lebend ausgerissen) sowie den Dolch eines Mörders.

 

Man kommt überein, dass Malfort noch Liebig einweihen soll, der an diesem Abend keine Zeit hat, sowie Hakon, den bisher niemand erreichen konnte. Ansonsten muss absolutes Stillschweigen gewahrt bleiben, um den Plan nicht zu gefährden. Eben aus diesem Grund, soll der Test möglichst schnell über die Bühne gehen.

 

Malfort rät noch jedem, dem Prinzen aus dem Weg zu gehen, ehe er alle verabschiedet.

 


 

11.01.2003 Ritual und Befreiung

 

Malfort ruft erneut die Verschwörer in dem Löhner Hotel zusammen. Liebig lässt sich auch diesmal entschuldigen. Dafür stößt Hakon zu der Gruppe. Alle Komponenten für das Ritual sind gesammelt und die Sterne stehen passend.

 

Noch einmal beraten die Kainiten, wie der Prinz am besten an den Ort gelockt werden kann. Schneider ruft schließlich bei ihm an und erzählt davon, dass er Hakon gesehen hätte, wie er sich mit anderen trifft. Er macht Andeutungen, dass es sich um eine Verschwörung handeln könnte.

 

Schnell fährt die Gruppe in ein Wäldchen bei Melle und die Tremere bereiten den Bannkreis vor, der den Prinzen festhalten soll. Zitternd und nervös warten die Verschwörer in ihren Verstecken ab, bis Schneider Rick vom Waldrand herführt.

 

Der Plan gelingt. Rick ist in dem Kreis gefangen und das weitere Ritual zeigt seine wahre Gestalt. Ein hellblonder Mann steht plötzlich vor den Teutoburgern, den sie noch nie zuvor gesehen hatten.

 

Twopack versucht, den Fremden mit einer Armbrust zu pflocken, doch Barbara springt plötzlich auf den Brujah zu, um dies zu verhindern. Schnell wird die Gangrel überwältigt und ihrerseits gepflockt.

 

Währenddessen schießt Twopack, trifft aber nur die rechte Schulter des Gefangenen. Verwirrt und hektisch bewegen sich die Kainiten um Herrn Malfort, der irgendwelche Wörter murmelt, und den Kreis, als plötzlich Hakon einen Molotow-Cocktail auf den Gegner wirft. In Panik stoben die Teutoburger auseinander. Malfort bekommt ein paar Spritzer ab und seine Hose fängt Feuer. Wütend geht der Tremere-Ahn auf den Gangrel los, als der Gefangene die vorsichtig zurückkehrenden Kainiten angreift. Der Bann ist gebrochen!

 

Gemeinsam bekämpfen die Verschwörer ihren mächtigen Gegner, als dieser plötzlich in Flammen aufgeht und erneut alle auseinander rennen.

 

Diesmal dauert es weitaus länger, bis die ersten zögerlich zurückkommen. Malfort schimpft auf die Unfähigkeit der Neonaten, als diese nicht schnell genug nach dem Fahrer ihres toten Gegners Ausschau halten.

 

An der Straße gelingt dem Fahrer die Flucht, Hakon auf dem Motorrad und Schneider, Weiding, van Beienberg, Twopack und von Groneberg machen sich im Auto auf die Verfolgung. Der Wagen liegt nicht weit entfernt im Straßengraben, Spuren führen in den Wald.

 

Schließlich ist es Frau van Beienberg, die den Ghul findet. In einem schnellen Verhör erfahren sie die Adresse des Ortes, wo der wahre Prinz sein soll.

 

An dem Haus stellen sie fest, dass lediglich die beiden Toreador van Beienberg und von Groneberg, die Brujah Schneider und Twopack sowie der Tremere Weiding da sind. Alle anderen sind irgendwie im Laufe des Abends verloren gegangen. Dennoch beschließen sie, das Haus zu stürmen und Rick zu befreien.

 

Im Haus befinden sich drei Personen, die keine Gegenwehr leisten. Im Keller liegt tatsächlich der gepflockte Prinz. Schneider legt den Fahrer des getöteten Feindes, der, weil er versuchte, eine Waffe zu stehlen, angeschossen ist, neben Rick und zieht sich zurück. Auch Weiding, der schließlich den Pflock rauszieht, verschwindet schnell aus den Augen des vermutlich rasenden Prinzen.

 

In den Räumen oben tritt Twopack einen der drei Bewacher so stark, dass dieser zu Boden fällt und sich übergibt. Da niemand eingreift, erstickt der Mensch an seinem Erbrochenen.

 

Rick kommt nach oben und nimmt sich auch das Blut des Toten sowie des weiteren männlichen Bewachers. Währenddessen laben sich van Beienberg und Twopack an der Frau.

 

Als Rick beginnt, die Vorhänge anzuzünden, verlassen alle fluchtartig das Haus. Jedoch nicht ohne die Leiche des erstickten Mannes noch in van Beienbergs Kofferraum zu packen.

 


 

19.01.2003 Primogenssitzung

 

Es sind nicht mehr viele übrig. Aber sie nehmen die Geschicke der Domäne in die Hand, bis Rick vollständig wieder hergestellt ist. Liebig befindet sich noch auf der Rückreise vom Maskenball in Saarbrücken und so treffen sich lediglich Herr Malfort, Tatjana und Barbara. Sie haben noch Frau van Beienberg als Vertreterin ihres Clans hinzu gebeten.

 

Ein offener Brief an alle Domänen Deutschlands (siehe Berichte) wird verfasst. Außerdem wird beschlossen, die Kainiten Teutoburgs für das kommende Wochenende einzuladen.

 


 

25.01.2003 Weisungen des Prinzen

 

Neben den Einladenden Primogenen Malfort, Barbara und Tatjana finden sich Schneider, Twopack, Weiding, von Groneberg und Digger in Bad Oeynhausen ein. Ein wenig verspätet kommt Frau van Beienberg in Begleitung des Toreador-Ahnen Anatol aus Bremen.

Während vor allem der Gast aus Bremen für angeregte Gespräche sorgt, trifft Rick ein. Er zieht sich jedoch gleich zurück, um seine Befreier nacheinander zu den Geschehnissen der letzten Monate zu befragen.

 

Rick verkündet die Rücknahme der meisten Regelungen seines "Doppelgängers":

 

- Teutoburg wird auf die Grenzen vom Sommer '02 zurückgesetzt, auch wenn die Kainiten vor allem in Schaumburg und Hannover patrouillieren sollen.
 

- Kein Kainskind hat die Erlaubnis ein Kind zu schaffen.
 

- Die Blutjagd auf die Boccart-Geschwister hat weiterhin bestand.
 

- Darwin Arrum gilt nicht mehr als persona non grata, darf jedoch nur auf Ricks Wunsch die Domäne betreten, wobei ihm jemand zur Seite gestellt wird.
 

- Die Einhaltung der Etikette wird ein wenig entschärft, Frau van Beienberg wieder in ihr Amt als Hüterin der Etikette eingesetzt.

 

Nur eine Maßnahme des falschen Prinzen behält Rick bei: Hakon gilt weiterhin als rechtlos. Solange bis er sich bewiesen hat.

 

Weiding, Twopack, Schneider und von Groneberg, deren Phantombilder sogar im Fernsehen zu bestaunen waren, werden auf ihre Fehler aufmerksam gemacht. Doch aufgrund dessen, dass sie Rick befreit haben, lässt er Gnade vor Recht ergehen und verhängt keine weiteren Strafen.

 

Zuletzt verändert Rick die Domänenstruktur. Da er selber in der kommenden Zeit diverse Angelegenheit zu regeln haben wird, setzt er Malfort, Tatjana und Barbara als Triumvirat ein. Sie sind auch für die Sicherheit der Domäne zuständig.

 

Neue Primogene werden:
 

Clan Brujah: Christian Schneider, Neonat
 

Clan Gangrel: vakant
 

Clan Malkavian: vakant
 

Clan Nosferatu: Kaspar Hauenschild, Ancilla
 

Clan Toreador: Larissa van Beienberg, Neonat
 

Clan Tremere: Alexander Weiding, Neonat
 

Clan Ventrue: Carl Friedrich Liebig, Ancilla

 


 

21.02.2003 Primogenssitzung

 

Die erste Sitzung des neuen Primogens.

 


 

22.02.2003 Tori-Party

 

Neben Tatjana, Barbara, Liebig, Schneider, Weiding, Digger und Twopack sind vier Gäste aus anderen Domänen zugegen. Der Toreador-Ahn Anatol aus Bremen, Frau Magnus (Tori-Ancilla) seit neuestem Prinz von Hamburg, Liz Jung aus Hagen (ebenfalls Tori) sowie Herr Bennet, ein Nosferatu aus Hamburg.

 

Ein Ventrue namens Dr. Stellmacher stellt sich vor und bittet um Aufnahme in Teutoburg.

 

Als Herr Malfort eintrifft gibt es eine leichte Verwirrung, da er offensichtlich in Begleitung eines Menschen ist. Doch da der Ahn nichts weiter dazu sagt, vertraut man ihm, dass er schon alles richten wird.

 

Aufruhr, in den an sich angenehmen Abend, bringt ein Brief, den zunächst Twopack und dann Weiding vorlesen. Bei ihrer Suche nach den Blutgejagten Frank und Katrin waren sie offensichtlich erfolgreicher, als den beiden Neonaten bewusst war. Denn dieser Brief verspottet sie und die gesamte Domäne.

 

Daraufhin verlangen die wütenden Barbara und Tatjana, dass jedes Mitglied der Domäne bis zum 15.03. zumindest einen Versuch vorweisen muss, die Blutjagd zu vollziehen. Dabei stellen sie allerdings klar heraus, dass niemand alleine etwas unternehmen soll, da es sich immerhin um zwei Ahnen handelt, die man jagt.

 

Clan Toreador sorgt für Abwechslung mit einer öffentlichen Schaffung eines Kunstwerkes. Frau Magnus verziert vor aller Augen ein Kostüm, dessen genauen Zweck Frau Jung nur andeutet. Jedenfalls soll es wohl seinen Einsatz bei der Konklave finden.

 


 

07.03.2003 Clanstreffen am Vorabend der Konklave

 

Die Teutoburger Kainiten Rick, Malfort, Tatjana, Barbara, van Beienberg, Schneider, Twopack und Stellmacher nehmen an den Treffen ihrer Clans in Saarbrücken teil.

 


 

08.03.2003 Konklave

 

Der hochverehrte Justikar Rheinhardt von Trotta hat die Kainiten Deutschlands und Österreichs zu einer Konklave geladen. Zahlreiche auch hochrangige Gäste finden sich in Saarbrücken ein und sehen von Habsburg, den ehemaligen Prinzen Berlins als Archont an der Seite des Justikars. 

 

Als erstes wird der Fall Bremen diskutiert. Darwin Arrum, Ahn der Gangrel und Prinz, sowie Oberst Schlayer, Brujah Ancilla, werden wegen ihrer Diablerie im Kampf gegen die Setiten, ihrer Ämter und ihrer Stati enthoben und für rechtlos erklärt. Außerdem soll jeder Clan ihnen eine Aufgabe stellen, die sie binnen eines Jahres erfüllen müssen. Die Malkavianer verkünden kurz darauf, dass sie von den beiden verlangen, für sie nach Berlin zu gehen und bei der Befreiung Berlins vom Sabbat zu helfen. 

 

Von Trotta lässt die Clans abstimmen, ob Diablerie ein Verbrechen ist. Mit knapper Mehrheit wird dies bestätigt, was den Justikar dazu veranlasst, eine schwere Ahndung dieses Verbrechens anzudrohen und zwar nicht nur für den Täter selbst, sondern auch für Mitwisser, die ihn nicht anzeigen.

 

Einige Münchner Kainiten verlangen eine Verurteilung ihres Prinzen Vanderbilt, Ventrue-Ahn. Nach dem Verhör von Time, einem Kind des Ventrues, erklärt der Justikar die Blutjagd auf den Angeklagten. Es ist erwiesen, dass Vanderbilt unzählige Diablerien beging und sich nur von Kainitenblut ernährt. Zusätzlich soll er noch die freien Ghule gegen die Domäne München geführt haben. Der Verdacht, dass Vanderbilt mit dem Sabbat paktiert, konnte weder widerlegt noch bestätigt werden.

 

Clan Toreador verlangt eine Verurteilung der Lady Brabant, einer uralten Nosferatu, die vor zwei Jahren Hamburg zerstört hatte. Die Abstimmung der Clans jedoch hieß ihr Vorgehen für rechtmäßig. Vermutlich, weil ein Nosferatu-Ahn zuvor feststellte, dass Brabant als ältestes Kainskind Hamburgs damals das Recht der Vernichtung hatte, so wie die Traditionen es besagen. Der Justikar behält sich jedoch vor, den Fall bei neuen Beweisen noch einmal zu bewerten.

 

Von Bedeutung ist noch das Urteil von Trottas über den gespaltenen Clan Gangrel. Die "Freien" werden zwar beobachtet, aber solange sie sich an die Traditionen der Camarilla halten, in Ruhe gelassen. Die in der Sekte verbliebenen Gangrel sollten als vollwertige Mitglieder dieser gelten. Der Justikar befiehlt den Prinzen die camarillatreuen Gangrel wie jeden anderen Clan zu behandeln.

 


 

13.03.2003 Pläne schmieden

 

Nur Tatjana, Barbara, Schneider, Twopack und Stellmacher folgen der kurzfristigen Einladung ihres Prinzen. Sie treffen auf zwei Gäste: Oberst Schlayer und Gunda Mittermayer, eine Gangrel.

 

Nach einem kurzen Gespräch über die Situation in Bremen, dreht sich die Diskussion hauptsächlich um den bevorstehenden Versuch Frank und  Katrin zu fangen. Vor allem Gunda zeigt diverse Lücken im Plan Frau van Beienbergs auf.

 


 

14.03.2003 Ein Bunker in Bielefeld

 

Gemäß des Plans von Frau van Beienberg treffen sich Tatjana, Barbara, Schneider, Weiding, Stellmacher, Frau von Groneberg, Twopack und Digger mit diversen Ghulen an dem Bunker, um Frank und Katrin festzusetzen.

 

Tatjana, Barbara und Weiding bleiben draußen, während die anderen in einem Nebenzimmer auf das Eintreffen der gejagten Ahnen warten.

 

Schließlich entdecken die Toreador auf der Tanzfläche zwei ihnen unbekannte Kainiten. Frau van Beienberg und Twopack sprechen sie an. Da dies den anderen zu lange dauert, gehen sie ebenfalls zur Party hinüber und sehen, wie ihre Verbündeten sich mit den Fremden (die übrigens keinerlei Ähnlichkeit mit Frank und Katrin haben) in Richtung Ausgang wenden. Plötzlich geht alles sehr schnell. 

 

Jemand lässt die Tür durch die Ghule von außen schließen. Da schießt unerwartet eine Feuerwand aus der Mitte der Tanzfläche und eine Panik bricht aus (nicht nur unter den Menschen....). Es wird zwar niemand verletzt aber in dem Chaos gelingt es Digger und Schneider näher an Frau van Beienberg und die Unbekannte heranzukommen, die in Rötschreck verfallen wild herumrennt. Nach einigen Versuchen gelingt es, sie zu pflocken, was ihre Tarnung aufhebt. Vor ihnen liegt Katrin.

 

Da verschwindet die Feuerwand ebenso überraschend wie sie kam. Der zweite Unbekannte entpuppt sich als Frank. Mit Hilfe seiner majestätischen Ausstrahlung gelingt es ihm, alle von sich fernzuhalten und seine Schwester zu befreien. Weil die Tür noch immer von außen verschlossen ist, bringen die Geschwister die Menschen wahllos dazu, sich gegenseitig anzugreifen.

 

Weiding fasst letztlich draußen doch den Mut, die Tür zu öffnen. Doch als er, Tatjana und Barbara hineinstürmen wollen, geraten sie in den Bereich der Majestät der Geschwister und diese kommen unbescholten an ihnen vorbei und können fliehen.

 

Die Kainiten haben alle Hände voll zu tun, einen Maskeradebruch zu verhindern und alle anwesenden Menschen die Geschehnisse vergessen zu lassen, so dass niemand die beiden Verschwundenen verfolgen kann.

 

Frau van Beienberg gelingt es jedoch, einen Fahrer abzufangen, der die Geschwister abholen sollte. Mit seiner Hilfe finden die Kainiten zwei Zufluchten der Boccarts.

 


 

15.03.2003 Das Triumvirat lädt ein

 

Weiding, Schneider, Stellmacher, Frau von Groneberg, Twopack und Digger folgen der Einladung. Auch Rick schaut kurz rein, um sich berichten zu lassen, was aus der Aktion des Vortages geworden ist.

 

Leider hat bisher niemand daran gedacht, die bekannten Wohnungen und den Fahrer zu observieren. Dies wird allerdings umgehend veranlasst.

 


 

22.03.2003 Domänentreffen in Hagen

 

Herr Malfort, Tatjana und Barbara erleben einen interessanten Abend mit einem mysteriösen Gast, der seltsame Andeutungen bezüglich des plötzlichen Auftauchens der Domäne Hagen macht.

 


 

05.04.2003 Kleine Machtsspielchen

 

Neben Tatjana, Schneider, Weiding und Stellmacher kommt auch Atze, der seit langer Zeit nach Teutoburg zurückgekehrt ist in Twopacks Haus. Frau van Beienberg bringt den Bremer Toreador Ahnen Anatol, den Prinzen Hamburgs Frau Magnus, sowie den Nosferatu Bennet mit. Kurz darauf erscheint ein weiterer Gast, den Anatol zu kennen scheint.

 

Auch Barbara kommt verspätet. Sie hat offensichtlich einen Zweikampf hinter sich, den sie jedoch gewonnen hat. Die Gangrel erklärt triumphierend, dass Hakon nun wohl keine Schwierigkeiten mehr machen werde und seine Lektion gelernt habe.

 

Der Unbekannte stellt sich nach einer Aufforderung durch Frau van Beienberg als Brujah Neonat Hagen vor.

 

Anatol, Frau Magnus und Frau van Beienberg ernennen Herrn Bennet zum Ancilla. Alle drei sagen, sie sprächen für ihre Domäne, worauf Barbara und Tatjana die Teutoburger Toreador wütend dazu auffordern, dies zurückzunehmen, da sie keinerlei Recht dazu habe, im Namen der Domäne zu sprechen. Nachdem Frau van Beienberg sich entschuldigt hat, verkündet Tatjana, dass sie dennoch Herrn Bennet als Ancilla anerkenne. Barbara ebenso.

 


 

12.04.2003 Wütend im Ruhrgebiet

 

Tatjana, Barbara, Schneider und Stellmacher reisen in die Nachbardomäne und folgen so der Einladung des dortigen Primogensrates. Es befinden sich noch weitere Gäste aus Hagen und München vor Ort. Außerdem ist eine Setitin da, was vor allem Barbara sauer aufstößt.

 

Der Abend verläuft ruhig bis ein Mensch auftaucht und nicht nur den Brujah Hochstätten beleidigt, sondern auch hartnäckig verlangt, Frau wan Kenobi oder Herrn von Rheinisch-Anhalt zu sprechen. Eine Aufforderung Hochstättens sich zu erklären, ignoriert der Fremde, was den Brujah dazu treibt, den Kopf des Menschen mehrfach gegen die Wand zu schlagen. Da der Unbekannte dies nicht überlebte, wird noch am selben Abend über Hochstätten wegen Gefährdung der Maskerade verhandelt.

 

Der Brujah wird dazu verurteilt, drei Monate lang ein Brandmal auf der Stirn zu tragen. Das Urteil führt zur geschlossenen Abreise der anwesenden Brujah. Kurz darauf wird das Treffen aufgelöst.

 


 

18.04.2003 Überfall in Hamburg

 

Die Gastgeberin Prinz Magnus kann zunächst Barbara, Liebig und Frau van Beienberg aus Teutoburg begrüßen. Nach und nach treffen auch Gäste aus Lübeck ein.

 

In die angeregten Gespräche platzen plötzlich elf schwer bewaffnete Personen, ausschließlich Menschen. Sie fordern die Übergabe der Stadt. Frau Magnus kommt dem nicht nach und zwingt die Eindringlinge mit ihren majestätischen Kräften in die Knie. Doch vollkommen unerwartet steht deren Anführer wieder auf und ein Angriff startet.

 

Mit Mühe und Not können die Angreifer niedergerungen werden, als schließlich eine Gruppe Brujah hereinstürmt, offensichtlich entsetzt darüber, dass sie beinahe zu spät sind. Es gelingt ihnen jedoch noch, einen fliehenden abzufangen.

 

Die Brujah, unter ihnen ist auch Twopack zu finden, berichten von einem Übergriff an einer Lagerhalle, von wo sie sofort zum Ort des Treffens geeilt wären, um der Domäne beizustehen. Gemeinsam knien alle vor dem Prinzen nieder und geloben ihr und der Domäne zu helfen und sie zu beschützen.

 

Der restliche Abend verläuft in ruhigen Bahnen. Ein verspäteter Gast trifft verletzt ein. Er wurde von ähnlichen Leuten angegriffen. Herrn Malfort, der auch noch zur Gesellschaft stößt, ist glücklicherweise nichts geschehen.

 

Ein wenig Aufruhr verursachen noch die Malkavianer Mel Bourne und Argus aus Bremen, sowie Frau van Beienberg, die nach einem "Experiment" sehr aufgewühlt hinausrennt. Die Toreador kehrt allerdings eine Weile später unversehrt zurück.

 


 

17.05.2003 Eine Befreiung sorgt für Streit

 

Neben den Toreador van Beienberg und von Groneberg folgen Herr Weiding, Schneider, Twopack und Digger der Einladung des Ventrue Stellmacher. Außerdem sind noch mehrere Nosferatu aus anderen Domänen zu Gast, unter ihnen Gabriel Bennet, der Vogt von Hamburg und Iradei, Primogen aus dem Ruhrgebiet. Der Brujah Hagen ist auch mal wieder da.

 

Der Versuch, Strategien bezüglich des Verschwindens des Nosferatu Hauenschild und der Blutjagd auf Frank und Katrin zu entwickeln, scheitert an der Ungeduld der Nosferatu, die sich gleich auf die Suche nach ihrem Clansbruder machen wollen. Alle anderen Anwesenden begleiten sie.

 

Die Kainiten folgen einer Reihe von Spuren zu einem fast verlassenen Haus, wo sie im Keller Hauenschild und eine Unbekannte gepflockt neben einem Ghul finden. Die Befragung des Mannes ergibt, dass er im Auftrag seines Meisters regelmäßig Blut der Gefangenen in einem Schließfach am Bahnhof deponiert. Den Meister selber hat er noch nie gesehen. Der Ghul hat offensichtlich akribisch Buch geführt, über seine Opfer. Das gefundene Heft trägt die Aufschrift "Vitae-Transfer Band 42 6/98 - ".

 

Hauenschild wird befreit, die unbekannte zum Haus Stellmachers gebracht. Am Bahnhof wird das entsprechende Schließfach gefunden. Darin noch zwei Flaschen gefüllt mit Blut. Durch eine Unachtsamkeit entkommt der Ghul und die Kainiten kehren schlecht gelaunt zurück zum Treffpunkt.

 

Zurück im Haus wird die Unbekannte entpflockt. Sie stellt sich als ein Kind Jonathans heraus, einem Toreador, der schon in der Vergangenheit mehrfach Kinder ohne Erlaubnis schuf. Jessika hat augenscheinlich keinen blassen Schimmer, was mit ihr geschehen war. Die Toreador nehmen sich sofort ihrer an. Auch der Ahn Anatol, der verspätet eintrifft, setzt sich für das Kind ein, was für einen heftigen Disput mit Tatjana zur Folge hat, die ebenfalls noch zur Gesellschaft stößt.

 

Tatjana will das Wort des Prinzen durchsetzen, dass ein unerlaubt erschaffenes Kind getötet werden solle. Die Gesellschaft spaltet sich daraufhin. Einige - vor allem die Toreador - stellen sich auf die Seite des Kindes und verlangen, dass es lebend zum Prinzen gebracht wird. Digger und Weiding hingegen schlagen sich eindeutig auf Tatjanas Seite und versuchen das Kind zu pflocken und an einem anderen Ort zu töten.

 

Doch bevor sie Jessika pflocken können, verschwindet Anatol mit ihr. Tatjana pflockt Frau van Beienberg und will sie anstelle des Kindes zum Prinzen bringen. Um wegfahren zu können, hebt sie kurzerhand mit Hagens Hilfe das Auto Stellmachers auf das Feld.

 

Ein späterer Austausch bringt Frau van Beienberg die Freiheit zurück und das Kind in die Hand Tatjanas, die sie dann doch zum Prinzen bringt.

 


"Diese Texte sind Fiktion. Alle Personen und Gegenstände sind nicht real. Sie basieren auf dem Rollenspiel Vampire: Die Maskerade."


 

 

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